Ches Hospiz e.V. - eine Heimat für alte, kranke und behinderte Hunde

Ches Hospiz e.V. - eine Heimat für alte, kranke und behinderte Hunde Der Tod muss warten💪🐾❤️
Dafür tun wir alles🙏
Tierphysiotherapeutin✔️
Schwerpunkt im Hospiz: Physio & Palliativbegleitung
Behördlich abgenommen.

Nach § 11 TsG am 24.11.24/24.06.26. RegNr 4039/Amtsg.Siegburg

Guten Abend ihr wundervollen Menschen 🤗.Die liebe Conni ist im Schilder Wahn. Bzw ist ist sie wie eine Wahnsinnige am Sc...
04/09/2026

Guten Abend ihr wundervollen Menschen 🤗.

Die liebe Conni ist im Schilder Wahn. Bzw ist ist sie wie eine Wahnsinnige am Schilder kaufen für unser lieblings Hospiz.
Sehr selbst heute kamen wieder 2 Stück, danke Dir 😘.

Außerdem kamen ,von einem unserer tollen anonymen Spendern, Rinti-Tütchen Lamm für die Hunde 🐕.

Ihr seid einfach toll , jede Dose , Tube Leberwurst, Rinti-Tütchen, jeder einzelne Euro von euch hilft so ungemein, wir haben die tollsten Follower, danke von uns allen ❤️❤️❤️

Natascha vom Adminteam

"Ach, guck an, heute bin dann wohl ich an der Reihe - okay, dann schieß' ich mal los 😁Mir wurde der schöne Name Casanova...
04/09/2026

"Ach, guck an, heute bin dann wohl ich an der Reihe - okay, dann schieß' ich mal los 😁
Mir wurde der schöne Name Casanova gegeben, doch gerufen werd' ich immer nur Casi 😊 ich bin ein Bully-Mix und bin 7 Jahre jung 🙃
Ursprünglich sollte ich durch das Tierheim Limburg, in welchem ich saß, vermittelt werden, doch ein schwerer Bandscheibenvorfall und die damit verbundene Lähmung meiner Hinterbeine machte mich praktisch unvermittelbar - und so kam ich am 28.12.2024 zu Sandra ins Hospiz 😃🍀
Hier im Hospiz setzt die Muddi alles daran, dass ich wieder laufen lerne; mit Physio (Tens) und therapeutischem Schwimmen werden meine Nerven stimuliert und die Muskeln gestärkt 💪🏻😃 ... und ja, mittlerweile schaff' ich tatsächlich schon einige Schritte und kann mich aus eigener Kraft hinstellen - aber ganz ehrlich?! 😳 ich bin schneller wenn ich rutsche, deshalb lass' ich mich lieber auf die Knie fallen und bin geschwind wie ein Blitz aus sämtlichen Blickfeldern verschwunden 🐶🏃👀😁
Ich bin ja einer der Jungspunde hier und liebe es zu spielen - wenn ich von Hook und/oder Lili zu einer lustigen Spielerunde aufgefordert werde, sag' ich nicht NEIN und misch' fröhlich mit 🥳🤗 aber auch ein liebevolles Raufen mit Muddi find' ich toll 🤩
Bei fremden Menschen brauch' ich 'ne Zeit um mit diesen warm zu werden 🤨 - etwas Skepsis kann ja nicht verkehrt sein, oder?! 😉 Aber wenn ich einen Menschen mag und ihn in mein Herz ❤️ geschlossen hab', dann bin ich sehr loyal und würde für ihn quasi durch's Feuer 🔥 gehen 🤗
Das war's dann auch schon von mir 🙂 ich werd' mal schauen, was der Abend noch so mit sich bringt 🌅"

Der Casi, der kleine Bully-Kopp 🥰🥰 auf dass bei ihm langsam aber sicher der Knoten platzt und er merkt, dass es doch so viel cooler ist, auf 4 Beinen zu laufen als auf den Knien zu rutschen 😉🥰🥰

Kommt gut ins Wochenende, Ihr Lieben!!
(Spoiler: morgen ist der letzte Hospizianer mit seiner Vorstellung dran 🥰 es wird ein etwas ... anderer ... besonderer 😉 Post)

Simone vom Admin-Team

Was sind wir Dankbar, für unsere tollen Hilfen 🥰Gassi, putzen für alles am Start.Dankeschön,  ihr seid gerade jetzt unbe...
04/09/2026

Was sind wir Dankbar, für unsere tollen Hilfen 🥰
Gassi, putzen für alles am Start.

