15/09/2026
Ich finde es schade, dass die größte, wichtigste und schönste Aufgabe auf dieser Welt häufig immer noch abgewertet wird.
Wie könnte man je so nah an dem sein, was uns wirklich ausmacht. An dem Wunder des Lebens.
Wie kann man anzweifeln, welche Leistung es ist einem Menschen mit höchster Präsenz und der vollen Aufmerksamkeit zu begegnen, die er naturgemäß erwartet. Ihn aus dem eigenen Körper heraus zu nähren, Nachts mit ihm wach zu werden um für seine Bedürfnisse zu sorgen, in jedem Moment flexibel auf ihn einzugehen… und so vieles mehr.
Es geht mir nicht darum individuelle Entscheidungen von Müttern zu kritisieren, aber auf einen gesellschaftlichen „Unterton“ aufmerksam zu machen, der vielleicht nicht ganz zu bewusst verbreitet ist.
Ich bin so froh mich ganz und gar auf das Muttersein einlassen zu können -mit seinen Geschenken und Herausforderungen.
Es ist als ob ich nun alles, was ich je über Körper, Emotionen, Spiritualität gelernt habe nun (er-)leben darf und somit für mich auf eine Weise tief tantrisch:
Absolut geerdet und archaisch und gleichzeitig weit über mich hinausgehend ins feinste energetische Sphären und tiefe Verbundenheit mit der Welt.
Muttersein ist für mich nicht eine Einschränkung, sondern eine Erweiterung.