3HO Deutschland e.V.

3HO Deutschland e.V. 3H Organisation Deutschland e.V. – Gemeinnütziger Verein und Fachorganisation für Kundalini Yoga

3H = Healthy, Happy, Holy – steht für einen gesunden, glücklichen, ganzheitlichen Lebensstil) ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Hamburg und die Fachorganisation für Kundalini Yoga nach Yogi Bhajan.

Die innere Landkarte des Yoga führt nicht durch Länder und Kontinente, sondern durch die verborgenen Räume unseres Mensc...
30/07/2026

Die innere Landkarte des Yoga führt nicht durch Länder und Kontinente, sondern durch die verborgenen Räume unseres Menschseins, aus denen Lebendigkeit, Bewusstheit und innere Freiheit entspringen.

Wer Yoga ausschließlich als Gymnastik versteht, übersieht möglicherweise seinen faszinierendsten Aspekt. Zwar beginnt der Weg häufig mit dem Körper – mit einem schmerzenden Rücken, verspannten Schultern oder dem Wunsch nach mehr Beweglichkeit.

Doch wer über längere Zeit praktiziert, macht meist eine überraschende Entdeckung: Die eigentliche Veränderung findet nicht in den Muskeln, sondern im Erleben statt. Der Atem wird freier, der Geist klarer und die Gedanken ruhiger. Entscheidungen fallen leichter, Begegnungen werden bewusster und selbst schwierige Lebenssituationen verlieren etwas von ihrer Schwere.

Der Körper war lediglich die Tür. Dahinter öffnet sich ein Raum, den die Yogatradition seit Jahrtausenden erforscht: "„Dann ruht der Sehende in seinem wahren Wesen.“ ~ Patanjali
(Tadā draṣṭuḥ svarūpe 'vasthānam, Yogasutra I,3)

Link zu unserem Artikel im ersten Beitrag

Stell dir vor, dein Geist ist wie ein See.Wenn der Wind stark bläst, hat der See viele Wellen. Dann kannst du den Grund ...
27/07/2026

Stell dir vor, dein Geist ist wie ein See.

Wenn der Wind stark bläst, hat der See viele Wellen. Dann kannst du den Grund nicht sehen. So ist es auch mit unserem Geist: Wenn wir ständig denken, uns Sorgen machen oder aufgeregt sind, sehen wir die Welt nicht klar.

Yoga hilft dabei, dass der Wind nachlässt. Die Wellen werden kleiner. Das Wasser wird ruhig und klar.

Jetzt kommt der spannende Teil:

Wenn der See ganz ruhig ist, kann man bis auf den Grund schauen. Ein Yogi, also ein Mensch, der sehr lange und tief Yoga übt, entdeckt dadurch Fähigkeiten, die die meisten Menschen nicht kennen. Diese besonderen Fähigkeiten nennt man Siddhis.

Manche Geschichten erzählen, dass ein Yogi Dinge besonders gut verstehen kann,
spüren kann, wie es anderen Menschen geht, sehr alte Erinnerungen wachrufen kann oder sogar Dinge tun kann, die wie Zauberei aussehen.

Aber Patañjali sagt etwas ganz Wichtiges:

Diese Fähigkeiten sind nicht das Ziel!
Stell dir vor, du lernst Fahrradfahren. Das Ziel ist nicht, möglichst laut zu klingeln oder freihändig zu fahren. Das Ziel ist, sicher und routiniert fahren zu können.

Genauso ist es beim Yoga. Die Siddhis sind wie Kunststücke, die unterwegs vielleicht auftauchen. Wenn man aber nur noch an die Kunststücke denkt, vergisst man, warum man überhaupt losgegangen ist. Das eigentliche Ziel ist ein liebevoller, ruhiger und freier Mensch zu werden.

Patañjali beschreibt dafür drei Schritte:

1. Der Geist wird ruhig.
Wie ein See ohne Wellen.

2. Der Mensch spürt seine innere Mitte.
Er merkt: „Ich bin mehr als meine Gedanken und Gefühle.”

3. Er geht wieder in die Welt.
Aber jetzt handelt er freundlich, klar und aufmerksam. Seine Kraft kommt von innen und nicht aus seiner Angst oder seiner Wut.

