07/05/2026
Ich sehe sie so oft.
Menschen, die funktionieren.
Und innerlich längst erschöpft sind.
Die mit Gefühlen leben,
die sich gar nicht nach ihnen anfühlen.
Zwischen
„Ich bin nicht gut genug“
und dem Zwang, alles perfekt machen zu müssen.
Zwischen Kontrolle
und dem Gefühl, innerlich komplett die Kontrolle zu verlieren.
Angst, die plötzlich kommt.
Ohne Vorwarnung.
Und keiner hat ihnen je wirklich gezeigt,
wie man ihr begegnet.
Menschen, deren Gefühle früher keinen Platz hatten.
Die gelernt haben:
Anerkennung gibt es für Leistung.
Nicht für das, was sie fühlen.
Die Komplimente nicht annehmen können,
weil sie sich innerlich falsch anfühlen.
Die Freude klein machen.
Oder denken, sie gar nicht verdient zu haben.
Und irgendwann wird das alles zu etwas,
das einfach immer wieder anspringt.
Und es fühlt sich an,
als würdest du gegen etwas in dir arbeiten,
das stärker ist als dein Verstand.
… und hier i̇st Hypnose viel mehr wert, als man eigentlich denkt.
Du bleibst die ganze Zeit bei dir.
Und hast mehr Kontrolle, als du denkst.
Es geht eher darum,
dass das, was in dir arbeitet,
endlich Raum bekommt - sich gesehen fühlt.
Ohne Überforderung .
Sondern so, dass du es wirklich wahrnehmen kannst.
Denn da ist nicht nur „ein inneres Kind“.
Da sind viele Momente.
Erlebnisse, die nie richtig abgeschlossen wurden.
Die irgendwo in dir hängen geblieben sind.
Und ein Teil von dir reagiert heute noch so,
als wäre das alles immer noch aktuell.
Hypnose hilft dir, das zu erkennen.
Und Stück für Stück anders einzuordnen.
In deinem Tempo.
Auf deine Art.
Bei manchen geht es schneller.
Bei anderen dauert es länger.
Und beides ist völlig okay.
Du musst nicht dein ganzes Leben
gegen dich selbst arbeiten.
Du darfst verstehen,
was da in dir passiert.
Und du darfst lernen,
Grenzen zu setzen –
auch dort, wo es früher nicht ging.
Am Ende geht es nicht darum,
jemand anderes zu werden.
Sondern darum,
bei dir anzukommen.
Und einen inneren Frieden zu finden,
der sich endlich stimmig anfühlt.
Text by Tuna Yildiz - Schidlack