22/08/2026
„Ich verliere mich heute nicht mehr.“
Was für ein Satz.
Stephanie Fuchs sagt ihn nicht leichtfertig. Sie kennt das Gefühl, sich selbst nicht mehr zu erkennen.
Nach der Geburt ihres Sohnes geriet sie in eine tiefe Krise. Sie lebte in einem Maasai-Dorf in Tansania, eingebunden in eine große Familie – und war mit dem, was in ihr geschah, trotzdem allein.
Sie fragte sich:
Wer war ich vor dem Mutterwerden?
Was hat mich glücklich gemacht?
Wie finde ich wieder zu mir zurück?
Heute weiß sie, wer sie ist und was sie will.
„Ich glaube, ich habe die mentale und emotionale Arbeit gemacht, das herauszufinden. Und wenn man das gewonnen hat, dann verliert man es nicht mehr.“
Dieser Gedanke ist mir unter die Haut gegangen.
Vielleicht besteht unsere größte Aufgabe darin, so vollständig im eigenen Leben anwesend zu werden, dass wir uns selbst nicht mehr verlassen – auch dann, wenn es schwierig wird.
🎧 Das ganze Gespräch mit Stephanie Fuchs hörst du in der neuen Folge von „Wachsen, Lernen, Lieben“:
Der Mut, einfach da zu sein
Den Link findest du in meiner Bio.
Und du: Kennst du das Gefühl, dich selbst verloren – und später wiedergefunden zu haben?