Ebstorfer Apotheke

Ebstorfer Apotheke Willkommen in Deiner Ebstorfer Apotheke - mit Tradition und Fortschritt seit 1822. Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter etc. B. f DSGVO. a DSGVO). ggü.

Als größere Landapotheke beraten wir umfassend nach den modernen Standards der integrierten Pharmazeutischen Betreuung. Modern und offen suchen wir den Kontakt zu den Youngstern - bis hin zu den Silver-aged in unserer Gesellschaft. Wir möchten uns einfach über diesen Weg mit Euch und Ihnen austauschen - Amüsantes und Kritisches teilen. Ebenso Informationen zu uns, unserer Region und Deiner Gesundh

eit ....

Wie wärs? Mach einfach mit .... :-)

Ebstorfer Apotheke
Apothekenleiter: Tobias Winter e.K. Wriedeler Apotheke
Filialleiter: Nouras Sayed Suliman



Datenverarbeitung durch soziale Netzwerke
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Blick in den Mund: Was Zahnärzte sofort erkennenFür Patientinnen und Patienten wirkt ein Kontrolltermin oft unspektakulä...
07/08/2026

Blick in den Mund: Was Zahnärzte sofort erkennen

Für Patientinnen und Patienten wirkt ein Kontrolltermin oft unspektakulär: Mund öffnen, kurz untersuchen lassen, fertig. Für Zahnärztinnen und Zahnärzte beginnt in diesem Moment jedoch eine genaue Beobachtung. Schon bei der ersten Untersuchung zeigen sich viele Hinweise auf Zahngesundheit, Pflegegewohnheiten, Belastungen und mögliche Veränderungen.

Dabei geht es nicht darum, jemanden zu bewerten. Die Untersuchung hilft, Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen und passende Empfehlungen zu geben.

Beläge und Zahnstein: Hinweise auf schwer erreichbare Stellen

Zahnbeläge entstehen täglich. Werden sie nicht gründlich entfernt, können sie sich verhärten und zu Zahnstein werden. Ihre Zahnärztin oder Ihr Zahnarzt erkennt schnell, an welchen Stellen die Reinigung besonders schwierig ist.

Häufig betroffen sind:

- die Innenseiten der unteren Schneidezähne,

- die Zahnzwischenräume,

- der Übergang zwischen Zahn und Zahnfleisch,

- Bereiche um Kronen, Brücken oder feste Zahnspangen.

Beläge bedeuten nicht automatisch schlechte Pflege. Manchmal sind enge Zahnstellungen, schwer zugängliche Bereiche oder eine ungeeignete Putztechnik die Ursache.

Zahnfleisch: Ein wichtiges Frühwarnsystem

Gesundes Zahnfleisch ist meist blassrosa, liegt eng am Zahn an und blutet nicht. Rötungen, Schwellungen oder Blutungen können auf eine Entzündung hinweisen. Diese verursacht anfangs oft kaum Schmerzen.

Wichtig ist die Unterscheidung zwischen einer einfachen Zahnfleischentzündung und einer Parodontitis. Dabei ist auch der Zahnhalteapparat betroffen: das Gewebe, das den Zahn im Kiefer hält. Unbehandelt kann eine Parodontitis langfristig zu Zahnlockerungen führen.

Abrieb, Risse und empfindliche Zähne

Abgenutzte Kauflächen, kleine Risse im Zahnschmelz oder abgeschliffene Schneidekanten können Hinweise auf Pressen oder Knirschen sein. Viele Menschen bemerken das selbst nicht, weil es häufig nachts passiert.

Mögliche Anzeichen sind:

- empfindliche Zähne,

- verspannte Kaumuskeln,

- Kopfschmerzen am Morgen,

- kleine Abplatzungen an Zähnen oder Füllungen.

Solche Spuren helfen, Überlastungen früh zu erkennen und Zähne gezielt zu schützen.

Schleimhäute, Zunge und Mundgeruch

Auch Wangeninnenseiten, Gaumen, Lippen, Zunge und Mundboden werden untersucht. Veränderungen der Schleimhaut können durch kleine Verletzungen, Reizungen, Medikamente oder Druckstellen entstehen. In den meisten Fällen sind solche Auffälligkeiten harmlos. Bestehen sie jedoch länger oder verändern sie sich, sollten sie kontrolliert werden.