Manche Menschen erlangen auf dem Yogaweg außergewöhnliche Fähigkeiten. Andere nicht. Doch das spielt keine große Rolle. Die größte Siddhi, die wichtigste aller Fähigkeiten, ist nach Patañjali eigentlich etwas ganz Einfaches:
ein liebevolles Herz, ein klarer Geist und die Freiheit, immer das Gute wählen zu können. Das ist viel wertvoller als jedes Wunder.

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Konstruktiv zu sein bedeutet, den Geist immer wieder neu auszurichten – auf das, was entstehen soll, auf das Verbindende...
26/07/2026

Konstruktiv zu sein bedeutet, den Geist immer wieder neu auszurichten – auf das, was entstehen soll, auf das Verbindende und auf den nächsten möglichen Schritt.

Im Kundalini-Yoga trainieren wir diese innere Führung. Nicht jeder Gedanke muss weitergedacht und nicht jede Reaktion ausgelebt werden. Durch Atem, Bewegung und Meditation schaffen wir Raum zwischen Reiz und Antwort – und damit die Freiheit zu wählen.

Konstruktivität bedeutet nicht, Schwierigkeiten zu leugnen, sondern ihnen nicht die ganze Macht zu geben. Der neutrale Geist fragt: „Was ist wahr?” Was dient dem Ganzen? Was kann ich beitragen?

Denn unsere Energie folgt unserer Aufmerksamkeit. Was wir nähren, wächst – in uns, in unseren Beziehungen und in der Welt.

Bild erstellt durch ChatGPT

Der neutrale Geist – die Kunst, frei zu handelnWarum fällt uns ausgerechnet dann nichts ein, wenn wir angegriffen werden...
24/07/2026

Der neutrale Geist – die Kunst, frei zu handeln

Warum fällt uns ausgerechnet dann nichts ein, wenn wir angegriffen werden? Weil nicht mangelnde Schlagfertigkeit das Problem ist, sondern unser uraltes biologisches Alarmprogramm.

Kundalini Yoga lehrt seit Jahrhunderten etwas, das heute auch die Neurowissenschaft bestätigt: Zwischen Reiz und Reaktion gibt es einen Raum. Diesen Raum können wir durch Atem, Bewusstsein und Übung vergrößern. Genau dort entsteht Freiheit. Nicht aus Reflexen, sondern aus Klarheit.

Nicht reagieren – sondern bewusst agieren.

Im neuen Artikel erfährst du, wie dein Nervensystem arbeitet, warum dir manchmal die Worte fehlen und wie der Atem dir den Zugang zum neutralen Geist zurückschenken kann.

✨ Den Link findest du in der Bio und in den Kommentaren. Foto by Shutterstock

Die großen Yogatraditionen lehren, dass Liebe kein Gefühl ist, sondern ein Bewusstseinszustand. Sie entsteht nicht dadur...
21/07/2026

Die großen Yogatraditionen lehren, dass Liebe kein Gefühl ist, sondern ein Bewusstseinszustand. Sie entsteht nicht dadurch, dass wir einen besonderen Menschen finden, sondern dadurch, dass wir die Schleier unseres eigenen Egos immer wieder durchschauen.

Im Kundalini Yoga nennen wir diese Schleier Avidya – das Nicht-Erkennen dessen, was wirklich ist. Wir sehen nicht den Menschen vor uns, sondern unsere Erwartungen, unsere Verletzungen, unsere Wünsche und Ängste. Erst wenn der Geist stiller wird, beginnt das Herz klar zu sehen.

Jede Meditation, jede bewusste Atmung, jede achtsam ausgeführte Asana ist deshalb auch eine Übung in der Liebe. Sie lädt uns ein, einen Schritt aus dem engen Kreis des „Ich“ herauszutreten und dem Leben mit Demut, Klarheit und Mitgefühl zu begegnen.

Wahre Liebe macht keinen Unterschied zwischen nah und fern, vertraut und fremd. Wer nur den liebt, der ihm nahesteht, liebt noch aus Anhaftung. Wer lernt, jedem Menschen mit derselben inneren Würde zu begegnen, berührt die Essenz des Yoga.

