UPASANA Yoga

UPASANA Yoga Vinyasa Flow, Hatha Yoga, Yin Yoga

Immer wieder habe ich in der Vergangenheit Dinge, Gewohnheiten, Umstände verändert.Mein Trainingsplan ist ein gutes Beis...
13/07/2026

Immer wieder habe ich in der Vergangenheit Dinge, Gewohnheiten, Umstände verändert.

Mein Trainingsplan ist ein gutes Beispiel: immer wieder habe ich Neues ausprobiert: neue Reize gesetzt, Abfolgen verändert, das Volumen hochgeschraubt und wieder heruntergefahren, habe an großen und kleinen Stellschrauben gedreht.

Wenn der Fortschritt dann ausblieb, habe ich diese Entscheidungen oft bereut und mich gefragt: Wäre ich mit dem ursprünglichen Plan nicht schon längst an meinem Ziel? 🤔
Dabei ist sehr viel wahrscheinlicher: das Ergebnis wäre auch mit dem alten Plan genau dasselbe gewesen❗️

▶️der Psychologie spricht man vom Unterschied zwischen Handeln (action) und Nicht-Handeln (inaction).

Von zwei Personen mit demselben Ziel bereut derjenige seine Entscheidung stärker, der aktiv etwas verändert hat.
ℹ️ Wir geben der aktiven Entscheidung (zur Veränderung) eher die Schuld am Misserfolg als der verpassten Chance - der sog. Action Effect im Zusammenhang mit Reue: „Wenn ich nichts verändert hätte, wäre das nicht passiert.“

Diese Tatreue hält aber nur kurz an. Wenn wir auf unser Leben blicken, ärgern uns verpasste Chance (zur Veränderung) deutlich mehr. Das ist psychologisch auch sinnvoll, denn sonst würde wir in Passivität erstarren.😬
Die Reue wird hier zum Wegweiser im Entscheidungslabyrinth.⚠️🚧

Also macht das Ergebnis eine Entscheidung nicht automatisch gut oder schlecht.

⭐️ Seitdem versuche ich, meine Entscheidungen weniger nach ihrem Ausgang und mehr danach zu beurteilen, ob sie mit dem Wissen, das mir in dem Moment zur Verfügung steht, sinnvoll sind.

Das nimmt erstaunlich viel Druck raus.😮‍💨

„Du musst nicht immer nur du selbst sein.“🤡Eine Forschungsgruppe an der Freien Universität Brüssel kam zu dem Fazit: ▶️ ...
08/06/2026

„Du musst nicht immer nur du selbst sein.“🤡

Eine Forschungsgruppe an der Freien Universität Brüssel kam zu dem Fazit:
▶️ Wer sich öfter mal „untypisch“ offen für neue Erfahrungen zeigt, fühlt sich damit eher besser [als schlechter].“ 🔥

Offenheit für neue Erfahrungen zählt zu den sog. „Big Five“ der großen Persönlichkeitsdimensionen. Kennzeichen sind u.a. Neugier und Freude an kreativen und intellektuellen Tätigkeiten sowie Experimentierfreude.🤓

Der subjektive Grad der Offenheit ist dabei entscheidend; also etwas zu tun, was FÜR DICH PERSÖNLICH untypisch ist - nicht im Vergleich zu anderen.

⭐️Impuls: Hast du heute etwas Neues/Kreatives vollbracht? Wie typisch war das für dich? Wie hast du dich danach gefühlt und wie fühlst du dich jetzt?⭐️

Wenn du z.B. jemand bist, der sich sonst unauffällig kleidet, könntest du morgen mit einem auffälligen Outfit oder einer neuen Farbe, die sofort ins Auge fällt, das Haus verlassen.💃🕺🏻

Die Forschungsgruppe legt nahe: wer sich gezielt offener verhält, erlebt oder erfährt etwas Neues, was inspiriert, motiviert und die Stimmung hebt.🎉

In der Psychologie wird das Verhalten „counterdispositional behavior“ genannt und wird oft eher negativ und als seltsam bewertet.

Dabei hat das bewusste „Acting-out-of-character“ große Vorteile für das allgemeine Wohlbefinden, die Stimmung und den Antrieb.🚀

Also ich überlege mir jetzt, was ich heute noch so alles anders machen könnte. Und du?🙃

Bewegung und psychische Gesundheit 🌿 oder: Winston Churchill und die Ziegel 🧱Es gibt wenige Maßnahmen mit einem derart b...
04/06/2026

Bewegung und psychische Gesundheit 🌿 oder: Winston Churchill und die Ziegel 🧱

Es gibt wenige Maßnahmen mit einem derart breiten Effekt bei psychischen Störungen und neurodegenerativen Krankheiten wie es Sport und Bewegung liefert.

