Katrin Rey - Körperorientierte Prozessbegleitung

Katrin Rey - Körperorientierte Prozessbegleitung Körperorientierte Begleitung nach belastenden Geburtserfahrungen, anhaltendem Stress und intensiven Lebensereignissen. Denn er steckt voller Weisheiten.

Schwerpunkte: Geburtserfahrung, Körpermitte & Rektusdiastase, Dauerstress und Intimität. Ich bin Katrin, 46 Jahre alt und Mama von zwei Teenager-Mädchen. Gemeinsam mit unseren zwei Fellnasen wohnen wir in Frankfurt am Main, wo ich 2020 auch meine Praxis für Frauengesundheit eröffnet habe. Als absoluter Super-Nerd befinde ich mich in permanenter Entwicklung, stretche gerne meine Komfort-Zone und ta

nze auf dem Tellerrand. Da ich ursprünglich aus dem Tanz und der Körperarbeit (Physiotherapie) stamme, hege ich schon immer eine Faszination für Bewegungsabläufe. Die Körpermitte hat es mir schon als junge Therapeutin besonders angetan. 2017 habe ich die Tupler Technik für mich entdeckt, welche ich ins Deutsche übersetzt und hier eingeführt habe. Als Rektusdiastase-Spezialistin verbinde ich den Körper mit der Seele und arbeite traumasensibel und ganzheitlich mit Frauen in besonderen Lebensphasen. Mein Schwerpunkt liegt auf der ganzheitlichen Therapie der Körpermitte, welche durch Schwangerschaften, Geburten, Überlastung, chirurgische Eingriffe, Trauer & Trauma schnell aus dem Gleichgewicht geraten kann. Nebenher biete ich als Master Trainerin Weiterbildungen für Fachpersonen an. Ich begleite Dich in folgenden Themenbereichen:

* Check-Up von Bauch und Beckenboden, inkl. funktioneller Ultraschall
* Rektusdiastase
* Nabelbruch / Hernie in der Bauchwand
* Tupler Technik
* Beschwerden im Beckenboden
* Geburtsverletzungen
* Sexuelle Beschwerden (Lustlosigkeit, Orgasmusprobleme, Schmerzen beim
Sex, Sex nach Schwangerschaft, etc)
* Aufarbeitung belastender Geburtserfahrungen
* Trauer & Trauma

"Traumasensibel" bedeutet nicht, dass Du ein Trauma erlebt haben musst, um in meine Praxis zu kommen. Traumasensibilität beschreibt vielmehr eine wertschätzende Grundhaltung gegenüber dem Menschen in seiner Ganzheit (Körper, Geist und Seele). "Traumasensible Körpertherapie" bedeutet, dass wir gemeinsam über Körperübungen den Kontakt und die Verbindung zum Körper wiederherstellen. Deine Körperwahrnehmung und Dein Spürgewahrsein werden dadurch verbessert. Dies dient als Grundlage für eine effektive Ansteuerung der tiefen und somit unsichtbaren Muskelschichten und als Basis für einen nachhaltigen Therapie-Erfolg. Meine Message an Dich:
Wir Frauen besitzen eine besondere Super-Power, und das ist unser Instinkt. Diesem Instinkt zu trauen oder ihn überhaupt wahrzunehmen kann für viele eine sehr große Herausforderung sein. Ich möchte Dich dazu ermutigen, den Weg zurück in Deinen Körper zu finden und diesen als sicheren Ort zu empfinden. Herzlichst,

Katrin Rey

Wenn von einer Hysterektomie gesprochen wird, liegt der Fokus meist auf dem medizinischen Eingriff und der körperlichen ...
20/06/2026

Wenn von einer Hysterektomie gesprochen wird, liegt der Fokus meist auf dem medizinischen Eingriff und der körperlichen Genesung.

Und das ist wichtig.

Doch die Entfernung der Gebärmutter kann weit mehr berühren als ein Organ.

Für manche ist sie mit Erleichterung verbunden. Für andere mit Trauer, Angst, Wut, Unsicherheit oder einem Gefühl von Verlust. Oft existieren sogar mehrere dieser Gefühle gleichzeitig.

Vielleicht bedeutet die Operation Abschied vom Kinderwunsch.
Vielleicht stellt sie bisherige Vorstellungen von Weiblichkeit oder Identität infrage.
Vielleicht verändert sie das Erleben von S*xualität.
Vielleicht geht ihr eine Diagnose voraus, die das Leben plötzlich in ein Davor und Danach teilt.

Hinzu kommt, dass eine Operation nicht nur auf körperlicher Ebene stattfindet.

