Netzwerk Chronische Wunde Mitteldeutschland / DGFW Arbeitsgruppe Ost

Netzwerk Chronische Wunde Mitteldeutschland / DGFW Arbeitsgruppe Ost Chronische Wunden brauchen mehr als Verband. Die Behandlung chronischer Wunden, wie z.B.

Wir verbinden Patient:innen, Angehörige, Arztpraxen, Pflegedienste und Wundexpertise in Sachsen-Anhalt/Mitteldeutschland – für moderne ambulante Wundversorgung. Ziel des Netzwerkes ist es Patienten mit chronischen Wunden einer zielgerichteten und auf dem aktuellen Stand der Medizin befindlichen Versorgung zuzuführen. In unserer Versorgung sind Wirtschaftlichkeit aber auch die standartgerechte Ve

rsorgung Grundpfeiler unserer Arbeit. dem Ulcus cruris, ist ein fester Bestandteil unserer ambulanten Versorgung. Ziel der Netzwerkarbeit ist neben einer stadiengerechten lokalen Wundtherapie, im Sinne eines modernen Wundmanagements, vor allem das Erkennen von Ursachen und eine entsprechend adäquate Therapieeinleitung in Zusammenarbeit mit den Haus sowie Fachärzten . Dazu gehören eine gute Wunddokumentation und gründliche Diagnostik wie Laboruntersuchungen, Wundabstriche, Doppleruntersuchung der Arterien, sowie eine gute interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Fachspezialisten

28/08/2026

*Ausdrücklich teilen erwünscht*

🚨 Das war kein Spaß.

Das war schlichtweg dumm und verantwortungslos.

Heute Nacht wurde unsere Multifunktions-Baustellenlampe von unserem Zaun gestohlen.

Zwei Jungs wurden dabei gesehen und gehört. Offenbar war es für euch lustig: „Ach, das leuchtet ja schön …“, ein bisschen „wiuwiu“ – und dann wurde die Lampe einfach mitgenommen.

Nur zur Klarstellung:
Diese Lampe hängt dort nicht zum Spaß und auch nicht zur Dekoration.

Sie dient dazu, unsere Baustelle sichtbar zu machen, den vorbeifahrenden Verkehr zu warnen und damit Unfälle zu vermeiden und Menschen zu schützen.

Wer so etwas klaut, nimmt nicht einfach irgendeine Lampe mit.
Er entfernt bewusst eine Sicherheitsmaßnahme an einer Baustelle.
Und genau deshalb ist das Ganze eben kein lustiger Jungenstreich, sondern einfach nur gedankenlos, respektlos und völlig unnötig.

Ihr wurdet beobachtet. Ihr habt jetzt die Gelegenheit, die Lampe wieder zurückzubringen – unkompliziert und ohne großes Theater.

Vielleicht ist der materielle Wert für euch überschaubar.
Für uns bedeutet es zusätzlichen Aufwand in einer ohnehin intensiven Bauphase.
Und viel wichtiger: An dieser Stelle fehlt jetzt etwas, das der Sicherheit anderer dient.

Also:
Spaß gehabt – jetzt Verantwortung übernehmen und die Lampe zurückbringen.

Denn Klauen ist kein Spaß.

Und mit der Sicherheit anderer Menschen spielt man erst recht nicht.

Wundambulanz Sirona GmbH
Sachsenallee 51A
08371 Glauchau

Der Wundrand erzählt mehr, als man auf den ersten Blick sieht.Bei einer chronischen Wunde reicht es nicht, regelmäßig di...
20/08/2026

Der Wundrand erzählt mehr, als man auf den ersten Blick sieht.

Bei einer chronischen Wunde reicht es nicht, regelmäßig die Wundauflage zu wechseln und auf Heilung zu hoffen.

Wenn eine Wunde stagniert, muss die entscheidende Frage lauten:

Was verhindert die Heilung?

Der Wundrand und seine Umgebung liefern dabei wichtige Informationen. Mazeration, Hyperkeratosen, persistierende Entzündungszeichen, unterminierte Wundränder oder eine ausbleibende Epithelisierung können Hinweise darauf geben, dass die bisherige Versorgung neu bewertet werden muss.

Dabei gehört der Blick weit über die eigentliche Wunde hinaus:

Perfusion: Ist die arterielle Versorgung ausreichend?
Druck: Bestehen weiterhin Druck- oder Scherkräfte?
Ödem: Ist eine venöse oder lymphatische Komponente ausreichend berücksichtigt?
Infektion: Gibt es klinische Hinweise auf eine lokale oder sich ausbreitende Infektion?
Verlauf: Verändert sich die Wundfläche objektiv oder behandeln wir seit Wochen eine Stagnation?

