15/09/2026
Du hast Probleme mit deinem Becken oder Beckenboden? Dann solltest du beim Training auf diese 3 Dinge achten:
1️⃣ Vermeide unkontrolliertes Pressen
Besonders bei schweren Übungen wie Kniebeugen oder Beinpresse verändert sich der Druck im Bauchraum. Wenn du zusätzlich stark presst, steigt dieser Druck noch weiter an. Ein bereits geschwächter oder überlasteter Beckenboden kann möglicherweise nicht ausreichend gegenhalten – sodass zum Beispiel Druck nach unten oder sogar ungewollter Urinverlust auftreten kann.
2️⃣ Wähle dein Trainingsgewicht passend
Stelle das Gewicht so ein, dass du während der Übung möglichst gleichmäßig weiteratmen kannst. Damit verhinderst du, dass du schon zu Beginn oder in der Mitte des Satzes stark pressen musst.
Bei den letzten ein bis zwei Wiederholungen darf es natürlich anstrengend werden und auch einmal zu einem kurzen Pressen kommen. Im Gesundheitssport sollte das aber nicht den gesamten Satz bestimmen.
3️⃣ Steuere deine Atmung bewusst
Verlängere deine Ausatmung zum Beispiel mithilfe der Lippenbremse. Damit kontrollierst du deine Atmung – und nicht deine Atmung dich.
Das Zwerchfell und der Beckenboden arbeiten bei der Atmung miteinander. Eine kontrollierte Atmung hilft dir deshalb dabei, Zwerchfell, Beckenboden und Rumpfmuskulatur besser aufeinander abzustimmen – gerade dann, wenn du mit Gewichten oder anderen Lasten arbeitest.
Du möchtest dein Becken und deinen Beckenboden besser einschätzen und erfahren, wie du beim Heben von Lasten sinnvoll atmest?
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Deine Vanessa 💚