Online-Praxis für Psychotherapie und Sexualtherapie Hamburg/Berlin

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Online-Praxis für Psychotherapie und S*xualtherapie Hamburg

Ich biete online und deutschlandweit psychologische Beratung, Therapie, S*xualtherapie, Paartherapie, Traumatherapie sowie Begleitung von trans*identen Menschen an.

Rituelle Gewalt & Mind Control: Was sagt die Wissenschaft? | Neuer Psychotherapie-Podcast Gibt es eine wissenschaftliche...
09/09/2026

Rituelle Gewalt & Mind Control: Was sagt die Wissenschaft? | Neuer Psychotherapie-Podcast

Gibt es eine wissenschaftliche Evidenz für komplexe Programmierungs-Netzwerke und rituelle Gewalt?

Als Psychotherapeut und Traumatherapeut in Salzburg erlebe ich in der Praxis immer wieder, wie wichtig eine differenzierte, berufsethische Verantwortung in der Traumatherapie ist.

In der ersten Folge meiner neuen Podcast-Reihe beleuchte ich die feine Grenze zwischen realer, organisierter Gewalt und unbelegten Verschwörungserzählungen – basierend auf der aktuellen Stellungnahme der Vereinigung österreichischer Psychotherapeutinnen. Die Kernbotschaft für Betroffene & Fachpublikum:
Skepsis gegenüber einer Theorie bedeutet niemals Skepsis gegenüber dem leidenden Menschen! Wir müssen Betroffene von sexualisierter Gewalt absolut ernst nehmen, ohne ihnen sofort ein fertiges, unüberprüfbares Narrativ überzustülpen.

Diese 5 essenziellen Fragen begleiten uns durch die gesamte Podcast-Reihe:
1. Was weiß ich?
2. Was erinnere ich?
3. Was vermute ich?
4. Welche Erklärung wurde mir angeboten?
5. Was hilft mir heute?

Erfahre in dieser Episode, warum wissenschaftliche Falsifizierbarkeit in der modernen Psychotherapie so wichtig ist und wie wir traumatisierten Menschen echte Selbstwirksamkeit und innere Sicherheit zurückgeben.



Was wissen wir eigentlich?Was ist an den Erzählungen über rituell...

Mein aktuelles Schauspielprojekt in der Rolle des Bastian Der dressierte Mann von John von Düffel Nach dem gleichnamigen...
31/08/2026

Mein aktuelles Schauspielprojekt in der Rolle des Bastian

Der dressierte Mann von John von Düffel

Nach dem gleichnamigen Bestseller von Esther Vilar.

Vilar dreht den Spieß um. Sie behauptet: Nicht die Männer unterdrücken die Frauen, sondern Frauen dressieren die Männer seit Jahrhunderten. Frauen nutzen S*x, Liebe und die Mutterrolle als Machtmittel. Dafür lassen sie sich aushalten und versorgen. Männer arbeiten, machen Krieg, zahlen - und bekommen dafür „Zuneigung“ und S*x. Sie sind also die eigentlichen „Sklaven“. Der Mann ist dressiert wie ein Haustier. Er glaubt frei zu sein, ist aber abhängig.”

Das Buch löste 1971 einen riesigen Skandal aus. Von Feministinnen gehasst, von Männern gefeiert. Bis heute extrem umstritten. Es ist in dem Buch eine provokante These, dass die klassische Rollenverteilung Frauen bevorteilt und Männer ausbeutet. Bis heute ein Provokations-Bestseller.

Der Vorverkaufspreis beträgt 16 Euro, an der Abendkasse 18 Euro. Ermäßigungen gibt es für Jugendliche sowie für (Schüler-)Gruppen ab zehn Personen.

Reservierungen: Freiraum Oberndorf: 0664 / 6431727

Theatergruppe Oberndorf: 0677 / 62551846

E-Mail: [email protected]

Ich freue mich, die tolle Rolle des Bastian zu spielen, eine Rolle, die man(n) sich nur wünschen kann.

Mein aktuelles Schauspielprojekt in der Rolle des BastianDer dress...

