14/08/2026
Ich gestehe, ich mag die Kursbeschreibung „Der Kurs für Männer, die merken, dass Vaterwerden oder Vatersein auch sie selbst verändert.“ sehr. Immer wenn ich das lese, werde ich daran erinnert, welche verrückte, inspirierende, anstrengende, nervende, aber auch erfüllende Reise die Vaterschaft ist. Das wird mir immer dann bewusst, wenn ich zurückschaue.
Anders ist es im Alltag. Da müssen, oder sollten die Dinge funktionieren. Oft bleibt gar keine Zeit oder kein Raum, um nachzuspüren, wie es mir gerade wirklich geht oder was mich evtl. besonders beschäftigt. Der Wunsch, für alle da sein zu wollen, alle Bedürfnisse zu hören oder zu sehen (nicht zu erfüllen), allen Verantwortungen gerecht zu werden, als Partner da zu sein … etc. pp.
Vaterschaft beginnt weit vor der Geburt und endet zum Glück nicht. Dennoch finde ich es wichtig, sich auf der ganzen Reise nicht selbst zu verlieren. Auch wenn das bei den ganzen Veränderungen durchaus herausfordernd und manchmal unmöglich erscheint.
Forsche bei dir einmal nach: Welche Fragen kommen immer mal wieder vorbei? Vielleicht solche o.ä.:
Wer bin ich eigentlich, seit ich Vater bin?
Welche Veränderung habe ich an mir beobachtet?
Was brauche ich fĂĽr mich?
Was hat sich verändert?
Womit fĂĽhle ich mich eigentlich ganz wohl?
Wo merke ich, dass mir etwas fehlt?
Bring gern deine Fragen, Antworten und Gedanken zum nächsten Treffen von „Vater werden. Mann bleiben.“ im mit.
10. September
18:00–19:30 Uhr
Thema: Vater werden, ohne sich selbst zu verlieren – Rolle übernehmen. Persönlichkeit bewahren.
FĂĽhl dich frei und komm vorbei.