26/08/2026
In der Katzenmedizin waren Coronaviren schon lange vor der Covid-19 Pandemie bekannt. Das feline Coronavirus (fCoV) kommt weltweit in der Katzenpopulation vor. Betroffen sind meist Katzen in Mehrkatzenhaushalten, Zuchten und Tierheimen, wo das Virus fäkal-oral übertragen wird.
Das Krankheitsbild der Infektion mit felinem Coronavirus kann von asymtomatisch über vorübergehend milde Durchfälle oder gastrointestinale Beschwerden bis hin zu einer disseminierten Erkrankung der felinen infektiösen Peritonitis (FIP) führen. Symptomlose Ausscheider tragen dabei zur Verbreitung innerhalb einer Katzenpopulation bei.
Der Virus-Nachweis erfolgt mittels PCR aus einer Kotprobe und hilft virusausscheidende Katzen zu identifizieren. Da die Virusausscheidung aber intermittierend erfolgen kann, ist bei einem negativen Einzelergebnis an Wiederholungsuntersuchungen zu denken, sofern der Verdacht einer Infektion weiterhin besteht.
Bitte beachte: ein positiver PCR-Befund auf fCoV bestätigt zwar die Virusausscheidung, erlaubt aber keine Aussage über die Entwicklung oder Erkrankung einer FIP (felinen infektiösen Peritonitis). Um eine FIP zu diagnostizieren sind Anamnese, klinisches Bild, Laborbefunde und weiterführende Untersuchungen vorzunehmen.
Du hast Fragen zur Kotdiagnostik für Katzen? Gerne sind wir Deine Ansprechpartner.
E-Mail: [email protected]
Telefon: 09708/9100-306
Dein Enterosan®-Team