Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention - DGSP

Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention - DGSP Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention - DGSP, Königswarterstraße 16, Frankfurt.

🎯 Die DGSP ist die zentrale Institution Deutschlands auf den Gebieten der ⚕️ Sportmedizin sowie der Gesundheitsförderung und Prävention durch 🏋️‍♂️ körperliche Aktivität und 🏃‍♂️ Bewegung.

Seit Langem gilt eine ausreichende Versorgung mit Kohlenhydraten als Voraussetzung für hohe Belastungsintensitäten und e...
19/09/2026

Seit Langem gilt eine ausreichende Versorgung mit Kohlenhydraten als Voraussetzung für hohe Belastungsintensitäten und eine schnelle Regeneration. Zwei aktuelle Publikationen zeigen jedoch, dass neben der Menge auch der Zeitpunkt der Kohlenhydratzufuhr darüber entscheidet, wie der Organismus Substrate nutzt und welche metabolischen Anpassungen nach dem Training stattfinden.

Der Übersichtsartikel von Axsom und Arany beschreibt den aktuellen Wissensstand zum Energiestoffwechsel während aerober sportlicher Belastung.
ℹ Mehr dazu erfahrt ihr in der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin 👉 https://www.zeitschrift-sportmedizin.de/kohlenhydratzufuhr-menge-und-timing-sind-entscheidend/

„Bewegung sollte so selbstverständlich sein wie Zähneputzen – aber mit Freude statt Druck.“Wie schaffen wir es, Bewegung...
18/09/2026

„Bewegung sollte so selbstverständlich sein wie Zähneputzen – aber mit Freude statt Druck.“

Wie schaffen wir es, Bewegung im Alltag von Kindern und Jugendlichen nicht als Pflichtprogramm, sondern als selbstverständlichen und positiven Bestandteil des Aufwachsens zu verankern?

Im aktuellen Expert:innen-Interview von Exercise is Medicine Deutschland spricht DGSP-Präsidentin Prof. Dr. med. Dr. Christine Joisten über Bewegungsförderung, Prävention und die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen.

Einige zentrale Botschaften aus dem Gespräch:

✅ Bewegung ist im Kindes- und Jugendalter ein zentraler Entwicklungsreiz – für Herz-Kreislauf-System, Knochen, Stoffwechsel, Motorik sowie die emotionale und psychosoziale Entwicklung.

✅ Viele Kinder und Jugendliche erreichen die Bewegungsempfehlungen nicht. Gesundheitsförderung muss deshalb auch soziale Lage, sichere Bewegungsräume, Kosten, Mobilität, Vereinszugang und schulische Rahmenbedingungen berücksichtigen.

✅ Schule ist ein wichtiger Hebel, weil sie nahezu alle Kinder und Jugendlichen erreicht. Sportunterricht allein reicht jedoch nicht: Gefragt sind bewegungsfreundliche Schulen mit aktiven Pausen, bewegtem Unterricht, sicheren Schulwegen und attraktiven Bewegungsangeboten.

✅ Digitale Medien und Bewegung sind nicht zwangsläufig Gegensätze. Entscheidend ist, ob digitale Anwendungen Bewegung ersetzen – oder sie durch Schrittziele, Challenges, aktive Spiele und Feedback sinnvoll unterstützen.

✅ Nachhaltige Bewegungsförderung braucht Verhaltens- und Verhältnisprävention zugleich: Nicht nur Kinder und Familien sollen ihr Verhalten ändern – auch ihre Lebenswelten müssen Bewegung ermöglichen.

Besonders prägnant ist die Botschaft von Prof. Joisten: Bewegung sollte im Alltag so selbstverständlich werden wie Zähneputzen – aber ohne Druck. Entscheidend sind verlässliche, freudvolle Bewegungsroutinen, die realistisch sind und gerne wiederholt werden.

ℹDas vollständige Interview findet ihr unter 👉 https://www.dgsp.de/seite/866738/expert-innen-interviews.html

Ein Leben ohne ausreichende Bewegung gilt allgemein als Risikofaktor für die physische und psychische Gesundheit: Körper...
16/09/2026

Ein Leben ohne ausreichende Bewegung gilt allgemein als Risikofaktor für die physische und psychische Gesundheit: Körperlich inaktive Menschen entwickeln häufiger nicht nur kardiovaskuläre und muskuloskelettale, sondern auch depressive und demenzielle Erkrankungen. Dass das Demenzrisiko, abgesehen von der durchschnittlichen Sitzdauer, zudem auch von der Art der geistigen Tätigkeiten beeinflusst wird, hat nun eine schwedische Kohortenstudie belegt.
ℹ Hier erfahrt ihr mehr darüber 👉 https://www.zeitschrift-sportmedizin.de/geistige-aktivitaet-senkt-demenzrisiko-auch-bei-bewegungsarmem-lebensstil/