Mein neuer Podcast: "Du bist nicht dein Zustand: Angst, Stress & Gefühle verstehen und verändern // Podcast #3"Kennst du...
21/08/2026

Mein neuer Podcast: "Du bist nicht dein Zustand: Angst, Stress & Gefühle verstehen und verändern // Podcast #3"

Kennst du Gedanken wie:
„Ich bin einfach ein ängstlicher Mensch.“
„Ich bin nicht selbstbewusst.“
„Ich bin zu empfindlich.“
„Ich bin beziehungsunfähig.“
„Ich bin einfach so.“
Solche Sätze können sich irgendwann wie Wahrheiten über die eigene Persönlichkeit anfühlen.
Doch du bist nicht dein Zustand.
Du kannst Angst erleben, ohne ein „ängstlicher Mensch“ zu sein.
Du kannst dich unsicher fühlen, ohne „unsicher“ zu sein.
Du kannst erschöpft sein, ohne ein „schwacher Mensch“ zu sein.
Du kannst traurig sein, ohne dass Traurigkeit deine Identität definiert.
In meinem zweiten Podcast „Nicht gegen dich, sondern anders mit dir“ geht es genau darum:
Was passiert, wenn wir zwischen unserem Erleben und unserer Identität unterscheiden?
Aus hypnosystemischer Perspektive können unterschiedliche Zustände entstehen – abhängig von Situation, Kontext, Aufmerksamkeit, Beziehungen, Erinnerungen und inneren Bewertungen.
Und damit können sich auch Handlungsmöglichkeiten verändern.
Ein Zustand ist etwas, das du erlebst.
Er ist nicht zwangsläufig das, was du bist.
Auch das Seitenmodell kommt in dieser Folge wieder vor. Wenn wir von „Seiten“ oder „Anteilen“ sprechen, ist das ausdrücklich als Metapher zu verstehen – nicht als Aufteilung eines Menschen in eigenständige Persönlichkeiten.
Vielleicht gibt es eine Seite, die mutig ist.
Eine, die vorsichtig ist.
Eine, die Nähe sucht.
Eine, die sich schützen möchte.
Und vielleicht kannst du lernen, diese unterschiedlichen Erfahrungen wahrzunehmen, ohne dich mit einer davon vollständig zu identifizieren.
Eine zentrale Frage der Folge lautet:
„Wenn ich nicht mein Zustand bin – welche Möglichkeiten habe ich dann?“
Im Podcast gibt es außerdem eine kurze hypnosystemische Imagination, mit der du deinen eigenen Zuständen mit etwas mehr Abstand und Neugier begegnen kannst.
Ich freue mich, wenn du in die zweite Folge hineinhörst.
Nicht gegen dich.
Sondern anders mit dir.

Du bist nicht dein Zustand: Angst, Stress & Gefühle verstehen und v...

Rituelle Gewalt, Trauma und Psychotherapie – kritisch und hypnosystemisch betrachtetEin Podcast aus der Reihe: "Nicht ge...
13/08/2026

Rituelle Gewalt, Trauma und Psychotherapie – kritisch und hypnosystemisch betrachtet

Ein Podcast aus der Reihe: "Nicht gegen dich, sondern anders mit Dir"
Von: Florian Friedrich
Psychotherapeut in Salzburg
Hypnosystemische Psychotherapie, hypnosystemisches Coaching und Beratung
Website: https://www.psychotherapie-salzburg.de/

Was ist „rituelle Gewalt“? Wie sollte Psychotherapie mit Berichten über rituellen Missbrauch, organisierte Gewalt und komplexe Traumatisierung umgehen? Und wo liegen die Risiken, wenn therapeutische Deutungen zu festen Überzeugungen werden?

In dieser Podcastfolge beschäftige ich mich aus hypnosystemischer und psychotherapeutischer Perspektive mit dem kontroversen Thema rituelle Gewalt.

Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, reale Gewalt, se****len Missbrauch oder traumatische Erfahrungen zu leugnen. Menschen mit Gewalterfahrungen brauchen Schutz, Anerkennung und eine professionelle therapeutische Begleitung.

Gleichzeitig stellt sich eine wichtige fachliche Frage: Wie können wir das Erleben eines Menschen ernst nehmen, ohne jede Interpretation dieses Erlebens automatisch als objektive Tatsache zu bestätigen?

Rituelle Gewalt und Psychotherapie

Besonders bei komplexen Traumafolgen, Dissoziation und belastenden Erinnerungen können therapeutische Deutungen einen erheblichen Einfluss darauf haben, wie Menschen ihre Vergangenheit verstehen.

Der Podcast beschäftigt sich deshalb unter anderem mit:

ritueller Gewalt und rituellem Missbrauch
Trauma und komplexer Traumatisierung
Dissoziation und dissoziativen Phänomenen
Erinnerungen und Erinnerungsrekonstruktion
Suggestion und therapeutischer Einflussnahme
False Memory und falschen Erinnerungen
therapeutischem Gaslighting
Bestätigungsfehlern in der Psychotherapie
Traumatherapie und therapeutischer Verantwortung
hypnosystemischer Psychotherapie
Bindung und therapeutischer Beziehung
Autonomie und Wirklichkeitsprüfung

Eine zentrale Frage lautet:

Kann man das Leiden eines Menschen vollständig ernst nehmen, ohne gleichzeitig jede Erklärung für dieses Leiden bestätigen zu müssen?

