07/07/2022
Bundesamt für Migration und Asyl (BAMF)
Einige Berichte weisen darauf hin, dass das deutsche Bundesamt für Migration und Asyl (BAMF) die Asylanträge einer Reihe von Homosexuellen abgelehnt hat, obwohl diese Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung in ihrem eigenen Land verfolgt werden.
Mehr als 70 solcher Fälle hat der Deutsche Schwulenverband (LSVD) in den vergangenen Jahren gesammelt. Darunter sind Asylsuchende, die in Deutschland verheiratet sind oder kurz vor der Eheschließung stehen. Auch die deutsche Tageszeitung Spiegel gab bekannt, dass sie Informationen zu einer Reihe solcher Fälle erhalten hat.
Homosexuelle, die in Deutschland Asyl beantragen, müssen im Asylverfahren nachweisen, dass sie in ihrem Land wegen ihrer sexuellen Orientierung verfolgt werden. Inzwischen liegen auch dem Bundesamt für Migration und Asyl Auswertungen zur Behandlung dieser Personengruppe im Falle einer Rückkehr in ihr Land vor.
Offenbar sind die deutschen Behörden der Meinung, dass Homosexuelle, die ihre sexuelle Orientierung in ihrem Land verbergen können, in ihr Land zurückgeschickt werden können, und diese Entscheidung schließt sogar Asylbewerber aus Pakistan und dem Iran ein. Und das, obwohl Homosexualität in diesen Ländern mit der Todesstrafe einhergehen kann. In Einzelfällen kommt z.B. für Afghaner, die zuvor im Iran lebten eine Abschiebung zurück in den Iran in Frage.
Einer der Geschäftsführer des Deutschen Schwulenverbandes (LSVD) sagte dazu dem SPIEGEL:
"Diese Einschätzung des Bundesamtes für Migration und Asyl (BAMF) ist grausam und europarechtswidrig."
Der Europäische Oberste Gerichtshof erklärte 2013, dass solche Asylverfahren „inakzeptabel“ seien, da die sexuelle Orientierung Teil der menschlichen Identität sei und aus Angst vor Verfolgung nicht verschleiert werden könne. Auch Deutschland hat diese Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs akzeptiert und gebilligt.
Die meisten Hinweise - auch bei uns in der Gruppe -deuten jedoch darauf hin, dass in der Praxis manchmal ein anderes Verfahren angewendet wird; Offenbar wird bei der Prüfung des Asylantrags von Homosexuellen in Deutschland berücksichtigt, dass der Asylbewerber freiwillig bereit ist, seine sexuelle Orientierung zu verbergen.
Es scheint, dass dieses Thema in den kommenden Monaten zu einer hitzigen und herausfordernden Debatte zwischen den Befürwortern der Rechte von Homosexuellen und Asylbewerbern und den verantwortlichen Personen und Institutionen in Deutschland führen könnte.
داره مهاجرت و پناهندگی آلمان (بامف)
برخی گزارشها حاکی از آن است که اداره فدرال مهاجرت و پناهندگی آلمان (بامف) درخواست پناهندگی شماری از همجنسگرایان را رد کرده و این در حالی است که این افراد به دلیل گرایش جنسیشان، در کشور خود با خطر آزار و اذیت مواجه هستند.
انجمن همجنسگرایان آلمان (LSVD) میگوید بیش از ۷۰ مورد از چنین پروندههایی را در طول چند سال گذشته جمعآوری کرده است. در میان آنها پناهجویانی دیده میشوند که در آلمان ازدواج کرده و یا در آستانه ازدواج بودند. روزنامه آلمانی اشپیگل هم خبر داده که به اطلاعات مربوط به شماری از اینگونه پروندهها دست یافته است.
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همنجسگرایانی که از آلمان تقاضای پناهندگی میکنند، در مراحل پناهندگی باید ثابت کنند که به دلیل گرایش جنسی خود در کشورشان مورد آزار و اذیت قرار میگیرند. این درحالی است که اداره فدرال مهاجرت و پناهندگی آلمان نیز ارزیابیهایی درباره نوع رفتار با این گروه از افراد در صورت بازگشت به کشورشان دارد.
ظاهرا مقامهای آلمان بر این نظرند که همجنسگرایانی را که میتوانند گرایش جنسی خود را در کشورشان پنهان نگه دارند، میتوان به کشورشان بازگرداند و این تصمیم حتی شامل پناهجویانی از کشورهای پاکستان و ایران نیز میشود. این در حالی است که همجنسگرایی در این کشورها میتواند با مجازات مرگ همراه شود.
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در همین خصوص، یکی از مدیران انجمن همجنسگرایان آلمان (LSVD) به اشپیگل میگوید: «این ارزیابی اداره فدرال مهاجرت و پناهندگی آلمان (بامف) ظالمانه و مغایر با قوانین اروپا است.»
دیوان عالی اروپا در سال ۲۰۱۳ میلادی اعلام کرده بود که اینگونه فرایندهای پناهندگی، ''غیرقابل قبول'' است چرا که گرایش جنسی، بخشی از هویت انسان است و نمیتوان آن را در هراس از آزار و اذیت، پنهان نگه داشت. آلمان نیز این تصمیم دیوان دادگستری اروپا را پذیرفته و تایید کرده بود.
با این حال، برخی شواهد حاکی از آن است که گاه در عمل، رویه دیگری اجرا میشود؛ به طوری که ظاهرا در بررسی تقاضای پناهندگی همجنسگرایان در آلمان، این موضوع لحاظ میشود که متقاضی پناهندگی آیا به میل شخصی خود، حاضر است گرایش جنسیاش را پنهان کند؟
به نظر میرسد که این موضوع در ماههای آینده میتواند به بحثی داغ و چالشبرانگیز میان حامیان حقوق همجنسگرایان و پناهجویان با افراد و
نهادهای مسئول در آلمان منجر شود.
Wir bitten darum, dass Euch, sollten Euch solche Fälle bekannt werden, dass Ihr umgehend (!) Kontakt zu Flüchtlingsorganisationen, zu Euren Anwälten oder eben auch zu uns (Queerfugees/Qu**rs of Color 02331/338833) aufzunehmen, wir wissen nicht, ob wir immer helfen können, aber wir stehen definitv bei Euch und tun, was wir können.
ما از شما می خواهیم که در صورت آگاهی از چنین مواردی، فوراً (!) با سازمان های پناهنده، وکلای خود یا حتی با ما (Queerfugees/Qu**rs of Color 02331/338833) تماس بگیرید، نمی دانیم که آیا همیشه می توانیم کمک کنیم، اما ما قطعاً در کنار شما هستیم و آنچه از دستمان بر می آید انجام می دهیم.
Reza und Andreas
Luftballons in Regenbogenfarben – friedlicher Protest für Homosexuelle im Iran Überblick: Homosexuelle im Iran „Das Schrecklichste, was ich je gesehen habe.” Ein ehemaliger iranischer Häftling, der wegen seines christlichen Glaubens in einem großen Gefängnis der Islamischen Republik gefan...