Labor Dr. Heidrich

Labor Dr. Heidrich Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Labor Dr. Heidrich, Medizinisches Versorgungszentrum, Klinikweg 23, Hamburg.

07/09/2026

Was bedeutet eigentlich: eine Kultur anlegen? 💚 Wenn wir im Labor eine Kultur anlegen, geben wir Probenmaterial auf spezielle Nährmedien. Diese liefern Bakterien oder Pilzen genau die Bedingungen, die sie zum Wachsen brauchen.

Warum wir das machen? Weil viele Erreger erst sichtbar werden müssen, bevor wir sie eindeutig bestimmen können. Durch das Wachstum vermehren sich die Bakterien so weit, dass sie als koloniebildende Einheit mit bloßem Auge erkennbar werden – und wir überhaupt mit ihnen arbeiten können.

Anhand von Wachstum, Kolonieform, Farbe, Geruch, Wachstumsverhalten und weiteren Untersuchungen lässt sich anschließend bestimmen, um welchen Erreger es sich handelt. Zusätzlich können wir testen, gegen welche Antibiotika ein Bakterium sensibel oder resistent ist – eine wichtige Grundlage für die behandelnde Praxis.

Fun Fact: Manche Bakterien wachsen schon nach wenigen Stunden. Hautpilze dagegen brauchen mehrere Wochen, bevor wir einen endgültigen Befund erstellen können. Genau deshalb dauert Mikrobiologie manchmal länger als andere Laborbereiche – Geduld gehört hier einfach dazu.

Welchen Begriff sollen wir als Nächstes erklären? Schreibt es uns in die Kommentare und folgt uns für mehr Laborwissen aus beiden Laboren – einfach, kurz und verständlich.

Labor Dr. Fenner und Kollegen & Labor Dr. Heidrich und Kollegen
Gemeinsam für Gesundheit.

2,9 Milliarden Menschen. Und trotzdem gilt es als Kleinigkeit. „Hab nur Kopfschmerzen" – ein Satz, den fast jeder schon ...
05/09/2026

2,9 Milliarden Menschen. Und trotzdem gilt es als Kleinigkeit. „Hab nur Kopfschmerzen" – ein Satz, den fast jeder schon gesagt hat. Die aktuelle Global Burden of Disease Study zeigt, wie groß das Thema wirklich ist: 34,6 Prozent der Weltbevölkerung hatten 2023 eine Kopfschmerzerkrankung. Mehr als jede dritte Person. Und das seit über drei Jahrzehnten nahezu unverändert.

📊 Frauen trifft es deutlich häufiger: 17,6 Prozent sind von Migräne betroffen, bei Männern 10,5 Prozent. Bei Frauen unter 50 ist Migräne sogar die häufigste Ursache für krankheitsbedingte Einschränkungen im Alltag.

Ein Punkt fällt besonders auf: Kopfschmerz durch Medikamentenübergebrauch ist weit verbreitet. Manchmal hält also genau das Mittel den Schmerz aufrecht, das ihn lindern soll.

Wenn Kopfschmerzen bei dir regelmäßig auftreten, sprich sie in deiner Praxis an – auch dann, wenn du sie bisher für normal gehalten hast.

💬 Kennt ihr das, dass Kopfschmerzen im Umfeld nicht ernst genommen werden? Schreibt es uns in die Kommentare.

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Quellen: Global Burden of Disease Study 2023, Lancet Neurology 2025 · DMKG & DGN 2026
Wichtig: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information. Ob Beschwerden abgeklärt werden müssen und wie sie einzuordnen sind, entscheidet immer deine behandelnde Ärztin oder dein behandelnder Arzt.

02/09/2026

Es gibt eine wichtige Neuigkeit: Die Social-Media-Kanäle vom Labor Dr. Heidrich und Kollegen und vom Labor Dr. Fenner und Kollegen werden zusammengelegt. Deshalb seht ihr diesen Beitrag auch auf beiden Accounts – es ist der letzte, den wir getrennt veröffentlichen.