Dankeschön, ihr seid gerade jetzt unbezahlbar 🫂🫂❤️

Hallöchen, Ihr lieben, treuen Hospizianer. Auch heute fanden wieder tolle Spenden ihren Weg ins Hospiz und erfreuen die ...
03/09/2026

Hallöchen, Ihr lieben, treuen Hospizianer.
Auch heute fanden wieder tolle Spenden ihren Weg ins Hospiz und erfreuen die Hunde und auch uns.
Den Anfang macht heute ein anonymes Päckchen, welches vor der Garage abgelegt wurde und Leckerlies, sowie die beliebte Pillenversteck-Leberwurst enthielt. Vielen lieben Dank 😘.
Die liebe Karin Kuhn schickte uns ganz viele Lucky Bits, die tollen getreidefreien Proteinleckerlies, sowie Barf-Leckerlies. Ein dickes Küsschen auch für Dich, Danke 😘.
Das letzte Päckchen kam von der lieben Conny und enthielt 2 neue Schilder für unsere Schilderwand. Ganz lieben Dank, liebe Conny 😘.

Wir wünschen allen noch einen schönen Abend Eure
Emma vom Adminteam

Ihr Lieben, Halbzeit! Heute läuft die 3. Chemo von insgesamt 6.Ich bin guter Dinge, obwohl ich weiß, dass es mir 8-9 Tag...
03/09/2026

Ihr Lieben,

Halbzeit! Heute läuft die 3. Chemo von insgesamt 6.
Ich bin guter Dinge, obwohl ich weiß, dass es mir 8-9 Tage nicht so supi gehen wird.
Hier in Köln sind einige neue Frauen dazugestoßen und man weiß dadurch:
Man ist nie allein.
Krebs hat viele, viele Gesichter.

Habt einen schönen Tag allerseits und DANKE, für jedes liebe Wort und Eure Grüße.
Es kommt alles bei mir an❤️

Hallo ihr lieben Alle!! 👋🏻😃Ein Hundemädchen haben wir noch auf der Liste der Vorstellungsrunde stehen - unsere Daisy, di...
02/09/2026

Hallo ihr lieben Alle!! 👋🏻😃

Ein Hundemädchen haben wir noch auf der Liste der Vorstellungsrunde stehen - unsere Daisy, die kleine Rudelchefin 🐶🥰 ... was?!? 😳 Das mit der Rudelchefin glaubt Ihr nicht?!? 😳😳 Na, dann hört Euch mal Daisys Geschichte an 😉😃

"Hey Leute! Ja, es stimmt tatsächlich: ich bin hier die Chefin des ganzen Bumms und 17 andere Hunde akzeptieren mich als diese 💪🏻😁 es hat etwas gedauert, aber ich hab' mich durchsetzen können und nu' sorg' ich hier für Ordnung, damit nicht alles drunter und drüber geht in unserem bunt gemischten Haufen 😅
Wie ich hier hin kam? 😳
Also ... ich bin eine Privatabgabe 🤷🏻‍♀️ - ein angeblicher Zeitmangel ließ meine Vorbesitzer den Kontakt zu Sandra aufnehmen ... 🤨
Zum Glück durfte ich dann in Ches Hospiz einziehen 😃🍀
Ich wurde dem Tierarzt vorgestellt und hier kam dann die unbequeme Wahrheit ans Licht: ein nicht behandelter Beinbruch und sehr schlechte, vereiterte Zähne in Kombination mit massig Zahnstein 🫣🫣 und davon haben meine Vorbesitzer nichts mitbekommen!?! 🤔😱
An dem Beinchen konnte nichts mehr gerichtet werden, aber dank einer Zahnsanierung wurden mir wenigstens diese Schmerzen genommen 😊🤗 - und auch das war ein riskantes Unterfangen, da ich schwer herzkrank bin 🙈 ... aaaaaber ☝🏻 ich hab' alles gut überstanden 🥳
Leider haben sich bei mir Milchleisten-Tumore entwickelt 😕 doch das trübt meine Lebensfreude in keinster Weise ein; ich alber' immer noch gerne rum und spiel' mit den anderen 🐶🐕 ich liebe es auch zu schmusen, besonders mit Muddi, die kann das nämlich richtig gut 🥰.. und wachsam bin ich, aber das zähl' ich zu meinen Tugenden - wie soll ich sonst diesen tollen Haufen hier als Chefin in Schach halten?!? 😉😅
Ich werd' mich mal wieder unter das gemeine Fußvolk begeben und gucken, ob es noch chefige Dinge zu erledigen gibt!🫡"

