REHADAT

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REHADAT Informationen zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungenen Die Informationen sind in Portalen öffentlich zugänglich.

REHADAT ist das zentrale Informationsangebot zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Rund 100.000 Einträge werden laufend aktualisiert und sind mit externen Informationen im Internet verlinkt. Das Informationsangebot von REHADAT ist kostenlos. Es richtet sich an Menschen mit Behinderung und an alle, die sich für ihre berufliche Integration einsetzen. Alle Angebote sind über die zentrale Einstiegsseite www.rehadat.de zu erreichen.

Wie gelingt beruflicher Alltag mit Multipler Sklerose? 🤔Die Diagnose MS fällt meist zwischen 20 und 40 Jahren, mitten in...
05/11/2026

Wie gelingt beruflicher Alltag mit Multipler Sklerose? 🤔

Die Diagnose MS fällt meist zwischen 20 und 40 Jahren, mitten in die aktive Phase des Berufslebens. Viele Betroffene fragen sich dann, ob und wie sie Kolleg:innen und Vorgesetzte informieren, und welche Folgen die Erkrankung für ihre Karriere hat.

Hier setzt das Pilotprojekt „Mission:Success! Erfolgreich im Beruf mit MS.“ an. Der hat es gemeinsam mit den Expertinnen und Selbstbetroffenen Karen Schallert und Rebecca Gerwert Vaz de Carvalho initiiert und umgesetzt. Gefördert wird es von der gemeinnützigen Hertie-Stiftung im Rahmen der Initiative „mitMiSsion“.

Das Angebot umfasst Information und Trainings sowie Einzel- und Gruppencoachings. Zentral ist der Aufbau eines stärkenorientierten Netzwerks, unter anderem mit der Online-Gesprächsreihe „M:S Talks“ zu Arbeit und Karriere mit MS.

Ursula Sautter, Projektleiterin, sagt:
„Damit Berufstätige mit MS auch langfristig berufstätig bleiben können, braucht es eine Verstetigung und Ausweitung des Projektansatzes – über den digitalen Raum hinaus und auch lokal ‚in person‘.“

Und:
„Die Erfahrungen aus unserem Projekt deuten darauf hin, dass individuelles Empowerment von Menschen mit Multipler Sklerose, verbunden mit gruppendynamischen Prozessen, ihre berufliche Teilhabe besonders wirksam unterstützt.“

Mehr zum Projekt und zu den Ergebnissen:
🔗 https://www.rehadat-forschung.de/de/projekte/forschungsergebnisse/peer-to-peer-und-arbeitswelt/Mission-Success/index.html

🥳 Neu erschienen: REHADAT-kompakt Nr. 21 – Der Integrationsfachdienst (IFD) 📄🤝 Integrationsfachdienste unterstützen arbe...
29/10/2026

🥳 Neu erschienen: REHADAT-kompakt Nr. 21 – Der Integrationsfachdienst (IFD) 📄

🤝 Integrationsfachdienste unterstützen arbeitssuchende und beschäftigte Menschen mit Schwerbehinderung bei der Teilhabe im Arbeitsleben. Auch Arbeitgebende können sich an sie wenden, wenn sie Menschen mit Behinderung beschäftigen wollen.

💡 Die neue Ausgabe unserer Reihe REHADAT-kompakt erklärt die Aufgaben des IFD und zeigt, wie er Arbeitnehmende und Arbeitgebende konkret unterstützen kann.

Das kompakte Informationsblatt richtet sich an Menschen mit Schwerbehinderung, an Arbeitgebende und an alle, die Teilhabe im Arbeitsleben begleiten.

👉 Jetzt kostenlos herunterladen:https://www.rehadat.de/export/sites/rehadat-2021/lokale-downloads/rehadat-publikationen/rehadat-kompakt-21-ifd.pdf

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🎗️💼 Endometriose im Arbeitsleben: Aufruf zur Teilnahme an Online-UmfrageEndometriose endet nicht an der Bürotür. Schmerz...
27/10/2026

🎗️💼 Endometriose im Arbeitsleben: Aufruf zur Teilnahme an Online-Umfrage

Endometriose endet nicht an der Bürotür. Schmerzen, Erschöpfung und Arztbesuche wirken sich oft direkt auf den Arbeitsalltag aus. Schon 2022 zeigte eine Umfrage der Endometriose-Vereinigung Deutschland: Mehr als 40 % der Betroffenen fühlten sich im Job stark oder sehr stark beeinträchtigt.