Mundgeruch ist ebenfalls ein wichtiger Hinweis und kein Tabuthema. Häufige Ursachen liegen direkt im Mund: Beläge auf der Zunge, Zahnfleischentzündungen, Karies, tiefe Zahnfleischtaschen oder Mundtrockenheit.

Biss und Zahnstellung: Alles hängt zusammen

Zähne funktionieren als System. Deshalb achtet Ihre Zahnärztin oder Ihr Zahnarzt auch darauf, wie Ober- und Unterkiefer aufeinandertreffen. Ein ungünstiger Biss kann einzelne Zähne überlasten, Füllungen stärker beanspruchen oder Beschwerden im Kiefergelenk begünstigen.

Auch Veränderungen der Zahnstellung, neue Lücken oder wandernde Zähne können wichtige Hinweise geben.

Warum regelmäßige Kontrollen so wertvoll sind

Der erste Blick in den Mund ist mehr als eine kurze Kontrolle. Zähne, Zahnfleisch, Schleimhäute, Biss und Pflegezustand liefern viele Hinweise. Die genaue Diagnose entsteht durch die vollständige Untersuchung und, wenn nötig, durch weitere Tests oder Röntgenbilder.

Je früher Veränderungen erkannt werden, desto schonender können sie meist behandelt werden. Regelmäßige Kontrolltermine helfen deshalb, die Mundgesundheit langfristig zu erhalten.

Quelle: Staude GmbH, Oberhausen -www.staude.de

Donnerwetter! Sicher bei GewitterErst ein greller Zick-Zack-Streifen am Himmel, dann ein ohrenbetäubendes Grollen. Gewit...
04/08/2026

Donnerwetter! Sicher bei Gewitter

Erst ein greller Zick-Zack-Streifen am Himmel, dann ein ohrenbetäubendes Grollen. Gewitter sind beeindruckende Naturphänomene, können aber auch gefährlich sein. So verhalten Sie sich richtig bei Blitz und Donner – und befreien sich von übermäßiger Angst.

Ein Gewitter entsteht, wenn feucht-warme Luft rasant in kältere Höhen aufsteigt. Besonders häufig passiert dies an schwülen Sommertagen. Anzeichen, dass sich »etwas zusammenbraut«, sind Cumulonimbus-Wolken, die sich in dichten, blau-grauen Massen übereinanderstapeln wie gewaltige Berge. In diesen Wolken baut sich eine starke elektrische Spannung auf, die sich in Form von Blitzen entlädt. Ein Blitz erhitzt die Luft und erzeugt eine hochenergetische Schockwelle, die wir als lauten Knall wahrnehmen. Wie weit ist das Gewitter jetzt noch von uns entfernt?

30-30-Regel

Um die Gefahr eines Unwetters richtig einzuschätzen, hilft die 30-30-Regel: Liegen zwischen Blitz und Donner weniger als 30 Sekunden, sollten Sie schnellstmöglich Schutz suchen – und diesen sicheren Ort erst verlassen, wenn nach dem letzten Aufflackern oder Scheppern am Himmel mindestens 30 Minuten vergangen sind. Kritisch wird’s, wenn es nahezu gleichzeitig blitzt und donnert … Draußen im Freien haben Sie dann besser nichts mehr verloren.

Faradayscher Käfig

Eine Gewitter-Weisheit lautet: »Eichen sollst du weichen, Buchen sollst du suchen.« Doch darin steckt nur die halbe Wahrheit. Die Baumart ist dem Blitz egal. Er zielt meist auf den höchsten Punkt einer Landschaft, der zudem den geringsten Widerstand bietet. In massiven Häusern hingegen kann Ihnen in der Regel nichts passieren. Haben Sie bei einem aufkommenden Gewitter kein Dach über dem Kopf, weil Sie unterwegs sind, dann ab ins Auto. Im Wagen entsteht ein sogenannter Faradayscher Käfig – er wirkt wie ein Schutzpanzer. Die geschlossene Metallkarosserie leitet den Blitzstrom in den Boden, während Sie im Innenraum unberührt bleiben.