Na, hättet Ihr gedacht, dass Daisy das Zepter bei den Hospizianern in der Pfote hält? 😁 Oder hättet Ihr einen anderen Vierbeiner eher auf dieser Position gesehen?? 😉 Lasst mal hören, wir sind neugierig 😁😅

Simone vom Admin-Team

Einfach mal wirken lassen
02/09/2026

Einfach mal wirken lassen

𝗪𝗮𝗻𝗻 𝗶𝘀𝘁 𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗱𝗲𝗿 𝗿𝗶𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴𝗲 𝗭𝗲𝗶𝘁𝗽𝘂𝗻𝗸𝘁?

Eine unbequeme Frage. Aber vielleicht müssen wir bei diesem Thema auch einmal unbequem sein. Vorsicht, es wird lang ;-)

Ja, gerade haben wir sehr viel zu tun. Und im Zusammenhang mit vielen rechtlichen Fallstricken, die es so in D gibt, wenn ein Tierhalter sich plötzlich nicht mehr selbst kümmern kann oder auch noch nichtmal mehr selbst entscheiden kann, habe ich mich in der letzten Zeit viel mit Vollmachten und dem ganzen Drumherum beschäftigt. Dabei ploppte eine Frage auch auf, die ich letztlich für "unsere" Tierhalter geregelt habe:
Wer darf überhaupt über mein Tier entscheiden, wenn ich es nicht mehr kann? Wer entscheidet im schlimmsten Fall darüber, ob mein Tier euthanasiert werden darf und sollte?!

Dann liegt man halt Abends so auf dem Sofa, viele Gedanken im Kopf und scrollt durch Facebook. In der Timeline tauchen dann immer wieder Beiträge auf von "Gnadenhöfen" in denen nicht allzuviel Gnade an der Tagesordnung zu sein scheint, die Angsthunde über Jahre in ihrer Angst auf einem Grundstück verwahren, statt diesen Hunden wirklich eine Gnade zukommen zu lassen und sie aus ihrer Angst raus zu holen.

Und dann diese in denen man immer wieder sehr alte und schwer kranke Hunde sieht, bei denen mit unglaublichem Aufwand versucht wird, noch einen Tag, eine Nacht, eine Woche oder noch einen Monat herauszuholen.

Und manchmal lesen sich diese Geschichten so:

Wieder kaum geschlafen, wieder gefüttert, gespritzt, gepäppelt.
Wieder erbrochen, wieder kontrolliert.
Wieder die ganze Nacht neben dem Tier gelegen.

Natürlich denkt man zunächst: "Was für ein Einsatz. Was für eine Hingabe"

Aber im nächsten Moment frage ich mich:
Wem gilt diese Geschichte eigentlich noch?

Dem Hund? Oder längst auch dem Menschen, der öffentlich zeigt, wie sehr er kämpft, leidet und sich aufopfert?

Denn Facebook funktioniert nun einmal so:

Dramatische Geschichten erzeugen Aufmerksamkeit - Aufopferung erzeugt Bewunderung - Jede weitere schlechte Nacht erzeugt neue Kommentare - jeder neue Zusammenbruch eine neue Welle von Mitgefühl, Mitfiebern, Anteilnahme.