Yoga bedeutet Verbindung. Verbindung entsteht nicht dadurch, dass wir die Welt nach unseren Vorstellungen formen, sondern indem wir lernen, sie zu sehen, wie sie ist. In diesem klaren Sehen schwindet das Ego, und das Herz erinnert sich an seine wahre Natur.
Inspiriert durch Erich Fromm,
Die Kunst des Liebens

Bild: Chat GPT

Yoga im HochsommerIm Winter möchte unsere Energie Tee trinken, schweigen und nicht gestört werden. Im Sommer hingegen st...
15/07/2026

Yoga im Hochsommer

Im Winter möchte unsere Energie Tee trinken, schweigen und nicht gestört werden. Im Sommer hingegen steht sie schon frühmorgens vor der Tür und ruft: „Komm, das Leben wartet nicht!“ Sommerzeit ist Yang-Zeit: Bewegung, Begegnung, Freude und Tatkraft. Jetzt kann man die Pläne aus den Notizbüchern herausnehmen und umsetzen.

Unser Körper nimmt diese Jahreszeit über das Licht wahr. Er reagiert möglicherweise mit verändertem Schlafverhalten, anderen Nahrungsgewohnheiten und dem Bedürfnis nach Bewegung. Morgenlicht bringt die innere Uhr in Schwung, Spaziergänge, Schwimmen und sanftes Yoga halten uns lebendig. Beeren, Paprika, Rote Bete und kühlende Kräuter wie Minze oder Fenchel tun jetzt besonders gut. Und wenn uns heiß ist, hilft Sitali Pranayama besser als jede hitzige Diskussion.

In der Traditionellen Chinesischen Medizin gehört der Sommer zum Herzen. Freude, Kreativität, Nähe und Begeisterung wollen Raum bekommen. Der Sommer fordert uns keinesfalls auf, pausenlos aktiv zu sein. Er erinnert uns vielmehr daran, unser Licht zu zeigen, ohne dabei auszubrennen. Das Leben findet jetzt statt – warm, leuchtend und ein wenig unvernünftig 😜.

Sitali Pranayama ist eine kühlende Atemübung. Dabei wird die Zunge längs eingerollt, leicht aus dem Mund gestreckt. Atme langsam durch die gerollte Zunge ein. Anschließend schließt du den Mund und atmest ruhig durch die Nase aus. Die Übung kann Hitze, innere Unruhe und Gereiztheit lindern. Wer die Zunge nicht rollen kann, legt sie flach hinter die leicht geöffneten Lippen und atmet darüber ein.

Wann hat dich zuletzt jemand wirklich gesehen?Es gibt Momente, die nur wenige Sekunden dauern, aber den ganzen Tag verän...
12/07/2026

Wann hat dich zuletzt jemand wirklich gesehen?

Es gibt Momente, die nur wenige Sekunden dauern, aber den ganzen Tag verändern können. Du stehst im Supermarkt. Die Kassiererin wirkt müde. Die Person vor dir ist ungeduldig. Das Band läuft, die Waren piepen über den Scanner. Alles funktioniert. Es ist alles Routine. Du könntest einfach bezahlen und gehen.

Doch stattdessen schaust du die Frau an der Kasse an. Du bemerkst die Müdigkeit in ihren Augen. Du lächelst und sagst: „Ich wünsche Ihnen einen schönen Feierabend. Danke für Ihre Arbeit.“ Für einen winzigen Augenblick verändert sich etwas. Ihre Schultern entspannen sich. Sie lächelt zurück. Kein großes Gespräch wurde geführt, kein Wunder ist geschehen.

Und doch ist etwas passiert. Nicht zwischen einer Kundin und einer Kassiererin, sondern zwischen zwei Menschen. Vielleicht ist genau das das größte Geschenk, das wir einander machen können: nicht bewertet, nicht benutzt, nicht eingeordnet zu werden, sondern gesehen zu werden.

Der Philosoph Martin Buber nannte diese Augenblicke „Ich-Du-Begegnungen”. Sie entstehen, wenn wir den anderen nicht mehr als Funktion, Meinung oder Etikett betrachten, sondern als lebendiges Gegenüber. Wir glauben, dass Yoga und Meditation uns genau an diesen Punkt führen.

