BewegungsTalent

BewegungsTalent 📍Lauenburger Straße 14, Hamburg-Dulsberg
🦴Tierphysiotherapie & Osteopathie
🐾 Praxis mit Unterwasserlaufband
🗓 Termine nach Vereinbarung

Anne Pflugstert
Physiotherapeutin und -Osteopathin für Hunde und Pferde im Raum Hamburg und Umgebung,
Dozentin bei Vividus Ausbildung und Seminare (Physiotherapie Hund und Pferd)

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22/07/2026

❤️

Mich haben Menschen mit vermeintlich perfekt trainierten Hunden noch nie beeindruckt.

Ich frage mich immer:
Was hat dieser Hund alles aufgegeben, damit wir ihn als „gut erzogen“, „perfekt trainiert“, „ausgebildet“ oder „brav“ bezeichnen?

Neulich sah ich wieder eines dieser Videos. Ein Hund läuft aufmerksam neben seinem Menschen. Er reagiert auf jedes Signal. Er schaut immer wieder nach oben. Er bekommt Futter. Er darf schnüffeln – allerdings nur dann, wenn der Mensch entscheidet, dass jetzt der richtige Zeitpunkt dafür ist.

Darunter Hunderte Kommentare voller Begeisterung.
„Perfektes Team.“
„So sollte Hundetraining aussehen.“
usw. usf.

Ich kann diese Begeisterung nicht teilen, denn ich habe einen Hund gesehen, der keine eigenen Entscheidungen treffen durfte. Einen Hund, dessen Aufmerksamkeit ununterbrochen auf seinen Menschen gerichtet war. Einen Hund, dessen Verhalten durch Belohnungen so gelenkt wurde, dass für Eigeninitiative kein Platz blieb.

Das ist kein Angriff auf freundliches Training. Es ist jeder Form von Training mit Angst, Schmerz oder Einschüchterung selbstverständlich vorzuziehen.
Wenn mensch ohne Training nicht klarkommt...
Aber auch Belohnung kann Kontrolle sein, wenn sie ausschließlich dazu dient, Verhalten in die von uns gewünschte Richtung zu lenken.

Warum muss ein Hund ständig auf uns achten?
Warum wollen wir, dass Hunde ihre Umwelt ausblenden?
Warum empfinden wir es als erstrebenswert, wenn ein Hund jede Entscheidung an seinen Menschen abgibt?

Ich glaube, wir verwechseln viel zu oft Beziehung mit Kontrolle.
Wir wollen Gehorsam und nennen es Vertrauen.

Dabei lohnt sich eine ganz andere, viel wichtigere Frage:
Muss mein Hund das überhaupt lernen?

Viele Verhaltensweisen trainieren wir nicht, weil der Hund sie braucht, sondern weil sie für UNS praktisch sind. Oder weil sie unserem Idealbild eines „gut erzogenen Hundes“ entsprechen - dem man dann auch vermeintliche Freiheit gewähren kann...

Dabei besitzt der Hund eine Fähigkeit, die viel beeindruckender ist als alles, was wir ihm beibringen können - Anpassung.
Er lernt unsere Abläufe. Er nimmt Rücksicht auf unseren Alltag. Er akzeptiert Regeln, die mit seinem natürlichen Verhalten oft nur wenig zu tun haben. Er verzichtet auf Bedürfnisse, wartet, orientiert sich an uns und versucht, in einer Welt zurechtzukommen, die von Menschen für Menschen geschaffen wurde. Tag für Tag, sein Leben lang.

Ist das nicht eine enorme Leistung?
Und trotzdem wird am Ende der stolze Mensch gefeiert.
Für das, was er seinem Hund „beigebracht“ hat.

Ich finde, Menschen sollten weniger stolz darauf sein, was sie ihrem Hund beigebracht haben, und stattdessen mehr Wertschätzung dafür entwickeln, wie viel ihr Hund jeden einzelnen Tag für sie leistet.

Anpassungsfähigkeit ist keine Selbstverständlichkeit. Sie ist ein Geschenk 🙏

Deshalb beginne ich Gespräche über Training oft mit der Frage:
Warum soll dein Hund das überhaupt können?
Nicht jede Fähigkeit verbessert das Leben eines Hundes. Manche erleichtert lediglich unser eigenes.
Nicht alles, was ein Hund lernen kann, muss er lernen.
Und schon gar nicht, weil irgendjemand behauptet, ein "guter" Hund müsse das können.

Und wenn wir etwas verändern möchten, sollten wir uns fragen:
Dient das meinem Hund oder vor allem mir?
Gibt es einen Weg, der ihn möglichst wenig in seinem natürlichen Verhalten einschränkt?
Unterdrücke ich Bedürfnisse, ohne ihm einen echten Ausgleich zu ermöglichen?
Fördere ich Vertrauen oder lediglich Verhalten, das ich mir wünsche?

