Steffi Kettern - Energetik für Pferd & Mensch

Steffi Kettern - Energetik für Pferd & Mensch Ich suche nicht nach schnellen Antworten, sondern nach Zusammenhängen. Für Pferde und ihre Menschen. Regulation statt Symptombekämpfung.👇

Mir liegt die bestmögliche Betreuung der Tiere sehr am Herzen. Daher möchte ich im Folgenden auf ein paar Dinge ausdrücklich hinweisen:

- Energetische Sitzungen sind kein Ersatz für eine tierärztliche Behandlung.
- Es werden keine Diagnosen gestellt und keine Heilversprechen abgegeben.
- Bei einer schweren oder akuten Erkrankung empfehle ich einen Tierarzt aufzusuchen!

25/07/2026

Je länger ich mit Pferden arbeite, desto mehr komme ich zu der Überzeugung, dass Gesundheit vor allem die Fähigkeit zur Regulation ist.

Nicht, weil ein Organismus immer in Balance ist, sondern weil er ständig versucht, wieder dorthin zurückzufinden.

Genau das fasziniert mich.

Ein Organismus reguliert ununterbrochen – Körpertemperatur, Stoffwechsel, Hormone, Nervensystem und vieles mehr.

Vielleicht sind Symptome deshalb nicht nur ein Zeichen dafür, dass etwas nicht funktioniert.

Vielleicht zeigen sie auch, dass ein Organismus versucht, auf etwas zu reagieren und wieder in Regulation zu kommen.

Genau deshalb schaue ich in meiner Arbeit so selten zuerst auf das Symptom.

Mich interessiert vielmehr, welche Frage hinter der Antwort steckt.

Was hat die Regulation aus dem Gleichgewicht gebracht?

Und was braucht dieser Organismus, um sie wiederzufinden?

Ich glaube, genau dort beginnt nachhaltige Gesundheit.

17/07/2026

In den letzten Tagen habe ich viele Beiträge und Interviews zum Turniersport verfolgt.

Irgendwann musste ich schmunzeln, weil mir ein Bild in den Kopf kam.

Manchmal fallen in dieser Diskussion beide Seiten vom Pferd. Nur eben auf unterschiedlichen Seiten.

Die einen verteidigen den Turniersport.

Die anderen würden ihn am liebsten ganz abschaffen, weil sie ihn grundsätzlich nicht für pferdegerecht halten.

Ich glaube, dass dabei manchmal der Blick für das einzelne Pferd verloren geht.

Und ich merke, dass ich mich in keiner dieser beiden Positionen wirklich wiederfinde.

Ich glaube nicht, dass sich Turniersport und Pferdefreundlichkeit grundsätzlich ausschließen.

Es gibt Pferde, die auf einem Turnier regelrecht aufblühen. Die leistungsbereit wirken und ganz offensichtlich Freude an ihrer Aufgabe haben. Ich glaube, jeder kennt diese Pferde, die man mit einem Augenzwinkern als kleine „Rampensäue“ bezeichnen würde.

Und dann gibt es die anderen. Pferde, die zu Hause zeigen, was in ihnen steckt, ihre Leistung auf dem Turnier aber kaum noch abrufen können. Die angespannt oder ängstlich wirken und bei denen man das Gefühl hat, dass sie mit der ganzen Situation überfordert sind – auch dann, wenn man ihnen mit Geduld die Chance gibt, sich daran zu gewöhnen.

Für mich gehört zu einem pferdefreundlichen Umgang nicht nur der Blick auf den Körper, sondern auch auf das, was ein Pferd mental tragen kann.

Ich sehe manche Entwicklungen im Sport kritisch und frage mich, ob wir Bewegungsbilder akzeptieren oder sogar belohnen, die den Pferdekörper langfristig zum Kompensieren zwingen.

Wichtig ist für mich, dass man sein Pferd im Blick behält und nicht die eigenen Ziele in den Vordergrund stellt.

Wenn ich den Anspruch habe, mit meinem Pferd ein Team zu sein, dann verbieten sich manche Dinge von ganz allein.

Für mich gibt es deshalb auch persönliche Grenzen. Eine davon ist erreicht, wenn sportlicher Erfolg dazu führt, dass ein Pferd um die halbe Welt transportiert wird.

Für mich braucht es beides.

Den Wunsch, gemeinsam etwas zu erreichen.

Und die Ehrlichkeit, anzuerkennen, wenn genau dieser Weg einfach nicht zu diesem Pferd passt.