Der Hintergrund: Zwei der bekanntesten Hamburger Labore wachsen zusammen. Das Labor Dr. Fenner ist seit rund 70 Jahren fester Bestandteil der Hamburger Laborlandschaft, mit Schwerpunkten in Humangenetik, Umweltmedizin, Infektions- und Liquordiagnostik. Im Labor Dr. Heidrich laufen täglich über 20.000 Analysen – von der allgemeinen Labormedizin über Mikrobiologie bis zur Allergie-, Autoimmun- und Tumordiagnostik. Gemeinsam decken wir künftig ein noch breiteres Spektrum ab.

Was das für euch bedeutet: Ab sofort läuft alles gemeinsam auf weiter. Die Kanäle vom Labor Dr. Fenner ziehen dorthin um und werden künftig nicht mehr bespielt. Wenn ihr uns bisher über gefolgt seid, folgt einfach – dann verpasst ihr nichts.

Inhaltlich ändert sich für euch nichts an dem, was ihr kennt: Einblicke ins Labor, Mikrobiologie, Laborwissen und Blicke hinter die Kulissen. Es kommen nur mehr Themen und neue Gesichter von beiden Standorten dazu.

Eine Sache noch: Der gemeinsame Kanal bekommt in Kürze einen neuen Namen. Wundert euch also nicht, wenn sich der Auftritt bald verändert – dahinter stecken weiterhin dieselben Teams aus beiden Laboren.

Ihr findet uns auf Instagram, Facebook und TikTok. Wir freuen uns auf euch!

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28/08/2026

Alle guten Dinge sind drei. Extract, Core – und heute der letzte Schritt: der View. Louis ist noch einmal bei Lars in der NIPT, um das dritte Gerät der Prozesskette vorzustellen.

Zählen klingt erst mal simpel. Tatsächlich steckt dahinter hochpräzise Technik: Nach dem Core werden die Proben in einer speziellen Platte mit feinem Filterboden in den View gestellt. Damit keine Partikel oder Fasern das Ergebnis stören, wird die Oberfläche vorher mit einem fusselfreien Tuch gereinigt.

Der View ist im Grunde eine sehr genaue Kamera: Er fotografiert die markierten Objekte durch den Plattenboden hindurch – Bild für Bild. Die Software zählt anschließend jedes einzelne Signal. Am Ende sind das mehrere Hunderttausend Signale pro Chromosom.

Entscheidend ist dabei nicht die große Zahl, sondern das Verhältnis: Für jedes Chromosom wird eine bestimmte Signalmenge erwartet. Liegt für ein Chromosom etwas mehr vor als erwartet, kann das ein Hinweis darauf sein, dass es dreifach angelegt ist. Es geht also um kleine Unterschiede – und genau deshalb muss so exakt gezählt werden.

Wichtig zu wissen: Der NIPT ist ein Screeningverfahren. Er liefert eine Wahrscheinlichkeit, keine Diagnose. Was ein Ergebnis konkret bedeutet, besprechen immer die behandelnden Ärztinnen und Ärzte.

Drei Geräte, ein Weg: Extract holt heraus, Core macht sichtbar, View zählt. Erst zusammen entsteht ein Ergebnis.

Welches Gerät sollen wir euch als Nächstes zeigen? Schreibt es uns in die Kommentare und folgt uns für mehr Einblicke aus dem Labor.

Wichtig: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information. Ob Beschwerden abgeklärt werden müssen und wie ein Befund einzuordnen ist, entscheidet immer deine behandelnde Ärztin oder dein behandelnder Arzt.

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25/08/2026

Brot und Butter der PCR – der Mastermix. Ihr habt nachgefragt, wir liefern nach: Was steckt eigentlich in einem Mastermix – und warum läuft ohne ihn in der PCR gar nichts?