Für das Nervensystem ist sie ein tiefgreifendes Ereignis. Der Körper wird berührt, untersucht, behandelt und operiert. Körpergrenzen werden überschritten – auch dann, wenn dies notwendig, gewollt und medizinisch sinnvoll ist.

Manche Menschen erleben danach eine Distanz zu ihrem Becken. Der Bereich fühlt sich fremd an, wird weniger wahrgenommen oder lässt sich schwerer spüren.

Das kann auch Einfluss auf die Rehabilitation haben.

Nicht, weil der Beckenboden „nicht mitmacht“.
Nicht, weil Übungen falsch ausgeführt werden.

Sondern weil Verbindung, Wahrnehmung und Sicherheit die Grundlage dafür sind, einen Körperbereich überhaupt bewusst anzusteuern.

Deshalb sollten Genesung und Rekonvaleszenz auf mehreren Ebenen gefördert werden. ❤️



Sie braucht Raum für die Erfahrungen, die der Körper gemacht hat.
Für die Gefühle, die mitgetragen werden.
Und für die behutsame Rückkehr in die Beziehung zum eigenen Körper.

Denn manchmal beginnt Regeneration dort, wo der Mensch hinter der Diagnose wieder sichtbar werden darf.

18/06/2026

Warum beschäftige ich mich so intensiv mit Anatomie?
👉🏻 Weil Körperwissen Verständnis & Orientierung schafft.

Die Körpermitte ist der Ort der Kraft und das Fundament für Bewegung.

Gleichzeitig ist sie der Sitz unserer Organe, der Behälter unserer Gefühle und der Ort des berühmten Bauchgefühls.

Damit die Körpermitte gut funktionieren kann, braucht es eine feine Abstimmung zwischen Zwerchfell, Bauchwand, Beckenboden & den tiefen Strukturen des Rückens.

Diese Harmonie ist jedoch störanfällig.

Schwangerschaften, Geburten, medizinische Eingriffe, schwere Diagnosen, Verluste und andere belastende Erfahrungen können dazu führen, dass das System aus dem Gleichgewicht gerät und die Fähigkeit der Selbstregulation unseres Nervensystems abnimmt.

Plötzlich fühlt es sich an, als wäre man dem Körper hilflos ausgeliefert. Als würde er ein Eigenleben führen, außer Kontrolle geraten, ohne dass wir darauf Einfluss nehmen könnten.

Bevor wir daran etwas verändern und in die Selbstermächtigung kommen können, hilft es zu verstehen, womit genau wir es zu tun haben. In welchen Zuständen wir uns wann befinden, wie sich diese anfühlen und wie wir uns achtsam aus Stress und Zuständen innerer Anspannung heraus navigieren können.

Anerkennung und zur Kenntnisnahme sind der erste Schritt in die Verbindung. ❤️

Der menschliche Organismus ist komplexer als das, was sich messen lässt. Er ist komplexer als eine Zahl. Auch wenn wir i...
17/06/2026

Der menschliche Organismus ist komplexer als das, was sich messen lässt.
Er ist komplexer als eine Zahl. Auch wenn wir in einer Welt leben, die Zahlen und Vergleichbarkeit liebt, weil sie eine scheinbare Sicherheit eben.

Eine 3cm breite Rektusdiastase sagt nichts darüber aus, wie sicher du dich in deinem Körper fühlst.
Ein Muskeltest im Beckenboden verrät nicht, welche Erfahrungen Spuren in dir hinterlassen haben.

Der Raum zwischen Physiotherapie und Psychotherapie wird oft übersehen. Genau in diesem Raum findet meine Arbeit statt. In diesem Raum stehen Körper, Nervensystem, Emotionen und Erfahrungen miteinander in Beziehung.
Manchmal braucht es mehr als Training, und manchmal braucht es mehr als Worte.
Es braucht einen Blick auf das Zusammenspiel ❤️

Wenn wir von Geburtsverarbeitung sprechen, denken wir häufig an die Mutter. Doch eine Geburt wird von vielen Menschen er...
08/06/2026

Wenn wir von Geburtsverarbeitung sprechen, denken wir häufig an die Mutter.
Doch eine Geburt wird von vielen Menschen erlebt.
Vom Baby, das seinen Weg in die Welt findet.
Von der Mutter, deren Körper und Nervensystem Außergewöhnliches leisten.
Von der Begleitperson, die vielleicht zwischen Vertrauen, Sorge und Hilflosigkeit pendelt.
Und auch von den Fachpersonen, die schwierige, bewegende und auch tragische Situationen miterleben (müssen).

Geburten können wunderschöne Erfahrungen sein. Sie können verbinden, stärken und auch heilen.
Und gleichzeitig können sie Spuren hinterlassen.

