Nadja Roth Traumasensible Begleitung & Embodiment
rund um Autismus & ADHS

Somatisches Coaching für neurodivergente Frauen

Embodimentor:in®️

02/06/2026

Nach der Pride MEinklang® Session im letzten Jahr bin ich rausgegangen und hab gemerkt: I'll never gonna not dance again. Nicht trotz meiner Neurodivergenz. Sondern mit ihr, weil ich so sein darf wie ich bin.

Jeden Juni gibt es den EmbodiedPride von .borghoff. Ich bin zum dritten Mal dabei und jedes Jahr nehme ich selbst auch was mit, das es so woanders nicht gibt. Gedanken, die sich neu sortieren. Perspektiven, die mein eigenes Denken verschieben. Eine Community, die Spektren lebt, statt sie zu erklären. 🥺

Und ich bin aber auch als Coach dabei & bring auch dieses Jahr wieder verschiedene Angebote mit:

🪩 MEinklang® ist mein liebstes Tool, das ich kenne. Bewegung, die nicht performt werden muss und ich freu mich jedes Mal unfassbar drauf! Jetzt am 05.06. schon!

⚪ Der Kreis über Neuroqueerness ist jedes Jahr mein persönliches Highlight. Nicht weil ich dort erkläre, sondern weil wir gemeinsam philosophieren, was Neurodivergenz und queere Identität verbindet. Und auch darüber wo sich Spektren überschneiden. Dieser Austausch geht immer wieder so tief und ich komme jedes Mal verändert raus. Am 16. Juni.

🧘🏻‍♀️ Yin Factor hab ich zusammen mit Kathrin entwickelt, weil wir beide Yin Yoga und Feminine Embodiment so lieben. Was uns dabei wichtig war: kein binäres Konzept. Kein »das ist für Frauen«. Sondern ein Raum, in dem du dein eigenen Yin und Yang findest, egal wer du bist. Am 21. Juni.

Und du kannst live dabei sein - für 0€, den ganzen Juni lang.
Ehrlich, das ist einer meiner liebsten Monate im Jahr, weil er es möglich macht, Teil einer großartigen Community zu sein und Embodiment mal zu erleben. 🤍

Schreib einfach PROUD in die Kommentare und meine Automation schickt dir den Link per Nachricht. 🌈

31/05/2026

Meine Kinder sitzen am Tisch und malen. Oder basteln. Oder machen Hausaufgaben.

Und ich? Sitz daneben und scroll.

Nicht weil ich nicht dabei sein will. Aber sobald keine konkrete Aufgabe da ist, sucht mein Gehirn sofort nach Stimulation, und das Handy ist halt immer da und immer bereit.

Das ist auch kein Zufall. Neurodivergente Gehirne suchen Novelty, ständig und automatisch. Das ist also nicht nur ne schlechte Angewohnheit, das ist Neurologie. Und das Handy ist dafür gebaut: jedes Mal wenn du denkst du hörst auf, ist da schon das nächste Ding. Keine Einstiegshürde, kein Commitment, kein Risiko, dass es dich langweilt. Nur weiter. Alles schnell verfügbar.

Das Problem: dort wird nie was fertig (von den vielen Reizen mal abgesehen). Und fertig ist genau das, was mein Gehirn braucht, um wirklich runterzukommen.

Also hab ich mir eine analoge Tasche hingestellt. Immer am selben Platz, immer direkt greifbar. Da drin sind Zeichensachen, Schere, alte Zeitschriften für Collagen, gerade ein Booknook-Bauset, das auf mich wartet.

Nix Großes. Nix, wofür ich erst zehn Entscheidungen (🤯) treffen muss bevor ich anfange.

Wenn ich jetzt zur Tasche greife statt zum Handy, passiert was, das ich lange nicht mehr kannte: mein Kopf wird leise. Nicht durch Erschöpfung, sondern weil er irgendwo versinkt. Und wenn dann was fertig ist, freu ich mich nochmal. Mein Herz hüpft jedes Mal, wenn ich die fertigen Sachen sehe und ich lache ganz von allein. Und mein Kopf liebt die Kreativität, die einen Rahmen hat. 🥳

Was ich nicht geplant hatte: die Kinder wollten irgendwann mitmachen. Eines hat inzwischen sein eigenes Bauset. Und dann sitzen wir nebeneinander, jede*r in der eigenen Welt, und sind trotzdem zusammen.

Parallel Play.
Das Schönste, was neurodivergente Verbindung manchmal sein kann. 🤍

Was sind denn die Momente, in denen du zum Handy greifst, obwohl du weißt, dass du danach leerer bist als vorher? Was wäre dein erstes analoges Ding für die Tasche?

