10/08/2026
Autoscheiben halten Hitze und Licht nur teilweise ab – besonders UVA kann die Haut unbemerkt belasten.
Im Auto fühlen wir uns vor der Sonne gut geschützt: Dach über dem Kopf, Klimaanlage an, Scheiben geschlossen. Doch dieser Eindruck täuscht teilweise. Zwar halten Autoscheiben die sonnenbrandwirksame UVB-Strahlung weitgehend zurück, langwellige UVA-Strahlen können jedoch – abhängig von Scheibe, Bauart und Beschichtung – durch Seiten- und Heckfenster gelangen. Gerade bei längeren Fahrten trifft die Strahlung über Stunden auf Gesicht, Hände und Unterarme. Die Lösung besteht nicht allein aus Sonnencreme: Entscheidend ist eine Kombination aus geeignetem UV-Schutzmittel, Kleidung, Sonnenbrille und zugelassenem Scheibenschutz. Besonders aufmerksam sollten Eltern, Vielfahrer und Menschen sein, die lichtempfindlich machende Medikamente anwenden.
Sonnencreme braucht man nur im Freien? Das stimmt so nicht, auch im Auto muss man sich vor den gefährlichen UVA-Strahlen schützen.