Aus hypnosystemischer Sicht geht es darum, unterschiedliche Perspektiven und Hypothesen offenzuhalten. Statt vorschnell festzulegen, „was wirklich passiert ist“, kann es hilfreicher sein, gemeinsam zu untersuchen: Was erlebt der Mensch heute? Was macht dieses Erleben mit ihm? Welche Bedeutungen entstehen daraus? Und welche Interventionen stärken Sicherheit, Selbstwirksamkeit und Autonomie?

Wenn Therapie selbst zum Problem werden kann

Besonders kritisch wird es, wenn eine therapeutische Theorie zu einem geschlossenen Erklärungssystem wird. Wenn beispielsweise widersprüchliche Erinnerungen nicht als Anlass für weitere offene Exploration verstanden werden, sondern als Beweis für zusätzliche verborgene Ereignisse, kann sich ein selbstverstärkender Kreislauf entwickeln.

Dann besteht die Gefahr, dass Psychotherapie nicht mehr nur vorhandenes Leiden behandelt, sondern unbeabsichtigt neue Ängste, Überzeugungen oder Konflikte verstärkt.

Gerade deshalb braucht es bei kontroversen und schwer überprüfbaren Erinnerungsinhalten eine traumasensible, wissenschaftlich reflektierte und ergebnisoffene Psychotherapie.

Meine hypnosystemische Perspektive

Eine hypnosystemische Haltung versucht, Menschen weder zu entwerten noch ihnen eine bestimmte Realität aufzuzwingen.

Validierung bedeutet nicht automatisch Bestätigung.

Wir können sagen:

„Ich nehme ernst, dass du das so erlebst.“

ohne daraus automatisch zu machen:

„Deshalb muss es genau so passiert sein.“

Diese Unterscheidung kann für eine verantwortungsvolle Traumatherapie entscheidend sein.

Der Podcast richtet sich an Psychotherapeut, Psycholog*innen, Ärzt*innen, Traumatherapeut*innen, Betroffene, Angehörige und alle Menschen, die sich differenziert mit ritueller Gewalt, Trauma, Dissoziation und Psychotherapie auseinandersetzen möchten.

Hinweis: Die Folge stellt eine fachliche Perspektive dar und ersetzt keine individuelle psychotherapeutische oder medizinische Behandlung.



https://www.youtube.com/watch?v=60gHmUW_CIQ&t=698s

Psychotherapie / bindungs- und körperorientierte Traumatherapie. Kostenlose Psychotherapie für Wirtschaftlich Schwache.

Wie Sie HIV als Ressource nutzenDie Kraft der UtilisationDie Nachricht einer HIV-Diagnose wirkt oft wie ein Schock, der ...
04/05/2026

Wie Sie HIV als Ressource nutzen

Die Kraft der Utilisation

Die Nachricht einer HIV-Diagnose wirkt oft wie ein Schock, der das bisherige Leben in ein „Davor“ und ein „Danach“ teilt. In der klassischen Psychologie wird dies oft rein defizitorientiert als Trauma betrachtet. Die hypnosystemische Therapie nach Gunther Schmidt bietet jedoch einen radikal anderen Ansatz: die Utilisation. Sie weist auf, wie Sie HIV sogar als Ressource nutzen können.
In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie Ihre Situation nicht nur bewältigen, sondern die damit verbundenen Dynamiken für ein selbstbestimmtes, kraftvolles Leben nutzen können.
Ein Kintsugi-Gefäß (japanische Kunst, Brüche mit Gold zu kitten). Es symbolisiert, dass das „Zerbrochene“ durch die Heilung wertvoller wird.
Das Recht auf Widerstand: Warum Hadern und Verweigern zutiefst menschlich sind

In der Welt der Selbsthilfe und Therapie wird oft vorschnell von Akzeptanz oder positivem Denken gesprochen. Doch hypnosystemisch betrachtet hat jeder Widerstand, jedes Hadern und jeder verzweifelte Wunsch, das Virus einfach zu eliminieren, eine zutiefst sinnvolle Funktion, die wir würdigen sollten. Es ist der Ausdruck Ihres inneren Schutzes, der das, was passiert ist, als unrechtmäßig und schmerzhaft dechiffriert.