𝗨𝗻𝗱 𝗶𝗿𝗴𝗲𝗻𝗱𝘄𝗮𝗻𝗻 𝗲𝗻𝘁𝘀𝘁𝗲𝗵𝘁 𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗺𝗲𝗿𝗸𝘄ü𝗿𝗱𝗶𝗴𝗲 𝗗𝘆𝗻𝗮𝗺𝗶𝗸:
𝗝𝗲 𝘀𝗰𝗵𝗹𝗲𝗰𝗵𝘁𝗲𝗿 𝗲𝘀 𝗱𝗲𝗺 𝗧𝗶𝗲𝗿 𝗴𝗲𝗵𝘁, 𝗱𝗲𝘀𝘁𝗼 𝗴𝗿öß𝗲𝗿 𝘄𝗶𝗿𝗱 𝗱𝗶𝗲 𝗚𝗲𝘀𝗰𝗵𝗶𝗰𝗵𝘁𝗲 𝗱𝗮𝗿𝘂𝗺.

Dann geht es plötzlich nicht mehr nur um den Hund, dann geht es um Anteilnahme, um Bestätigung, um das Bild des Menschen, der „wirklich alles tut“. Ja und vielleicht auch um Reichweite.

Ich möchte niemandem pauschal unterstellen, ein Tier bewusst für Klicks leiden zu lassen.
Aber man darf doch fragen:
Was belohnt Facebook eigentlich an solchen Geschichten?

Den rechtzeitigen, stillen Abschied?

Oder eher doch die sich wiederholende Erzählung vom Kämpfen, Hoffen, Päppeln, Durchwachen und „Niemals-Aufgeben“?

Wer schreibt schon:

„Heute habe ich entschieden, dass genug ist. Mein Tier hätte vielleicht noch drei Wochen gelebt, aber diese drei Wochen hätten ihm nichts mehr gegeben.“

Das erzeugt weniger Heldengeschichte, weniger Drama, weniger Fortsetzungen. Aber vielleicht manchmal doch mehr Verantwortung. Und ja, es gibt einige wenige Ausnahmen, die genau das schreiben.

Denn genau da liegt für mich der schwierige Punkt:
Aufopferung ist nicht automatisch Tierliebe. Nur weil ich 24 Stunden am Tag alles medizinisch und pflegerisch Mögliche tue, heißt das noch lange nicht, dass es auch im Interesse des Tieres ist.

Vielleicht erzähle ich irgendwann gar nicht mehr seine Geschichte. Vielleicht erzähle ich die eigene:

Wie wenig ich schlafe, wie sehr ich kämpfe, wie viel ich opfere und dass ich niemals aufgebe - Bewundernswert oder?!

Und während andere schreiben:

„Du bist unglaublich.“ - „Was du alles tust!“ - "Alle Daumen sind gedrückt" - "gib nicht auf" und Ähnliches...
bleibt möglicherweise die einzige wirklich entscheidende Frage unbeantwortet: Was hat der Hund davon?

Will er noch eine Nacht, noch einmal gefüttert werden, obwohl er selbst nicht mehr fressen möchte, noch einmal Medikamente, Übelkeit, Schwäche – und irgendwie durch den nächsten Tag?

Oder braucht vor allem die Geschichte noch einen weiteren Tag?

Natürlich können wir ihn nicht fragen, gerade deshalb muss man ehrlich und objektiv - so weit es eben geht - hinsehen.

Jeder der selbst in der Situation war, weiß:
Natürlich kämpft man, natürlich hofft man, natürlich möchte man jeden möglichen Tag behalten. Aber der Maßstab MUSS meiner Meinung nach irgendwann nicht mehr sein:

„Was kann ich noch alles tun?“

Sondern: „Was ist eigentlich noch von meinem Hund übrig?“

Und genau das ist für mich bis heute einer der wichtigsten Maßstäbe.

Jeder Halter kennt sein Tier.

Seinen Charakter. Seine Eigenarten. Seine Macken. Seine Freude.
Man weiß, ob dieser Hund für sein Futter gelebt hat, jeden Grashalm untersuchen musste, spielen wollte, schnüffeln, spazieren gehen oder einfach immer und überall dabei sein wollte.

Man weiß, wie dieses Tier gepolt ist.

Und wenn all das verschwindet?

Wenn der Tag hauptsächlich aus Liegen, Schwäche, Übelkeit, Medikamenten, Füttern und Durchhalten besteht?

Dann frage ich mich:

Was will man mit weiteren Tagen, Wochen oder Monaten erreichen? Lebenszeit? Oder Lebensqualität?