29/05/2026

Sie ist mitten in der Übung aufgestanden, hat gut für sich gesorgt und hatte gleichzeitig Angst, dass ich das als Scheitern werte.

Wir saßen im Gruppencoaching, Atemübung und Bodyscan, ich leitete an, die Augen zu schließen und nach innen zu fühlen. Aber ihr Nervensystem hat einfach nicht mitgemacht, egal wie sehr sie es wollte. In ihrem Kopf wurde es lauter statt leiser. Das Stillsitzen hat sie nicht geerdet, es hat sie aktiviert.

Was sie mir dann danach im Austausch dazu gesagt hat, hat mich wirklich bewegt:
Dass sie in anderen Settings schon gehört hatte, sie versuche es nicht genug. Dass sie sich nicht genug anstrengen würde. Dass sie deswegen Sorge hatte, das überhaupt anzusprechen.

Dabei war das nicht sie. Das war die Methode.
Und das ist gar nicht so ungewöhnlich, neurodivergente und auch traumatisierte Nervensysteme reagieren auf Entspannungsübungen oft nicht so, wie die Wellness-Bubble es gerne propagiert. Es gibt keine Übung, die in allen Menschen dasselbe auslöst. Keine!

Wir haben im Verlauf des Coachings auch weitere Versionen ausprobiert. Bodyscan mit Musik, ohne Musik. Und ich hab sie eingeladen, die Körperregion, die gerade Aufmerksamkeit bekommen soll, einfach mit den eigenen Händen zu berühren.

Diese eine kleine Anpassung hat den Unterschied gemacht.

Weil ihr Nervensystem Berührung brauchte, um überhaupt nach innen finden zu können. Nicht Stille und “einfach fühlen”. Berührung. 🙏🏻

Aus dieser Session ist eine Audio entstanden, die sich dann alle Teilnehmenden auch beim Spaziergang im Wald anhören konnten, in einer Umgebung, die schon mitreguliert. Weil auch das geht.

Embodiment beginnt und endet nicht auf der Yogamatte. 🧘🏻‍♀️

Falls du sowas auch schon mal erlebt hast, will ich dir sagen: Du hast nicht versagt. Die Methode hat dich nicht gesehen. Das ist ein elementarer Unterschied.

Welche "Entspannungsmethode" hat bei dir nie funktioniert? Und weisst du auch, warum? Lass uns in den Kommentaren austauschen! 🗨️

29/05/2026

Falls du dich in meinem Content hier wiederfindest, aber trotzdem noch unsicher bist, ob mein Angebot was für dich ist - im Reel ist die ausführliche Antwort.

Die kürzere Antwort:
1️⃣ Nach deiner Diagnose möchtest du Masken ablegen und herausfinden, welche Strategien dich jetzt nachhaltig unterstützen können. Du bist außerdem bereit, dich mit deinem Körper und Nervensystem zu beschäftigen und so das Leben mit unerkannter Neurodivergenz in der Tiefe aufarbeiten, nicht bloß verstehen.

2️⃣ Du brauchst noch keine offizielle Diagnose. Und falls sie zu groß sind, nehmen wir deine Fragezeichen einfach mit.

Da ich immer immer immer traumasensibel arbeite und Körper, Nervensystem und Biografie einbeziehe, wirst du Antworten finden können, auch wenn du deine Neurodivergenz bisher "nur" vermutest.

Du wärst nicht der erste Mensch, der die eigene Reise mit mir an diesem Punkt startet. ✌🏻

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Dich beschäftigt grad ne andere Frage zu unapolagetically unmasked? Dann stell sie in den Kommentaren! 🗨️

27/05/2026

Ich saß im Auto neben meiner Freundin Kathrin und hatte dieses Gefühl, das ich gut kenne: Jetzt oder nie. Bevor ich es mir wieder ausrede.

Dann hab ich ihr gesagt, dass ich glaube Autistin zu sein.

Was ich erwartet hatte: Irritierte Fragen. Das typische "Aber du wirkst doch gar nicht..." Oder dieses Schweigen, das zu lang dauert und dadurch einfach alles sagt.

Das ist nicht passiert. Und das war ehrlich gesagt, das Beste, das passieren konnte.

Sie fuhr einen Kilometer. Dann fing es bei ihr an zu purzeln. "Ach darum dies. Ach darum das." Nicht als Problem. Als Antwort auf Dinge, die vorher keinen Namen hatten.

Ich saß neben ihr und dachte: Genau das. Nicht jemand, der alles über Autismus weiß. Jemand, der mich sieht und trotzdem bleibt.