Die Würdigung des „Nein!“

Es ist völlig in Ordnung – ja, es ist sogar notwendig –, dass es Seiten in Ihnen gibt, die diese Diagnose hassen. Diese Seite in Ihnen sagt: „Das gehört nicht zu mir. Das will ich nicht. Das ist ungerecht.“

Dieser scheinbare Widerstand ist kein Hindernis für die Heilung, sondern ein Beweis für Ihre Integrität und Würde. Er zeigt, dass Sie sich nicht einfach kampflos mit einer Last abfinden, die Sie sich nie ausgesucht haben. Dieses Hadern anzuerkennen bedeutet:

Kein Zwang zur Akzeptanz: Sie müssen HIV nicht gut finden oder es als Ressource umarmen. Sie dürfen es als das betrachten, was es ist: eine verdammte Zumutung. ich darf also akzeptieren, dass ich die Infektion niemals akzeptieren werde oder dass es weiterhin eine Seite in mir gibt, welche HIV nie zu akzeptieren braucht. Das ist eine Meta-Akzeptanz.
Raum für würdevolle Trauer: Es ist der Verlust der Unbeschwertheit, der Verlust eines Bildes, das man von der eigenen Zukunft hatte. Diese Trauer verdient Zeit, Raum und absolute Wertschätzung.


Die Opfer-Seite als Hüterin Ihrer Werte

Wenn Sie sich als Opfer der Umstände fühlen, steckt darin oft eine wichtige Ressource: Die Sehnsucht nach Unversehrtheit. Ihr Hadern ist der loyale Wächter Ihres Wunsches nach einem freien, unbelasteten Leben.

Hypnosystemisch laden wir diesen Hader-Anteil ein, am Tisch Platz zu nehmen, statt ihn zu unterdrücken:

Daseinsberechtigung: Sagen Sie dieser Seite: „Ich sehe dich. Ich höre dein 'Ich will das nicht'. Und du hast recht damit.“
Keine falsche Fassade: Es gibt Tage, da darf die Bilanz negativ ausfallen. Die Erlaubnis, schwach, wütend oder verzweifelt zu sein, nimmt oft den enormen Druck heraus, stark sein zu müssen.
Die Kraft im Nein: In diesem leidenschaftlichen Wunsch, das Virus weg haben zu wollen, steckt die gleiche Lebenskraft, die Sie auch für Ihre Gesundheit einsetzen. Es ist dieselbe Energie, nur in Form von Protest.

Indem wir die Seite würdigen, die HIV ablehnt, verhindern wir, dass sie in den Untergrund geht und von dort aus durch Depression oder Selbstentwertung wirkt. Erst wenn der Schmerz und der Widerstand wirklich gehört wurden, entsteht innerlich der Raum, in dem – vielleicht viel später – auch andere Seiten wieder zu Wort kommen dürfen.

Was bedeutet hypnosystemische Utilisation bei HIV?

Der Begriff „Utilisation“ stammt ursprünglich von Milton Erickson, dem Begründer der modernen Hypnotherapie. Er bedeutet, alles, was ein Klient mitbringt – auch Symptome, Krisen oder Ängste – als nützliche Phänomene für die Lösung zu verwenden.

Bei HIV bedeutet das nicht, die Infektion zu verherrlichen. Es bedeutet vielmehr, die unwillkürlichen Prozesse (Gefühle, Körperreaktionen), die durch die Diagnose ausgelöst werden, als Energiequellen für die eigene Entwicklung zu nutzen.

1. Raus aus der Problemtrance: Den Fokus neu ausrichten

Eine chronische Diagnose führt oft zu einer sogenannten Problemtrance. Die Aufmerksamkeit verengt sich tunnelartig auf die Infektion, die Angst vor Stigmatisierung oder die Sorge um die eigene Gesundheit.

Wie Sie die Trance unterbrechen:

Beobachter-Position: Nehmen Sie wahr, wenn Ihr „innerer Film“ in Katastrophenszenarien abgleitet. Sagen Sie sich: „Ah, da ist wieder mein 'Angst-Anteil'. Danke für den Hinweis, dass mir meine Sicherheit wichtig ist.“
Training der Aufmerksamkeitsfokussierung: Trainieren Sie, Ihren Fokus bewusst auf Bereiche zu lenken, die frei von HIV sind. Wo fühlen Sie sich kompetent? Wo spüren Sie Lebendigkeit? Dies schafft ein Gegengewicht im Nervensystem.

2. HIV als Wegweiser für radikale Selbstfürsorge

Utilisation heißt, den Feind zum Berater zu machen. Die Notwendigkeit, Medikamente zu nehmen (die HAART) und regelmäßig zur Kontrolle zu gehen, kann als Anker für eine neue Beziehung zum eigenen Körper genutzt werden.