Um die Situation heute genauer zu betrachten und herauszufinden, was im Arbeitsleben bei Endometriose hilft, führen wir von REHADAT eine anonyme Online-Umfrage zum Thema "Endometriose im Arbeitsleben" durch. Die Befragung wurde mit Unterstützung der erstellt.

👉 Wenn du ...
• eine Endometriose-Diagnose (durch Laparoskopie / Bauchspiegelung bestätigt) hast oder bei Dir ein Verdacht auf Endometriose vorliegt (ärztlich bestätigt)
• berufstätig bist (in Voll- oder Teilzeit angestellt, selbstständig, verbeamtet oder in Ausbildung bzw. im Werkstudium)
• mindestens 16 Jahre alt bist
• in Deutschland lebst
… dann können deine Erfahrungen und Perspektiven einen wertvollen Beitrag leisten!

🕒 Dauer: ca. 25 Minuten
🔒 Anonym & freiwillig

Deine Teilnahme hilft uns, praxisnahe Unterstützungsangebote, flexible Arbeitsbedingungen und mehr Verständnis für Endometriose im Berufsleben zu schaffen. Die Ergebnisse fließen in einen REHADAT-Leitfaden zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Endometriose ein.

📎 Mehr Infos & Teilnahme unter: https://www.rehadat-umfragen.de/index.php?r=survey/index&sid=227367&lang=de

Bitte teile diesen Beitrag, damit möglichst viele Menschen mit Endometriose erreicht werden und sich beteiligen können. Gemeinsam können wir so Wissen schaffen und Arbeitsbedingungen verbessern. ✨

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23/10/2026

REHADAT on Tour 📍 Bonn!

Am 13. Oktober 2026 waren wir beim Barcamp der Aktion Mensch dabei. Thema: „Inklusion – Auf dem Weg von der Schule in den Beruf". 🎓🔜💼

Im offenen Barcamp-Format haben Expertinnen und Experten aus Praxis, Forschung, Bildung, Unternehmen, Verbänden und der Selbstvertretung gemeinsam diskutiert, Ideen entwickelt und Erfahrungen geteilt. Es ging darum, wie der Übergang von der Schule in den Beruf für junge Menschen mit Behinderung besser gelingen kann. 🗣️

Unsere Referentin Bettina war mit dabei und sagt: „Das offene Format hat für einen Austausch auf Augenhöhe gesorgt und konkrete Ideen hervorgebracht, wie junge Menschen mit Behinderung besser ins Berufsleben begleitet werden können. Wir nehmen viele Anregungen in unsere Arbeit zur beruflichen Teilhabe mit." 💙

Weitere Infos zur beruflichen Teilhabe findet ihr auf rehadat.de 🔗



🎉 Eine neue Zahl der Woche ist da: 25 Jahre ICF 🎉Aber was ist die ICF überhaupt? 🔎Die „Internationale Klassifikation der...
19/10/2026

🎉 Eine neue Zahl der Woche ist da: 25 Jahre ICF 🎉

Aber was ist die ICF überhaupt? 🔎
Die „Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit" (kurz: ICF) ist ein von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 2001 verabschiedetes Modell. Sie beschreibt nicht nur Krankheiten (wie die ICD), sondern vor allem:
👉 Was kann ein Mensch tun, woran ist er beteiligt, und welche Umweltfaktoren wirken sich auf seine Teilhabe aus?

Dieser sogenannte biopsychosoziale Ansatz macht die ICF zu einer gemeinsamen Sprache für Fachkräfte, Ärztinnen und Ärzte, Beratungsstellen und Betroffene selbst – unabhängig vom Land oder Fachgebiet. 🤝

Wenn ihr tiefer in das Thema einsteigen wollt:
Der REHADAT-ICF-Lotse führt euch entlang der ICF-Klassifikation und wird durch die Inhalte von REHADAT aus den Bereichen Hilfsmittel, Literatur und Praxisbeispiele ergänzt. So findet ihr z. B. zu einzelnen ICF-Items passende Hilfsmittel oder Fachtexte. 💙

Entdeckt den ICF-Lotsen und findet heraus, wie die ICF im Arbeitsleben konkret angewendet wird. ➡️ Link in der Bio.