Nicht jede Spur ist sofort sichtbar. Manche zeigen sich erst Wochen, Monate oder Jahre später - in Gefühlen, Körperempfindungen, Erinnerungen oder Reaktionen.
Manchmal lassen sich Zusammenhänge erschließen, manchmal nicht.
Daher macht es total Sinn, Geburt nicht nur als ein Ereignis zu betrachten, sondern als Erfahrung. Denn die Erfahrung ist es, die in jedem beteiligten Menschen weiterlebt.

Welche Perspektive wird deiner Meinung nach in Gesprächen über Geburt am häufigsten übersehen?

02/06/2026

Es muss erstmal da sein dürfen, bevor wir daran arbeiten, es wegzumachen.

Wir reagieren sehr schnell auf Symptome, Schmerzen oder Spannungen im Körper.
Der erste Impuls ist: weg damit, lösen, reparieren.

Warum aber handeln wir so? Warum haben wir diesen Impuls? 
Weil es sich innerlich nach viel zu viel anfühlt.
Eine große Rolle spielen dabei Überforderung und Angst.
Unser System versucht dann, unangenehme Zustände klein zu halten, statt sie wirklich zu spüren.
Gefühle werden runtergedimmt.
Symptome bekämpft.
Der Körper wird zum Problem.

Dabei ist genau das oft ein Zeichen von begrenzter Resilienz. Also davon, wie viel wir gerade in diesem Moment innerlich halten und regulieren können.

Und genau da setzt der erste wichtige Schritt an:
nicht sofort verändern wollen, sondern die eigene Toleranz für das, was da ist, langsam zu erweitern. Damit überhaupt Raum für Kontakt und Verbindung entstehen kann. 

Und für echte Veränderung ❤️

Was ist, wenn es nicht nur um Muskeln, Faszien und die „richtige“ Übung geht? Vielleicht machst du alles richtig!! … und...
01/06/2026

Was ist, wenn es nicht nur um Muskeln, Faszien und die „richtige“ Übung geht?

Vielleicht machst du alles richtig!!
… und kommst trotzdem nicht weiter.

Belastende, überwältigende oder unverarbeitete Erfahrungen können die Verbindung zu unserem Körper verändern. Manche Bereiche werden unbewusst vermieden, abgespalten oder dauerhaft unter Spannung gesetzt.

👉🏻 Das ist eine sehr kluge Schutz-Reaktion unseres Organismus☝️

Doch genau dieser Schutz kann eben auch verhindern, dass du den Zugang zu den entsprechenden Körperbereichen findest. Und so lange dein Körper noch nicht „verstanden“ hat, dass er in Sicherheit ist, hält er diese Schutzspannung aufrecht.

Deshalb braucht es meist mehr als Übungen und Techniken.

Es braucht Sicherheit.
Es braucht Verbindung.
Es braucht ein angemessenes Tempo
Und es braucht ein Verständnis dafür, dass die Symptome nicht immer nur biomechanischer Ursache sind.

Dort, wo Verbindung entsteht, kann auch wieder Funktion entstehen ❤️

Welche Gedanken kommen dir beim Lesen?

Eines der zentralen (und meist unterschätzten) Themen meiner Arbeit ist das Körpererleben. Wenn ich sage, dass ich Mensc...
29/05/2026

Eines der zentralen (und meist unterschätzten) Themen meiner Arbeit ist das Körpererleben.
Wenn ich sage, dass ich Menschen zurück in ihren Körper begleite, meine ich damit ganz konkret, dass die Verbindung zum Körper oder zu Körperbereichen in ganz kleinen Schritten wiederhergestellt wird.

Wenn du dich in diesem Post wiedererkennst:
Du bist nicht allein. Und es kann sich verändern ❤️

Der erste Schritt muss sich nicht groß anfühlen. In meinem kostenlosen Erstgespräch kannst du erstmal schauen, ob es sic...
26/05/2026

Der erste Schritt muss sich nicht groß anfühlen.
In meinem kostenlosen Erstgespräch kannst du erstmal schauen, ob es sich stimmig anfühlt.

Ich höre zu, ohne zu bewerten. Ohne zu drängen, ohne zu analysieren oder gleich eine Lösung parat zu haben. Vielmehr geht es dabei um ein Kennenlernen, um eine Einordnung und um die Öffnung eines Raums, in dem ausgedrückt werden kann, was gerade da ist.
Gemeinsam schauen wir auf mögliche Wege und ob eine Begleitung / Unterstützung durch mich für dich sinnvoll sein kann.

Kostenlos und unverbindlich.

