10/08/2026
Es ist ein Phänomen, das fast jeder kennt: Wir schieben Aufgaben vor uns her – selbst wenn wir wissen, dass es uns eigentlich schadet. Doch warum tun wir das? Und was hat das mit Stress zu tun?❔
Warum wir aufschieben: Prokrastination ist oft ein Schutzmechanismus. Unser Gehirn interpretiert unangenehme oder überwältigende Aufgaben als Bedrohung – und reagiert mit Vermeidung.🛡
Das Problem: Durch das Aufschieben entsteht neuer Stress wie Schuldgefühle oder Zeitdruck, der den Kreislauf verstärkt. Gleichzeitig können auch Perfektionismus oder Überforderung eine Rolle spielen.🙇♂️
Wie wir uns auf die Schliche kommen: Beobachte dein Verhalten. Wann schiebst du auf? Bei welchen Aufgaben? Gibt es Muster?🗒
Frage dich: Was löst diese Aufgabe in mir aus? Erkenne die Folgen. Wie fühlt es sich an, nach dem Aufschieben? Oft sind es Schuld, Druck oder Hektik – das Gegenteil von Entlastung.💭
Was wir tun können, um endlich anzufangen: Teile große Aufgaben in Mini-Schritte auf. Nutze die 2-Minuten-Regel: Wenn eine Aufgabe weniger als 2 Minuten dauert, erledige sie sofort. Setze dir klare Zeiten. Belohne dich nach erledigten Aufgaben. Akzeptiere, dass nicht alles perfekt sein muss – gut genug ist besser als nicht fertig zu werden.⏱
Zeitmanagement und mentales Stressmanagement: Priorisiere z.B. mit der Eisenhower-Matrix. Plane Pufferzeiten ein – Realismus schützt vor Überforderung. Arbeite an deiner Einstellung: Ersetze Gedanken wie „Ich muss…“ durch „Ich entscheide mich, jetzt…“ – das gibt dir Kontrolle zurück.🗓️
Ein Gedanke zum Mitnehmen: Aufschieben ist oft kein Faulheits-, sondern ein Stressproblem. Wenn du verstehst, warum du es tust, kannst du gezielt gegensteuern. Fang klein an und feire jeden Schritt!🌿
Mehr Tipps zum Umgang mit Stress findest du in unserem Ratgeber „Was tun bei… Stress“ von Michael Elies und Annette Kerckhoff. Du findest ihn auf der Webseite des KVC-Verlages. *Eigenwerbung