Unsere Hunde müssen nicht nach menschlichen Maßstäben optimiert werden.
Sie sind fühlende Lebewesen mit eigenen Bedürfnissen, eigenen Ideen und einer bemerkenswerten Bereitschaft, sich auf unser Leben einzulassen.

Ich glaube, wahre Kompetenz im Umgang mit Hunden besteht nicht darin, einem Hund immer mehr beizubringen, ihn zu (ver-)formen und zu verbiegen.
Sie besteht darin, ihm immer weniger abzuverlangen und anzuerkennen, was er jeden Tag für uns tut.

Ein harmonisches Zusammenleben beginnt nicht mit der Frage:
„Wie bringe ich meinem Hund das bei?“
Sondern mit dieser:
„Warum glaube ich eigentlich, dass er das können oder tun muss?“
Und deren ehrlicher Beantwortung.

Text: meiner
Foto: zeigt unseren unverbogenen, freigeistigen Halbdoggl Sultan im Wald, ohne Leine, ohne jemanden zu belästigen - weil er's kann 😉

Die Blutegeltherapie beim Hund wird im Bereich des Bewegungsapparats vor allem bei Beschwerden wie Arthrose, Arthritis, ...
02/07/2026

Die Blutegeltherapie beim Hund wird im Bereich des Bewegungsapparats vor allem bei Beschwerden wie Arthrose, Arthritis, Spondylose, Sehnen- und Bänderproblemen sowie Gelenkfehlbildungen eingesetzt. Die medizinischen Blutegel geben beim Saugen Stoffe ab, die schmerzlindernd, entzündungshemmend, durchblutungsfördernd und gerinnungshemmend wirken.
Gerade bei chronischen Schmerzen oder entzündlichen Prozessen an Gelenken und Muskeln kann die Behandlung helfen, die Beweglichkeit zu verbessern und Beschwerden teils für Wochen zu lindern. Häufig wird sie als ergänzende Therapie genutzt, zum Beispiel wenn ein Hund unter Arthrose leidet oder nach Verletzungen und Operationen Unterstützung bei der Heilung braucht.
Wichtig ist, Kontraindikationen genau zu betrachten. Bei Blutgerinnungsstörungen, bestimmten Herzproblemen oder blutverdünnenden Medikamenten ist Vorsicht geboten. Die Behandlung sollte deshalb nur durch erfahrene Tierärzt:innen oder entsprechend qualifizierte Behandler:innen erfolgen. Für mehr Infos sprecht uns gerne an.

Gut aufgelistet, welche Medikamente für welche Angstzustände zu empfehlen sind.
03/06/2026

Gut aufgelistet, welche Medikamente für welche Angstzustände zu empfehlen sind.

Pillen gegen die Angst? Medikamente in der tierärztlichen Verhaltenstherapie – Wirkstoffe verstehen, sinnvoll einsetzen 🐾

Wenn ein Hund bei jedem Gewitter panisch unter das Bett flüchtet, eine Katze sich vor Angst das Fell kahl leckt oder ein Tier extreme Aggressionen gegen Umweltreize zeigt, stehen Tierhalter oft vor einer enormen emotionalen Belastung. Trotz intensivem Training stagniert der Fortschritt manchmal. In der modernen Tiermedizin greift man in solchen Fällen immer häufiger auf ein Werkzeug zurück, das in der Humanmedizin längst selbstverständlich ist: Verhaltenspharmakologie.

Doch das Thema polarisiert. Viele Tierhalter haben Angst vor einer „chemischen Zwangsjacke“ oder fürchten, ihr Tier permanent unter Drogen zu setzen. Heute räumen wir mit den Mythen auf und betrachten die anatomischen und physiologischen Fakten hinter den wichtigsten Wirkstoffen.

Das biologische Fundament: Was passiert im gestressten Gehirn?

Chronische Angst und Dauerstress sind keine Charakterzüge, sondern ein neurobiologischer Ausnahmezustand.

Bei einem traumatisierten oder dauerhaft gestressten Tier läuft die sogenannte HPA-Achse (Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinde) permanent auf Hochtouren. Das Gehirn wird mit dem Stresshormon Cortisol überschwemmt.

Die Amygdala (das Angstzentrum): Wird hyperaktiv und feuert schon bei kleinsten, eigentlich harmlosen Reizen.

Der Hippocampus (das Lernzentrum): Degeneriert unter chronischem Cortsioleinfluss. Die Synapsen sterben ab, die neuronale Plastizität sinkt.

