13/10/2023
Lange Zeit dachte ich, dass ich zu unbeweglich bin, um Yoga zu praktizieren. Die Versuche, die ich trotzdem in diversen Yogakursen gemacht habe, waren für mich dann auch eher frustrierend – ich konnte die Übungen, die andere so leicht durchgeführt haben, nicht nachmachen, bin außer Atem gekommen, wenn ich auf eine bestimmte Art und Weise atmen sollte und habe mich nie wirklich wohl gefühlt. Ich habe lange gebraucht, bis ich verstanden habe, dass es beim Yoga nicht darum geht eine besonders spektakuläre Haltung zu machen.
Für mich bedeutet Yoga heute, die Wirkung einer Haltung zu spüren - die wundervolle Wirkung einer Vorbeuge kann ich spüren, ob ich meine Zehen berühre oder mich „nur“ 90° nach vorne beugen kann. Und mit jedem bewussten Atemzug kann ich mich und die Energie in mir wahrnehmen.