05/09/2026
Eine der Hauptattraktionen in der Traumaheilung ist: Grenzen setzen lernen.
Unbedingt wichtig!
Denn nur so lernen wir, uns zu orientieren: Wo bin ich? Wo bist du? Wo greife ich über? Wo verliere ich mich?
Allerdings nur, wenn sie in beide Richtungen wirken.
Denn meistens lernen wir erst, es im Außen zu tun:
Bis hierhin.
Nicht weiter.
Das möchte ich nicht.
Und anstatt mehr Freiheit zu gewinnen, erzeugen wir manchmal ein neues Phänomen: Wir kreisen noch mehr um uns selbst.
Denn Grenzen dürfen auch den eigenen Mustern, Überzeugungen und Fantasien gesetzt werden.
Eine Grenze sagt nicht nur:
„Bis hierhin darfst du.“
Sie hilft auch mir, besser zu spüren:
„Bis hierhin darf ich.“
Möglicherweise wird erst so eine Kontaktgrenze wirklich wahrnehmbar.
Ich lerne, wo ich ende und du beginnst. 💛