Der Körper als Kooperationspartner: Anstatt den Körper als verräterisch oder defekt zu betrachten, können Sie die Diagnose als Weckruf nutzen, um eine loyale Partnerschaft mit Ihrem Organismus einzugehen.
Rituale: Nutzen Sie die tägliche Einnahme von Medikamenten nicht als eine bittere Erinnerung, sondern als hypnosystemisches Ritual: „Mit dieser Tablette unterstütze ich meinen Organismus dabei, meine Freiheit und Gesundheit zu bewahren. Sie ist ein Freund und innerer Helfer“

3. Die soziale Dimension: Klarheit über die eigenen Werte und die Beziehungsgestaltung

Die Hypnosystemik betrachtet den Menschen immer in seinen sozialen Systemen. HIV wirkt oft wie ein Seismograph für Beziehungen.

Ein Filter, den wir nutzen können: Die Angst vor Ablehnung ist real. Doch hypnosystemisch gesehen fungiert das Virus als Filter. Es zeigt Ihnen schneller, wer wirklich an Ihrer Seite steht. Nutzen Sie diese Klarheit, um Ihre Energie in Beziehungen zu investieren, die von echter Wertschätzung geprägt sind.
Grenzen setzen: Das Erlernen, mit wem man wann über die Diagnose spricht, stärkt die eigene Autonomie-Kompetenz. Sie entscheiden, wer in Ihren privaten Raum bzw. innersten Zirkel darf.

4. Imaginative Techniken: Das Immunsystem mental unterstützen

In der Hypnotherapie arbeiten wir mit inneren Bildern, da das Gehirn kaum zwischen intensiv vorgestellten und realen Bildern unterscheiden kann.

Visualisierung der Abwehrkräfte: Stellen Sie sich Ihre Immunzellen (T-Zellen) als hoch spezialisierte, ruhige und effiziente Bodyguards vor. Diese sind durch die moderne Medizin optimal ausgerüstet.
Symbolische Stärkung: Finden Sie ein inneres Bild für Ihre Medikation – etwa als Licht, Schutzschild, heilsame Energie oder Treibstoff für Ihre Vitalität. Dies verwandelt die rein mechanische Handlung in einen somatopsychischen Prozess der Stärkung und Selbstfürsorge.

5. Posttraumatisches Wachstum: Sinngebung nach einer Krise

Die hypnosystemische Arbeit zielt darauf ab, das Leid immer zu würdigen. Wer eine HIV-Diagnose verarbeitet hat, muss hohe Kompetenzen haben, die andere Menschen nicht besitzen.

Sinn und Utilisation: Fragen Sie sich: „Welche Stärken habe ich durch die Bewältigung dieser Herausforderung entwickelt, die mir früher fehlten?“ Oft berichten Betroffene von einer höheren Wertschätzung des Augenblicks, mehr Mut zur Wahrheit und einer tieferen Empathie für andere.

Fazit: Vom Opfer zum Gestalter

Hypnosystemische Utilisation bei HIV bedeutet, dass Sie die Kontrolle über die Narration Ihres Lebens zurückzugewinnen. Sie sind nicht „ein HIV-Positiver“, sondern ein Mensch, der lernt, eine chronische Infektion in ein erfülltes, werteorientiertes Leben zu integrieren.

Die Diagnose wird so nicht zum Endpunkt, sondern zum Ausgangspunkt für eine tiefere Selbstbegegnung und eine bewusstere Lebensführung.

Wie man eine HIV-Diagnose hypnosystemisch nutzt: Erfahren Sie, wie Utilisation, Pacing und Ressourcenarbeit Ihnen helfen können.

Narzisst*innen die kalte Schulter zeigenAuch bei se****lem NarzissmusNarzisstische Menschen können Beziehungen, Freundsc...
23/04/2026

Narzisst*innen die kalte Schulter zeigen

Auch bei se****lem Narzissmus

Narzisstische Menschen können Beziehungen, Freundschaften oder das Berufsleben erheblich belasten. Oft fühlen wir uns überfordert, weil klassische Konfliktstrategien bei Narzisst*innen nicht funktionieren. In diesem Artikel erfährst du, wie du Narzisst*innen die kalte Schulter zeigen könntest, sie aushebelst und ihnen Grenzen setzt. Auch findest du spezielle Tipps für den optimalen Selbstschutz bei se****lem Narzissmus.

Was ist Narzissmus?

