04/09/2026
Nachts wach und im Kopf läuft schon der Morgen...
Du liegst da, rechnest aus, wie viele Stunden noch bleiben und genau das macht dich noch wacher. Je mehr du dich zum Schlafen zwingst, desto weniger passiert.
Diese Übung setzt woanders an: nicht beim Einschlafen, sondern beim Aufhören zu wollen.
Kurzfassung:
1. Eine Hand auf die Brust, eine auf den Bauch.
2. Ruhig ein- und ausatmen. Spür nach: Wo sitzt die Unruhe gerade?
3. Nimm deine Gedanken wahr. Nicht bewerten, nur beobachten.
4. Stell dir vor, sie drehen sich im Kreis. In welche Richtung?
5. Lass die Bewegung langsamer werden. Bis sie zum Stillstand kommt.
6. Kommt Spannung oder Widerstand: nichts erzwingen - bleib beim Atem.
7. Beobachte, wie es nach und nach ruhiger in dir werden darf.
Du musst nichts lösen - du darfst einfach da sein.
Speicher dir den Beitrag - dann hast du die Übung parat, wenn du sie das nächste Mal um 3 Uhr nachts brauchst 🙌