16/07/2026

Immer wenn ich Beiträge von Menschen lese, deren Pferd gerade in der Klinik steht, denke ich daran, wie hilflos man sich in so einer Situation fühlen muss.

Wie man am liebsten jede Minute in der Klinik verbringen würde. Wie viele Gedanken einem durch den Kopf gehen.

Und natürlich auch daran, wie sich das alles für das Pferd anfühlen muss.

Die ungewohnte Umgebung. Die fremden Gerüche. Die vielen Menschen. Vielleicht auch Schmerzen.

Irgendwie denke ich dann immer daran, was diese Situation gerade mit dem Nervensystem von beiden macht.

Wenn Mensch und Pferd im Alarmmodus sind, entsteht leicht ein Kreislauf. Die Unruhe des Pferdes verstärkt die Sorgen des Menschen. Die Anspannung des Menschen kann wiederum auch für das Pferd spürbar sein. Beide finden dadurch oft nur schwer wieder zurück in die Ruhe.

Der Unterschied ist: Einer von beiden kann diesen Kreislauf bewusst unterbrechen.

Vielleicht ist genau das der Grund, warum ich in herausfordernden Situationen meist nicht nur Pferde begleite, sondern oft auch die Menschen an ihrer Seite. 🫶

13/07/2026

Natürlich braucht auch die Haut Unterstützung.

Eine gute Hautpflege kann den Heilungsprozess fördern und dem Pferd Linderung verschaffen.

Wenn Mauke jedoch immer wiederkehrt, reicht mir dieser Blick allein nicht aus.

Dann stelle ich mir andere Fragen.

Warum kann die Haut ihre Schutzfunktion gerade nicht mehr ausreichend erfüllen?

Warum gelingt es Bakterien überhaupt, die Hautbarriere zu durchdringen?

Was bekommt der Organismus im Moment nicht mehr ausreichend reguliert?

Ist es die Fütterung?

Die Haltung?

Das Nervensystem?

Emotionale Belastungen?

Oder ist es das Zusammenspiel mehrerer Faktoren?

Ich glaube nicht, dass Symptome zufällig entstehen.

Wenn Mauke immer wiederkehrt, lohnt es sich aus meiner Sicht, genau diese Fragen zu stellen.

Denn die Antworten auf diese Fragen entscheiden oft darüber, welche Unterstützung nicht nur kurzfristig lindert, sondern nachhaltig sinnvoll ist.

Warum ich Pferde heute anders betrachte.Wenn ein Pferd über längere Zeit körperliche Symptome entwickelt oder sein Verha...
13/07/2026

Warum ich Pferde heute anders betrachte.

Wenn ein Pferd über längere Zeit körperliche Symptome entwickelt oder sein Verhalten verändert, ist das für mich ein Hinweis darauf, dass die Fähigkeit des Organismus zur Regulation eingeschränkt ist.

Ich glaube, dass ein Organismus immer versucht, sein inneres Gleichgewicht aufrechtzuerhalten.

Solange ihm das gelingt, bleibt vieles im Fluss.

Gelingt es ihm über längere Zeit nicht mehr, zeigt sich das irgendwann im Außen – durch körperliche Symptome oder Veränderungen im Verhalten.

Genau das fasziniert mich.

Immer wieder zu erleben, wie intelligent ein Organismus versucht, sein Gleichgewicht zu erhalten – selbst dann, wenn sich das für uns zunächst als Problem zeigt.

Ich glaube nicht, dass Symptome zufällig entstehen.

Heute machen mich chronische oder wiederkehrende Symptome nicht nur auf das aufmerksam, was sichtbar ist.

Sie machen mich neugierig.

Ich suche nicht nach der einen Ursache. Mich interessieren die Faktoren, die den Organismus daran hindern, wieder in seine Balance zu finden.

Deshalb betrachte ich nie nur einen einzelnen Bereich.

Ich schaue auf den Körper.

Auf das Nervensystem.

Auf Emotionen.

Auf die Beziehung zwischen Pferd und Mensch.

Auf Haltung, Fütterung und das Umfeld.

Und auf alles, was sich gegenseitig beeinflusst.

Ich habe im Laufe der Jahre immer wieder erlebt, dass sich hinter einem Symptom Zusammenhänge gezeigt haben, mit denen weder der Besitzer noch ich anfangs gerechnet hätten.

Im Rückblick ergab vieles plötzlich Sinn.

Genau diese Erfahrungen haben meine Sicht auf Pferde verändert.

Vielleicht beginnt genau dort Veränderung – wenn wir aufhören, nur das Symptom zu behandeln, und beginnen zu verstehen, was der Organismus braucht, um wieder in seine Balance zu finden.