Narzissmus ist eine Metapher, die für ein Persönlichkeitsmuster steht, das sich durch ein übersteigertes Bedürfnis nach Bewunderung, Macht- und Dominanzgehabe, fehlende Empathie und manipulative Verhaltensweisen auszeichnet. Betroffene suchen Aufmerksamkeit und Kontrolle, oft auf Kosten anderer. Du solltest diesen Personen die kalte Schulter zeigen und zum grauen Stein werden, an dem alles Negative abprallt.

Typische Merkmale von Narzisst*innen sind:

Gaslighting oder Verzerrung der Realität
Übermäßige Kritik und Abwertung
Bedürfnis nach ständiger Bestätigung, nach Macht und Dominanz
Ignorieren persönlicher Grenzen

S*xueller Narzissmus – Macht und Kontrolle über Intimität

S*xueller Narzissmus ist eine gefährliche Form, da Narzisst*innen hier Intimität nutzen, um Macht und Kontrolle zu erlangen.

Typische Verhaltensmuster sind:

Manipulative Verführung und se****le Kontrolle
Fokus auf eigenes Vergnügen ohne Rücksicht auf den/die Partner*in
Emotionale Erpressung oder Schuldgefühle manipulieren
Nutzung von S*x als Machtinstrument

Wichtig: Erkenne frühe Warnsignale und bewahre emotionale Distanz.

Warum klassische Konfliktstrategien versagen

Viele versuchen, Narzisst*innen durch Erklärungen oder Konfrontation zu ändern. Das funktioniert fast nie, weil:

Narzisst*innen keine Selbstreflexion zeigen
Emotionen und Reaktionen ausgenutzt werden
Diskussionen schnell in Manipulation und Schuldumkehr kippen

Das Ergebnis sind Frust, Erschöpfung und emotionale Belastung.

Beachte: Gewaltfreie Kommunikation funktioniert bei Narzist*innen niemals.

Grauer-Stein-Methode – kalt, neutral, unzugänglich

Die Haltung des Grauen Steines ist die effektivste Strategie, um Narzisst*innen auszuhebeln. Sie basiert auf dem Prinzip: langweilig werden und keine emotionale Reaktion zeigen.

So funktioniert es:

Kurze, sachliche und neutrale Antworten
Keine Rechtfertigungen oder ausführliche Erklärungen
Keine sichtbaren Emotionen (Wut, Freude, Enttäuschung)

Beispiele für Antworten:

„Aha“
„Zur Kenntnis genommen.“
„Ich sehe das anders.“

Tipp: Narzisst*innen leben von Reaktionen. Aber ohne Drama und Bühne verlieren sie schnell das Interesse.

Grenzen setzen und konsequent handeln

Grenzen sind entscheidend, aber nur wirksam, wenn sie konsequent umgesetzt werden.

So wäre es völlig falsch zu sagen: „Bitte hör auf, mich zu kritisieren, das verletzt mich.“

Stattdessen sind folgende Formulierungen hilfreich: „Wenn du so sprichst, beende ich das Gespräch.“ Oder du handelst konsequent, indem du gehst, auflegst oder nicht schlicht und einfach nicht antwortest.

Die kalte Schulter zeigen – richtig umgesetzt

Kalt sein heißt nicht gemein zu werden, sondern unzugänglich und neutral zu bleiben.

Tipps im Alltag:

Kommunikation nur auf das Nötigste reduzieren
Keine privaten Informationen teilen
Reaktionen bewusst neutral halten
Gespräche sachlich und kurz führen

Beruflich: nur Sachebene
Privat: Kontakte reduzieren oder ganz abbrechen

S*xueller Narzissmus: Wenn Intimität zur Bühne wird und viel Drama geschieht

Der Begriff se****ler Narzissmus beschreibt kein offizielles Diagnosekriterium, sondern ein Beziehungsmuster: S*xualität wird zur Bühne für Selbstbestätigung, Dominanz oder Bewunderung, statt zu einem Raum für Gegenseitigkeit, Kontakt und Resonanz.

Menschen mit stark narzisstischen Zügen – im Extremfall mit einer Narzisstischen Persönlichkeitsstörung – können auch im se****len Bereich typische Dynamiken zeigen: Anspruchsdenken, mangelnde Empathie, Kränkbarkeit, Bedürfnis nach Bewunderung, Macht und Dominanz. Aber wichtig ist hierbei, dass se****ler Narzissmus ein Kontinuum darstellt. Es geht nicht um Schubladen, sondern um wiederkehrende Muster.

