fitter dog, Zentrum für Hundephysiotherapie

fitter dog, Zentrum für Hundephysiotherapie 🧡individuelle Hundephysio 💧beheizter IndoorPool 🦮 Reha | Neuro | Handycap | Senioren Physiotherapie für den Hund?

Vielleicht schmunzeln Sie jetzt oder schütteln sogar verständnislos den Kopf - eine ganz normale Reaktion. Alles Neue im Leben braucht seine Zeit, um sich durchzusetzen. PHYSIOTHERAPIE findet Anwendung bei:
allen Skelett- und Verschleißerkrankungen,
Wirbelsäulenerkrankungen, Sehnenverletzungen
Gelenkfehlstellungen, Reha nach OP, Schmerzen, Muskelatrophien
neurologische Erkrankungen, Lähmungen,
zur Regeneration bei Turnier- und Einsatzhunden oder als Wellnessbehandlung

HUNDESCHWIMMEN
ist nicht nur eine Therapieform sondern auch eine ideale Freizeitbeschäftigung mit Hund. Zum Schwimmenlernen, präventiv bei chronischen Erkrankungen oder einfach nur so, zum Spaß und zur besseren Auslastung. ARTGERECHTE ERNÄHRUNG und ÜBERGEWICHT
"Katzen würden Mäuse kaufen ..." Wie sieht eine optimale Ernährung bei Hunden aus und worauf sollte man bei der Futterauswahl achten.

16/08/2026

Abkühlung bei Hitzschlag neu überdacht und evidenzbasiert

24/06/2026

Kühlmatten werden aktuell überall als das absolute "Must-Have" für den Sommer gehypt. Aber sind sie das wirklich? Um diese Frage zu beantworten, müssen wir uns ansehen, was dabei physiologisch im Hund passiert und wo die oft verschwiegenen Gefahren liegen.
Hier ist eine fachliche Einordnung – jenseits der Werbung. 😉

1. Wie kühlt ein Hund überhaupt?

Hunde schwitzen nicht über die Haut wie wir Menschen. Sie regulieren ihre Körpertemperatur primär über zwei Wege:

Hecheln: Verdunstungskälte auf den Schleimhäuten.
Wärmeabstrahlung (Konduktion): Sie legen sich mit den dünn behaarten Körperstellen (Bauch, Innenschenkel) auf kühle Flächen. So geht die Körperwärme direkt in den Boden über.

2. Wann macht eine Kühlmatte Sinn?

Die Matten (deren Prinzip übrigens aus der Humanpflege zur Fiebersenkung stammt) unterstützen genau diese Wärmeabstrahlung. Das entlastet den Kreislauf, da das Herz nicht mehr so extrem arbeiten muss.

Sinnvoll ist das vor allem für Risikogruppen:
* Hunde mit Herzinsuffizienz.
* Senioren, deren Kreislauf schnell überlastet ist.
* Brachyzephale (kurzschnäuzige) Rassen, die ohnehin schlecht hecheln können und extrem schnell überhitzen.
* In Wohnungen ohne natürliche Rückzugsorte (z. B. wenn die Fußbodenheizung im Sommer die Restwärme im Haus speichert).

3. Wo es gefährlich wird:

Mygelosen und Arthrose
Hier liegt das größte Risiko, über das kaum gesprochen wird: *Unterkühlung.*
Liegt der Hund dauerhaft auf einer zu kalten, chemischen Gelmatte, verengen sich seine Blutgefäße (Vasokonstruktion). Die Durchblutung der Muskulatur sinkt drastisch ab.
Die Folge sind extrem schmerzhafte Muskelverspannungen (Mygelosen), Blasenentzündungen oder eine massive Verschlimmerung von bestehenden Arthrosen und Spondylosen. Kälte ist pures Gift für kranke Gelenke!

4. Das absolute No-Go: Zwang und geschlossene Boxen

Daraus ergibt sich die wichtigste Regel für den Einsatz: Freiwilligkeit!
Ein Hund darf niemals auf eine Kühlmatte gezwungen werden. Legt die Matte niemals in eine geschlossene Box oder einen Kennel, in dem der Hund eingesperrt ist. Der Hund MUSS den Platz jederzeit selbstständig verlassen können, wenn die Kälte ihm unangenehm wird und die Gefäße sich verengen.
Zudem gilt: Niemals unbeaufsichtigt!
Viele Hunde zerkauen aus Frust oder Langeweile Gegenstände. Selbst wenn das Gel als "ungiftig" deklariert ist – verschlucktes Gel und Plastikhüllen können zu lebensgefährlichen Magen-Darm-Verschlüssen führen.

