27/07/2026
Junggeburth zu Besuch bei uns 😀
Heute hatte ich die Gelegenheit, die Hospizbewegung Dormagen e.V. zu besuchen, um zu erfahren, wie konkret die Hilfestellung kommunaler und regionaler Politik wirkt und an welchen Stellen aktuell konkret Hilfestellung benötigt wird.
Die Hospizbewegung Dormagen e.V. Ist Teil des und stellt eine haupt- und ehrenamtliche Begleitung von Menschen in ihrer letzten Lebensphase in Dormagen sicher.
Sie ist für ihre wichtige Arbeit auf Kooperationen mit beispielsweise dem Palliativteam SAPV Köln GmbH, Ärztenetzwerken wie dem , den benachbarten Alten- und Pflegeheimen sowie der Palliativstation des Rheinland Klinikum Dormagen angewiesen.
Mit Sorge sehe ich die Streichung von Förderbestandteilen für wichtige Fachliteratur durch den Vdek LV NRW Geschäftsstelle Dortmund. Solche Kürzungen treffen die Bewegungen direkt ins Mark, die einen unverzichtbaren Beitrag zur Daseinsvorsorge leisten. Sie schwächen die Hospizarbeit und gefährden langfristig eine würdevolle Begleitung von Menschen an ihrem Lebensende.
Systematische Streichungen helfen dieser besonders wertvollen Institution der Daseinsvorsorge nicht und gefährden unser Zusammenleben im Alter und bei Krankheit!
Ein großer Dank gilt hier Erik Lierenfeld und der Stadt Dormagen für die Ermöglichung der konkreten Hilfe und die Initiativen in wirkungsvolle kommunale Vernetzung!
Hier muss die aktuelle Landesregierung Nordrhein-Westfalen deutlich mehr tun, als nur lächelnde und höfliche Sommertouren abzuhalten und dabei wohlklingende Worte zu finden, denn es ist bei weiterer Untätigkeit damit zu rechnen, dass konkrete Leistungseinbußen für die Menschen in der Stadt Dormagen und dem Rhein-Kreis Neuss in der letzten Lebensphase bevorstehen.
Ein erster wichtiger Schritt wäre, landesweit die Finanzierung von Erstberatungsgesprächen sicherzustellen – auch dann, wenn daraus kein konkreter Begleitfall entsteht. Auch diese ersten Kontaktaufnahmen sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Hospizarbeit und verdienen eine verlässliche Refinanzierung.
Im intensiven fachlichen und politischen Austausch wurden heute zahlreiche Ideen diskutiert und konkrete Maßnahmen erörtert.
Auch im Rhein-Kreis Neuss wurden die Förderbeträge seit Jahren nicht angemessen angepasst. Hier braucht es dringend eine Evaluation und eine bedarfsgerechte Erhöhung der Förderung.
Für all das werde ich mich mit Nachdruck einsetzen!