15/09/2026
Der Hamburger Senat plant, den Haushalt durch längere Arbeitszeiten für Beamtinnen und Beamte, inklusive Lehrkräfte, zu entlasten.
Künftig sollen sie statt 40 Stunden 41 Stunden pro Woche arbeiten, zusätzlich wird ein weiterer Arbeitstag pro Jahr eingeführt.
Ziel ist, etwa 200 Mio. € einzusparen. Die Gewerkschaft GEW kritisiert diese Pläne scharf, weil viele Lehrer bereits jetzt durch Lehrkräftemangel, Inklusion, Ganztagsangebote und Digitalisierung stark belastet sind.
Die Erhöhung der Arbeitszeit würde die hohe Belastung verschärfen, ohne zusätzliche Unterstützung oder mehr Personal. Die GEW kündigt Widerstand an und fordert, die Ursachen der Belastung anzugehen, statt die Arbeitszeit weiter zu verlängern.
Für Lehrkräfte bedeutet das: mehr Arbeit bei gleichbleibender Personaldecke, was die bestehenden Probleme an den Schulen verschärfen könnte.
Die Gewerkschaft setzt sich für faire und gesundheitsgerechte Arbeitsbedingungen ein und betont, dass die Maßnahmen kontraproduktiv sein könnten, um die Qualität der Bildung zu sichern.
Statt die Arbeitszeit zu erhöhen, fordert sie mehr personelle Unterstützung und eine bessere Ausstattung der Schulen. Diese Pläne sorgen für Sorgen bei Lehrkräften, die bereits jetzt unter hoher Belastung stehen, und könnten die Herausforderungen im Schulalltag weiter verschärfen.
Euer
Jan
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