Die Ergebnisse unserer neuen REHADAT-Befragung zur Arbeitssituation von Menschen mit Depressionen sind online! 📊Die häuf...
15/10/2026

Die Ergebnisse unserer neuen REHADAT-Befragung zur Arbeitssituation von Menschen mit Depressionen sind online! 📊

Die häufigsten Gründe für die Arbeit trotz Depressionen waren:
🔹 Kolleginnen und Kollegen nicht belasten zu wollen (3,81 von 5)
🔹 viel oder dringende Arbeitsbelastung (3,78)
🔹 fehlende Vertretungsregelungen (3,72)
🔹 Beschwerden erschienen nicht schwer genug (3,56)
🔹 Angst vor beruflichen Nachteilen oder Arbeitsplatzverlust (3,37)

Die gute Nachricht: Es gibt wirksame Unterstützung! 🤝
Am häufigsten genutzt werden flexible Arbeits- und Pausenzeiten (38,7 %), Homeoffice beziehungsweise mobiles Arbeiten (38,3 %) und eine Reduzierung der Arbeitszeit (32,1 %).

Bei den innerbetrieblichen Angeboten werden Beratungen, Coachings und interne soziale Unterstützung am hilfreichsten bewertet, gefolgt von betrieblichen Schulungen und internen Informationsveranstaltungen sowie der Schwerbehindertenvertretung (SBV).

👉 Für Arbeitgeber und Fachkräfte ergibt sich daraus ein klarer Handlungsauftrag: bestehende Unterstützungsangebote sichtbarer machen und ihre Qualität weiterentwickeln.

Was heißt das für euren Arbeitsalltag?
Alle Ergebnisse der Befragung findet ihr in unserer Publikation ➡️ Link in Bio.

© REHADAT 2026 (eigene Erhebung/Grafiken)

08/10/2026

Der neue REHADAT-Newsletter ist da! 🍂

In dieser Ausgabe erfahrt ihr, was neu gewählte Mitglieder der Schwerbehindertenvertretung beim Einstieg unterstützt und wie ihr mit Hilfe von REHADAT passende Jobcoaches in eurer Region findet.

Außerdem geht es um psychische Gesundheit im Arbeitsleben: Unsere Umfrage zu Depressionen zeigt, dass viele Betroffene trotz hoher Belastung weiterarbeiten – und sich vor allem Verständnis und offene Kommunikation wünschen.

Euch erwarten außerdem ein aktuelles Urteil zum Anspruch auf ein Zwischenzeugnis, eine neue Rubrik zu KI-gestützten Hilfsmitteln und weitere Themen rund um berufliche Teilhabe und Inklusion.



Lest jetzt rein – den Newsletter findet ihr über den Link in unserer Bio!

Digitale Barrierefreiheit ist kein Randthema.Wir waren dieses Jahr bei der LABOR.A® 2026 dabei. Am 15. September kamen 2...
01/10/2026

Digitale Barrierefreiheit ist kein Randthema.

Wir waren dieses Jahr bei der LABOR.A® 2026 dabei. Am 15. September kamen 2.000 Menschen im Berliner Café Moskau und online zusammen, um über die Arbeit der Zukunft zu diskutieren.

Unsere Referent*innen Hannah M. Seichter und Dominik Evcimen haben in ihrem Impuls die Ergebnisse einer repräsentativen Beschäftigtenbefragung eingeordnet. Anlass für die Studie ist das 2025 in Kraft getretene Barrierefreiheitsstärkungsgesetz.

Das zentrale Ergebnis: Digitale Barrieren werden vor allem von jüngeren Beschäftigten wahrgenommen und sind nicht primär eine Frage von Behinderung. Für die digitale Transformation der Arbeitswelt heißt das: Barrierefreiheit sollte nicht nur als Compliance-Thema verstanden werden. Sie ist eine Voraussetzung für zugängliche, effiziente, gesunde und zukunftsfähige Arbeit für alle.

"Unsere Arbeit ist in den letzten Jahrzehnten immer digitaler geworden - in allen Bereichen. Digitale Barrierefreiheit ist bei dieser Transformation zentral: von digitaler Barrierefreiheit profitieren daher alle, sowohl die Wirtschaft als auch Arbeitnehmende mit und ohne Behinderung. Das Leitmotto: jede:r soll gesund digital produktiv arbeiten können. Wir freuen uns, dass wir dazu auf der LABOR.A mit unserem Input zu unseren Studienergebnissen wiederholt darauf aufmerksam machen durften."

Danke an alle, die die LABOR.A® gestaltet und mitdiskutiert haben!
Weitere Infos und Aufzeichnung des Vortrags: Digitale Barrierefreiheit: Ein Zukunftsfaktor? | LABOR.A® 2026 | LABOR.A
digital

Adresse

Konrad-Adenauer-Ufer 21
Cologne
50668

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