16/06/2026
Viele Menschen halten es für normal, in gewissen Phasen schlecht zu schlafen. Aber ab wann wird aus einer unruhigen Nacht ein medizinisches Problem?
Am 21. Juni ist Tag des Schlafes. Passend zu neuen Zahlen des Statistischen Bundesamts spricht Chefarzt Dr. Michael Grüner, Klinik für Allgemeine Innere Medizin, Kardiologie und Intensivmedizin im EvK Castrop-Rauxel, heute in der Pro7 und Sat.1 Newstime über ein Thema, das oft unterschätzt wird: Schlafstörungen und insbesondere die Schlafapnoe.
Neun Prozent der Männer und rund vier Prozent der Frauen sind davon betroffen. Die Dunkelziffer ist allerdings hoch, denn viele merken von ihren nächtlichen Atemaussetzern gar nichts. Es gibt aber Warnsignale, die man ernst nehmen sollte: lautes Schnarchen, wenig Erholung trotz Schlaf, Müdigkeit am Tag, Konzentrationsschwierigkeiten oder sogar Sekundenschlaf.
Das Problem geht über reine Müdigkeit hinaus: Unbehandelt ist die Schlafapnoe eng mit hohem Blutdruck und Vorhofflimmern verbunden und gilt als Risikofaktor für einen Schlaganfall.
Wer mehr wissen möchte: Heute Newstime auf oder einschalten!