06/10/2021
Auf unserem Jahreskongress waren am Wochenende auch die „Frühkindlichen Reflexe“ Thema und erinnern uns wieder, wie kompetent unsere kleinsten Erdenbürger denn schon von Natur aus sind.
Neugeborene sind zwar darauf angewiesen, dass wir Eltern uns um sie kümmern, dennoch bedeutet es nicht, dass sie zu nichts fähig sind.
Bereits kurz nach der Geburt beginnen Babys die Brust der Mutter zu suchen. Kommt man dabei bei Babys Wange an, bewegt es seinen Kopf aufgeregt hin und her. (SUCH-REFLEX)
Hat es das Baby nun geschafft, die Brust der Mutter zu finden, stellt sich auch gleich darauf der SAUG-REFLEX ein.
Legt man dann seinen Finger in Babys Hand, umschließt es diesen rasch und fest und lässt ihn nicht mehr so leicht los. (GREIF-REFLEX)
Auch der SCHREIT-REFLEX ist vielen von uns bekannt, wenn man beobachten kann, wie ein Neugeborenes in aufrechter Position – den Boden berührend – seinen Fuß so hebt, als würde es seine ersten Schritte gehen.
Bekommt das Baby nun allerdings das Gefühl, den Boden unter den Füßen zu verlieren und zu fallen, streckt es rasch seine Glieder aus und spannt seinen ganzen Körper an, um im nächsten Moment den Mund wieder zu schließen, die Arme zu beugen und die Arme wieder in eine entspannte Haltung vor die Brust zu geben, als wäre nichts gewesen. (MORO-REFLEX)
Dies sind nur einige der frühkindlichen Reflexe, doch ist es nicht phänomenal, was unsere kleinen Schätze schon alles können!
Also mit Sicherheit auch reflexartige Laute von sich geben, die Priscilla Dunstan für jedes Baby weltweit gültig, wissenschaftlich erwiesen hat.