Hinweis:
Meine Arbeit ersetzt weder eine tierärztliche Diagnostik noch eine notwendige Behandlung. Bei akuten oder lebensbedrohlichen Erkrankungen ist der Tierarzt selbstverständlich die erste Anlaufstelle. Ich begleite vor allem Pferde mit chronischen, wiederkehrenden oder schwer einzuordnenden Symptomen und Verhaltensveränderungen – ergänzend zu einer guten tierärztlichen Versorgung.

Zumindest nicht aus meiner Sicht.Ich glaube, auf dem Turnier wird vor allem sichtbar, was ihr euch vorher gemeinsam aufg...
07/07/2026

Zumindest nicht aus meiner Sicht.

Ich glaube, auf dem Turnier wird vor allem sichtbar, was ihr euch vorher gemeinsam aufgebaut habt.

Vertrauen.
Verbindung.
Sicherheit.

Aber eben auch Unsicherheit, Anspannung oder Erfahrungen, die euch bis heute begleiten.

Deshalb klappt zu Hause oft alles – und auf dem Turnier ist plötzlich alles anders.

Manchmal bist du entspannt, aber dein Pferd nicht.

Manchmal ist dein Pferd ganz bei sich, aber du nicht.

Und manchmal bringt die Turniersituation euch beide aus der Ruhe.

Vieles von dem, was wir in solchen Momenten fühlen und tun, läuft unbewusst ab. Und genau das beeinflusst auch unser Pferd.

Deshalb geht es für mich nicht darum, am Symptom herumzudoktern.

Mich interessiert viel mehr, warum genau diese Situation euch aus der Ruhe bringt.

Wo liegt der Ursprung?

Welche Erfahrungen bringt dein Pferd mit?

Welche Gedanken oder Gefühle begleiten dich?

Und wie beeinflusst ihr euch in genau diesem Moment gegenseitig?

Aus genau diesem Gedanken heraus ist TurnierBalance entstanden.

Mir war wichtig, dass sich die Vorbereitung nicht nur an den Reiter richtet. Denn auch dein Pferd bringt seine eigenen Erfahrungen mit auf das Turnier. Vielleicht verbindet es bestimmte Situationen mit Stress oder Unsicherheit. Und diese Erfahrungen lassen sich nicht immer allein dadurch verändern, dass der Reiter entspannter wird.

Deshalb begleite ich in dieser Woche nicht nur dich, sondern auch dein Pferd. Mein Ziel ist, eure Verbindung zu stärken und euch dabei zu unterstützen, mit mehr Vertrauen und einem guten Gefühl in das Turnierwochenende zu starten.

Sieben Tage lang begleite ich euch mit täglichen kurzen Übungen und Impulsen. Am Tag vor dem Turnierstart bekommt ihr zusätzlich ein Audio, das euch hilft, ruhiger und fokussierter in das Wochenende zu starten.

Wenn du wissen möchtest, ob TurnierBalance zu euch passt, kannst du dir hier ein kostenloses 20-minütiges Gespräch mit mir buchen.

https://cal.meetergo.com/hello-52?lang=de

02/07/2026

„Mir war damals schon klar, dass ich das nicht akzeptiere.“

Diesen Satz hat heute eine Nachbarin zu mir gesagt.

Sie sitzt seit vielen Jahren im Rollstuhl. Als sie 18 Jahre alt war, sagten ihr die Ärzte, sie würde wahrscheinlich nicht älter als 22 werden.

Heute ist sie Mitte 50.

Sie erzählte mir das, zeigte den Stinkefinger in die Luft und sagte grinsend:

„Mir war damals schon klar, dass ich das nicht akzeptiere.“

Dieser Satz hat mich auf meiner ganzen Hunderunde begleitet.

Er hat mich auch an meine Sóley erinnert.

Nach ihrer Erkrankung hätte es viele Gründe gegeben, hoffnungslos zu sein. Aber ich habe nie aufgehört, nach Lösungen zu suchen, die ihr Leben lebenswert machen konnten.

Und genau das ist uns immer wieder gelungen.

Nicht, weil ich ihre Erkrankung wegdenken konnte, sondern weil ich mich nicht damit zufriedengegeben habe, dass damit schon alles gesagt ist.

Ich beobachte immer wieder, wie sehr es einen Unterschied macht, ob wir eine Diagnose, eine Prognose oder auch ein Etikett als endgültige Wahrheit annehmen.

Oder ob wir bereit bleiben, weiterzufragen.

Welches Puzzleteil fehlt vielleicht noch?

