Sabine Stute - Körper und Psyche

Sabine Stute - Körper und Psyche Ich begleite Frauen mit Schmerzen, Erschöpfung und Schlafproblemen dahin, die wahre Ursache zu erkennen und zu lösen.

10/08/2026

An die Herren da draußen - heute mal wieder ein Tipp für euch.

Kurz vorab.
Ich spreche auf meinem Kanal, sehr viel über Selbstverantwortung. Natürlich ist eure Frau dafür selbst verantwortlich, wo ihre Grenzen sind und wann sie mal um Hilfe bittet.
Nun haben wir Frauen da echten Thema mit deswegen einfach als Idee für dich.
Wenn du möchtest, dass deine Frau entspannter ist, dann nimm mir einfach mal ein bisschen Arbeit ab und zwar nicht praktisch, sondern mental d.h. auch die Planung dahinter.
Denn das ist das, was unsere Ladies platt macht! Sie liegen nicht komatös auf dem Sofa, weil sie körperlich nicht mehr können, sie liegen dort, weil sie mental nicht mehr können.
Also den Müll rauszubringen. Wenn sie dir das gesagt hat, macht am Ende eigentlich kaum Unterschied. Den Unterschied macht es, wenn du ihn von alleine aus raus bringst.

Und ich sage jetzt mal an dieser Stelle einfach gern geschehen 😜

07/08/2026

1. du bildest dir deine Schmerzen nicht ein! Sie sind real.
2. je mehr du dich „zusammen reißt“ umso heftiger wird die Migräne
3. lerne, den Druck KONTROLLIERT und zu dem Zeitpunkt deiner Wahl raus zu lassen.

Wenn du wissen möchtest, was ich gemacht habe, kommentiere KONTROLLE und ich schicke dir zu, was für mich funktioniert hat.

06/08/2026

Das war kein schlechtes Timing. Das war der einzige Moment, den mein Körper kriegen konnte.

Nicht in den Wochen davor, in denen ich fünfzig Stunden gearbeitet habe. Nicht in den Nächten, in denen ich um zwei wach lag und überlegt habe, ob die Mail wirklich raus ist. Sondern in den zwanzig Sekunden, in denen zum ersten Mal seit Ewigkeiten nichts mehr offen war.

Und das fühlt sich falsch an, oder? Wenn Anspannung krank macht, müsste es doch passieren, während sie da ist. Mitten im Sturm. Nicht danach.

Ist aber genau andersrum.

Stell dir vor, du hältst eine Tür zu. Von innen drückt jemand dagegen. Solange du dich mit der Schulter dagegenstemmst, ist Ruhe — und von außen sieht es aus, als wäre alles in Ordnung. Du stehst ja da.

Und in dem Moment, wo du einen Schritt zurückgehst, geht sie auf.

Dein Körper wartet nicht, bis du fertig bist — er wartet, bis du nachlässt.

Das heißt: Wenn es dich immer freitags erwischt. Immer am ersten Urlaubstag. Immer an dem einen Sonntag, an dem nichts im Kalender steht — dann ist das kein Zufall.

Und bevor jetzt jemand fragt: Somatische Symptome gehören zuallererst immer ärztlich abgeklärt — erst danach ist eine Hypnosebehandlung überhaupt eine Option. In der Reihenfolge, nicht andersrum.

Wann hattest du das letzte Mal zwei Stunden, in denen niemand was von dir wollte — und was hast du damit gemacht?

05/08/2026

Ich habe nicht gemerkt, dass der Fernseher aus war.
Zwei Stunden. Ich wollte meine Serie weitergucken, und irgendwann hat mein Handy vibriert — Termin in fünf Minuten. Erst da habe ich den schwarzen Bildschirm gesehen.
Vorher hatte ich alles erledigt. Krankmeldung, Arzttermin, jemand anders holte das Kind ab. Drei Wörter an meinen Chef: Ich bin krank. Obwohl wir sonst über alles geredet haben.
Zum ersten Mal seit Wochen war nichts mehr offen.
Stimmte auch. Mir ging’s gar nichts.

Und das kommt nicht aus dem Nichts. Davor lagen Wochen, in denen mein Kopf nachts nicht aufgehört hat — halb zwölf die Deadlines, um zwei die Frage, ob die Mail wirklich raus ist, um vier das Kind mit dem Glas Wasser. Von außen hat keiner was gesehen. Ich war pünktlich, ich war organisiert, ich habe geliefert.

Dein Körper wartet nicht, bis du fertig bist — er wartet, bis du nachlässt.

Zwanzig Minuten nachdem ich mich hingelegt hatte, hat mein Kopf zugemacht.

Und weil die Frage sonst kommt: Somatische Symptome gehören zuallererst immer ärztlich abgeklärt — erst danach ist eine Hypnosebehandlung überhaupt eine Option.

Kennst du diesen Zustand — anwesend, aber niemand am Steuer?