Nicht, weil wir dadurch perfekter werden, sondern, weil wir lernen, uns selbst mit mehr Freundlichkeit zu begegnen. Wer sich selbst nicht ständig bewertet, bewertet auch andere weniger. Aus innerer Ruhe wächst Mitgefühl. Aus Mitgefühl entsteht echte Begegnung.

Vielleicht beginnt Frieden nicht zwischen Staaten, sondern er beginnt an einer Supermarktkasse. Oder morgens vor dem Spiegel. Vielleicht beginnt er auch in der Art, wie wir den Menschen begegnen, denen wir heute als Nächstes über den Weg laufen.

Wir haben uns in den vergangenen Tagen intensiv mit Martin Bubers Gedanken zu „Ich und Du“ beschäftigt und darüber einen Artikel geschrieben. Darin geht es um die Verbindung von Philosophie, Psychologie und Yogapraxis sowie um die Frage, warum echte Begegnung unser Leben verändern kann.

Wir würden uns freuen, wenn ihr ihn lest. Den Link findet ihr in der Kommentarspalte, 🙏✨

„Meditation kann uns helfen, unsere Sorgen, unsere Angst und unsere Wut anzunehmen; und genau das ist heilsam. Wir lasse...
07/07/2026

„Meditation kann uns helfen, unsere Sorgen, unsere Angst und unsere Wut anzunehmen; und genau das ist heilsam. Wir lassen unsere natürliche Fähigkeit zur Heilung die Arbeit tun.“ ― Thich Nhat Hanh

Dieser Satz berührt eine einfache und zugleich tiefe Wahrheit. Heilung beginnt nicht damit, dass wir schwierige Gefühle beseitigen. Sie beginnt damit, dass wir aufhören, gegen diese Emotionen zu kämpfen.

Angst, Wut und Trauer sind keine Feinde, sondern sie sind innere Signale. Sie zeigen uns, wo etwas in uns erschöpft, verletzt, überfordert oder nicht gesehen ist. Wenn wir diese Gefühle verdrängen, werden sie mächtiger. Begegnen wir ihnen mit Präsenz, verlieren sie ihre Härte.

Meditation bedeutet nicht, immer friedlich zu sein, sondern ehrlich anwesend zu sein, mit dem, was gerade ist. Wir setzen uns hin, atmen, spüren den Körper und erlauben dem Inneren, sich zu zeigen, ohne sofort eine Lösung erzwingen zu müssen.

In dieser stillen Präsenz kann Raum entstehen. Das Nervensystem reguliert sich und die innewohnende Heilkraft beginnt zu wirken.

Warum die Schulterbrücke deinem Rücken so guttutDie Schulterbrücke ist eine Übung, die viel bewirken kann.Du liegst auf ...
06/07/2026

Warum die Schulterbrücke deinem Rücken so guttut

Die Schulterbrücke ist eine Übung, die viel bewirken kann.
Du liegst auf dem Rücken, stellst die Füße auf, hebst das Becken langsam an und rollst den Rücken Wirbel für Wirbel nach oben. Und genau darin liegt schon ein großer Teil ihrer Wirkung: Der Rücken wird eingeladen, sich wieder zu bewegen.

Viele Rückenbeschwerden entstehen durch Erstarrung. Wir sitzen zu viel, halten den Atem an, ziehen die Schultern hoch, verspannen den unteren Rücken und vergessen, dass die Wirbelsäule ein lebendiger, beweglicher Raum ist.

Die Schulterbrücke schenkt dem Rücken wieder Länge, Kraft und Durchlässigkeit. Sie aktiviert die Gesäßmuskulatur, die hinteren Oberschenkel, die tiefe Bauchmuskulatur und die Rückenstrecker. Genau dieses Zusammenspiel ist wichtig: Ein gesunder Rücken braucht nicht nur starke Rückenmuskeln, sondern auch einen wachen Bauch, stabile Beine und ein entspanntes Becken.

Besonders schön ist, dass die Übung Hüften, Bauchraum, Brustkorb und Atemraum weitet. Das kann entlastend wirken, gerade wenn der Rücken sich müde, gedrückt oder „zusammengeschoben“ anfühlt.