Gerade bei Menschen mit diabetischem Fußsyndrom, Ulcus cruris oder pAVK entscheidet nicht allein die lokale Wundtherapie über den Verlauf. Druckentlastung, Kompression bei entsprechender Indikation, Gefäßdiagnostik, Behandlung der Grunderkrankung und ein konsequentes Exsudat- und Infektionsmanagement müssen zusammenspielen.

Deshalb verstehe ich spezialisiertes Wundmanagement nicht als isolierte Tätigkeit am Verbandstisch.

Es ist eine Schnittstellenaufgabe.

Hausärzte, Fachärzte, Pflege, Gefäßmedizin, Diabetologie, Podologie und Orthopädietechnik müssen Informationen zusammenführen und therapeutische Entscheidungen aufeinander abstimmen.

Genau hier setzen wir in der Wundambulanz Sirona an – regional vernetzt in Sachsen-Anhalt und mit einem klaren Ziel:

Nicht die nächste Wundauflage suchen.
Die nächste richtige Entscheidung treffen.

Denn gute Wundversorgung beginnt dort, wo wir aufhören, ausschließlich die Wunde zu behandeln – und anfangen, ihre Ursache zu verstehen.

Wundambulanz Sirona
Moderne Wundversorgung. Fachlich. Interprofessionell. Regional.

Chronische Wundversorgung: Wie viel Verantwortung trägt eigentlich die Pflege im Alltag?Aus meiner täglichen Arbeit erle...
15/08/2026

Chronische Wundversorgung: Wie viel Verantwortung trägt eigentlich die Pflege im Alltag?

Aus meiner täglichen Arbeit erlebe ich immer wieder, dass Pflegefachkräfte Veränderungen einer chronischen Wunde oft als Erste bemerken. Schließlich sehen sie Patientinnen und Patienten regelmäßig – teilweise täglich.
Deshalb ist ein Verbandwechsel für mich niemals nur ein Verbandwechsel.
Wundgröße und -tiefe, Wundgrund und Wundrand, Exsudat, Wundumgebung, Schmerzen, Ödeme, Geruch oder mögliche Infektzeichen liefern wichtige Hinweise auf den Verlauf. Genauso relevant ist aber die Frage, was außerhalb der eigentlichen Wunde passiert: Wird die Kompression getragen? Funktioniert die Druckentlastung? Hat sich die Mobilität verändert? Kommt der Patient mit der Therapie im Alltag überhaupt zurecht?
Genau an dieser Stelle zeigt sich, wie wichtig eine gute Zusammenarbeit zwischen Pflege, Haus- und Fachärzten, Wundmanagement, Podologie, Orthopädietechnik und natürlich den Betroffenen selbst ist.
Ärztliche Diagnostik und Therapieentscheidungen bleiben ärztliche Aufgaben. Aber damit Entscheidungen rechtzeitig getroffen werden können, müssen Veränderungen erkannt, nachvollziehbar dokumentiert und an die richtigen Stellen weitergegeben werden.
Und etwas dürfen wir bei all den Wundmaßen, Befunden und Dokumentationen nicht vergessen:
Wir behandeln keine Wunde. Wir behandeln einen Menschen mit einer Wunde.
Schmerzen, eingeschränkte Mobilität, Exsudation, Geruch oder ständig notwendige Verbandswechsel können den gesamten Alltag bestimmen. Manchmal erfahren wir davon erst, wenn wir neben der Wundbeurteilung auch einfach einmal fragen: „Wie kommen Sie damit zu Hause eigentlich zurecht?“
Für mich gehören deshalb drei Dinge unmittelbar zusammen: fachliche Beobachtung, klare Kommunikation und menschliche Aufmerksamkeit.
Mich würde die Erfahrung der Kolleginnen und Kollegen hier in der Gruppe interessieren: Wo entstehen bei euch in der Versorgung chronischer Wunden aktuell die größten Probleme – bei der Kommunikation, der Dokumentation, den Zuständigkeiten oder der praktischen Umsetzung einer Therapie?

Eine chronische Wunde scheitert nicht immer an der Therapie. Manchmal scheitert sie an der Kommunikation.In der Versorgu...
12/08/2026

Eine chronische Wunde scheitert nicht immer an der Therapie. Manchmal scheitert sie an der Kommunikation.