470.000 Blitzeinschläge im Jahr

Die Wucht eines Blitzes ist enorm. Bis zu 300.000 Ampere und Temperaturen von rund 30.000 Grad stecken in ihm. Blitze erzeugen einen Stromschlag sondergleichen und sind heißer als die Sonne. Kein Wunder, dass sie Brände auslösen, zu Elektrizitätsausfällen und manchmal auch Überschwemmungen führen. Laut Statistik kommt es in Deutschland jedes Jahr zu 470.000 Blitzeinschlägen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mensch vom Blitz getroffen wird, liegt bei 1:200.000 – also deutlich höher, als im Lotto den Jackpot zu knacken. Hierzulande verunglücken jährlich etwa 100 Menschen direkt durch einen Gewitterblitz; vier davon sterben statistisch daran. Respekt vor einem Gewitter zu haben, ist also durchaus berechtigt. Manchen von uns ist aber mehr als mulmig – eine panische Angst ist da.

VR-Brille gegen Astraphobie

Astraphobie, die extreme Furcht vor Blitz und Donner, ist weit verbreitet. Sie ist eine der häufigsten Naturphobien. Betroffene erleben körperliche Symptome wie Herzrasen, Zittern, Schwitzen und Atemnot, sobald sich der Himmel ominös verdunkelt – oder schon im Voraus, wenn ein Gewitter angekündigt ist. Eine solche Phobie schränkt das Leben stark ein. Outdoor-Aktivitäten möchten Astraphobiker möglichst vermeiden und prüfen ständig die Wetter-App. Im Akutfall können Atemübungen helfen: Durch die Nase tief einatmen, den Atem kurz anhalten und langsam durch den Mund ausatmen. Vorbeugend sind Entspannungstechniken wie Yoga oder Progressive Muskelentspannung gute Methoden. Psychologen gehen meist den Weg über die Konfrontationstherapie. Immer öfter kommt dafür Virtual Reality (VR) zum Einsatz. Mithilfe spezieller VR-Brillen werden Gewitterszenarien simuliert – vom leichten Regen bis zu heftigen Blitzen und Donnern. Die Intensität lässt sich schrittweise steigern. Der Vorteil: Alles findet im gesicherten Rahmen statt. Klienten können jederzeit stoppen und nach und nach erkennen, welch beeindruckende Schönheit im Naturphänomen Gewitter steckt.

Quelle: S&D Verlag GmbH, Geldern - leserservice.sud-verlag.de

03/08/2026

👄 Entzündungen im Mund? Mit Kamistad Gel die Beschwerden gezielt lindern.

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Schmerzen durch etwa Entzündungen oder Druckstellen im Mund können ganz schön unangenehm sein. Kamistad Gel hilft dabei, Schmerzen zu lindern und die Heilung zu unterstützen.

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📍 Auch vor Ort beraten wir dich gerne zum Thema Entzündungen und Beschwerden im Mund – komm doch einfach vorbei! 🧡

Kreatives Gehirn: Dann macht’s klickStundenlang über ein Problem gegrübelt. Ohne Ergebnis. Doch plötzlich, wenn wir nich...
01/08/2026

Kreatives Gehirn: Dann macht’s klick

Stundenlang über ein Problem gegrübelt. Ohne Ergebnis. Doch plötzlich, wenn wir nicht mehr dran denken, ist die Lösung da. Wie entstehen solche Geistesblitze und welche Rahmenbedingungen brauchen sie?

So mancher Radiosong ist im Straßen­café entstanden, beim Wäscheaufhängen oder auf der Flughafen-Toilette. Vie­le Musiker haben immer einen Notizblock in der Tasche, um in den skurrilsten Situationen ihre Eingebungen festzuhalten. Ob große Hits oder auch die Antwort auf schwierige Fragen – geniale Einfälle haben wir nicht, weil wir sie uns vornehmen, sie folgen einem ganz eigenen Plan.

