SehGefühl

SehGefühl Besser und entspannt Sehen mit Visualtraining.

Lasst mich doch teilhaben an euren Gedanken zu den Sommerferien.Worauf freut ihr euch am meisten und wovor habt ihr Resp...
10/07/2026

Lasst mich doch teilhaben an euren Gedanken zu den Sommerferien.

Worauf freut ihr euch am meisten und wovor habt ihr Respekt?

Ich freue mich auf den Austausch mit euch. 🫶

Verhalten erzählt eine Geschichte.Kommst du mit auf Spurensuche?Schreib HINSEHEN.
22/06/2026

Verhalten erzählt eine Geschichte.

Kommst du mit auf Spurensuche?

Schreib HINSEHEN.





Heute habe ich lange überlegt, ob ich diesen Beitrag überhaupt teilen soll.Weil er nicht zeigt, wie gut etwas funktionie...
21/06/2026

Heute habe ich lange überlegt, ob ich diesen Beitrag überhaupt teilen soll.

Weil er nicht zeigt, wie gut etwas funktioniert.

Er zeigt keinen Erfolg.
Keine Lösung.
Keine Strategie.

Er zeigt einfach einen Moment, in dem mein Akku leer war.

Früher hätte ich versucht, das zu verstecken.

Heute glaube ich, dass genau dort echte Verbindung entsteht.

Nicht in den perfekten Momenten.

Sondern in den Momenten, in denen wir ehrlich sagen:

"Es ist mir gerade alles zu viel."

Vielleicht verändert sich gerade deshalb auch meine Arbeit.

Denn je länger ich Menschen begleite, desto mehr merke ich:

Es geht selten nur um das, was wir von außen sehen.

Nicht nur um das Verhalten eines Kindes.
Nicht nur um das Sehen.
Nicht nur um Symptome.

Mich interessieren die Geschichten dahinter.

Die offenen Tabs.

Die Gedanken, die niemand ausspricht.

Die Gefühle, die wir oft wegdrücken.

Vielleicht ist das der Grund, warum ich tue, was ich tue:

Weil ich hinschauen möchte.

Bei Kindern.

Bei Familien.

Und manchmal auch bei mir selbst.

Deshalb interessiert mich heute nicht die Standardantwort.

Mich interessiert die echte:

Welcher offene Tab raubt dir gerade am meisten Energie?

Ich glaube, einer der schmerzhaftesten Gedanken als Eltern ist dieser Moment, in dem man plötzlich nicht mehr weiß:Hat m...
26/05/2026

Ich glaube, einer der schmerzhaftesten Gedanken als Eltern ist dieser Moment, in dem man plötzlich nicht mehr weiß:

Hat mein Kind gerade wirklich keine Lust oder kostet es einfach schon viel zu viel Kraft?

Denn von außen sieht man oft nur:
Unruhe. Diskussionen. Weglaufen. Keine Motivation. Immer wieder Streit.

Aber ich erlebe in der Praxis so viele Kinder, die nicht verweigern.
Sie kämpfen.
Sie kämpfen darum, dranzubleiben. Zu sortieren. Zu verstehen. Irgendwie mitzukommen.

Und irgendwann sagen sie:
Mir ist langweilig.

Obwohl sie eigentlich längst drüber sind.
Und genau das ist der Punkt, den so viele übersehen.

Viele Kinder fallen nicht nur dadurch auf, dass sie etwas nicht können.
Sondern auch dadurch, wie unfassbar viel Kraft sie brauchen, um trotzdem weiterzumachen.
Und genau das geht im Alltag oft unter.
Weil am Ende meist nur das Verhalten sichtbar wird.

Ich wünsche mir, dass wir Kinder früher sehen. Bevor sie anfangen zu glauben, mit ihnen stimmt etwas nicht.

Schreib gerne INFO in die Kommentare, wenn du bei unserem Online Format mit mir und Sonja von Echtzeit sein am 29.06. dabei sein möchtest.





Ich glaube, viele von uns merken gerade, dass wir Familie anders leben wollen, als wir es selbst erlebt haben.Weniger fu...
14/05/2026

Ich glaube, viele von uns merken gerade, dass wir Familie anders leben wollen, als wir es selbst erlebt haben.

