01/08/2026
Auf der Südhalbkugel in den Anden wird heute,
am 1. August der Tag der Pachamama gefeiert.
Die Pachamama ist nicht Mutter Erde, sondern sie ist die kosmische Mutter. Sie umfasst das Wasser, den Wind, das Feuer und die Luft. Sie ist diejenige, die uns nährt, umhüllt und trägt und Sicherheit gibt.
Für die Menschen in den Anden ist die Pachamama immer präsent. Nicht nur heute an ihrem Tag werden Gaben für sie gemacht, sondern das ganze Jahr über.
Wenn unsere Schwestern und Brüder vom Feld die Kartoffeln ernten oder den Mais, werden große Feste gefeiert. Die besten Kartoffeln, der schönste Mais werden der Pachamama zurückgegeben. Denn die Pachamama ist die kosmische Mutter, die für uns sorgt und für die wir dankbar sind.
Heute und den gesamten August, machen wir Zeremonien und Rituale, in denen wir diesen Dank ausdrücken, die Verbindung zu ihr, zu unserer kosmischen Mutter und zu dem, was sie für uns in unserem Leben erschaffen hat.
Wir sind dankbar für die Fülle, für die Beziehungen, für die Menschen, für das, was wir besitzen, und für das, was wir sind.
Heute gehen wir für einen Moment in die Tiefe unserer Essenz und verbinden uns mit ihr. Denn die Pachamama ist nicht nur im Außen, sondern auch in unserem Inneren.
Auf der Nordhalbkugel wird bald Lughnasadh gefeiert – ein Fest der Dankbarkeit für die ersten Früchte und ein Fest des Übergangs. Auch hier danken wir Mutter Erde für ihre Gaben.
Die Urvölker waren schon immer verbunden mit der Natur, mit der belebten Natur, mit den Spirits und den Elementen.
Durch diese tiefe Verbindung, Kommunikation und das Leben miteinander, mit den Wesenheiten, mit den Hütern und Hüterinnen heiliger Orte lebten sie in Synchronizität mit dem Kosmos und mit sich selbst.
Danke heute auch der kosmischen Mutter und deinem Leben für das, womit du reich beschenkt wirst.
In Liebe,
Sayartah