Kognitiver Sprung

Bestimmt kennen Sie das: Angestrengt nachgedacht und trotzdem keinen Schritt weitergekommen. Kein Wunder. Unser kreatives Gehirn blockiert, wenn wir uns den Kopf zerbrechen. Es braucht Freiraum. Geistesblitze kommen uns also nicht dann, wenn wir sie am dringendsten brauchen – sondern später. Wir müssen erst aufhören zu grübeln, dann macht’s »klick«. Neurowissenschaftler wissen inzwischen, warum das so ist. Sie sprechen vom »kognitiven Sprung«.

Aha-Moment

Mithilfe der Elektroenzephalografie (EEG), die die Hirnaktivität misst, konnten Forscher der Northwestern University zeigen, was kurz vor einem Aha-Moment in unserem Oberstübchen passiert. Dann fällt die Aktivität in unserer linken Hirnhälfte ab, die für Logik und Rationalität zuständig ist. Stattdessen feuern die Neuronen in der rechten Hemisphäre. Dort findet unser vernetztes Denken statt. Das Gehirn wechselt also vom analytischen in den assoziativen Modus. In dem Moment, wenn es Informationen nicht mehr in alle Einzelteile zerlegt, sondern sie miteinander verknüpft, löst sich der Knoten und tiefe Erkenntnisse sind möglich. Nur wie kommen wir dahin?

Mit dem Kopf in den Wolken

Voraussetzung ist: Der Kopf hat mal Pause. Gönnen wir uns also mehr Tagträume und schalten einfach mal ab. Beim sogenannten »Mind Wandering«, wenn Gedanken auf ziellose Wanderschaft gehen, aktivieren sie unser Default Mode Network, zu Deutsch Ruhezustandsnetzwerk. Es verbindet beide Hirnhälften miteinander, ermöglicht Innenschau und die Fähigkeit zur Selbstreflexion. In diesem tranceartigen Zustand passiert’s: Geistesblitze entstehen wie aus heiterem Himmel. Und sie machen glücklich, weil das Gehirn als Antwort darauf Dopamin ausschüttet, ein Hormon, das in Hochstimmung versetzt.

Sie möchten öfter abschweifen und zün­dende Ideen haben? Dann schaffen Sie dafür die idealen Bedingungen.

So fördern Sie Geistesblitze

- Langeweile: Lassen Sie Leerlauf zu. Denn aus der Ruhe sprudeln die Inspirationen heraus – Reizüberflutung erstickt sie nur.
- Pause heißt Pause: Füllen Sie nicht jede freie Minute mit vermeintlich Sinnvollem. Einfach mal nichts tun. Haben die Gedanken freien Lauf, kann die Seele baumeln - und Kreatives kreieren.
- Annehmen, was kommt: Manchmal erscheinen uns Einfälle unlogisch oder seltsam. Das Unterbewusstsein spricht nun mal­ in Bildern und Symbolen zu uns. Lassen Sie sie wirken, bis sie zum Aha-Erlebnis werden.
- Geistesfunken sind flüchtig. Daher notieren Sie sich Ihre Eingebungen – immer und überall.

Quelle: S&D Verlag GmbH, Geldern - leserservice.sud-verlag.de

01/08/2026

🫁 Weltlungenkrebstag – Wissen schützt Leben!

Lungenkrebs ist mit eine der häufigsten Krebsarten und wird dennoch von vielen Mythen begleitet. Am Weltlungenkrebstag soll über die Erkrankung aufgeklärt und gezeigt werden, warum Wissen und Früherkennung so wichtig sind – denn wenn Lungenkrebs früh erkannt wird, bestehen deutlich bessere Behandlungsmöglichkeiten!

Wusstest du schon?
🫁 Auch Nichtraucher können an Lungenkrebs erkranken: Etwa 10–20 % der Betroffenen haben nie geraucht.
🫁 Frühe Symptome wie anhaltender Husten, Atemnot oder Müdigkeit werden häufig unterschätzt oder übersehen.
🫁 Lungenkrebs ist nicht immer tödlich, aber eine frühe Diagnose verbessert die Behandlungsmöglichkeiten deutlich.
🫁 Auch jüngere Erwachsene können betroffen sein, insbesondere bei bestimmten genetischen Veränderungen.
🫁 Fachleute empfehlen berechtigten langjährigen Raucherinnen und Rauchern zwischen 50 und 75 Jahren, das Lungenkrebs-Screening in Anspruch zu nehmen.