Wenn du langsam in die Haltung hineingehst und ebenso langsam wieder herausrollst, massierst du die Wirbelsäule von innen heraus. Jeder Wirbel bekommt Aufmerksamkeit und der Atem wird tiefer.

Anleitung: Schulterbrücke / Bridge Pose

Lege dich auf den Rücken und stelle die Füße hüftbreit auf. Die Knie sind gebeugt, die Arme liegen entspannt neben dem Körper, und die Handflächen zeigen nach unten.

Spüre zuerst den Boden unter dir und lass den Atem ruhig werden. Mit der Einatmung drückst du beide Füße sanft in den Boden und hebst das Becken langsam an. Rolle die Wirbelsäule Wirbel für Wirbel vom Boden ab, bis sich der Brustkorb leicht weitet.

Achte darauf, dass die Knie ungefähr hüftbreit auseinanderstehen und nicht nach außen oder innen kippen. Der Nacken ist lang und der Kopf wird in der Haltung nicht zur Seite gedreht. Bleibe einige Atemzüge in der Haltung. Zum Lösen senkst du ausatmend den Rücken langsam wieder ab, Wirbel für Wirbel, bis das Becken weich am Boden ankommt.

Zeit: ein bis drei Minuten
Sat Nam 🌿

Juli Meditation: Smiling Buddha KriyaDiese einfache Meditation wird seit langer Zeit von Menschen praktiziert, die nach ...
30/06/2026

Juli Meditation: Smiling Buddha Kriya

Diese einfache Meditation wird seit langer Zeit von Menschen praktiziert, die nach erschöpfenden Phasen wieder zu Kraft und innerer Ruhe finden wollen. Das Mudra steht für Freude und eröffnet einen Zugang zu echter Unbeschwertheit.

Die eigentliche Botschaft lautet: Du musst niemandem nacheifern oder ein bestimmtes Ideal erreichen, um bei dir anzukommen. Es geht nicht darum, „jemand zu werden“, sondern darum, du selbst zu sein.

Nimm dir bewusst Zeit für dich selbst. Das ist keine egoistische Handlung, sondern eine notwendige Grundlage. Wenn du Klarheit, Ruhe und Freude erlebst, kannst du diese Qualitäten in Form von etwas Schönem weitergeben oder einfach durch die Ruhe, die du ausstrahlst.

Kurz gesagt: Übe um dein eigenes Potenzial zu entfalten. Was daraus entsteht, kommt am Ende auch anderen zugute.

Anleitung

Setze dich in den Schneidersitz (Easy Pose).

Strecke den Jupiterfinger (Zeigefinger) und den Saturnfinger (Mittelfinger) nach oben. Beuge den Sonnenfinger (Ringfinger) und den Merkurfinger (kleiner Finger) und halte sie mit dem Daumen sanft nach unten gedrückt.

Schließe die Augen und richte deine ganze Konzentration auf den Punkt zwischen den Augenbrauen, das dritte Auge.

H**e die Arme an, sodass die Ellbogen nach hinten gezogen werden. Dabei bilden Ober- und Unterarme einen Winkel von etwa 30 Grad.

Die Handflächen zeigen nach vorne und die Unterarme verlaufen parallel zueinander. Achte darauf, dass die Ellbogen aktiv nach hinten gedrückt sind und der Brustkorb geöffnet und angehoben bleibt.

Wiederhole innerlich das Panj Shabad „Sa Ta Na Ma”, während deine Aufmerksamkeit auf dem Dritten Auge ruht.

Sa – Unendlichkeit
Ta – Leben, Existenz
Na – Tod, Wandlung
Ma – Wiedergeburt, Licht.

Diese Silben sind die Bija- (Samen-)Klänge von Sat Nam, was „Ich bin Wahrheit“ bedeutet.

Zeit: 3 bis 11 Minuten

Zum Abschluss:

Atme tief ein, atme vollständig aus, öffne und schließe deine Hände mehrmals und entspanne anschließend die Arme und den ganzen Körper.

Adresse

Heinrich-Barth-Straße 1
Hamburg
20146

Telefon

+4940479099

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