Natascha Zeck

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Natascha Zeck | Mentorin für Frauen, die Verantwortung tragen

🌿 Vom Funktionieren zur inneren Autorität
🧭 Du weißt längst, was du ändern musst
🏹 Jetzt setzt du es um

06/08/2026

Irgendwann habe ich gemerkt, dass ich in meinen Yogastunden etwas unterrichte, das ich meinen Teilnehmerinnen im Alltag eigentlich gar nicht wünsche 🤫

Ich habe alles gemacht, wie ich es gelernt hatte:

Ich habe gesagt, wann sie tiefer gehen sollen.
Wann sie wieder aus der Haltung herauskommen.
Wann sie einen Block nutzen sollen.
Wann es Zeit für eine Pause ist.

Und alle haben darauf gehört 🤔

Und obwohl das völlig normal ist und in vielen Yogastunden genauso gemacht wird, hat sich für mich irgendwann eine Frage gestellt:

Wie sollen Frauen lernen, sich selbst wieder zu vertrauen, wenn ich ihnen ständig sage, was richtig ist?

Das passiert im Alltag ja schon ständig 😬

Also habe ich angefangen, meinen Unterricht zu verändern.

Heute lade ich meine Teilnehmerinnen viel öfter ein, selbst auszuprobieren.

• Mit Block oder ohne?
• Eine andere Variante wählen?
• Noch eine Runde bleiben oder lieber jetzt schon herauskommen?
• Eine Pause machen oder weitermachen?

Denn ich stecke nicht in ihrem Körper und hatte nicht ihren Tag. Ich weiß gar nicht, was genau sie jetzt gerade brauchen und will auch nicht so tun, als ob 🙈

Ich wünsche mir, dass meine Yogastunden ein Raum sind, in dem Frauen Schritt für Schritt wieder lernen, ihrer eigenen Wahrnehmung zu vertrauen.

Denn je öfter sie das bei mir üben, desto leichter fällt es ihnen irgendwann auch außerhalb der Yogamatte im Alltag.

Und genau dann kann Yoga wirklich etwas verändern 🤍

03/08/2026

Die meisten Frauen sind in ihrer ersten Yogastunde bei mir erst einmal irritiert 🙈

Und ehrlich gesagt ist das auch ganz normal.

Denn viele von uns haben über Jahre gelernt, Anweisungen möglichst gut umzusetzen.

Wir versuchen, alles immer möglichst richtig zu machen (und zwar nicht nur im Yoga, sondern überall).

Wenn dir dann plötzlich niemand mehr sagt, wie tief du gehen sollst, ob du einen Block nehmen darfst oder wann eine Pause okay ist, entsteht erst einmal etwas, das viele ungewohnt finden:

Freiheit 🌬

Und mit ihr kommt dann oft die Frage:

"Woher weiß ich jetzt eigentlich, was für mich gerade richtig ist?"

Genau darum geht es diese Woche 🤍

Überleg gerne mal, auf und jenseits der Matte:
Weißt du, was gerade richtig für dich ist?

(Und wie oft machst du es dann auch? 🤭)

31/07/2026

Viele Frauen lernen in Yogastunden zuerst, besser auf ihre Yogalehrerin zu hören.

Das ist keine allgemeine Kritik an Yogalehrerinnen.

Ich bin ja auch selbst eine 🤭

Aber trotzdem dürfen - oder eher müssen - wir ehrlich darüber sprechen.

Natürlich dürfen wir unserer Yogalehrerin vertrauen. Sie bringt Erfahrung mit, sieht Dinge, die wir selbst manchmal nicht sehen und ihre Hinweise können unglaublich wertvoll sein.

Aber wenn wir jede Ansage automatisch umsetzen, ohne vorher einmal in unseren eigenen Körper hineinzuspüren, üben wir vielleicht genau das, was viele von uns auch im Alltag schon viel zu gut können:

Der Stimme von außen mehr zu vertrauen als der eigenen.

Mir ist das irgendwann nach Jaaaahren bei mir selbst aufgefallen.

Und genau deshalb unterrichte ich heute anders.