📍 Wenn du Fragen rund um Prävention oder Früherkennung hast, beraten wir dich gerne persönlich vor Ort. 🧡

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01/08/2026

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*Für rezeptpflichtige Arzneimittel, die der Arzneimittelpreisverordnung unterliegen, sowie für Bücher gelten einheitliche Abgabepreise. Preisnachlässe beziehen sich auf die UVP (vom Hersteller angegebene unverbindliche Preisempfehlung) oder den AVP (AVP = Für den Fall der Abgabe zu Lasten der gesetzlichen Krankenkasse (KK) vom pharmazeutischen Unternehmer zum Zwecke der Abrechnung der Apotheken mit den KK gegenüber der Informationsstelle für Arzneispezialitäten GmbH (IFA) angegebener einheitlicher Produkt-Abgabepreis im Sinne des § 78 Abs. 3 S. 1, 2. HS AMG, der von der KK im Ausnahmefall der Erstattung abzüglich 5 % an die Apotheke ausgezahlt wird). Angebot gilt solange der Vorrat reich. Abgabe nur in haushaltsüblichen Mengen. Keine Haftung für Druckfehler. Abbildung ähnlich. AVPs und UVPs entsprechen dem aktuellen Stand bei Druckschluss.

Sturzprävention - besser in BalanceWer aktiv ist, in Bewegung bleibt und Stolperfallen beseitigt, reduziert sein Sturz­r...
29/07/2026

Sturzprävention - besser in Balance

Wer aktiv ist, in Bewegung bleibt und Stolperfallen beseitigt, reduziert sein Sturz­risiko enorm. Die besten Tipps und Übungen haben wir hier für Sie.

Jeder dritte über 65-Jährige stürzt mindestens einmal im Jahr – in den eigenen vier Wänden oder draußen. Die meisten kommen mit leichten Blessuren davon. Doch in einigen Fällen kann ein Sturz auch schwerwiegende Fol­gen haben: Knochenbrüche, etwa des Oberschenkelhalses, Platzwunden und Kopfverletzungen erhöhen das Risiko, plötzlich pflegebedürftig zu werden. Da­­her mindern Sie die Gefahr – mit einer Kombination aus Kraft- und Gleichgewichtstraining, Maßnahmen für ein sicheres Zuhause und medizinischer Vorsorge.

Täglich trainieren

Wer Angst hat zu fallen, bewegt sich we­niger. Das ist verständlich, aber grund­verkehrt. Denn wenn Sie überwiegend sitzen, verlieren Sie Muskelmasse, im Ge­hen werden Sie wackeliger und der Gleichgewichtssinn verkümmert. So begünstigen Sie Stürze, statt sie zu vermei­den. Deshalb ist Aktivität das A und O. Tägliche Spaziergänge an der frischen Luft kurbeln Ihren Kreislauf an und wecken Ihre Sinne. Je wacher der Geist, desto eher vermeiden Sie Missgeschicke.

Ganz gezielt an Ihrer Balance arbeiten Sie, wenn Sie regelmäßig zum Tanztreff gehen oder sich zum Tai Chi anmelden. In­dem Sie Schrittfolgen und Positionen einstudieren, hal­ten Sie sich geistig und körperlich fit. Ihre Krankenkasse kann Ihnen Sportvereine, Fitness- und Gesundheitsstudios empfehlen, die Kur­se zur Sturzprävention anbieten. Wichtig ist, dass Sie am Ball bleiben und auch zu Hause trainieren. Ob Kniebeugen, Ein­beinstand, Rückwärtsgehen, Trep­pen­stei­gen, Armkreisen oder leichte Hanteln stemmen – schon einfache Übungen kön­nen viel bewirken. Ein Phy­sio­the­ra­peut zeigt Ihnen außerdem, wie Sie rich­tig reagieren, sollten Sie tatsäch­lich einmal das Gleichgewicht verlieren.