Vielleicht weißt du, dass Winston Churchill an Depressionen litt. Aber wusstest du auch, was er dagegen unternahm?

Er nahm die Maurerkelle und setzte Ziegeln auf seinem Landsitz in Kent - 200 Stück jeden Tag!

In seinem Essay „Painting as a Pastime“, das später im Dezember 1921 im Strand Magazine veröffentlicht wurde, schrieb er darüber, warum ihm die Bewegung und Beschäftigung des Maurern half:

✨“Menschen, die beruflich denken, können ein müdes Hirn nicht heilen, indem sie es einfach ausruhen. Sie müssen einen anderen Teil von sich benutzen. Den Teil, der Augen und Hände bewegt. Alles, was den KÖRPER in eine Aufgabe bringt, die der Verstand alleine nicht lösen kann.“✨

Dahinter steht ein Wirkmechanismus, der heute wissenschaftlich gut belegt ist (Churchill gehörte zu den ersten, die das erkannt haben):

🌱Neurochemie: Erhöht Serotonin, Dopamin und Noradrenalin → bessere Stimmung, mehr Antrieb.

🌱Stresssystem: Senkt Cortisol und reguliert die Stressachse (HPA-Achse).

🌱Entzündung: Reduziert chronische, niedriggradige Entzündungsprozesse, die mit z.B. Depression verbunden sind.

🌱Neuroplastizität: Fördert BDNF (Brain-Derived Neurotrophic Factor) → unterstützt Wachstum und Stabilität von Nervenzellen.

🌱Körpergefühl: Verbessert Interozeption und Körperwahrnehmung → weniger „Abspaltung“ und Grübelschleifen.

🌱Verhaltensebene: Aktivierung durchbricht Rückzug → mehr positive Erfahrungen, Struktur, Selbstwirksamkeit.

🌱Schlaf: Stabilisiert Schlafrhythmus → direkter Einfluss auf Stimmung und Belastbarkeit.

Du musst jetzt nicht zum Sportfreak mutieren.
Suche dir eine Sache, die du magst und bei der du deinen Körper/deine Hände benutzt.🙌🏼

Und fange an, bevor du bereit bist.☝🏼Denn sich zu bewegen bevor man Lust darauf hat, durchbricht die Schleife schneller.

Handeln verändert das Gefühl.💚
(Das Gefühl verändert sich nicht zuerst.)

Und? Sitzt du noch…?

23/04/2026

Ich habe viel zu lange versucht, auf einem Level zu trainieren, auf dem ich gar nicht bin.

Und genau das hat mich ausgebremst.

Nicht, weil ich zu wenig gemacht hätte.
Sondern weil ich mich ständig an einer Version von mir gemessen habe, die es (noch) gar nicht gibt.

Ich wollte unbedingt mithalten.
Schnell schneller und stärker sein.

Aber mein Körper war einfach noch nicht da.

Statt besser zu werden, war ich nur frustriert und meine Leistung wurde sogar schwächer!

Bis eines Tages eine Frau im Gym unverhofft zu mir meinte: „Sie frustrieren einen, wenn man Ihnen beim Training zuschaut.“
Da verstand ich: sie sah mich als die Version, die sie vielleicht sein wollte, aber noch nicht sein konnte.💡

💪🏼 Fortschritt passiert nicht auf deinem Wunsch-Level.
💪🏼 Fortschritt passiert, da wo du aktuell stehst:

Der Moment, in dem du anfängst MIT dir statt gegen dich zu arbeiten— das ist der Moment, wo Fortschritt passiert. Nicht spektakulär und schon gleich nicht über Nacht — aber stabil.

Deine echte Stärke ist: Dranbleiben ohne dich dauernd zu überfordern.

Trainiere mit dem Menschen, der du heute bist.
Und geh von dort los. Alles andere ist Ego.

Das hier ist Entwicklung.

12/04/2026

Achte auf die kleinen Momente im Alltag, die dich lebendig fühlen lassen!

Meine sind:

1️⃣ Albern sein mit Menschen, die Albernheit im Alltag genau so brauchen wie ich.
2️⃣ Zeit zu haben für die Sachen, die mich WIRKLICH interessieren.
3️⃣ Der stolze Moment nach einer Sporteinheit, von der ich nicht glaube, dass ich sie zu Ende bringen kann.
4️⃣ Spontan sein!
5️⃣ Das unerwartet tiefe Gespräch, das zufällig begann.

Was sind deine Momente?

Adresse

GewerbeStr. 22
Ergoldsbach
84061

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