08/07/2026
Was ständiges Grübeln Dich wirklich kostet - und welchen Nutzen es hat:
Ich komme mit Klient*innen immer wieder an den Punkt, an dem deutlich wird:
Es geht nicht mehr um Nachdenken. Es geht um Dauerschleifen.
🔹 um Gedanken, die immer wieder dieselben Runden drehen.
🔹 um innere Filme, die längst keine Lösung mehr bringen.
🔹 um den Versuch, durch Denken endlich Sicherheit herzustellen.
Und irgendwann schauen wir gemeinsam nicht mehr nur auf den Inhalt dieser Gedanken, sondern auf eine andere Frage:
Was kostet Dich dieses Grübeln eigentlich?
🔹 Es kostet Energie.
Weil innerlich pausenlos etwas läuft.
🔹 Es kostet Klarheit.
Weil zwischen all den Schleifen oft kaum noch spürbar ist, was wirklich
wichtig ist.
🔹 Es kostet Handlungsfähigkeit.
Weil Grübeln sich nach Aktivität anfühlt, aber im Außen oft nichts in
Bewegung kommt.
🔹Es kostet Lebenszeit.
Weil Dein Kopf immer weitere Katastrophenszenarien kreiert & Dich
darauf vorbereiten möchte, ohne in der Realität zu bleiben.
🔹 Und es kostet Vertrauen.
🔹 in die eigene Wahrnehmung
🔹 in die eigene Entscheidungskraft
🔹 in den nächsten Schritt
Wofür ist Grübeln denn eigentlich gut?!
Es ist nicht einfach nur „zu viel denken“.
🔹es ist der Versuch, Kontrolle herzustellen
🔹sich auf mögliche Szenarien vorzubereiten
🔹sich abzusichern
🔹sich schützen zu können
🔹es fühlt sich nach "etwas tun" an
Dennoch hält es Dich fest - genau an dem Punkt, wo Du gerade stehst.
Und vielleicht ist das der größte Preis, den Du dafür zahlst.
Über was grübelst Du oft nach?!