28/08/2026
Burnout – Gefühle der Erschöpfung?
Der Zustand tiefer emotionaler, körperlicher und geistiger Erschöpfung wird häufig als Burnout bezeichnet. Betroffene können sich nur schwer konzentrieren, machen vermehrt Fehler und sind häufig schneller gereizt. Oft fehlt die Energie selbst für Dinge, die eigentlich Freude bereiten – auch das Privatleben kann darunter leiden.
Meist wird Burnout mit anhaltender Überforderung und chronischem Stress im Beruf oder auch im privaten Umfeld in Verbindung gebracht. Erschöpfungszustände können jedoch auch nach einem schweren Infekt auftreten und über längere Zeit anhalten, selbst wenn man sich vermeintlich ausreichend auskuriert hat.
Fast immer treten neben der anhaltenden Erschöpfung, Müdigkeit und Schwäche weitere Beschwerden auf. Rückenschmerzen, Schlafstörungen, Verdauungsprobleme, Kopfschmerzen, innere Unruhe oder eine erhöhte Reizbarkeit können dazugehören.
Ausreichende Erholung, regelmäßige Auszeiten, ein achtsamer Umgang mit den eigenen Bedürfnissen und die Pflege sozialer Kontakte können wichtige Aspekte im Umgang mit anhaltender Erschöpfung sein.
Und dennoch bleibt die Erschöpfung bestehen?
Meine psychotherapeutische Begleitung könnte dabei unterstützen, persönliche Belastungen und Stressmuster zu erkennen und neue Wege im Umgang mit Überforderung zu entwickeln.
In meiner Praxis kann Psychotherapie und Homöopathie nach Hahnemann miteinander verbunden werden. Die gesprächstherapeutische Arbeit kann dabei durch eine individuell ausgewählte homöopathische Arznei begleitet werden, welche auf Grundlage einer ausführlichen Anamnese bestimmt wird. So können sowohl psychische und emotionale Belastungen als auch das individuelle körperliche und seelische Befinden berücksichtigt werden.
Bei ausgeprägter oder länger anhaltender Erschöpfung sollte zusätzlich eine ärztliche Abklärung erfolgen.
Text und Gestaltung: Petra Wallmeier
Bild: von Katzen Rodroi Tupas auf Pixabay