19/08/2026
Wenn das Herz aus dem Rhythmus gerät, braucht es mehr als Technik: Es braucht Vertrauen. ❤️
Marathons in Berlin, New York und Boston, Skilanglauf und Rudern auf Spitzenniveau, Ultrarennen über Hunderte Kilometer. Für Axel Hennig, 68 Jahre, war Bewegung immer Leidenschaft und Lebensinhalt.
2019 kam der unerwartete Einschnitt: Nach einem Tag beim Windsurfen raste sein Herz bei einer leichten Radtour plötzlich mit mehr als 200 Schlägen pro Minute. Die Diagnose: Vorhofflimmern.
„Viele Patienten glauben, ihr Herz sei dann grundsätzlich krank. Das stimmt nicht“, erklärt Kardiologe Privatdozent Dr. Thomas Gaspar. „Die Pumpleistung kann völlig normal sein – gestört ist die elektrische Steuerung des Herzens.“
Mit einer Katheterablation behandelt Dr. Gaspar die Bereiche im Herzen, die die Rhythmusstörung auslösen, verödet sie. Bei Axel Hennig waren mehrere Eingriffe notwendig – doch heute ist sein Herz stabil. „Mehrere Eingriffe bedeuten nicht, dass eine Therapie gescheitert ist“, sagt Dr. Gaspar. „Vorhofflimmern ist eine fortschreitende Erkrankung. Entscheidend ist: Wir haben heute verschiedene Behandlungsmöglichkeiten und können die Therapie individuell anpassen.“
Axel Hennig ist weiterhin aktiv –E-Mountainbike, Langlauf und Windsurfen gehören weiterhin zu seinem Leben. Nur die Grenzen setzt er heute bewusster.
💙 Die Geschichte zeigt: Vorhofflimmern ist ernst zu nehmen – aber moderne Medizin bietet heute vielfältige Behandlungsmöglichkeiten.
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