5. Warum Auslandshunde die Matten oft meiden (Die Tierschutz-Falle)

Viele Halter von Hunden aus dem Tierschutz wundern sich, warum ihr Hund die teure Matte komplett ignoriert. Das hat zwei Gründe:

Der "Schaukel-Effekt": Die Matten geben nach und fühlen sich leicht instabil an. Ein traumatisierter Hund oder einer, der keine Wohnungen kennt, sucht aber Sicherheit. Dieser nachgebende Untergrund löst bei ihnen oft Unsicherheit oder sogar Fluchtreflexe aus. Sie wählen dann lieber den harten, aber sicheren Fliesenboden.

Der Chemiegeruch:Die Hundenase ist uns um Welten überlegen. Viele billige Matten aus PVC dünsten extrem aus. Was für uns nach "neuem Plastik" riecht, ist für den Hund eine olfaktorische Zumutung. Er meidet den Platz instinktiv.

6. Alternativen und gesundes Management

Ein gesunder Hund braucht diesen Trend nicht, wenn wir ihm die richtigen Ressourcen zur Verfügung stellen:

Der Liegeplatz: Im Sommer müssen dicke Polyester-Kissen, Plüsch und wärmespeichernde Schaumstoffe verbannt werden! Legt die Hundebetten stattdessen mit Naturmaterialien aus, z.b Baumwolle mit Waffelstruktur oder reiner Leinenstoff. Diese Stoffe sind atmungsaktiv, stauen keine Hitze und unterstützen die natürliche Luftzirkulation.

Der klassische Fliesenboden: Naturstein oder Fliesen leiten Wärme hervorragend ab, ohne die extreme Kälte eines Gels.Feuchte Handtücher (Richtig angewendet!): Ein feuchtes (nicht eiskaltes) Handtuch, auf das sich der Hund *legen* kann. Wichtig: Niemals ein nasses Handtuch *über* den Hund legen! Darunter entsteht ein Hitzestau (Treibhauseffekt), der den Hund erst recht in Lebensgefahr bringt.

Fazit:
Kühlmatten können für kranke oder alte Hunde ein tolles Hilfsmittel sein, erfordern aber Umsicht, ständige Beaufsichtigung und ein Verständnis für die Physiologie des Tieres. Für den gesunden Durchschnittshund reichen oft Schatten, kühle Fliesen, atmungsaktive Liegestoffe und gesunder Menschenverstand völlig aus. 😉

Wenn ich was vergessen habe, gerne in den Kommentaren ergänzen und morgen schreibe ich noch was wegen Qualitätscheck.

Ab Montag raucht es wieder bei unsbei unserem Osteopathen mit seiner Moxa-Therapie 🤩Es ist wieder 1 Termine frei geworde...
19/06/2026

Ab Montag raucht es wieder bei uns
bei unserem Osteopathen mit seiner Moxa-Therapie 🤩
Es ist wieder 1 Termine frei geworden:
Di 23.6. um 15:00 😎

😎☀️Urlaub☀️😎Die Praxis ist vom 26.06.-12.07. geschlossen
16/06/2026

😎☀️Urlaub☀️😎
Die Praxis ist vom 26.06.-12.07. geschlossen

Schaut mal, was es heute an Wasserspielzeug bei Aldi gibt 😎
15/06/2026

Schaut mal, was es heute an Wasserspielzeug bei Aldi gibt 😎

04/06/2026
20/05/2026
15/05/2026

WENN DIE PFOTEN ZUR STOLPERFALLE WERDEN: WARUM DEIN SENIOR PLÖTZLICH „ÜBER SEINE EIGENEN FÜSSE FÄLLT“

In der Tierarztpraxis Ullmann hören wir oft: „Ach, er wird halt alt, er ist jetzt ein bisschen tollpatschig und stolpert ab und zu.“ Doch Stolpern ist bei Hund und Katze kein Zeichen von liebenswürdiger Altersschwäche, sondern ein medizinisches Alarmsignal.

Wenn ein Tier stolpert, schleift oder einknickt, stimmt etwas in der Kommunikation zwischen Gehirn und Pfote nicht mehr. Heute gehen wir ganz tief in die Anatomie und Physiologie, um zu verstehen, warum das passiert und was wir dagegen tun können.

DIE ANATOMIE DER BEWEGUNG: DAS „STROMLIETUNGS“-SYSTEM
Damit ein Hund oder eine Katze einen sauberen Schritt macht, müssen drei Systeme perfekt zusammenarbeiten:

Das Steuerzentrum (Gehirn): Gibt den Befehl: „Fuß heben!“

Die Autobahn (Rückenmark & Nerven): Leitet den elektrischen Impuls blitzschnell an die Beine weiter.

Die Ausführungsorgane (Muskeln & Gelenke): Setzen den Befehl mechanisch um.

Der Schlüsselbegriff: Propriozeption (Tiefensensibilität)
Das ist der „6. Sinn“. Spezielle Rezeptoren in Sehnen, Muskeln und Gelenken melden dem Gehirn jede Millisekunde: „Wo genau befindet sich meine Pfote gerade?“ Wenn dieser Rückmeldefluss gestört ist, weiß das Tier nicht, dass seine Pfote gerade schief steht oder über den Boden schleift – und es stolpert.