Stabilität statt Stolperfallen

Denn wie schnell ist es passiert: gestolpert, ausgerutscht oder hängengeblieben. Räumen Sie Fallstricke aus dem Weg – für mehr Sicherheit innerhalb und außerhalb Ihrer Wohnung:

Im Badezimmermüssen Bodenfliesen, Dusche und Badewanne rutschfest sein. Duschhocker und Haltegriffe bieten Ihnen stabile Stützen.

An Treppen und in langen Flurenverschaffen Ihnen Handläufe Sicherheit beim Laufen. Bewegungsmelder verhin­dern, dass Sie nachts im Dunkeln zur Toilette tappen müssen.

Für alle Zimmer gilt:Stolperfallen wie hochstehende Teppichkanten oder herumliegende Kabel gehören beseitigt. Achten Sie darauf, dass Ihnen weder Möbelstücke noch Blumenkübel den Weg versperren.

Balkon, Terrasse und Gartensind häu­fig nur über hohe Türschwellen oder Trep­penstufen zu erreichen. Lassen Sie sich von Profis helfen, um solche Höhen­unterschiede auszugleichen und barrierefrei zu gestalten.

Hausschuhemit fester Sohle tragen Sie sicher durch die Wohnung. Falls nötig, nehmen Sie eine Gehhilfe zur Unter­stützung. Brille und Hörgerät nutzen Sie sicherheitshalber auch zu Hause.

Manche Medikamente, zum Beispiel Blutdrucksenker oder Beruhigungsmittel, können Schwindel auslösen oder müde machen. Solche Nebenwirkungen beeinträchtigen das Reaktionsvermögen und erhöhen so womöglich Ihr Sturzrisiko. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Vielleicht kann er Ihnen ein alternatives Präparat verschreiben. Auch das Team in Ihrer Vor-Ort-Apotheke berät Sie gerne.

Quelle: S&D Verlag GmbH, Geldern -leserservice.sud-verlag.de

28/07/2026

🧬 Lass uns Klartext reden: Hepatitis geht uns alle an.

Am 28. Juli ist Welt-Hepatitis-Tag. Unter dem Motto „Lass uns Klartext reden“ und dem Aufruf „Hepatitis? Informier dich. Werde aktiv.“ soll mehr Bewusstsein für die Infektionskrankheit geschaffen werden – denn noch immer kursieren viele Mythen, Vorurteile und Fehlinformationen.

🎯 Das Problem: Diese Unklarheiten führen dazu, dass Schutz, Tests und Therapien oft zu spät wahrgenommen werden – mit teils lebensbedrohlichen Folgen.

❗ Wusstest du zum Beispiel, dass weltweit jedes Jahr mehr als 1,4 Millionen Menschen an den Folgen von Hepatitis sterben, obwohl viele dieser Fälle vermeidbar wären? Denn die meisten Fälle sind auf Hepatitis B & C zurückzuführen.

💉 So kannst du dich schützen: Es gibt Impfungen gegen Hepatitis A & B. Die Impfung gegen Hepatitis B schützt auch vor einer Infektion mit dem Hepatitis D-Virus, da dieses ein unvollständiges Virus ist und zur Vermehrung das Hepatitis B-Virus benötigt. Hepatitis C hingegen ist gut behandelbar und oft heilbar. Gegen Hepatitis E gibt es zum aktuellen Zeitpunkt in Deutschland keine zugelassene Impfung. In der Regel verläuft die Infektion akut und heilt ohne Folgen von selbst aus und wird meist nicht chronisch. Um sich vor einer Infektion mit dem Hepatitis E-Virus zu schützen, ist in erster Linie eine gute Hygiene wichtig. Rohes Fleisch, ungewaschenes Obst und Gemüse und verunreinigtes Trinkwasser stellen die größte Gefahr dar. Ein wichtiger Schritt zum Schutz generell sind regelmäßige Tests, damit eine entsprechend frühzeitige Beratung & Therapie stattfinden können.

📍 Wir informieren dich gern über Schutzmöglichkeiten und beraten dich persönlich. 🧡

27/07/2026

👁️ Bildschirmarbeit, Klimaanlagen oder Kontaktlinsen können die Augen stark beanspruchen. Artelac Splash MDO spendet intensive Feuchtigkeit und sorgt für ein langanhaltendes Frischegefühl. 💧

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✔ Schnelle und langanhaltende Linderung trockener Augen
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✔ Für harte und weiche Kontaktlinsen geeignet
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📍 Wir beraten dich auch gerne vor Ort rund um trockene Augen und die passende Pflege – für mehr Komfort im Alltag.

