10/09/2026
Lasst uns reden.
Zum Beispiel darüber: am 10. September ist Welttag der Suizidprävention.
10.372 Menschen starben 2024 in Deutschland durch Suizid. Hinter dieser Zahl stehen sehr unterschiedliche Lebensgeschichten, Krisen und Gründe.
Auch Hospizarbeit begegnet Menschen an existenziellen Grenzen. Menschen, die mit schwerer Krankheit, Angst, Schmerzen, Verlust oder dem Gefühl von Ausweglosigkeit leben. Manchmal kommen dabei auch Todeswünsche zur Sprache.
Darüber zu sprechen kann entlasten. Es kann neue Perspektiven eröffnen. Aber ein Gespräch ist kein Rezept – und nicht jede Verzweiflung lässt sich dadurch auflösen.
Hospizarbeit versucht nicht, einen Menschen von seinen Gefühlen zu überzeugen. Sie hört zu, nimmt ernst und schaut gemeinsam: Was macht das Leben gerade so schwer? Was könnte Leid lindern? Was könnte helfen, diese Situation anders auszuhalten?
Dabei können palliative Angebote manchmal neue Möglichkeiten eröffnen – körperlich, psychisch, sozial und spirituell. Hospizarbeit möchte diese Wege zeigen.
Lasst uns hinschauen, ansprechen, zuhören, wann immer Menschen in Not sind.