In der Versorgung chronischer Wunden arbeiten viele Professionen an demselben Ziel: Hausarztpraxis, Fachärztinnen und Fachärzte, Pflegedienst, Wundmanagement, Podologie, Orthopädietechnik – und natürlich Patientinnen, Patienten und Angehörige.

Das Problem beginnt dort, wo diese Beteiligten zwar nebeneinander, aber nicht konsequent miteinander arbeiten.

Informationen kommen verspätet an. Veränderungen der Wundsituation werden nicht zeitnah weitergegeben. Zuständigkeiten bleiben unklar. Diagnostik wird nicht konsequent in die Therapie übersetzt. Druckentlastung, Kompression oder lokale Wundtherapie laufen möglicherweise weiter, obwohl sich die klinische Situation längst verändert hat.

Die Folge kann ein unnötiger Verlust wertvoller Zeit sein.

Genau hier sehe ich eine zentrale Aufgabe moderner Wundversorgung: koordinieren, verbinden und Informationen dorthin bringen, wo sie gebraucht werden.

Dabei geht es nicht darum, die Aufgaben anderer Berufsgruppen zu übernehmen. Im Gegenteil: Gute Koordination bedeutet, die jeweilige Expertise zusammenzuführen.

Hausärztliche und fachärztliche Diagnostik.
Professionelles Wundmanagement.
Kontinuierliche Beobachtung durch Pflege.
Podologische Mitbehandlung und Prävention.
Druckentlastung und Hilfsmittelversorgung durch die Orthopädietechnik.
Und ein Patient, der die Therapie verstehen und im Alltag mittragen kann.

Interdisziplinarität ist für mich deshalb kein Schlagwort. Sie ist ein wesentlicher Bestandteil einer strukturierten Versorgung chronischer Wunden.

Denn am Ende entscheidet nicht allein der beste Verband über den Erfolg.

Entscheidend ist, ob Ursache, Diagnostik, lokale Therapie, Druckentlastung bzw. Kompression, Verlaufskontrolle und Kommunikation ineinandergreifen.

👉 Wie erleben Sie das in Ihrer Praxis oder Einrichtung?
Wo entstehen aus Ihrer Sicht die größten Informationsverluste zwischen den Berufsgruppen?

Ich freue mich besonders auf die Perspektiven von Ärztinnen und Ärzten, Pflegefachpersonen, Podologie, Orthopädietechnik und Kolleginnen und Kollegen aus dem Wundmanagement.

Fachlich. Menschlich. Regional. Gemeinsam für bessere Wundversorgung.

🏥 NEUER STANDORT. STARKE VERSORGUNG. GEMEINSAM FÜR GLAUCHAU.Ein neuer Standort bedeutet für uns mehr als neue Räume. Er ...
11/08/2026

🏥 NEUER STANDORT. STARKE VERSORGUNG. GEMEINSAM FÜR GLAUCHAU.

Ein neuer Standort bedeutet für uns mehr als neue Räume. Er bedeutet neue Möglichkeiten für eine moderne, patientenorientierte und interdisziplinäre Versorgung.

Die Wundambulanz Sirona und das Therapiezentrum SÓL sind ab sofort in der Sachsenallee 51A in Glauchau für Sie da.

Unser Anspruch: Menschen mit komplexen und chronischen Erkrankungen nicht nur zu behandeln, sondern sie fachlich kompetent, individuell und verlässlich auf ihrem therapeutischen Weg zu begleiten.

🩺 Wundambulanz Sirona
Professionelles Wundmanagement bei chronischen und schwer heilenden Wunden – mit strukturierter Versorgung, individueller Therapieplanung und enger Zusammenarbeit mit Ärzt:innen, Pflegediensten und weiteren therapeutischen Partnern.

☀️ Therapiezentrum SÓL
Individuelle therapeutische Begleitung mit dem Ziel, Funktion, Mobilität, Wohlbefinden und Lebensqualität nachhaltig zu fördern.

Noch steht vielleicht die eine oder andere Kiste am falschen Platz – doch eines ist bereits vollständig angekommen: unser Anspruch an eine hochwertige Versorgung.

Mit dem neuen Standort möchten wir die interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Region weiter stärken, Versorgungswege verkürzen und Patient:innen dort unterstützen, wo spezialisierte Kompetenz benötigt wird.