Wenn Urin unangenehm riechtEin veränderter Uringeruch kann verunsichern und ist vielen Menschen unangenehm. Dabei steckt...
25/07/2026

Wenn Urin unangenehm riecht

Ein veränderter Uringeruch kann verunsichern und ist vielen Menschen unangenehm. Dabei steckt nicht immer eine Erkrankung dahinter. Häufig verändert sich der Geruch des Urins vorübergehend durch die Trinkmenge, Ernährung oder bestimmte Medikamente. Wichtig ist jedoch: Wenn der unangenehme Geruch anhält oder weitere Beschwerden dazukommen, sollte die Ursache ärztlich abgeklärt werden.

Häufig harmlose Ursachen

Urin besteht überwiegend aus Wasser. Zusätzlich enthält er Stoffwechselprodukte, Salze und Substanzen, die der Körper ausscheidet. Ist der Urin stark konzentriert, kann er intensiver riechen. Das passiert zum Beispiel, wenn zu wenig getrunken wurde, nach starkem Schwitzen oder bei Flüssigkeitsverlust.

Auch Lebensmittel und Getränke können den Geruch beeinflussen. Bekannt ist dies unter anderem nach Spargel, Kaffee, Alkohol oder stark gewürzten Speisen. In solchen Fällen normalisiert sich der Geruch meist innerhalb kurzer Zeit wieder.

Mögliche harmlose Auslöser sind:

- zu geringe Trinkmenge,

- starkes Schwitzen oder Flüssigkeitsverlust,

- bestimmte Lebensmittel,

- Kaffee oder Alkohol,

- Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel.

Uringeruch allein beweist keinen Infekt

Viele Menschen denken bei unangenehm riechendem Urin sofort an eine Blasenentzündung. Tatsächlich ist Uringeruch allein aber kein sicherer Hinweis auf einen Harnwegsinfekt. Entscheidend sind die Begleitsymptome. Typisch für einen Infekt können Brennen beim Wasserlassen, häufiger Harndrang, Schmerzen im Unterbauch, trüber Urin oder ein allgemeines Krankheitsgefühl sein.

Bei Männern sollte ein Verdacht auf Harnwegsinfekt besonders sorgfältig abgeklärt werden. Hier können auch die Prostata, Restharnbildung oder andere urologische Ursachen eine Rolle spielen.

Wenn der Geruch süßlich oder fruchtig ist

Ein süßlicher oder fruchtiger Uringeruch kann in seltenen Fällen auf Stoffwechselveränderungen hinweisen. Das gilt besonders, wenn zusätzlich starker Durst, häufiges Wasserlassen, Müdigkeit oder ungewollter Gewichtsverlust auftreten. Dann sollte auch an Erkrankungen wie Diabetes oder eine Stoffwechselentgleisung gedacht werden.

Wann Sie ärztlichen Rat einholen sollten

Eine urologische Untersuchung ist sinnvoll, wenn der unangenehme Geruch mehrere Tage anhält oder weitere Beschwerden auftreten. Dazu gehören:

- Brennen oder Schmerzen beim Wasserlassen,

- häufiger oder plötzlicher Harndrang,

- Schmerzen im Unterbauch, Rücken oder in der Flanke,

- Fieber oder deutliches Krankheitsgefühl,

- sichtbares Blut im Urin.

Besonders sichtbares Blut im Urin sollte immer ärztlich abgeklärt werden – auch dann, wenn keine Schmerzen bestehen.

In der urologischen Praxis kann eine Urinuntersuchung schnell erste Hinweise geben. Je nach Befund können weitere Untersuchungen sinnvoll sein. Wichtig ist: Ein veränderter Uringeruch ist kein Grund zur Scham. Meist ist die Ursache harmlos, aber wenn Beschwerden dazukommen, lohnt es sich, genauer hinzuschauen.

Quelle: Staude GmbH, Oberhausen -www.staude.de

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