Ich hatte jahrelang geglaubt, dass genug Wissen über mich selbst irgendwann reichen würde. Wenn ich nur genug verstehen würde, warum ich so bin wie ich bin, dann würde es doch auch besser werden.

Inzwischen ist mir klar:
Wissen sitzt im Kopf. Und der allein reicht eben nicht.
Wir brauchen alles von uns.

Was gefehlt hat, waren Räume, in denen es sicher genug ist, die Maske fallen zu lassen. Nicht weil schon klar ist, was danach kommt. Sondern weil das Gegenüber bleibt, egal was kommt.

Dieser Moment im Auto war mein erster echter Atemzug ohne Rüstung.

Ich weiß noch, wie sich das angefühlt hat & wie unfassbar wichtig dieser Moment war.

Und genau deshalb schaffe ich diese Räume jetzt für andere.

25/05/2026

Das Heimkommen war bei mir lange der schlimmste Moment des Tages.

Nicht weil zuhause irgendwas falsch war. Sondern weil da endlich die Wahrheit rauskam.

Die Tür hinter dir zu und dann dieser Moment, wo der Körper einfach aufhört. Wo die Schultern runterfallen, der Kiefer loslässt, plötzlich völlig gereizt bist und du merkst: Ich hab den ganzen Tag so getan als ob.

Als ob die Geräusche okay wären.
Als ob die Smalltalks okay wären.
Als ob du okay wärst.

Und dein Körper hat das die ganze Zeit gewusst. Er hat mitgezählt. Jede Situation, jede Anpassung, jedes Lächeln, das nicht echt war.

Das Heimkommen ist nicht das Problem. Das Heimkommen ist der Moment, wo dein Nervensystem endlich zeigen kann, was alles eben nicht okay war, den lieben langen Tag.

Diese Erschöpfung danach ist also kein Zeichen, dass du schwach bist. Die ist ein Zeichen, wie viel du jeden Tag trägst, ohne dass irgendjemand es sieht.

Erzähl doch mal, ob du das auch kennst. Nicht nur von deinem Kind, wenn es nach der Schule heimkommt und erstmal wütet und heult und selbst das Lieblingsessen nicht mehr hilft.

Kennst du das von dir? Und wie fühlt sich das für dich an?

25/05/2026

Du bist nicht zu viel. Du wirst nur endlich sichtbar. 🤍

24/05/2026

Du bist nicht zu viel. Du wirst nur endlich sichtbar.

23/05/2026

Watch me infodump on one of the best parts about my job! 🙌🏻

Ich liebs einfach wirklich sehr und freu mich jetzt schon unfassbar auf diese dritte Runde und all die Menschen, die dieses Mal dabei sein werden. 🤍

Und psst ... 🤫 die ersten beiden Plätze sind für dieses Jahr tatsächlich schon vergeben. Wenn du also auch alles hu meinem Gruppencoaching "unapolagetically unmasked" erfahren willst, komm jetzt unverbindlich auf die Warteliste. Die kriegt im Juni bald schon alle Infos und kann sich die begrenzten Plätze für den Start am 22.07. als erstes sichern uuuund kriegt nen Rabatt.

Den Link gibt's in meinem Profil!

Und wenn du grad Fragen dazu hast, lass sie direkt hier als Kommentar. ⤵️

Ablehnungssensibilität (RSD) ist echt kein Spaß. Aber: sie muss dich nicht für immer begleiten.Ja, neurodivergente Mensc...
21/05/2026

Ablehnungssensibilität (RSD) ist echt kein Spaß. Aber: sie muss dich nicht für immer begleiten.

Ja, neurodivergente Menschen sind besonders anfällig, RSD zu entwickeln - entgegen meinem allerersten Verständnis davon bin ich aber heute nicht mehr der Meinung, dass sie integraler Bestandteil von Autismus oder ADHS ist.

Meine persönliche Erfahrung und auch die mit meinen Klientinnen zeigt viel mehr, dass sie in negativen Bindungserfahrungen ihren Ursprung hat - und davon machen neurodivergenten Menschen leider meistens mehr als andere. 😬

Good News ist: Nervensysteme können solche Dinge neu lernen. D.h. auch für dich ist es möglich, nicht bei jeder (drohenden) Ablehnung zusammenbrechen zu müssen.

Und dann gehörst du nicht nur endlich dazu, sondern du fühlst auch, dass das wahr ist.

Also traumasensible Embodiment Coach begleite ich Frauen* mit später Diagnose genau dabei. 🤍

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Telefon

015156879594

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