Das bedeutet praktisch: Ein Tier im permanenten Panikmodus kann anatomisch nicht lernen. Das Lernfenster ist geschlossen. Genau hier setzen Medikamente an. Sie sind keine Heilung per se, sondern sie reparieren das chemische Gleichgewicht im Gehirn, um das Lernfenster überhaupt erst wieder zu öffnen.

Die wichtigsten Wirkstoffklassen im Überblick

In der tierärztlichen Verhaltenstherapie wird streng zwischen Langzeitmedikamenten (Spiegelmedikamente) und Akutmedikamenten (Situationsmedikamente) unterschieden.

Langzeitmedikation: Für die Basis-Stabilität
Diese Wirkstoffe müssen täglich über Wochen oder Monate gegeben werden, da sie die Dichte und Empfindlichkeit der Rezeptoren im Gehirn langsam verändern.

SSRIs (Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer) – z. B. Fluoxetin:
Wirkung: Blockiert den Rücktransport des „Glückshormons“ Serotonin in die Gehirnzellen. Dadurch steht im synaptischen Spalt mehr freies Serotonin zur Verfügung.
Einsatz: Generalisierte Angststörungen, Trennungsangst, zwanghaftes Verhalten und bestimmte Formen von Aggression.
Wichtig: Es dauert 4 bis 6 Wochen, bis eine spürbare Wirkung eintritt.

TCAs (Trizyklische Antidepressiva) – z. B. Clomipramin:
Wirkung: Erhöht die Konzentration von Serotonin und Noradrenalin.
Einsatz: Schwere Trennungsangst, Stereotypien (Zwangsstörungen).

Akut- und Situationsmedikation: Für die gezielte Entlastung
Diese Wirkstoffe wirken innerhalb von Minuten bis Stunden und werden gezielt vor stressigen Ereignissen (Tierarztbesuch, Silvester, Gewitter) eingesetzt.

SARIs (Serotonin-Antagonisten-und-Wiederaufnahmehemmer) – z. B. Trazodon:
Wirkung: Wirkt extrem modulierend auf das Serotoninsystem und hat in höherer Dosierung eine beruhigende, angstlösende Komponente.
Einsatz: Sehr flexibel einsetzbar – sowohl als Akutmedikation für Silvester/Tierarzt als auch zur Unterstützung bei Boxenruhe nach Operationen.

Gabapentin:
Wirkung: Eigentlich ein Antiepileptikum und Schmerzmittel, das die Ausschüttung erregender Neurotransmitter (Glutamat) dämpft.
Einsatz: Hervorragend für Katzen vor dem Tierarztbesuch ("Fear Free") oder bei Hunden mit angst- und schmerzbasierter Problematik.

Alpha-2-Agonisten – z. B. Dexmedetomidin (als Gel für die Maulschleimhaut):
Wirkung: Blockiert die Ausschüttung von Noradrenalin im Gehirn. Noradrenalin ist der Treibstoff für die „Fight-or-Flight“ (Kampf-oder-Flucht) Reaktion.
Einsatz: Akute Geräuschphobien. Das Tier bleibt mental klar, verspürt aber keine körperliche Panik.

Das absolute No-Go bei Angst: Acepromazin (z. B. Sedalin)

Es muss immer wieder betont werden: Der Wirkstoff Acepromazin ist ein Neuroleptikum und bei der Behandlung von Angst und Phobien (wie Silvesterpanik) absolut kontraindiziert und tierschutzwidrig!

Warum? Acepromazin lähmt die motorischen Fähigkeiten des Tieres. Es kann sich nicht mehr bewegen, die Augenlider hängen, es wirkt „sediert“.

Die biologische Grausamkeit: Das Gehirn und die Sinneswahrnehmung sind jedoch völlig intakt. Das Tier hört die angstauslösenden Geräusche glasklar, erlebt die volle Panik, ist aber in seinem eigenen Körper gefangen und kann weder flüchten noch kommunizieren. Dies führt zu schweren Traumatisierungen.

Das Gesetz der Verhaltenstherapie: Keine Pille ohne Training!

Ein verhaltensrelevantes Medikament ist niemals die alleinige Lösung. Wer einem Hund mit Trennungsangst eine Tablette gibt und ihn danach 8 Stunden allein lässt, wird scheitern.

Die Chemie schafft lediglich die physiologischen Voraussetzungen (Erhöhung der Neuroplastizität, Senkung des Cortisolspiegels), damit das Tier durch positive Verstärkung, Desensibilisierung und Gegenkonditionierung neue, positive Verknüpfungen im Gehirn abspeichern kann. Das Medikament baut das Gerüst – das Training baut das neue Verhalten.

