01/03/2018
Erneute Auszeichnung für „Theas Reise“ - Kulturförderpreis der Stadt Stendal und Sonderpreis der Johanniter-Stiftung
„Theas Reise“, das Projekt des Johanniter-Krankenhauses in Zusammenarbeit mit dem Theater der Altmark, ist erneut ausgezeichnet worden. Nach dem Kulturförderpreis der Stadt bekam es den Sonderpreis der Johanniter-Stiftung, datiert mit 1.000 Euro.
Das Projekt „Theas Reise“ – Theaterstück und interreligiöser Dialog“ wurde anlässlich des Reformationsfestes in Wittenberg initiiert. Es befasste sich mit unterschiedlichen Religionen und Kulturen und warb für Verständnis füreinander und für ein friedliches Zusammenleben miteinander. Krankenpflegeschüler des Kurses 16/19 traten mit dem Theaterstück in Wittenberg, Stendal und Heilbronn auf. Ärzte, Schwestern und Seelsorger des interreligiösen Dialogkreises am Krankenhaus unterstützten die jungen Leute organisierten zugleich Diskussionen zu Unterschieden und Gemeinsamkeiten der Religionen.
Beide Preise feierten die Beteiligten nun bei einem gemeinsamen Frühstück. Für die Schülerinnen Kim Karabasch und Anne Schulze hat das Projekt sehr viel gebracht. „ Wir haben mehr Zusammenhalt in der Klasse erreicht, für die Stärkung unseres Selbstbewusstseins war das gut, wenn wir in der Öffentlichkeit auftreten sind, und wir haben einiges gelernt, worauf wir bei der Pflege von Patienten aus anderen Kulturen achten sollten.“
Oberbürgermeister Klaus Schmotz: „Das Projekt gehört zu dem, was wir unserer Stadt, die interreligiös und interkulturell ist, brauchen. Danke für das, was Sie für unsere Stadt geleistet haben. Kultur verbindet, bildet, lässt einen Dialog zu.“ Geschäftsführer Franz Caesar dankte den Beteiligten ebenso. „Es wurde ein Thema aufgegriffen, das sehr aktuell ist und zeigt, wie man mit Menschen umgeht, die unterschiedliche Hintergründe haben.
Foto: Gemeinsam mit dem Johanniter-Krankenhaus, dem christlich-muslimischen Dialogkreis und dem Theater der Altmark verwirklichten die Schülerinnen und Schüler das Projekt „Theas Reise“. Foto: Ulrich