Schlaflosigkeit ist für Betroffene sehr belastend und häufig langwierig. Eine aktuelle systematische Übersichtsarbeit mi...
10/09/2026

Schlaflosigkeit ist für Betroffene sehr belastend und häufig langwierig. Eine aktuelle systematische Übersichtsarbeit mit Netzwerk-Metaanalyse liefert nun einen direkten Vergleich verschiedener Trainingsformen, die geeignet erscheinen, das Problem zu lindern. Für die Analyse werteten die Autoren 22 randomisierte kontrollierte Studien mit insgesamt 1348 Erwachsenen mit diagnostizierter Insomnie oder ausgeprägten Insomniesymptomen aus. Verglichen wurden 13 Interventionen, darunter sieben bewegungsbasierte Ansätze wie Yoga, Tai Chi, Walking oder Jogging, Krafttraining sowie kombinierte Trainingsprogramme. Als Vergleich dienten unter anderem kognitive Verhaltenstherapie (CBT), Schlafhygiene oder die übliche Versorgung.
ℹHier geht´s weiter 👉 https://www.zeitschrift-sportmedizin.de/bewegung-als-therapie-bei-schlaflosigkeit-insomnie/

09/09/2026

Das Rezept für Bewegung ist eine Initiative des Deutschen Olympischen Sportbunds, der Bundesärztekammer und der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention.
Interessierte Ärztinnen und Ärzte können Ihre Patientinnen und Patienten auf ihrem Weg zu mehr Bewegung und aktiver Lebensführung unterstützen und ihnen mit dem Rezept für Bewegung eine schriftliche Empfehlung für körperliche Aktivität geben. Vorwiegend werden die mit dem Qualitätssiegel SPORT PRO GESUNDHEIT zertifizierten Bewegungsangebote in den Sportvereinen empfohlen. Auf dem Rezeptformular kann ein zu dem Profil des Patienten passender Schwerpunkt gewählt und außerdem notwendige Hinweise an die Übungsleitung eingefügt werden. Zusammen mit unserem Partner TV-Wartezimmer wurde der bestehende Erklärfilm zum Rezept für Bewegung nun überarbeitet und neu aufgesetzt.

ℹ Mehr Infos dazu findet ihr auf unserer Homepage unter 👉 https://www.dgsp.de/rezeptfuerbewegung

Dass Ausdauerbelastungen den Organismus mit mechanischem Muskelstress, oxidativer Belastung sowie vorübergehenden Immunv...
08/09/2026

Dass Ausdauerbelastungen den Organismus mit mechanischem Muskelstress, oxidativer Belastung sowie vorübergehenden Immunverschiebungen konfrontieren, die sich als Erhöhung verschiedener Biomarker präsentieren, ist mittlerweile gut belegt. Neben physiologischen Anpassungsreaktionen auf muskulärer und zellulärer Ebene betrifft dies auch das Herz-Kreislauf-System. Weil Vitamin D3 – genauer 25(OH)D – den Ruf hat, oxidativen Stress und Immunreaktionen positiv zu beeinflussen, haben taiwanesische Forscher im Rahmen einer placebokontrollierten Studie untersucht, ob dies auch für belastungsassoziierte Marker nach einem Marathon gilt.
ℹMehr dazu lest ihr in der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin👉 https://www.zeitschrift-sportmedizin.de/vitamin-d-daempft-kardiovaskulaere-marathon-stressmarker/

DGSP beim dvs-Kongress Gesundheit 2026 in Köln: Sport und Bewegung als Schlüssel einer zukunftsfähigen Gesundheitsversor...
07/09/2026

DGSP beim dvs-Kongress Gesundheit 2026 in Köln: Sport und Bewegung als Schlüssel einer zukunftsfähigen Gesundheitsversorgung

Vom 3. bis 5. September 2026 fand an der Deutschen Sporthochschule Köln die 23. Jahrestagung der Kommission Gesundheit der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft (dvs) statt. Unter dem Leitthema „Smart Health und Sportwissenschaft. Die Zukunft in Gesundheitsförderung, Prävention und Rehabilitation?“ brachte der Kongress Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Akteurinnen und Akteure aus unterschiedlichen Bereichen der Gesundheitsversorgung zusammen.

Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Sport- und Gesundheitswissenschaft gemeinsam mit der Versorgungspraxis die Gesundheitsförderung, Prävention und Rehabilitation zukunftsfähig gestalten können. Dabei ging es insbesondere um die zunehmende Digitalisierung des Gesundheits- und Bewegungsbereichs, den Einsatz digitaler Technologien und künstlicher Intelligenz sowie um die Frage, wie diese Entwicklungen sinnvoll für eine nachhaltige Bewegungs- und Gesundheitsförderung genutzt werden können.

Die zunehmende Bedeutung digitaler Anwendungen – von Wearables und Fitness-Apps bis hin zu digitalen Angeboten in Prävention und Rehabilitation – eröffnet neue Möglichkeiten, stellt Wissenschaft und Praxis aber zugleich vor neue Herausforderungen. Der Kongress bot hierfür ein wichtiges Forum für den interdisziplinären Austausch und die Diskussion aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse und zukünftiger Perspektiven.

Die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) war ebenfalls vor Ort vertreten. DGSP-Generalsekretär Prof. Dr. med. Rüdiger Reer nahm am Kongress teil und nutzte die Veranstaltung für den fachlichen Austausch sowie die weitere Vernetzung zwischen Sportmedizin, Sportwissenschaft und Gesundheitsversorgung.

Ein besonderer internationaler Akzent wurde durch die Keynote von Prof. Dr. Carol Maher aus Australien gesetzt. Ihre internationale Perspektive ergänzte die wissenschaftliche Diskussion um wichtige Impulse zur Rolle von Bewegung und digitalen Technologien für Gesundheit und Prävention.

Auch auf institutioneller Ebene wurde die Bedeutung der Veranstaltung deutlich: Zu den zentralen Persönlichkeiten des Kongresses gehörten Prof. Dr. Bettina Wollesen, Vizepräsidentin der dvs, und Prof. Dr. Ansgar Thiel, Rektor der Deutschen Sporthochschule Köln.

Für die DGSP unterstreicht die Tagung einmal mehr die zentrale Bedeutung von Bewegung und Sport als wesentliche Säulen von Gesundheitsförderung, Prävention und Rehabilitation. Gleichzeitig wird deutlich, dass die Zukunft einer wirksamen Gesundheitsversorgung eine enge Zusammenarbeit der verschiedenen wissenschaftlichen und medizinischen Disziplinen sowie eine stärkere Verbindung von Forschung und Versorgungspraxis erfordert.

Die DGSP wird diesen interdisziplinären Dialog auch künftig aktiv begleiten und sich dafür einsetzen, wissenschaftliche Erkenntnisse zur Bedeutung von Bewegung und körperlicher Aktivität noch stärker in Prävention, Therapie und Gesundheitsversorgung zu verankern.

Auf dem Bild seht ihr v.l.n.r.: Prof. Dr. Bettina Wollesen, Vizepräsidentin der dvs, Prof. Dr. Ansgar Thiel, Rektor der Deutschen Sporthochschule Köln, Prof. Dr. med. Rüdiger Reer, Generalsekretär der DGSP, und Prof. Dr. Carol Maher, Keynote Speaker des Kongresses aus Australien.

Der sogenannte Soleus-Push-up wird derzeit medial als beinahe unglaublich einfache Fettverbrennungsstrategie gehandelt. ...
03/09/2026

Der sogenannte Soleus-Push-up wird derzeit medial als beinahe unglaublich einfache Fettverbrennungsstrategie gehandelt. Wer über längere Zeit im Sitzen bei am Boden verankertem Vorderfuß rhythmisch die Fersen hebt und senkt, adressiert gezielt den Musculus soleus in den Waden und aktiviert damit laut einiger populärwissenschaftlicher Artikel den Stoffwechsel noch Stunden später.

Die verführerisch klingende Idee lässt den Eindruck entstehen, dass man durch Bewegung eines einzelnen Muskels Übergewicht, Adipositas und Typ-2-Diabetes mühelos positiv beeinflussen kann. Genau hier beginnt jedoch die Frage: Ist der Soleus-Push-up ein ernstzunehmender »Metabolismus-Hack« – oder doch eine zwar plausible, aber noch nicht ausreichend validierte Bewegungsintervention?

ℹ Antworten findet ihr in der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin 👉 https://www.zeitschrift-sportmedizin.de/soleus-training-was-ist-dran-am-fettverbrenner-effekt-aus-dem-wadenmuskel-soleus-push-up/

01/09/2026

✅Neuer Monat, neue DGSP-News✅
Thema: Verletzungsprävention im Sport!

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