Typische Anzeichen des se****len Narzissmus

Nicht jedes dieser Merkmale muss zutreffen. Aber wenn mehrere dauerhaft auftreten, lohnt es sich, genauer hinzusehen:

S*x dient primär der Selbstbestätigung. „War ich gut?“, ist wichtiger als „Wie ging es dir?“
Empathiemangel im Bett. Bedürfnisse, Grenzen oder Ambivalenzen des Gegenübers werden übergangen oder subtil abgewertet.
Grandioses Selbstbild. Die eigene se****le Kompetenz wird überhöht dargestellt, Kritik wird kaum toleriert.
Instrumentalisierung von Nähe. S*x als Mittel für Macht, Kontrolle, Eifersucht oder Status.
Kränkungsreaktionen. Ein „Nein“ oder fehlende Lust wird als Angriff erlebt – mit Rückzug, Vorwurf oder Druck.

Im Kern geht es um eine Verschiebung: Der andere Mensch wird nicht als eigenständiges Subjekt erlebt, sondern als Spiegel.

Warum das zunächst so anziehend sein kann

S*xuell narzisstische Menschen können anfangs extrem attraktiv wirken:

Hohe Ausstrahlung
Intensives Begehren
Gefühl, auserwählt zu sein
Dramatische Leidenschaft

Das Nervensystem reagiert auf Intensität, aber nicht automatisch auf Gesundheit. Gerade wenn jemand selbst Bindungsunsicherheiten oder alte Kränkungserfahrungen mitbringt, kann diese Dynamik sich wie eine magnetische Anziehung anfühlen. Aber Intensität ist nicht gleich Intimität.


Was das langfristig mit uns macht

Wer dauerhaft in einer solchen Dynamik bleibt, berichtet häufig:

Nachlassende Lust
Gefühl von Objektifizierung
Selbstzweifel („Bin ich verklemmt?“)
Druck statt Freude
Emotionale Erschöpfung

S*x wird dann nicht mehr als verbindend erlebt, sondern zum Leistungssport.

Wie wir uns schützen können

Hier kommt der entscheidende Teil. Schutz bedeutet nicht Härte, sondern souveräne Klarheit.
1. Auf den Körper hören

Unser Körper registriert Grenzüberschreitungen schneller als unser Kopf. Enge im Brustraum, Druckgefühl, inneres Wegdriften oder Ekel sind relevante Signale für anerkennenswerte Bedürfnisse.
2. Konsens ernst nehmen – auch innerlich

Nicht nur ein lautes „Nein“ zählt. Auch ein „Ich weiß nicht recht“ ist ein Stoppsignal. Wer das regelmäßig ignoriert – bei sich oder beim anderen – sollte innehalten.
3. Reaktion auf Grenzen beobachten

Das ist ein zentraler Prüfstein: Wie reagiert mein Gegenüber auf ein Nein, auf Feedback, auf fehlende Lust?

Reife S*xualität erkennt man nicht an der Technik, sondern an der Fähigkeit, mit Frustrationen erwachsen und konstruktiv umzugehen. Reife
4. Eigene Muster reflektieren

Frage dich ehrlich:

Verwechsele ich Drama mit Tiefgang und Resonanz?
Suche ich Bestätigung durch begehrt Werden? S*xualität ist eine erwachsene, liebevoll-verbundene, verspielte und straighte, geile Haltung.
Habe ich Angst, langweilig zu wirken, wenn ich Grenzen setze?

Selbstreflexion ist kein Schuldeingeständnis, sondern ein gesundes JA zu sich selbst.
5. Tempo reduzieren

S*xueller Narzissmus lebt von Beschleunigung und Intensivierung. Langsamer zu werden bringt eine schädliche Dynamik ans Licht.
6. Unterstützung holen

Wenn man merkt, dass man wiederholt in solche Konstellationen gerät, kann therapeutische Begleitung helfen, alte Bindungsprägungen zu verstehen und neue Beziehungserfahrungen zu ermöglichen.

Ein klarer Gedanke zum Schluss

Gesunde S*xualität fühlt sich nicht wie ein Wettbewerb an. Sie fühlt sich sicher, geil, lustvoll, sinnlich, lebendig, resonant und respektvoll an - unabhängig von der S*xualpraktik.

Wenn du dich nach Begegnung sehnst, nicht nach Bewunderung, dann darfst du genau das erwarten. Wenn du hingegen merkst, dass du dich in einer Dynamik befindest, die dich kleiner macht, dann gehe nicht in den Kampf, sondern in glasklare Kommunikation.

In diesem Artikel erfährst du, wie du Narzisst*innen aushebelst und ihnen Grenzen setzt. Auch findest du spezielle Tipps bei se****lem Narzissmus.

