15/08/2026
Es gibt Abschiede, auf die kann einen nichts vorbereiten.
In diesem Fall war das kleine Mädchen gerade einmal zwei Jahre alt. Ihre Eltern wünschten sich für sie einen pinken Sarg. Weil dieser so kurzfristig nicht verfügbar war, entstand gemeinsam eine andere Lösung: Der Sarg wurde zusammen mit den Eltern pink bemalt und ganz persönlich gestaltet.
Auch bei der Trauerfeier sollte etwas dabei sein, das zu ihr gehört hat. Deshalb stand dort ihre Toniebox mit ihrem Lieblings-Tonie und spielte während der Abschiedsfeier.
Genau solche Momente zeigen für uns, was die Arbeit eines Bestatters ausmacht. Es geht nicht nur darum, Formalitäten zu erledigen oder einen Sarg bereitzustellen. Es geht darum, zuzuhören, mitzutragen, Möglichkeiten zu schaffen und Angehörigen Raum zu geben, einen Abschied so persönlich zu gestalten, wie es für sie richtig ist.
Gerade beim Verlust eines Kindes können wir den Schmerz nicht nehmen. Aber wir können da sein, Halt geben und dabei helfen, Erinnerungen und Liebe in den Abschied einfließen zu lassen.