04/09/2025
Ich habe Psychoanalyse nicht ausgesucht, es hat sich so ergeben. Aber je länger ich diesen Beruf ausübe, umso mehr bin ich froh, da zu sein, wo ich bin.
Ich liebe Psychodynamik, Übertragung und Gegenübertragung, Abwechslung zwischen Komplexität und Einfachheit, Momente der echten Begegnung, wenn das Herz aufgeht.
Ich liebe das Gemeinschaftsgefühl von Adler, seine private Logik, Umgang mit Minderwertigkeiten oder Ideen über die Auswirkung der Geburtsreihenfolge auf die Psyche.
Ich liebe es, Menschen beim Wachsen zuzusehen. Wie sie in einigen Jahren vom Gefühl "Keine Ahnung wer ich bin, was ich fühle" zu "das bin ich, ich bin so und so ticke ich" kommen.
Ich liebe es, Rätsel zu lösen, Widerstand zu entdecken und nach Ursachen für manche psychische Phänomene zu forschen. (Hab ich schon mal erwähnt, dass ich als Kind Sherlock Holmes toll fand? 😉)
Ich liebe es, das zu tun und bin dem lieben Gott unglaublich dankbar dafür, dass ich irgendwie hier landen durfte.
Erzählt von euch. Was ist das, was ihr in euere Arbeit und vor allem in euren therapeutischen Verfahren bzw. Schulen mögt oder gar liebt.