📍 Wundambulanz Sirona & Therapiezentrum SÓL
Sachsenallee 51A
Glauchau

Wir freuen uns auf unsere Patient:innen, Angehörigen und auf eine starke Zusammenarbeit mit den medizinischen und pflegerischen Partnern der Region.

Neue Räume. Neue Möglichkeiten. Ein gemeinsames Ziel: bestmögliche Versorgung. 💚

👣💚 Unsere Fußpflege-Kompetenz wächst weiter!Herzlichen Glückwunsch an Dajana Ferkau und Silke Golm! 🎉Die beiden haben ih...
08/08/2026

👣💚 Unsere Fußpflege-Kompetenz wächst weiter!

Herzlichen Glückwunsch an Dajana Ferkau und Silke Golm! 🎉

Die beiden haben ihre Ausbildung in der Fachfußpflege mit der Note „Sehr gut“ erfolgreich abgeschlossen. Wir sind unglaublich stolz auf euch und freuen uns, dass ihr unser Team künftig mit eurem neuen Fachwissen bereichert.

Gerade für Menschen mit Diabetes, einem diabetischen Fußsyndrom oder anderen Risikofaktoren ist eine qualifizierte Fußpflege ein wichtiger Baustein, um Beschwerden vorzubeugen und die Fußgesundheit langfristig zu erhalten.

Mit jeder Weiterbildung wächst nicht nur das Wissen unserer Mitarbeitenden – sondern auch die Qualität unserer Versorgung. 💚

Ein herzliches Dankeschön geht erneut an Susanne Engel-Lönser und das Team der Cosmeda Akademie für die hervorragende Ausbildung.

Liebe Dajana, liebe Silke – wir wünschen euch viel Freude bei eurem neuen Tätigkeitsbereich und gratulieren euch ganz herzlich zu diesem tollen Erfolg! 👏

Vom ersten Verdacht bis zur Wundheilung – warum ein starkes Versorgungsnetzwerk den Unterschied machtEine chronische Wun...
07/08/2026

Vom ersten Verdacht bis zur Wundheilung – warum ein starkes Versorgungsnetzwerk den Unterschied macht

Eine chronische Wunde heilt selten allein durch den richtigen Verband.

Der entscheidende Faktor ist häufig die strukturierte Zusammenarbeit aller Beteiligten.

Jede Berufsgruppe bringt ihre eigene Expertise ein – und genau diese Zusammenarbeit entscheidet oft über den Behandlungserfolg.

Der Weg einer Patientin oder eines Patienten kann beispielsweise so aussehen:

🏥 Hausarztpraxis
Erste Beurteilung, Diagnostik und Einleitung der Behandlung.

➡️ Spezialisierte Wundambulanz
Analyse der Wundursache, Therapieplanung, modernes Wundmanagement und kontinuierliche Verlaufskontrolle.

➡️ Pflegedienst oder Pflegeeinrichtung
Fachgerechte Umsetzung der Therapie im Alltag und regelmäßige Beobachtung des Heilungsverlaufs.

➡️ Fachärztinnen und Fachärzte
Je nach Ursache Einbindung von Gefäßchirurgie, Angiologie, Dermatologie, Diabetologie, Plastischer Chirurgie oder weiteren Fachdisziplinen.

➡️ Podologie und Orthopädietechnik
Druckentlastung, Fußschutz und Prävention – insbesondere beim diabetischen Fußsyndrom.

➡️ Patientinnen, Patienten und Angehörige
Aktive Mitarbeit, Therapieadhärenz und konsequente Umsetzung der Empfehlungen.

Erst wenn alle Beteiligten miteinander kommunizieren und gemeinsam handeln, entstehen die besten Voraussetzungen für eine nachhaltige Wundheilung.

Deshalb verstehen wir moderne Wundversorgung nicht als Einzelleistung, sondern als interdisziplinären Prozess, bei dem der Mensch im Mittelpunkt steht.

Welche Erfahrungen haben Sie mit der Zusammenarbeit zwischen Hausarztpraxis, Pflege, Klinik und spezialisierter Wundversorgung gemacht?

Ich freue mich auf den fachlichen Austausch in den Kommentaren.

🔥 Sommerhitze und Akne inversa – eine belastende KombinationHohe Temperaturen und verstärktes Schwitzen können die Besch...
06/08/2026

🔥 Sommerhitze und Akne inversa – eine belastende Kombination

Hohe Temperaturen und verstärktes Schwitzen können die Beschwerden bei Akne inversa zusätzlich verschärfen. Schmerzen, Entzündungen und wiederkehrende Hautveränderungen beeinträchtigen den Alltag vieler Betroffener – körperlich wie emotional.