Ich möchte nicht, dass meine Teilnehmerinnen immer besser darin werden, MIR zuzuhören.

Ich wünsche mir vielmehr, dass sie Schritt für Schritt wieder lernen, ihrer eigenen Wahrnehmung zu vertrauen 🤍

Und wenn genau das passiert, freue ich mich manchmal wahrscheinlich mehr als meine Teilnehmerinnen 🤭

27/07/2026

Viele Frauen lernen in Yogastunden zuerst, besser auf ihre Yogalehrerin zu hören 🧘‍♀️

Und bevor jetzt die Yoga-Polizei die Mistgabel auspackt: Natürlich dürfen wir unserer Yogalehrerin vertrauen.

Sie bringt jahrelange Erfahrung und Wissen mit, sieht Dinge, die wir selbst manchmal nicht sehen, und ihre Hinweise können unglaublich wertvoll sein.

Aber genau darin liegt auch eine Gefahr 🤔

Wenn wir jede Ansage automatisch umsetzen, obwohl unser Körper längst etwas anderes sagt, üben wir oft genau das, was viele von uns auch außerhalb der Yogamatte schon gut können:

die eigene Wahrnehmung hintenanzustellen und der Stimme im Außen wieder mehr zu glauben als unserer eigenen 🗣

Deshalb ist Yoga für mich kein Ort, an dem du lernen sollst, auf mich zu hören.

Es ist ein Ort, an dem du Schritt für Schritt wieder lernst, dir selbst zuzuhören 🤍

Das bedeutet nicht, jede Ansage von mir zu ignorieren und Handstand zu üben, während wir im Krieger sind 🙈

Es bedeutet, meine Ansagen mit deinem eigenen Körper abzugleichen und sie dementsprechend anzupassen.

Denn ich stecke nicht in deinem Körper.

Und genau deshalb triffst DU die letzte Entscheidung 💁‍♀️

In meinem nächsten Post zeige ich dir, warum genau dieses Muster für viele Frauen so selbstverständlich geworden ist.

Ist dir das auch schon passiert, mehr auf die Yogalehrerin zu hören als auf dich selbst?

(🤫 mir früher viel zu oft!)

Der Lotus ist wahrscheinlich eines der bekanntesten Symbole im Yoga.Ich fand ihn immer schön, aber bis ich irgendwann ge...
01/07/2026

Der Lotus ist wahrscheinlich eines der bekanntesten Symbole im Yoga.

Ich fand ihn immer schön, aber bis ich irgendwann gemerkt habe, dass es dabei gar nicht um den Lotus geht, hat es gedauert 🤣

Es geht dabei um uns 🪷

Wir verbringen oft unglaublich viel Energie damit, darauf zu warten, dass unser Leben endlich einfacher wird.

Wenn die Arbeit weniger stressig ist.
Wenn die Beziehung wieder besser läuft.
Wenn wir endlich mehr Zeit für uns haben.
Wenn dieses eine Problem gelöst ist.

Dann, glauben wir, können wir endlich anfangen, wirklich glücklich zu sein.

Aber das klappt nicht, wie ich irgendwann feststellen musste - du bestimmt auch schon? 🤭

Der Lotus macht etwas anderes:
Er wartet nicht darauf, dass der Schlamm verschwindet.
Er wächst trotzdem.

Nicht, weil der Schlamm schön ist.
Nicht, weil die Dunkelheit so angenehm ist.

Sondern weil er nicht seine ganze Energie darauf verwendet, gegen das anzukämpfen, was gerade ohnehin da ist und er nicht ändern kann.

Ich glaube, genau darin steckt eine der größten Lektionen des Yoga.

Es geht nicht darum, alles gut zu finden, was passiert.

Es geht auch nicht darum, so zu tun, als wäre immer alles leicht.

Aber vielleicht dürfen wir aufhören zu glauben, dass wir uns erst dann anders fühlen können, wenn sich unser ganzes Leben verändert hat.

Was wäre, wenn Veränderung genau dort beginnt, wo wir lernen, dem, was gerade da ist, anders zu begegnen?