Ja, vielleicht genießt der Hund noch eine Streicheleinheit, vielleicht legt er den Kopf noch in die Hand, vielleicht sucht er noch die Nähe. Natürlich sind das wertvolle Momente.
Aber reicht ein solcher Moment wirklich als Beweis dafür, dass das gesamte Leben noch lebenswert ist?

Vielleicht sucht dieses Tier die Nähe einfach deshalb, weil wir sein sicherer Ort sind. Das bedeutet nicht automatisch: „Ich will so weiterleben.“

Wenn ein Tier den überwiegenden Teil seines Tages mit seinem kranken Körper kämpft, dürfen wir doch nicht einen einzigen schönen Moment herausgreifen und daraus schließen:

„Siehst du, er will noch.“ Woher wissen wir das?

Und deshalb müssen wir uns irgendwann eine verdammt unangenehme Frage stellen:

Geht es gerade wirklich noch um das Tier – oder zunehmend um mich? Darum, dass ich nicht loslassen kann?
Dass ich später sagen möchte: „Ich habe wirklich alles versucht“?
Oder vielleicht auch darum, dass andere sehen sollen, wie sehr ich mich aufgeopfert habe?

Diese Fragen sind unangenehm. Aber wir schulden unseren Tieren diese Ehrlichkeit.

Und noch etwas beschäftigt mich:

Warum gilt es eigentlich häufig als besonders liebevoll, ein unheilbar schwer krankes Tier so lange zu begleiten, bis es irgendwann „von alleine“ stirbt?

Ist das automatisch der humanere Tod? Was bedeutet „von alleine“ überhaupt? Dass irgendwann der Kreislauf versagt? Dass die Atmung schlechter wird? Dass der Körper endgültig nicht mehr kann?

Vielleicht in einem Moment, in dem gerade niemand daneben sitzt.

Vielleicht nach Stunden oder Tagen weiterer Verschlechterung.

Warum soll das grundsätzlich liebevoller sein als ein bewusst gewählter, tierärztlich begleiteter Abschied? Bei dem es ruhig einschlafen darf, bevor sein Körper vollständig zusammenbricht.

Warum muss ein Tier erst am allerletzten Punkt angekommen sein?

Vielleicht brauchen nicht unsere Tiere diesen allerletzten Punkt.
Vielleicht brauchen wir Menschen ihn.

Damit wir die Entscheidung nicht treffen mussten.

Damit wir hinterher sagen können:

„Er ist von alleine gegangen.“

Aber war das wirklich besser für ihn?

Natürlich soll kein Tier vorschnell eingeschläfert werden.
Alter und / oder Behinderung allein sind kein Grund.

Und wo eine realistische Aussicht auf Besserung besteht, wird behandelt, gepflegt und gekämpft.

Aber wenn diese Aussicht nicht mehr besteht?

Wenn das Tier unheilbar krank ist?

Wenn immer mehr von seinem eigentlichen Wesen verschwindet?

Wenn von dem Leben, das genau dieses Tier einmal geliebt hat, kaum noch etwas übrig ist?

Dann ist Euthanasie der letzte Akt von Verantwortung sein.
Denn Liebe zeigt sich nicht daran, wie viele Nächte ich durchgehalten habe, wie viel ich geopfert habe und nicht daran, wie viele Menschen mich dafür bewundern. Und erst recht nicht, wie lang meine Facebook-Geschichte geworden ist.

Am Ende zählt nicht der nächste Post. Am Ende zählt das Tier.

Und vielleicht müssen wir deshalb viel häufiger aufhören zu fragen: „Was kann ich noch alles tun?“ Und anfangen zu fragen: „Was hat das Tier noch davon?“

Und noch ein Gedanke: "Stumpft" man vielleicht in einer gewissen Art und Weise ab, wenn man - wie diese Einrichtungen - ständig mit alten, kranken, behinderten Tieren umgeben ist, die naturgemäß stets besonderer Pflege bedürfen? Nimmt man das, was andere als Leid wahr nehmen, als Alltag und normal wahr? Verschiebt sich die Grenze? Und wenn ja - wo und wer ist das Regulativ?