DIE PHYSIOLOGIE DES STOLPERNS: WO LIEGT DER FEHLER?
Stolpern ist meist das Ergebnis von zwei Hauptproblemen: Kraftverlust oder Informationsverlust.

A. Das neurologische Problem („Die Leitung ist gestört“)
Wenn Nerven eingeklemmt sind (z. B. durch einen Bandscheibenvorfall, Spondylose oder das Cauda-Equina-Syndrom), kommen die Signale nicht mehr sauber an.

Symptom: Der Hund „schleift“ mit den Krallen über den Asphalt (man hört ein kratzendes Geräusch).

Die Folge: Die Pfote wird nicht hoch genug gehoben, die Krallen bleiben an kleinsten Unebenheiten hängen -> Das Tier stolpert.

B. Das orthopädische Problem („Das Scharnier klemmt“)
Bei Arthrose, Hüftdysplasie (HD) oder Schmerzen im Ellenbogen vermeidet das Tier große Bewegungen.

Symptom: Der Schritt wird kürzer und flacher, um Schmerzen zu vermeiden.

Die Folge: Durch den flachen Gang ist die Bodenfreiheit minimal. Jede kleine Kante wird zur Stolperfalle.

C. Muskelschwund (Atrophie)
Im Alter baut der Körper Muskeln ab. Wenn die Kraft in der Hinterhand fehlt, um den Körper aktiv nach vorne zu schieben und den Fuß anzuheben, „schlappt“ das Bein nur noch leblos mit.

WIE FINDEN WIR DIE URSACHE? (DIE DIAGNOSTIK)
Wir schauen in der Praxis nicht nur „mal kurz drüber“. Um die Ursache für das Stolpern zu finden, nutzen wir ein festes Protokoll:

Ganganalyse: Wir lassen uns das Tier im Schritt und Trab vorführen. Schleift eine Pfote? Knickt eine Hüfte ein?

Neurologische Tests (Der „Überkötungs-Test“): Wir stellen die Pfote absichtlich auf den Handrücken. Ein gesundes Tier korrigiert das sofort. Wartet das Tier sekundenlang, liegt ein massives Nervenproblem vor.

Abtasten & Triggerpunkte: Wir suchen nach Schmerzpunkten in der Wirbelsäule und den Gelenken.

Bildgebung (Röntgen/CT/MRT): Nur so sehen wir Spondylosen (knöcherne Brücken am Rücken), Bandscheibenschäden oder Gelenkverschleiß.

WAS KANN MAN TUN?
Stolpern muss man nicht hinnehmen! Je nach Ursache haben wir viele Möglichkeiten:

Schmerztherapie: Moderne Medikamente nehmen die Entzündung aus den Gelenken.

Physiotherapie: Gezieltes Training der Tiefenmuskulatur und Unterwasserlaufband helfen, die Nerven wieder „wachzukitzeln“.

Nahrungsergänzung: B-Vitamine unterstützen die Nervenregeneration.

Hilfsmittel: Pfotenschutzschuhe oder spezielle Bandagen können bei neurologischen Ausfällen helfen, die Krallen vor dem „Abschleifen“ zu schützen.

UNSER FAZIT AUS HEIDENHEIM
Stolpern ist oft der erste sichtbare Hinweis auf Schmerzen oder Nervenschäden, die wir behandeln können. Wenn euer Tier „patschig“ wird, wartet nicht, bis es stürzt und sich schwer verletzt. Ein frühzeitiger Check schont die Gelenke und erhält die Lebensfreude bis ins hohe Alter.

Ist euch bei eurem Hund oder eurer Katze auch schon ein „Schleifen“ oder Stolpern aufgefallen? Habt ihr vielleicht sogar schon ein Kratzgeräusch beim Gassi gehen gehört? Berichtet uns davon in den Kommentaren!

#2026

Hier bei mir wird ein toller großer Hunde-Buggy/Fahrradanhänger von Trixie Art.-Nr.: 12804, grau/salbei Größe L, Maße: 5...
08/05/2026

Hier bei mir wird ein toller großer Hunde-Buggy/Fahrradanhänger von Trixie Art.-Nr.: 12804, grau/salbei Größe L, Maße: 55,5 × 77 × 105/147 cm, bis zu 45 kg, Artikelgewicht: 18 kg, Innenmaße: 53,5 × 72 × 85 cm
VHS 190,- incl. Joggerumbausatz und Extrapolster
(Neupreis 349,- + 64,95)
und eine (43x30x41cm) Hunde/ Katzen Reise-Trolley, Transport-Rucksack von Orora mit Rollen für VHS 50,- (Neupreis 95,-) angeboten

Adresse

Drechslerstrasse 16
Edingen-Neckarhausen
68535

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 12:30
16:30 - 19:30
Dienstag 09:00 - 12:30
16:30 - 19:30
Donnerstag 09:00 - 12:30
16:30 - 19:30
Freitag 09:00 - 12:30

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