Trans*Identitäten und HypnosystemikIdentität im Fluss: Warum der hypnosystemische Ansatz wegweisend für die Arbeit mit t...
19/04/2026

Trans*Identitäten und Hypnosystemik

Identität im Fluss: Warum der hypnosystemische Ansatz wegweisend für die Arbeit mit trans* Personen ist

Die Begleitung von trans*identen Menschen in Therapie und Beratung erfordert mehr als nur klinisches Wissen – sie verlangt eine Haltung, die Vielfalt als Kompetenz begreift. Ein Ansatz, der hierbei besonders kraftvolle Werkzeuge liefert, ist das hypnosystemische Modell.
In diesem Artikel erfahren Sie, wie die Verbindung von Systemik und moderner Hypnotherapie dabei hilft, Transitionsprozesse und trans*Identitäten ressourcenorientiert zu gestalten, und welche Rolle der Pionier Gunther Schmidt dabei spielt.
Ein Bild eines Schmetterlings mit den Farben der trans*Identität auf einer bunten Blumenwiese. Er symbolisiert hypnosystemische ressourcenorientierte Begleitung.

1. Die Würdigung: Gunther Schmidt und die Autonomie des Erlebens
Wer über hypnosystemische Arbeit spricht, kommt an Dr. Gunther Schmidt nicht vorbei. Als Gründer des Milton-Erickson-Instituts in Heidelberg hat er die bahnbrechende Verbindung zwischen der Systemischen Therapie und der Hypnotherapie nach Milton Erickson geschaffen.

Für die Arbeit mit trans* Personen ist Schmidts Beitrag deshalb so wertvoll, weil er den Fokus radikal auf die Selbstwirksamkeit und Autonomie der Klient*innen legt. Schmidt lehrt uns, dass jeder Mensch die Lösung für seine Ambivalenzen bereits in sich trägt. In einer Welt, die trans*Personen oft pathologisiert, bietet sein Konzept der Kompetenz-Fokussierung einen schützenden und ermächtigenden Raum.

2. Von der Problemtrance zur Lösungstrance
Trans*Personen erleben oft einen hohen Minoritätenstress. Gesellschaftliche Erwartungen, Dysphorie oder Ängste vor dem Coming-out können zu einer Problemtrance führen: Der Fokus verengt sich starr auf das, was „falsch“ oder schmerzhaft ist.

Hypnosystemische Interventionen helfen dabei:
Fokusverschiebung: Die Aufmerksamkeit wird weg von den Defiziten hin zu den bereits vorhandenen Überlebensstrategien und Stärken gelenkt.
Utilisation: Jedes Gefühl – auch die Angst – wird als Information für Bedürfnisse gewürdigt und für den Prozess nutzbar gemacht (utilisiert), statt es zu bekämpfen.

3. Arbeit mit inneren Anteilen (Seiten-Modell)
Ein Kernstück der Arbeit ist das Modell der inneren Seiten. Trans*Identität ist oft ein Prozess des Aushandelns:
Eine Seite sehnt sich nach Authentizität und Transition.
Ein andere Seite sorgt sich um Sicherheit oder soziale Zugehörigkeit.

Anstatt diese Anteile als Konflikt zu sehen, laden wir sie im hypnosystemischen Sinne zu einer inneren Konferenz ein. Ziel ist es, eine innere Kooperation zu moderieren, in der alle Seiten (auch die vorsichtigen) gewürdigt werden. Das nimmt den Druck, „schnelle“ Entscheidungen gegen einen Teil des Selbst treffen zu müssen.

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4. Körperbild und Pacing: Den Körper als Verbündeten gewinnen
Körperdysphorie ist für viele trans*Personen ein zentrales Thema. Hypnosystemische Methoden und Haltungen ermöglichen es, den Körper nicht als Feind, sondern als Ort von Empfindungen neu zu entdecken. Durch Pacing können Klient*innen lernen, Momente der Stimmigkeit im Körper zu ankern, was die Resilienz im Alltag massiv erhöht.

5. Fazit: Eine Einladung zum freundlichen Umgang mit sich selbst
Hypnosystemische Arbeit mit trans* Personen bedeutet, den/die Klient*in als Expert*in für das eigene Erleben zu würdigen. Es geht nicht um eine Diagnose, sondern um die Entfaltung eines stimmigen Lebensentwurfs. Wie Gunther Schmidt oft betont: Es geht darum, „den Unterschied zu machen, der einen Unterschied macht“.

https://www.psychotherapie-salzburg.de/hypnosystemisch-arbeiten-mit-trans-personen

Adresse

Bachstraße 74
Hamburg
22083

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 21:00
Dienstag 09:00 - 21:00
Mittwoch 09:00 - 21:00
Donnerstag 09:00 - 21:00
Freitag 09:00 - 21:00
Samstag 09:00 - 21:00

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