Am neuen Standort der Wundambulanz Sirona in Glauchau bieten wir mit der schonenden, nicht invasiven lAight®-Therapie eine moderne Behandlungsmöglichkeit für Akne inversa an.

Ab Mitte August freut sich Anna Freudenberg darauf, die ersten Patientinnen und Patienten in der Sachsenallee 51A in Glauchau persönlich zu begleiten.

Individuelle Beratung und Terminvereinbarung:

📞 03763 58700-22
✉️ [email protected]

Akne inversa muss kein Tabuthema sein. Sprechen Sie uns an – wir nehmen Ihre Beschwerden ernst.

Debridement – warum eine Wunde manchmal zunächst schlechter aussieht, bevor sie besser heilen kannEine Aussage höre ich ...
03/08/2026

Debridement – warum eine Wunde manchmal zunächst schlechter aussieht, bevor sie besser heilen kann

Eine Aussage höre ich in der Praxis immer wieder:

„Die Wunde sah vor dem Debridement besser aus.“

Dieser Eindruck kann verständlich sein – medizinisch ist die Situation jedoch oft genau umgekehrt.

Beläge, avitales Gewebe und Biofilm können die Beurteilung erschweren und die Wundheilung erheblich beeinträchtigen. Ein fachgerecht durchgeführtes Debridement schafft die Voraussetzung dafür, dass:

✔ die Wunde realistisch beurteilt werden kann
✔ die Keimlast reduziert wird
✔ Biofilm entfernt wird
✔ Verbandstoffe wirksam arbeiten können
✔ Granulationsgewebe entstehen kann

Debridement ist deshalb kein Selbstzweck.

Es ist ein wichtiger Baustein eines ganzheitlichen Therapiekonzeptes, zu dem ebenso die Ursachenbehandlung, eine ausreichende Durchblutung, Kompression oder Druckentlastung sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit gehören.

Nicht jede chronische Wunde benötigt das gleiche Debridement – entscheidend sind die individuelle Wundsituation, die Grunderkrankung und die therapeutischen Ziele.

Moderne Wundversorgung bedeutet deshalb nicht nur, die Wunde zu behandeln.

Sie bedeutet, die Voraussetzungen für Heilung zu schaffen.

💬 Welche Erfahrungen haben Sie mit Debridement in der ambulanten oder stationären Versorgung gemacht? Welche Aspekte sind aus Ihrer Sicht besonders wichtig?

Ich freue mich auf den fachlichen Austausch.

Biofilm – der unsichtbare Gegner der WundheilungNicht jede chronische Wunde, die stagniert, ist infiziert. Dennoch kann ...
31/07/2026

Biofilm – der unsichtbare Gegner der Wundheilung

Nicht jede chronische Wunde, die stagniert, ist infiziert. Dennoch kann ein wesentlicher Faktor den Heilungsverlauf erheblich beeinträchtigen: der Biofilm.

Biofilme bestehen aus komplexen mikrobiellen Gemeinschaften, die sich in einer schützenden Matrix organisieren. Dadurch können Mikroorganismen deutlich widerstandsfähiger gegenüber dem Immunsystem und lokalen antimikrobiellen Maßnahmen sein.

In der täglichen Versorgung zeigt sich häufig:

✔ verzögerte Granulation
✔ wiederkehrende Entzündungszeichen
✔ erhöhte Exsudation
✔ persistierende Wundheilungsstagnation

Die erfolgreiche Behandlung chronischer Wunden erfordert deshalb mehr als die Auswahl eines geeigneten Verbandstoffes.

Entscheidend sind unter anderem:

* sorgfältige Ursachenanalyse
* regelmäßiges Debridement, wenn indiziert
* konsequente Behandlung der Grunderkrankung
* adäquate Kompression bzw. Druckentlastung
* interdisziplinäre Zusammenarbeit aller beteiligten Berufsgruppen

Biofilm sollte immer als möglicher Einflussfaktor mitgedacht werden – jedoch auf Grundlage der klinischen Gesamtsituation und nicht isoliert betrachtet werden.

Nur wenn wir die Ursache verstehen, schaffen wir die Voraussetzungen für eine nachhaltige Wundheilung.

💬 Welche Strategien haben sich in Ihrem klinischen oder ambulanten Alltag beim Management chronischer Wunden mit Verdacht auf Biofilm bewährt?

Ich freue mich auf den fachlichen Austausch.

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06849

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+4917621883481

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