Was haben wir bisher übersehen?

Wo gibt es noch einen Zusammenhang, den wir noch nicht erkannt haben?

Für mich gilt das nicht nur bei körperlichen Symptomen.

Ich beobachte es genauso häufig im Verhalten.

„Der ist halt so.“

„Der war schon immer schwierig.“

„Das ist eben ein Montagspferd.“

Vielleicht.

Vielleicht gibt es aber auch hier eine Geschichte, die dieses Verhalten erklärt.

Eine Erfahrung.

Eine Überforderung.

Ein Nervensystem, das gelernt hat, sich genau so zu schützen.

Sobald wir glauben, die Antwort bereits zu kennen, hören wir oft auf, Fragen zu stellen.

Und genau das möchte ich nicht.

Mich interessiert nicht nur, welches Symptom ein Pferd zeigt oder wie es sich verhält.

Mich interessiert vor allem:

Warum?

Genau dort beginnt meine Arbeit.

Ich suche die Puzzleteile nicht, um eine Erklärung zu finden. Ich suche sie, weil sie mir zeigen, was dieses eine Pferd braucht.

Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wie ich arbeite, findest du den Link hier 👇

www.steffikettern.de

30/06/2026

Immer wieder begegnen mir Pferdemenschen, die ihr Pferd als schwierig, Sorgenkind oder Montagspferd beschreiben. Oder deren Pferd ein körperliches Problem hat, das irgendwann so viel Raum einnimmt, dass man kaum noch etwas anderes sieht.

Diesen Blick kenne ich nur zu gut.

Bei meiner Sóley habe ich mich irgendwann dabei ertappt, dass ich bei jedem Gang auf den Paddock zuerst auf ihr rechtes Hinterbein geschaut habe. Wie steht sie heute? Wie sind die ersten Schritte?

Irgendwann hatte ich das Gefühl, sie wollte mir sagen:

„Ich bin mehr als mein rechtes Hinterbein. Hör auf, dir ständig Sorgen um mich zu machen.“

Ich glaube nicht, dass unsere Gedanken darüber entscheiden, wie eine Geschichte ausgeht.

Aber ich beobachte immer wieder, dass unsere Erwartungen unseren Blick verändern – und damit oft auch unser Verhalten.

In der Psychologie spricht man von einer Self-fulfilling Prophecy – einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung. Unsere Erwartungen beeinflussen oft unbewusst, worauf wir achten und wie wir handeln.

Diese Beobachtung begegnet mir in meiner Arbeit immer wieder.

Hat ein Pferd erst einmal ein Etikett bekommen, richtet sich der Blick oft immer wieder auf das Problem. Veränderungen, die längst begonnen haben, werden leicht übersehen.

Vielleicht ist genau das einer der Gründe, warum ich heute so arbeite, wie ich arbeite.

Natürlich interessieren mich Diagnosen, Befunde und die Vorgeschichte eines Pferdes. Aber sie sollen meinen Blick nicht bestimmen.

Mich interessiert vor allem die Frage:

Wie ist dieses Pferd an diesen Punkt gekommen?

Deshalb suche ich nicht nur nach Symptomen, sondern nach Zusammenhängen – körperlich, emotional und im gesamten System.

Denn ein Pferd ist für mich immer mehr als seine Diagnose. Mehr als sein Verhalten. Und mehr als das Etikett, das es irgendwann bekommen hat.

Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wie ich arbeite, findest du den Link hier.

Immer wieder begegnen mir Pferdemenschen, die ihr Pferd als schwierig, Sorgenkind oder Montagspferd beschreiben. Oder deren Pferd ein körperliches Problem hat, das irgendwann so viel Raum einnimmt, dass man kaum noch etwas anderes sieht.

Diesen Blick kenne ich nur zu gut.

Bei meiner Sóley habe ich mich irgendwann dabei ertappt, dass ich bei jedem Gang auf den Paddock zuerst auf ihr rechtes Hinterbein geschaut habe. Wie steht sie heute? Wie sind die ersten Schritte?

Irgendwann hatte ich das Gefühl, sie wollte mir sagen:

„Ich bin mehr als mein rechtes Hinterbein. Hör auf, dir ständig Sorgen um mich zu machen.“

Ich glaube nicht, dass unsere Gedanken darüber entscheiden, wie eine Geschichte ausgeht.

Aber ich beobachte immer wieder, dass unsere Erwartungen unseren Blick verändern – und damit oft auch unser Verhalten.

