29/05/2026
Du konntest bei unserem Vortrag zum Thema „Sport bei Krebs?“ nicht dabei sein?
Wir fassen die wichtigsten Punkte für dich zusammen:
Früher galt nach einer Krebsdiagnose oft: schonen, ausruhen, Kräfte sparen.
Heute zeigt die Forschung ganz klar: Gezielte Bewegung und individuell angepasstes Training können ein wichtiger Bestandteil der unterstützenden Krebstherapie sein.
Die Onkologische Trainingstherapie, kurz OTT, ist dabei kein klassisches Fitnesstraining. Sie wird individuell auf Diagnose, Behandlungsphase, Nebenwirkungen, Leistungsfähigkeit und persönliche Ziele angepasst – und immer therapeutisch begleitet.
Bewegung kann dabei helfen, Nebenwirkungen wie Fatigue, Schmerzen, Gelenkbeschwerden, Polyneuropathien oder Lymphödeme positiv zu beeinflussen und die Lebensqualität zu verbessern. Studien zeigen außerdem: Körperliche Aktivität kann mit einem geringeren Sterblichkeits- und Rückfallrisiko verbunden sein.
Wichtig ist: OTT ersetzt keine medizinische Therapie. Sie kann sie sinnvoll vor, während und nach der Krebsbehandlung ergänzen.
Auch bei einem niedrigen Energielevel kann das Training angepasst werden. Und auch palliative Patientinnen und Patienten mit chronischem Verlauf können von gezielter Bewegung profitieren.
Bereits 150 Minuten moderates Ausdauertraining pro Woche plus 2 Einheiten Krafttraining können helfen, den Körper zu stärken und Aktivität langfristig zu erhalten.
Unser wichtigster Take-away:
Bewegung bei Krebs ist heute kein Tabu mehr. Entscheidend ist, dass sie sicher, individuell und fachlich begleitet stattfindet.
Die OTT bieten wir auch für den Kreis Bielefeld an:
📍 mobilo Halle
Weidenstraße 5
33790 Halle
📍mobilo Werther
Ravensberger Str. 23
33824 Werther
Kostenfreie und unverbindliche Beratungsgespräche sind jederzeit möglich.
Denk dran, du musst da nicht alleine durch 🧡