Im letzten Jahr ging es Sherlock aka Mr. Holmes sehr schlecht. Und das wo er für Außenstehende "nur" nicht mehr richtig laufen konnte. Andere sahen einen Hund der humpelte, ich sah einen Hund, der mehr und mehr aufhörte, das zu sein, was ihn ausmachte: Der Clown, der Strat+gege, der Spielkumpel, der agile, fröhliche Hund. Und ja, ich habe mich ganz intensiv mit der Frage beschäftigt, wann für mich der Punkt erreicht sein wird, an dem ich den ganzen Untersuchungen, Therapien, OPs ein Ende setzen würde. Und diesen Punkt kann ich für mich ziemlich klar benennen.

Woran macht ihr Lebensqualität fest? Reicht es für euch, wenn ein Tier noch frisst, trinkt, Nähe sucht oder Streicheleinheiten genießt?

Oder schaut ihr darauf, wie viel von seinem individuellen Charakter, seinen Interessen und seiner Lebensfreude noch vorhanden ist?
Wo liegt für euch die Grenze zwischen Pflegen und Kämpfen auf der einen Seite und Leiden verlängern auf der anderen?
Und ist „von alleine gehen“ für euch tatsächlich grundsätzlich der humanere Weg?

Und vielleicht die schwierigste Frage von allen:

Wie erkennt man, ob man noch für sein Tier kämpft – oder eigentlich für sich selbst, weil man noch nicht loslassen kann?

Woran habt ihr gemerkt: Jetzt ist es Zeit?
Und rückblickend: Würdet ihr heute wieder genauso entscheiden – oder vielleicht früher oder später?

Denn am Ende bleiben für mich vor allem drei Fragen:

„Was hat das Tier von diesen zusätzlichen Tagen?“
und
„Halte ich gerade seinetwegen fest – oder meinetwegen?“
und
"Warum werden gerade die mit Misstrauen belegt, die diese Entscheidung rechtzeitig zum Wohle eines Tieres treffen? Will der Mensch an sich eher das "Drama", die "Aufopferung", das "Bangen und Hoffen" als Realitysoap auf Facebook als eine bewusst rational im Sinne des Tieres getroffene Entscheidung?

Vielleicht ist genau diese Ehrlichkeit der letzte Liebesdienst, den wir unseren Tieren schulden.

Guten Abend liebe Hospizfreunde,heute sind so viele tolle Sachen bei uns angekommen 🥳Anonym kamen leckeres Futter von Ri...
01/09/2026

Guten Abend liebe Hospizfreunde,
heute sind so viele tolle Sachen bei uns angekommen 🥳Anonym kamen leckeres Futter von Rinti und Pferdeleckerlies an. Ganz lieben Dank 🫶❤️
Und auch die Christine hat an unsere lieben Wauwis 🐕gedacht. Leberwurstpaste für die Medis und gaanz viel Futter trudelte hier ein. Danke liebe Christine.❤️❤️❤️
Und dann kam noch eine ganz besondere Spende 🥰 von einer Dame, deren Wauwi über die Regenbogenbrücke 🌈 gegangen ist. Es ist ein buntes Potpourri, von Futter, Spielis, Futterzusätze, Mäntelchen etc. Dankeschön❤️🫶❤️🫶
Es ist wirklich schön zu sehen, wie ihr Ches Hospiz unterstützt. Und wer wissen möchte, was unsere Hunde und das Hospiz so brauchen, guckt einfach in die wishlist vom großen A. Sie ist oben auf unsere Seite zu finden.

Wir wünschen euch allen schönen Abend 🌛und eine gute Nacht
Heidi vom Adminteam

"Tach Gemeinde!! 🤗 Oh, was bin ich aufgeregt, heute darf ich Euch meine Geschichte erzählen - endlich!! 🤩Ich bin die Tin...
01/09/2026