Weniger funktionieren.
Weniger Härte.
Weniger „das macht man eben so“.

Und gleichzeitig ist genau das oft schwerer, als wir denken.
Weil viele von uns nie gelernt haben, wie sich echte emotionale Nähe eigentlich anfühlt.

Ich wünsche mir, dass Kinder heute erleben dürfen, dass Erwachsene Verantwortung übernehmen.
Nicht nur organisatorisch.
Sondern emotional.

Dass jemand wirklich da ist.
Zuhört.
Sich zeigt.
Sich entschuldigt.
Mitträgt.
Mitfühlt.

Vielleicht beginnt genau dort etwas Neues.
Nicht perfekt.
Aber echter.

Am Wochenende habe ich mir bewusst Zeit und Raum für mich genommen.Yoga.Malen.Einfach etwas,das mir guttun sollte.Und tr...
12/05/2026

Am Wochenende habe ich mir bewusst Zeit und Raum für mich genommen.

Yoga.
Malen.
Einfach etwas,
das mir guttun sollte.

Und trotzdem habe ich gemerkt:
Mein System braucht gerade etwas anderes.

Mehr Ruhe.
Weniger funktionieren.
Mehr einfach sein.

Mein Nacken hat zugemacht.
Mir war schwindlig.
Und trotzdem waren da diese Stimmen im Kopf:

„Kannst du das jetzt machen?“
„Wirst du komisch angeschaut?“
„Mach doch einfach weiter.“

Aber ich habe mir selbst die Erlaubnis gegeben, mich auf meine Matte zu setzen
und einfach nur zu atmen,
anstatt weiter zu funktionieren.

Und genau dort kam mir dieser Gedanke:

Wie oft schicken wir Kinder ins Funktionieren,
obwohl sie noch ein unglaublich feines Gespür dafür haben,
was ihnen guttut und was nicht?

Wie oft sitzen Kinder im Unterricht,
während ihr ganzes System längst signalisiert:

Error.Error.Error.

Und sie haben nicht die Möglichkeit,
sich einfach rauszunehmen.
Also machen sie weiter.

Weil sie dazugehören möchten.
Nicht auffallen wollen.
Nicht falsch sein möchten.

Und wenn es dann irgendwann nicht mehr funktioniert, bewerten wir Erwachsenen häufig genau dieses Verhalten,
ohne wirklich dahinter zu schauen.

Ohne zu sehen,
wie viel Kraft es dieses Kind kostet,
einfach nur weiterzumachen und zu funktionieren.

Wir sollten anfangen,
diese unsichtbare Anstrengung sichtbar zu machen.

Damit wir unsere Kinder
wirklich besser verstehen und begleiten können.





Muttertag.Und ehrlich?Ich habe dieses Jahr gemischte Gefühle.Denn ursprünglich sollte dieser Tag einmal sichtbar machen,...
10/05/2026

Muttertag.

Und ehrlich?
Ich habe dieses Jahr gemischte Gefühle.

Denn ursprünglich sollte dieser Tag einmal sichtbar machen,
was Mütter und Familien tagtäglich tragen:
Fürsorge.
Verantwortung.
Emotionale Arbeit.
Unsere Zukunft.

Und genau da frage ich mich immer öfter:
Schätzen wir das gesellschaftlich überhaupt noch wirklich wert?

Oder erwarten wir inzwischen einfach,
dass Familien alles auffangen.
Still funktionieren.
Weitertragen.
Egal wie erschöpft sie sind.

Während Kinder für viele Frauen und Mütter gleichzeitig noch immer eines der größten Armutsrisiken darstellen.

Wie kann das sein?

Wie kann eine Gesellschaft ständig sagen:
„Kinder sind unsere Zukunft.“
Und Familien gleichzeitig so wenig echte Sicherheit,
Entlastung
und Unterstützung geben?

Kinder und Familien sind kein Nebenschauplatz.
Sie sind das Fundament unserer Gesellschaft.

Und trotzdem fühlt es sich manchmal an,
als würde genau dieses Fundament gerade bröckeln.