31/07/2026

1. „die Angst im Nacken spüren“ dieses Sprichwort traf den Nagel auf den Kopf. Als Mutter kannte ich ehrlich gesagt, kaum noch sorgenfreien Momente.
Und genau das führte dazu, dass ich ständig unbewusst die Schultern hochgezogen habe. Die Muskulatur war überlastet und verursachte wahnsinnige Schmerzen. Ich lernte in meiner Ausbildung die Gedanken im wahrsten Sinne des Wortes „leiser zu drehen“, was mich deutlich entspannt hat. Jedoch hatte ich weiterhin Schmerzen.

2. ich habe meine WADEN bearbeitet.
Waden? Ja, meine Unterschenkel waren steinhart. Diese Spannung der Waden wurde durch die obere Rückenlinie bis hoch zu meinem Nacken geschickt, der das wiederum kompensieren wollte. Das führte zu Dauerspannung, ergo Schmerzen. Wir haben erst die Strukturen gelockert durch gezielte Übungen mit der Faszienrolle. Aber nach jeder zweiten Schicht kamen die Schmerzen wieder und wer Faszienmassagen kennt, weiß, dass es definitiv angenehmeres gibt 🥴 also schauten wir uns an, was emotional dahinter steckt. Die Waden sind, psychomotorisch betrachtet, das Zentrum für Flucht und Vorwärts gehen. Glaubenssätze wie „Ich muss das noch fertig stellen, sonst bin ich nichts wert“ haben meine Waden angespannt, überspannt und in Situationen, in denen ich innerlichem Druck ausgesetzt war, zu Stein verwandelt. Durch gezielte Arbeit an Glaubenssätzen konnte ich die Stimme deutlich leiser drehen.

3. und jetzt wird es spannend. Das letzte Puzzleteil war eine NARBE. Ich habe eine Narbe am Bauch von einer 20 Jahre alten Operation. Die Narbe war schon immer etwas verkapselt, verhärtet. Sie tat nie weh, aber es war auch nicht geschmeidig weich. In einem Seminar zum Thema emotionalen Faszienblockaden konnte ich die Narbe als Blockade durch einen simplen Test lokalisieren und im Anschluss behandeln.

Interessiert an dem Test? Kommentiere hier mit TEST und teste deine Narben, ob sie dich blockieren.

Körperliche Beschwerden müssen immer zuerst ärztlich abgeklärt werden; die genannten Ansätze bieten keine Heilungsversprechen und die Ergebnisse sind individuell

MOMLIFE
MUTTERLEBEN
STRESS
PSYCHOSOMATIK
NACKENSCHMERZEN

27/07/2026

Die Werte sind alle super und trotzdem kriege ich nachts kein Auge zu vor Schmerz.

Das war jahrelang mein Alltag. Magenschmerzen, die niemand erklären konnte, weil die Bildgebung nicht dahin geschaut hat, wo es herkommt.

Psychosomatik - für mich zu dem Zeitpunkt bloß ein Synonym für „Sie bilden sich das ein“ - bis mein Körper irgendwann ganz streikte.

Erst dann kam ich auf den Trichter, mal eine andere Perspektive zu betrachten.

Kennst du den Spruch „Wut im Bauch“ Oder „das muss ich erstmal verdauen“?

Solche Sprichwörter sind zum Teil schon mehrere hundert Jahre alt! Und sie bringen das zum Ausdruck, was ganz offenkundig ist. Der Körper und die Psyche sind eine Einheit. Worte, die erst verdaut werden müssen - also habe ich mir nichts eingebildet…

Sag mir, kennst du noch mehr solcher Sprüche?

14/07/2026

Und jedes Mal ging ich mit einem Zettel raus und ohne eine einzige brauchbare Antwort.

Drei Magenspiegelungen. Jedes Mal derselbe Befund: Magenschleimhautentzündung. Danach die übliche Reihenfolge – weglassen, weglassen, weglassen. Kein Koffein auf nüchternen Magen. Nichts, was reizen könnte. Am Ende Magenschoner, die ich überhaupt nicht vertragen habe.

Und dann der Satz: „Ja, das ist halt Stress.“

Ich hab ihn angeguckt und gedacht: Und was mache ich jetzt damit? Soll ich meine Sachen packen? Job kündigen? Was genau ist der Plan?

Ich habe mich komplett allein gelassen gefühlt. Ich kam mit einem konkreten Problem – und ging mit einer Verabschiedung raus. Und ich war so sauer. Was es, nebenbei bemerkt, nicht besser gemacht hat.

Die Frage, die keiner gestellt hat, war nicht: Was isst du?
Sie war: WANN GENAU KOMMT ES?
Und was war der letzte Satz, den du nicht gesagt hast, bevor es kam?
Es hat schlicht und ergreifend die Tiefe gefehlt.