In der Psychologie spricht man von einer Self-fulfilling Prophecy – einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung. Unsere Erwartungen beeinflussen oft unbewusst, worauf wir achten und wie wir handeln.

Diese Beobachtung begegnet mir in meiner Arbeit immer wieder.

Hat ein Pferd erst einmal ein Etikett bekommen, richtet sich der Blick oft immer wieder auf das Problem. Veränderungen, die längst begonnen haben, werden leicht übersehen.

Vielleicht ist genau das einer der Gründe, warum ich heute so arbeite, wie ich arbeite.

Natürlich interessieren mich Diagnosen, Befunde und die Vorgeschichte eines Pferdes. Aber sie sollen meinen Blick nicht bestimmen.

Mich interessiert vor allem die Frage:

Wie ist dieses Pferd an diesen Punkt gekommen?

Deshalb suche ich nicht nur nach Symptomen, sondern nach Zusammenhängen – körperlich, emotional und im gesamten System.

Denn ein Pferd ist für mich immer mehr als seine Diagnose. Mehr als sein Verhalten. Und mehr als das Etikett, das es irgendwann bekommen hat.

Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wie ich arbeite, findest du den Link hier. 👇

https://www.steffikettern.de/InBalance

27/06/2026

Mir ist in den letzten Jahren immer wieder etwas aufgefallen.

Es gibt nicht wenige Pferde, die immer wieder unter Magenproblemen leiden – bis hin zum Magengeschwür.

Dann wird behandelt und die Beschwerden gehen zurück.

Doch nicht selten dauert es gar nicht lange, bis die ersten Anzeichen wieder da sind: Druck beim Gurten, Leerkauen, Maulgeruch oder einfach dieses Gefühl, dass mit dem Pferd irgendetwas nicht stimmt.

Dann werden vielleicht noch die Zähne kontrolliert, eine Kotprobe genommen oder die Fütterung angepasst.

Und genau an diesem Punkt frage ich mich oft:

Was, wenn wir noch nicht auf die eigentliche Ursache schauen?

In meiner Energiearbeit richte ich meinen Blick gefühlt in jede Ecke, um der Ursache möglichst auf die Spur zu kommen.

Natürlich gehören körperliche Faktoren für mich genauso dazu. Aber ich schaue auch auf das Nervensystem, emotionale Belastungen oder Einflüsse aus dem Umfeld des Pferdes. Je nach Pferd können dabei ganz unterschiedliche Themen eine Rolle spielen – von körperlichen Ursachen wie Parasiten bis hin zu Schwermetallen oder geopathischen Belastungen.

Und manchmal führt die Suche nach der Ursache auch in die Verbindung zwischen Mensch und Pferd. Nicht, weil jemand bewusst etwas falsch macht, sondern weil Pferde oft sehr fein auf das reagieren, was in ihrem Umfeld geschieht. Es geht dabei für mich nie um Schuld.

Es geht darum, Zusammenhänge zu erkennen, die wir bisher vielleicht noch gar nicht gesehen haben. Denn genau dort entsteht die Möglichkeit, etwas zu verändern.

Denn nachhaltige Veränderung beginnt oft dort, wo wir aufhören, nur das Symptom zu behandeln.

26/06/2026

Denn nicht jedes Pferd reagiert gleich auf Hitze.

Es gibt Pferde, denen setzen schon 25 Grad körperlich sehr zu. Sie wirken müde, träge und brauchen vor allem Ruhe.

Und es gibt andere, die die Wärme genießen. Sie haben vielleicht sogar Freude an einer entspannten Bewegung – auch wenn natürlich keine Höchstleistungen gefragt sind.

Deshalb würde ich weniger nach allgemeinen Regeln suchen und stattdessen mein eigenes Pferd beobachten.

Sucht es ständig den Schatten oder legt es sich sogar in die Sonne?

Wirkt es schlapp und zieht sich zurück oder möchte es sich bewegen?

Und schau dir auch einmal ganz bewusst seine Atmung in Ruhe an. Auch sie kann dir zeigen, wie sehr dein Pferd gerade durch die Hitze belastet ist.

Vielleicht ist die wichtigste Frage heute gar nicht:

„Darf ich mein Pferd bei dieser Temperatur bewegen?“

Sondern:

„Was zeigt mir mein Pferd heute?“

Dein Pferd gibt dir oft die beste Antwort – wenn wir bereit sind, hinzuschauen.

Und ganz ehrlich: Es schadet auch nicht, einfach mal einen Tag auszusetzen. Mir wäre es heute jedenfalls zu warm. 😉

Adresse

Elsa-Brändström-Straße 21
Düsseldorf
40595

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