Wenn du spürt, dass da was ist, melde dich gerne ❤️

Wer mir schon länger folgt hat vielleicht mitbekommen, in was für einem zähen Wandel ich mich in den letzten Jahren befu...
25/05/2026

Wer mir schon länger folgt hat vielleicht mitbekommen, in was für einem zähen Wandel ich mich in den letzten Jahren befunden habe. Eigentlich war es nicht nur zäh, sondern ein echt qualvoller Prozess auf so vielen Ebenen 🥴
Begleitet von perimenopausalen Turbulenzen, Ängsten, Zweifeln, Unsicherheit. Alleinerziehend nebenbei noch das Leben gewuppt, während sich mein Stoffwechsel verabschiedet und mir gute 10kg geschenkt hat. Danke … nicht!

Haarausfall. Tägliche Entscheidungen von „was wollen wir essen“ bis hin zu „was ist heute wichtiger: voller Kühlschrank oder saubere Wäsche?“.

Nicht nur beruflich bin ich durch eine Entwicklung gegangen. Auch ich habe mich verändert. Habe mich nicht mehr wieder erkannt. Nichts fühlte sich mehr stimmig an, Klamotten doof, Haare doof, Zimmer umräumen, Haus ausmisten, Ordnung machen, sortieren.
Mein Blick auf die Welt hat sich verändert. Meine Haltung. Mein „Warum / Wofür“.
Und wisst ihr was?
Das ist scheisse anstrengend.

Aber da war auch immer das Andere:
Menschen, die mir gegenüber saßen und mich in meinen Beobachtungen immer wieder bestätigten.
Meine Mädchen, die zu jungen Damen herangewachsen sind und die mich kaum stolzer machen können. Die mir dadurch, dass ich nicht mehr ständig gebraucht werde, neue Freiräume schenken und die Zeiten der Gemeinsamkeit sich eher wie eine besondere Freundschaft anfühlen, statt Mutter-Kind-Gefälle.
Ich durfte lernen, wie sich eine gesunde Beziehung anfühlt. Meine größte Challenge nach viel zu viel Toxizität in meinem Leben.

Es. War. Viel. Viel. Viel.
Nächstes Jahr steht die 50 an. Es fühlt sich an, als würde mich all das auf die nächste Lebensphase vorbereiten wollen 🩷
Langsam glätten sich die Wogen. Mein eigenes Nervensystem brauchte Zeit für Integration & Regulation.
Transformation ist ein Ar*****ch.
Und ein Geschenk.

Beschwerden im Beckenboden dürfen ernst genommen und fachlich begleitet werden.Spezialisierte Physio, Osteopathie oder m...
04/02/2026

Beschwerden im Beckenboden dürfen ernst genommen und fachlich begleitet werden.
Spezialisierte Physio, Osteopathie oder manuelle Techniken können dabei unglaublich wertvoll sein.
Und gleichzeitig gibt es einen weiteren Aspekt, der unbedingt Aufmerksamkeit verdient:

‼️Viele Körper befinden sich in einer Schutzspannung.
Sie sind nicht schwach, sondern wachsam.
Sie sind nicht dysfunktional, sondern überlebensklug.

Wenn ein Nervensystem eine überwältigende oder grenzüberschreitende Erfahrung gespeichert hat, kann der Beckenboden in einer tiefen Schutzspannung bleiben.
Wird dann direkt mit intensiver manueller Arbeit, Atemübungen, Dehnungen oder innerer Behandlung gestartet, kann das Nervensystem das als erneute Bedrohung erleben.

Die Folge:

• plötzliches Zumachen
• Schmerzen statt Erleichterung
• Dissoziation oder inneres Wegdriften
Scham, Überforderung oder unerklärliche Tränen.

Nicht, weil die Therapie “falsch” ist.
Sondern weil ggf. die Reihenfolge (und das Tempo) nicht stimmen.

Struktureller Ansatz:
„Da ist Spannung, wir lösen sie.“

Traumasensibler Ansatz:
„Da ist Spannung. Ist dein Nervensystem gerade sicher genug, sie loszulassen?“

Beckenbodenarbeit darf mehr sein als Technik.

Wenn du dich in oder nach Behandlungen schon einmal übergangen, überwältigt oder “komisch danach” gefühlt hast, hat Dein Körper kommuniziert.

Beckenbodenarbeit darf langsam sein. Wahlmöglichkeiten geben. Von außen nach innen gehen. Mit dem Nervensystem arbeiten, nicht gegen es.

Heilung passiert nicht durch Druck.
Sondern durch Sicherheit ❤️

Adresse

Vilbeler Landtsr. 36
Frankfurt
60386

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 15:00
Mittwoch 09:00 - 15:00
Donnerstag 09:00 - 15:00
Freitag 09:00 - 15:00

Telefon

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