Irgendwann begann ich umzudenken. Ich habe so vieles ausprobiert - hier meine drei Favoriten, die mir damals geholfen haben:

1. Routinen.
Routinen haben mir die mentale Last genommen. Was routiniert ist, darüber brauche ich nicht nachdenken, ich mache einfach.
2. Schlaf.
Es klingt banal, aber ausreichend Schlaf ist bei psychosomatischen Beschwerden das A und O. Ich habe mich intensiv mit dem Thema Schlaf beschäftigt und die für mich wirksamsten Methoden zusammen getragen.
3. Hypnose.
Routinen und Schlaf sind die Grundbausteine gewesen. Jedoch warfen mich Kleinigkeiten schnell wieder aus der Bahn und ich lag wieder gekrümmt im Bett. Mein damaliger Kommilitone in der Ausbildung hat mich während der Schulung in nur einer Sitzung zur Ursache geführt und diese aufgelöst. Seitdem hat sich das Thema Magen so gut wie erledigt.

Das ist kein Vorwurf an einzelne Ärzte. Die meisten machen ihre Job gewissenhaft und wollen Menschen helfen. Gleichzeitig: Zehn Minuten pro Patientin reichen für einen Befund. Nicht für eine Ursache.

Auf was hast du schon alles verzichtet?

(Hinweis: Körperliche Beschwerden gehören zuerst ärztlich abgeklärt. Individueller Behandlungsverlauf)

13/07/2026

Woher weiß ich, ob mich die Bandscheibe oder mein mental load grade pisakt?

Eine absolut legitime Frage, denn:
Nicht jedes strukturelle Thema bereitet Schmerzen, nicht jeder Kopfschmerz hat was mit einer verkorksten Kindheit zu tun.

Aber es gibt einen simplen Test, wie du das herausfinden kannst.

Kommentiere „Test“ und ich schicke dir eine knappe Anleitung für deinen Schmerzbereich direkt per DM zu, wie du es innerhalb von 5 Minuten herausfinden kannst.

SCHMERZ
KOPFSCHMERZEN
PSYCHOSOMATISCH
MENTAL LOAD

07/07/2026

Sie sagt nicht, man sieht es an Gesprächen.
Nicht an Umarmungen. Nicht an gemeinsamen Ritualen.Sie sagte: „Ich sehe es zum Beispiel daran, wie ein Kind auf ein trauriges Bilderbuch reagiert.“

1. Das Kind sagt sofort: „Aber es wird ja wieder gut, oder?“
Weil zu Hause Traurigkeit nie sitzen bleibt. Mama merkt, sie ist traurig — und sagt im gleichen Atemzug „naja, ist ja auch alles halb so wild“ oder „andere haben’s schlimmer“. Sie hat sich nie mit ihrer eigenen Traurigkeit hingesetzt. Also lernt das Kind: Wenn Traurigkeit auftaucht, sofort zumachen. Weiter zur guten Seite.
2. Das Kind antwortet auf „Wie geht’s dir?“ grundsätzlich mit „gut“.
Auch wenn es blaue Flecken hat. Auch wenn es geweint hat. „Gut“ ist nicht die Wahrheit — es ist der Satz, den Mama benutzt, wenn Freundinnen sie fragen. Sie sagt es sogar mit einem kleinen Lächeln, während sie eigentlich total am Ende ist. Das Kind hat verstanden: „Gut“ ist die richtige Antwort. Nicht die ehrliche.
3. Das Kind lacht laut, aber schaut kurz zur Mama, bevor es sich freut.
Weil Freude bei Mama fast nur noch reserviert läuft. Sie lacht nicht mehr aus dem Bauch — sie lacht kurz und sortiert schon den nächsten Termin. Das Kind hat mitbekommen: Große Freude ist bei uns nicht mehr normal. Also prüft es kurz, ob es sich lautstark freuen darf.
Wenn Mama gerade im Kopf woanders ist, dämpft es die Freude. Automatisch. Ohne es zu wissen. Bessel van der Kolk (‚The Body Keeps the Score‘) beschreibt: Was wir bei uns selbst nicht mehr wahrnehmen, können wir bei unseren Kindern auch nicht spiegeln. Die Fähigkeit, das eigene Fühlen zu spüren, wird nicht gelehrt — sie wird durch Beobachtung übernommen. Wenn dieser Kanal bei der Mutter zu ist, entwickelt das Kind eigene Umwege — oder gar keinen Zugang mehr.“

klingt hart? Ist es auch.
Mutter sein 2026 IST hart!
Ich sag dir wie es ist - ich kann nicht zaubern. Aber aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen - es muss nicht so bleiben.
Wenn du magst, bleib hier bei .stute.hpp vielleicht habe ich den ein oder anderen Tipp für dich, der dich stützen kann.

02/07/2026

Online vs vor Ort Hypnose.

Ich weiß, die meisten von euch würden lieber in Präsenz behandelt werden. Aber meiner nach meiner Erfahrung wirkt online tiefer.
Warum? Weil wir kleinen stubenhocker uns nirgends so wohl fühlen wie in unserem Wohnzimmer 😁

Adresse

Voerder Str. 66
Ennepetal
58256

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