18/09/2026
Gerade jetzt, in der Übergangsphase vom Sommer in den Herbst, wirkt wunderbar Bhramari Pranayama. Die Qualität dieser Atemübung unterstützt, wozu uns diese Zeit einlädt: langsamer werden, nach innen lauschen, sammeln und bewusst loslassen.
Der Sommer trägt die Energie von Ausdehnung, Aktivität, Wärme und Außenorientierung. Doch langsam verändert sich etwas. Die Tage werden kürzer, die Luft wird kühler und die Natur beginnt langsam, ihre Kraft nach innen zu richten. Auch in uns entsteht, oft ganz subtil, das Bedürfnis, weniger nach außen und wieder mehr nach innen zu gehen und es und gemütlich zu machen.
Bhramari Pranayama, auch als Bienenatmung 🐝bekannt, macht genau das. Beim Einatmen nehmen wir auf, beim langen, summenden Ausatmen geben wir ab.
Einatmen – empfangen.
Summend ausatmen – loslassen.
Stille – nachspüren.
Diese Atmungstechnik hat wunderbare Wirkungen auf die physiologischen Vorgänge im Körper wie die Harmonisierung des Atemflusses, der Herzfrequenz und des Nervensystems.
Doch neben der physiologischen Ebene liegt für uns gerade jetzt etwas besonders Schönes. Der Klang bringt dich zurück zu dir. Das Summen erzeugt eine feine Vibration im Kopf- und Gesichtsraum. Du hörst nicht nur einen Klang, du spürst ihn. Es entsteht in dir ein Raum, in dem du nichts leisten musst.
Bhramari Pranayama ist eine wunderbare Praxis für die Momente, in denen du merkst:
🐝 Ich möchte wieder mehr bei mir ankommen.
🐝 Ich möchte den Lärm des Tages leiser werden lassen.
🐝 Ich möchte einfach einen Moment nach innen lauschen.
Als ein kleines Ritual des Übergangs:
Augen schließen und ruhig einatmen.
🐝 Langsam summend ausatmen und die Vibration wahrnehmen.
Danach für einen Moment in der Stille bleiben.
Wie fühlt sich die Übung für dich an? Schreib uns gern in die Kommentare. 🖊️💬
Von Herzen,
Nancy & Enrico