Was würde das für deinen Alltag verändern? 🤍

Im Sommer sehe ich jedes Jahr wieder das Gleiche:die Yogastunden werden auf einmal wie über Nacht leerer.Und zwar nicht,...
30/06/2026

Im Sommer sehe ich jedes Jahr wieder das Gleiche:
die Yogastunden werden auf einmal wie über Nacht leerer.

Und zwar nicht, weil plötzlich niemand mehr Yoga mag, sondern weil das Leben viel voller wird und gefühlt keine Zeit für Yoga bleibt ☀️

Es gibt so viel zu tun:

Urlaub
Familienbesuche
Kinder
Ausflüge
Grillabende
Lange, helle Abende draußen

Yoga bleibt dabei oft als Erstes auf der Strecke.

Und irgendwann sagen wir uns:
„Nach dem Sommer fange ich wieder richtig an.“

Ich kenne diesen Gedanken auch echt gut, aber irgendwann habe ich gemerkt, dass genau darin ein kleiner Denkfehler steckt 👉

Wenn Yoga nur dann Platz in unserem Leben hat, wenn alles ruhig ist, dann begleitet es uns ausgerechnet in den Momenten nicht, in denen wir es am meisten brauchen.

Vielleicht geht es deshalb gar nicht darum, im Sommer noch häufiger eine Yogastunde zu besuchen.

Vielleicht geht es vielmehr darum, das, was wir auf der Matte üben, Schritt für Schritt mit in unser ganz normales Leben zu nehmen - auch dann, wenn es sich so anfühlt, als ob es da gerade nicht reinpasst 🤫

Dann muss Yoga dir nicht mehr den ganzen Sommer über fehlen - du hast nämlich gelernt, es in den Urlaub oder ins Schwimmbad mitzunehmen 🥰

Genau darüber werde ich hier in den nächsten Wochen noch viel mehr sprechen.

Wenn du Lust hast, diesen Weg mit mir gemeinsam zu gehen, dann freue ich mich, wenn du mir folgst 🧘‍♀️

Viele Menschen glauben, Yoga sei nur das, was während der Stunde passiert.Die Asanas, Atemübungen und die Meditation.Und...
19/06/2026

Viele Menschen glauben, Yoga sei nur das, was während der Stunde passiert.

Die Asanas, Atemübungen und die Meditation.

Und natürlich gehören all diese Dinge dazu.

Aber wenn Yoga wirklich nur auf der Matte stattfindet, warum sollte es dann unser Leben verändern?

(Und dass es das tut, dafür ist mein Leben das beste Beispiel 🤭)

Vielleicht hört die eigentliche Praxis also gar nicht wirklich in der Vorwärtsbeuge oder im Handstand auf.

Vielleicht ist die eigentliche Praxis viel mehr, wie du deine Matte nach der Stunde zusammenrollst.
Wie du deine Hilfsmittel wegräumst.

Wie du mit den Menschen um dich herum umgehst - selbst wenn du müde oder hungrig bist 😅

Und wie bewusst du in den scheinbar nebensächlichen Momenten bist.

Denn genau in diesen kleinen, alltäglichen Momenten entscheidet sich, ob Yoga etwas ist, das du nur tust - oder etwas, das du wirklich lebst.

Jetzt bin ich neugierig:

Gibt es einen Moment außerhalb der eigentlichen Yogastunde, der sich für dich trotzdem immer nach Yoga anfühlt? 🤍

15/06/2026

"Yoga ist nichts für mich."

Diesen Satz höre ich so oft!

Manchmal, weil jemand denkt, er sei zu unbeweglich.
Weil die Schultern oder Knie wehtun.
Weil zu viel Stress da ist und man nicht abschalten kann.
Weil es nur für Frauen ist.

Und manchmal einfach, weil Yoga irgendwie nicht zu dem Bild passt, das diese Person von sich selbst hat.

Und jedes Mal denke ich:

Wer hat uns eigentlich erzählt, dass Yoga nur für bestimmte Menschen ist?

Jetzt bin ich neugierig.

Erzähl mir mal in den Kommentaren, wie würde dein Satz weitergehen?

"Yoga ist nichts für mich, weil ..." ✍️

Und falls du Yogalehrer bist:

Welchen Satz hörst du ständig?