"Tach Gemeinde!! 🤗 Oh, was bin ich aufgeregt, heute darf ich Euch meine Geschichte erzählen - endlich!! 🤩
Ich bin die Tinka, eine kleine 11-jährige Osteuropäerin, die nach einer Beschlagnahmung am 30.04.2023 in Ches Hospiz einzog 🤗
Wie es zu der Beschlagnahmung kam fragt ihr euch?? 😳 Das kann ich euch verraten - aber seid gewarnt: diese Geschichte ist nichts für zart besaitete Menschen 🫣🙈
Ich wurde aus Osteuropa nach Deutschland zu einem Besitzer vermittelt, der nicht damit umgehen konnte, dass ich nicht stubenrein war. Nachdem ich einmal zu viel mein Häufchen in der Wohnung verloren habe, packte er mich und schmiss mich mit voller Wucht durch die Wohnung 😵😵 dabei wurde meine Wirbelsäule massivst beschädigt und ich konnte plötzlich nicht mehr laufen 😱
Zum Glück hat man mich aus diesem Horror-Haushalt rausholen können!! 🍀🍀
Aber glaubt mal, durch diese Erfahrung der Misshandlung war ich natürlich extrem traumatisiert: jedes Mal, wenn mir ein Häufchen-Malheur in Ches Hospiz passierte, wurde ich ganz starr vor lauter Angst - ich hatte Panik, dass mir wieder weh getan wird 😓😓 aber unsere Muddi wäre ja nicht unsere Muddi, wenn sie mir nicht mit unendlich viel Liebe, Geduld und Zeit diese Angst genommen hätte 🥰🥰🥰
Ihr wundert euch, dass ich trotz der massiven Schäden an der Wirbelsäule laufen kann?!? 😳 auch das möchte ich euch natürlich erklären 😃
Nachdem ich hier einzog, hat Sandra zeitnah einen Termin in der Tierklinik Betzdorf für mich gemacht - doch leider war es nach Aussagen der Ärzte für eine OP zu spät und sie prognostizierten, dass ich gelähmt bleiben würde 😲 tja, Freunde, die Rechnung ging nicht auf - ich WOLLTE laufen und das merkte die Muddi. Deshalb gab es einen Rolli für mich, den ich aber anfangs verweigerte 😕 doch auch Muddi kann stur sein 😅 nachdem sie mit mir das Rolli-Fahren geübt hat, habe ich diesen akzeptiert und bin auch mit den Hinterbeinen mitgelaufen 💪🏻 durch gezielte Physio-Übungen und Training auf dem Unterwasserlaufband konnten meine Muskeln so weit gestärkt werden, dass ich nun seit knapp 1,5 Jahren als Spinalläuferin unterwegs bin 🥳 den Rolli benötige ich nur noch für lange Strecken, die täglichen Spaziergänge meistere ich auf meinen 4 Beinchen 💪🏻😃
Charakterlich bin ich eine aufgeweckte und freundliche Hündin 🐶, die aber auch bestimmt sein kann ☝🏻 auch bei größeren Artgenossen bestehe ich auf mein Recht und mach' dort keinen Rückzieher wenn's nicht nötig ist 😁 im Grunde genommen bin ich immer gut gelaunt und mime sehr gern den Clown 🤡😅 typisch Terrier mag ich es natürlich auch, zwischendurch einfach mal grundlos zu kläffen 🐶🗣‼️
Doch auch ich hab' eine Macke, die für mich echt gefährlich werden kann 🫣🫣 ich mag nichts, was sich auf Rädern fortbewegt 🚲🛴- und schon mal erst recht nicht, wenn die Räder motorisiert sind 🏍🚙 ... wenn's nach mir ginge, würde ich mich vor JEDES fahrende Auto schmeißen und mit ihm kämpfen 🥊🥊🤼🏻‍♀️ - deshalb lauf' ich an Straßen auch ausschließlich an der kurzen Leine ☝🏻☝🏻
So, ich glaub' das war's von mir - reicht ja auch, sonst sprengt meine Geschichte hier noch den Rahmen!! 😆😆"

Tinka, du kleines Hundemädchen mit der wahrlich großen Geschichte und dem noch größeren Willen zu laufen - auch dir wünschen wir noch ganz, ganz viele Jahre bei und mit Sandra 🥰🥰🥰

Simone vom Admin-Team

01/09/2026

Na, wie lang braucht dein Bullikopp noch, Casi😍💪🐾





Adresse

Kleeacker 5
Eich
51570

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 17:00
Dienstag 08:00 - 17:00
Mittwoch 08:00 - 17:00
Donnerstag 08:00 - 17:00
Freitag 08:00 - 17:00

Telefon

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