12/08/2026
Was möglich wird, wenn alle an einem Strang ziehen: Als Teodor-Andrei vor gut einem Jahr nach einem schweren Verkehrsunfall in unsere Klinik kam, war er in einem komaähnlichen Zustand. Er konnte nicht sprechen, nicht schlucken, nicht sitzen und nicht stehen. Sein Weg in einen „normalen“ Alltag begann mit vielen kleinen Schritten und er wird noch sehr viele weitere dafür gehen müssen.
Heute, zwölf Monate später, kann der 20-Jährige jedoch schon wieder mit seiner Familie kommunizieren, essen, frei sitzen und am Gehwagen erste Schritte üben.
Dieser Weg ist kein Wunder. Es ist das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit aller Fachbereiche unseres Hauses, der Ärztinnen und Ärzte, Pflege, Physio- und Ergotherapie, Logopädie und Psychotherapie. Es sind die liebe volle Unterstützung seiner Familie und Freundin sowie individuell angepasste Therapien und Hilfsmittel. Und es ist der Patient selbst, sein Wille, in kleinen Schritten zurück ins Leben zu kommen.
Teodor-Andreis Geschichte zeigt: Bei schwersten Verletzungen gehen Akutversorgung und Rehabilitation oft Hand in Hand. Das braucht Zeit, Ausdauer und eine langfristige Begleitung. Deshalb unterstützen wir unsere Patientinnen und Patienten mit allen geeigneten Mitteln – wenn nötig ein Leben lang.