Früher wollte ich immer gut in Yoga sein 🧘‍♀️Länger auf dem Kopf stehen.Endlich stabil einen Handstand können.Stundenlan...
09/06/2026

Früher wollte ich immer gut in Yoga sein 🧘‍♀️

Länger auf dem Kopf stehen.
Endlich stabil einen Handstand können.
Stundenlang im Lotussitz bleiben.
108 Sonnengrüße ohne Pausen.

Dafür hab ich echt alles gegeben 🥹

Jeden Morgen vor der Arbeit die Ashtanga Primary Series.
Abends Yin vor dem Schlafengehen.

So richtige Ruhetage gab's kaum mal.

Und ich wurde immer besser - aber nicht in Yoga.

Mein Kopfstand wurde besser, der Handstand länger, ab und zu konnte ich im Lotussitz sitzen, meine Ausdauer wurde besser.

Ich wurde beweglicher und die Yogafotos sahen cooler aus.

Ich habe unendlich viele Asanas gemacht und wurde immer besser in ihnen, aber gleichzeitig hab ich so wenig von dem gelebt, was Yoga uns eigentlich lehren möchte.

Ich bin an und über meine Grenzen hinaus gegangen und hatte ständig Schmerzen irgendwo. Im Knie, im Handgelenk, in der Hüfte.

Auf meinen Körper hören ging nicht, dann hätte ich ja gehört, wie er mir sagt, mach mal langsamer - und das wollte ich nicht.

Wenn eine innere Stimme gesagt hat, du bist noch nicht gut genug, dann hab ich ihr geglaubt und noch mehr gemacht - obwohl es sowieso schon viel zu viel war.

Ich hab genauso Yoga gemacht, wie ich gelebt habe:

Fokus auf Leistung, durchhalten, mehr machen.

Und meine Yoga-Praxis hat genau das damals unterstützt.

Heute würde ich im Handstand umfallen, meine Rückbeugen sehen auf Fotos weniger cool aus und ich stehe auch nicht mehr jeden Tag 15 Minuten auf dem Kopf.

Aber dafür mache - und lebe - ich endlich wirklich Yoga.

Gesund, zufrieden und ausgeglichen. Und das ist mir 108x mehr wert als jeder stabile Handstand 🤭

04/06/2026

Yoga endet nicht, wenn die Stunde vorbei ist 🤔

Das dachte ich früher lange. Nach meiner ersten Yogastunde als Jugendliche habe ich gespürt, dass ich mich anders gefühlt habe als vorher.

Ich war mir sicher, dass das die Übungen auf der Yogamatte waren, was denn sonst?!

Und von dem Moment an habe ich immer weiter praktiziert.
Noch während der Schulzeit, als Studentin, auf Reisen, vor oder nach der Arbeit, stundenlang am Wochenende.

Ohne meine Yogamatte gab es mich nicht 🤭

Aber wenn ich dann mal nicht so viel Yoga machen konnte, weil ich krank war oder zu wenig Zeit hatte, dann habe ich das sofort gespürt.

Es ging mir nicht mehr so gut wie vorher.

Und irgendwann hab ich dann bemerkt, dass ich die Zeit auf der Yogamatte brauchte, weil es mir in den Momenten und kurz danach besser ging.

Ich hab im Spaß gesagt, ich sei ein netterer Mensch, wenn ich Yoga mache, aber tief innen war ein Fünkchen Wahrheit darin.

Und dann habe ich irgendwann verstanden, warum ich mich so gefühlt habe.

Yoga war für mich etwas, das ich auf der Matte gemacht habe.

Ich kannte zwar die Philosophie, die Geschichte usw. dahinter. Aber trotzdem hatte ich noch nicht gelernt, wie ich das alles auch wirklich lebe, nicht nur mache.

Und als ich das einmal verstanden hatte, hat sich so viel mehr geändert als nur meine Beweglichkeit 🧘‍♀️

Willst du auch lernen, wie du Yoga wirklich leben kannst?

Dann bleib gerne hier, ich erzähle dir mehr darüber, wie du deine Praxis von der Matte ins Leben holst 🤍

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