Nicht nur finanziell.
Sondern menschlich.

Und gleichzeitig denke ich heute auch an die Menschen,
für die dieser Tag still weh tut.

Nach Fehlgeburten.
Mit Sternenkindern.
Bei unerfülltem Kinderwunsch.
Oder weil Familie noch immer erklärt und gerechtfertigt werden muss.

Vielleicht braucht Muttertag deshalb weniger Perfektion.

Und mehr ehrliches Hinsehen.

Gestern saß ein Kind vor mir, das bei bestimmten Sehaufgaben immer leicht den Kopf gedreht hat.Nur ganz minimal. Fast un...
09/05/2026

Gestern saß ein Kind vor mir, das bei bestimmten Sehaufgaben immer leicht den Kopf gedreht hat.
Nur ganz minimal. Fast unauffällig.
Aber immer so, dass ein Auge etwas mehr „abgeschirmt“ war.

Und plötzlich war da wieder dieser Gedanke, der mich in meiner Arbeit so oft begleitet:
Was möchte mir das Kind damit zeigen?

Denn Kinder entwickeln oft unglaublich intelligente Strategien, bevor überhaupt jemand merkt, dass etwas anstrengend für sie ist.
Sie rutschen näher ans Blatt.
Drehen den Kopf.
Vermeiden bestimmte Aufgaben.
Werden unruhig.
Oder ziehen sich zurück.

Und häufig schauen wir nur auf das Verhalten selbst.
Dabei steckt dahinter oft ein Versuch des Kindes, irgendwie klarzukommen.

Erst als wir darüber gesprochen haben, sagte er irgendwann:
„Dann fällt es mir leichter.“

Dieser Satz hat mich sehr berührt.
Denn Verhalten ist so oft kein „Problem“.
Sondern ein Hinweis.

Vielleicht würden wir Kinder anders begleiten, wenn wir häufiger neugierig statt bewertend hinschauen würden.

Was ist eigentlich Arbeit?Die, die bezahlt wird?Die, die man sehen kann?Die, die bewertet wird?Oder auch die,die nebenbe...
01/05/2026

Was ist eigentlich Arbeit?

Die, die bezahlt wird?
Die, die man sehen kann?
Die, die bewertet wird?

Oder auch die,
die nebenbei passiert?
Die niemand dokumentiert.
Die keine Pause kennt.

Wer entscheidet,
was wertvoll ist?

Ist es weniger wert,
wenn du jeden Tag mitdenkst,
vorausschaust,
auffängst,
regulierst?
Ist es weniger wert,
wenn dein Kind sich durch Aufgaben kämpft,
die für andere selbstverständlich sind?

Oder haben wir einfach gelernt,
nur das zu sehen,
was sich messen lässt?Vielleicht liegt genau da das Problem.
Dass wir nur das als „Arbeit“ anerkennen,
was sichtbar ist.
Und alles andere…

übersehen.


30/04/2026

Vielleicht kennst du das.
Dein Kind sitzt vor den Hausaufgaben.
Am Anfang geht es noch.
Und dann… kippt es.
Dein Kind wird unruhig.
steht auf.
muss trinken.
muss zur Toilette.
oder sitzt einfach da
und du hast das Gefühl, es kommt nichts mehr an.

Und irgendwo zwischen
„Jetzt konzentrier dich doch mal“
und
„Warum ist das jedes Mal so anstrengend?“
wird es für euch beide schwierig.

Von außen wirkt das schnell wie:
keine Lust.
Aber oft ist es genau das nicht.
Ich erlebe diese Situationen jeden Tag.
Und ganz oft steckt etwas anderes dahinter.
Etwas, das man nicht sofort sieht.

👇
Hast du dein Kind hier wiedererkannt?

Ich merke immer wieder,
wie viele Eltern genau an diesem Punkt stehen. Genau deshalb, schauen wir uns das am 29. Juni einmal in Ruhe Gemeinsam an.
Sehen, Nervensystem und das was im Alltag oft übersehen wird.

Wenn du magst, schreib mir einfach Info.

Adresse

Weidenpesch 11
Düren
52353

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