Der Einsatz von Psychopharmaka bei Tieren hat nichts mit „Faulheit“ des Halters zu tun. Wenn die Biologie des Gehirns durch chronischen Stress zerstört ist, ist der wohlüberlegte Einsatz moderner Wirkstoffe ein Act des Tierschutzes, der dem Tier unendliches Leid erspart und ihm Lebensqualität zurückgibt.

Habt ihr bei eurem Tier schon einmal verhaltensunterstützende Medikamente eingesetzt? Wie waren eure Erfahrungen mit der Kombination aus Wirkstoff und Training?

TEILEN ist bei diesem Thema extrem wichtig, um Vorurteile abzubauen und Tiere vor grausamen Fehlbehandlungen (wie Acepromazin) zu schützen!
LIKEN, wenn euch dieser tiefe Einblick in die Neurobiologie geholfen hat.
KOMMENTIERT eure Fragen – lasst uns sachlich und fachlich diskutieren! 🐾❤️

Es ist grausam, aber bitte lest es um ggf. zu helfen. Unbedingt teilen bitte 🙏🐕❤️
13/05/2026

Es ist grausam, aber bitte lest es um ggf. zu helfen. Unbedingt teilen bitte 🙏🐕❤️

12/05/2026

❤️

12/05/2026
Die Ausbildung zum Hundephysiotherapeuten ermöglicht, Hunde bei der Rehabilitation und Schmerzbehandlung zu unterstützen...
20/04/2026

Die Ausbildung zum Hundephysiotherapeuten ermöglicht, Hunde bei der Rehabilitation und Schmerzbehandlung zu unterstützen. In der Ausbildung bei der VetDynamics gibt es ein ganz besonderes Alleinstellungsmerkmal:
Die Präparation eines Hund, der Du nicht nur beiwohnen, sondern auch selber ganz praktische Erfahrungen sammeln darfst.
Diese einzigartige Lehrveranstaltung unterscheidet die Ausbildung von allen anderen Anbietern und verhilft den Auszubildenden so zu einem tiefen Einblick in die Anatomie und Funktionsweise des Hundekörpers.
Was ist eine Präparation?
Das Präparieren ist eine Technik, die es den Auszubildenden ermöglicht, anatomische Strukturen des Hundes detailliert zu studieren. Durch das sorgfältige Trennen und Auspräparieren von Gewebeschichten können wichtige Erkenntnisse über Muskelgruppen, Sehnen und Gelenke gewonnen werden. Diese praktische Erfahrung ist entscheidend und bildet eine sehr wichtige Grundlage im Verständnis für die Anatomie unserer zukünftigen Patienten.

Vorteile des Präparierens
Detailliertes Verständnis der Anatomie: Das Auspräparieren fördert ein tiefes Verständnis der komplexen Strukturen im Hundekörper, was für die Diagnose und Behandlung von Verletzungen unerlässlich ist.

Praktische Erfahrung:
Die Technik bietet eine praktische Lernerfahrung, die über theoretisches Wissen hinausgeht und die Anwendung in realen Situationen erleichtert.
Verbesserte Behandlungsmethoden: Mit einem besseren Verständnis der Anatomie können Therapeuten präzisere und effektivere Behandlungspläne erstellen.

Bei der VetDynamics ist das das Auspräparieren in Deiner Ausbildung zum Hundephysiotherapeuten enthalten und somit exklusiv - denn das gibt es nur bei uns.
Wir kombinieren so für unsere Auszubildenden das theoretische Wissen mit praktischem Anschauungsunterricht. Durch dieses ganz besondere und einzigartige Seminar während Deiner Ausbildung hebt sich die VetDynamics klar von anderen Lehrinstituten ab und bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, sich maximal kompetent und erfolgreich ausbilden zu lassen.

16/04/2026

Brownie bekommt Elektrotherapie ⚡️ über das Amplimove behandeln wir seinen hochgradigen Bandscheibenvorfall mit Hinterhandlähmung.
Heute hat er danach das erste Mal auf beiden Hinterläufen mit dem Reflex positiv reagiert 🎉🎉 Für heute sind wir alle erst einmal happy. ❤️‍🩹

Seine Familie tut alles für den kleinen Kerl. Aber so langsam sind alle finanziellen Möglichkeiten ausgeschöpft. Wenn ih...
15/04/2026

Seine Familie tut alles für den kleinen Kerl. Aber so langsam sind alle finanziellen Möglichkeiten ausgeschöpft. Wenn ihr könnt, helft Brownie und seinen Menschen mit einer Spende, in welcher Höhe auch immer, jeder Cent hilft weiter. 🙏❤️

10/04/2026

Wir freuen uns auf euch 🎉🐕

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Hamburg
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Dienstag 09:00 - 19:00
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