17/08/2026
Der bekannte Psychologe und Stressforscher Dr. Gerd Kaluza hat unter anderem einen Test entwickelt, mittels dem man seine persönlichen Stressmuster identifizieren kann.🙇♂️
Diese können sein: Perfektionismus, Kontrollbedürfnis, das Bedürfnis nach Anerkennung, Autonomie oder Leistungsorientierung.🥇
Es ist hilfreich, diese Muster zu kennen, weil sie uns dabei unterstützen, einen besseren Umgang mit Stress zu finden.
Bist du zum Beispiel stark perfektionistisch veranlagt und möchtest deshalb immer alles zu 110 % machen, kann es entlastend sein zu akzeptieren, dass es reicht, eine Aufgabe gut zu absolvieren – dass es nicht immer eine Eins plus sein muss.
Hast du ein starkes Kontrollbedürfnis, kann es helfen, zu lernen, auch mal loszulassen, Aufgaben abzugeben und anderen mehr zu vertrauen.💭
Dabei sind diese Stressmuster nicht per se schlecht – sie können in der richtigen Dosis sogar hilfreich sein.💡
Wie das? Indem uns Perfektionismus etwa dazu bringt, gute Leistungen erbringen zu wollen. Ebenso stärkt das Bedürfnis nach Autonomie unsere Selbstständigkeit. Und Leistungsorientierung kann uns motivieren.
Wichtig ist nur, dass diese Muster in Balance bleiben. Denn wenn sie zu stark ausgeprägt sind, können sie uns schnell über unsere Grenzen hinaustreiben – bis hin zu einem Burnout, wenn wir keinen Umgang mit ihnen finden. Wie der aus naturheilkundlicher Sicht gelingen kann, erfährst Du gerne in unserem Ratgeber „Was tun bei… Stress“ von Michael Elies und Annette Kerckhoff.* ⚖
Kennst du dein persönliches Stressmuster? Und wie gehst du damit um?
*Eigenwerbung