Der Mastermix ist die Grundlage jeder PCR-Reaktion. In ihm sind alle Komponenten enthalten, die es braucht, damit aus winzigen Mengen Erbgut überhaupt ein nachweisbares Signal wird:

🧬 Nukleotide (dNTPs) – die Bausteine, aus denen die neue DNA zusammengesetzt wird.
🧬 Primer – kurze Sequenzen, die spezifisch an die gesuchte Genregion binden. Sie bestimmen, welcher Abschnitt der DNA vervielfältigt wird – und damit, welchen Erreger wir überhaupt detektieren können.
🧬 Polymerase – das Enzym, das die DNA-Sequenz kopiert und millionenfach vervielfältigt. Ohne sie passiert schlicht nichts.

Bei uns in der PCR gehört der Mastermix zum täglichen Handwerkszeug. Er ist der Grund, warum moderne Molekulardiagnostik so empfindlich arbeiten kann – und warum Präzision hier bei jedem einzelnen Schritt zählt.

Ihr habt weitere Fragen zu Mastermixen oder anderen Themen aus der PCR? Schreibt sie uns in die Kommentare. Lasst ein Like da und folgt uns für mehr Laborwissen – einfach und verständlich erklärt.

Wichtig: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information. Ob Beschwerden abgeklärt werden müssen und wie ein Befund einzuordnen ist, entscheidet immer deine behandelnde Ärztin oder dein behandelnder Arzt. Die im Video gezeigten Bilder sind KI-generierte Symbolbilder zur Veranschaulichung.

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22/08/2026

Zehn Keime reichen. Mehr braucht Shigella dysenteriae nicht. Die meisten Bakterien brauchen große Mengen, um überhaupt etwas auszulösen. Dieses hier gehört zu den Ausnahmen – und genau das macht es mikrobiologisch so spannend.

1897 entdeckt der japanische Mikrobiologe Kiyoshi Shiga mitten in einer Epidemie mit über 91.000 Infektionen einen winzigen Erreger. Heute wissen wir: Shigella dysenteriae ist klein, unbeweglich, gramnegativ und lebt im Dickdarm. Laktose abbauen kann es nicht. Aber es produziert Shigatoxin Typ 1 – und das ist der eigentliche Grund für seine Wirkung.

Übertragen wird es fäkal-oral: über kontaminiertes Wasser, Lebensmittel oder Gebrauchsgegenstände. Nach ein bis zwei Tagen Inkubationszeit können wässrige Durchfälle, Bauchkrämpfe und Fieber auftreten.

Für uns im Labor ist der Nachweis eine Zeitfrage. Shigellen mögen's frisch – Stuhlproben oder Abstriche sollten innerhalb weniger Stunden bei uns sein, sonst bleibt der Erreger unsichtbar. Wir legen Kulturen auf geeigneten Nährmedien an, weisen das Erbgut per PCR direkt nach und typisieren den Stamm. Gerade bei größeren Ausbrüchen ist genau diese Typisierung entscheidend, um Zusammenhänge zu erkennen.

Ein Paradebeispiel dafür, dass Größe nicht über Wirkung entscheidet. 💚

Welchen Keim sollen wir uns im Mikrobenzirkus als Nächstes anschauen? Schreib es uns in die Kommentare.

Wichtig: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information. Ob Beschwerden abgeklärt werden müssen und wie ein Befund einzuordnen ist, entscheidet immer deine behandelnde Ärztin oder dein behandelnder Arzt.
Die im Video gezeigten Bilder sind KI-generierte Symbolbilder zur Veranschaulichung.

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19/08/2026

Ein Welttag, den fast keiner kennt. Heute ist Welttag der humanitären Hilfe. Ausgerufen von den Vereinten Nationen – für die Menschen, die dorthin gehen, wo Hilfe gebraucht wird. Nach Erdbeben, nach Überschwemmungen, in Krisenregionen. Und für die Menschen, denen dort geholfen wird.

Humanitäre Hilfe klingt erst mal abstrakt. Konkret heißt das: sauberes Wasser. Etwas zu essen. Ein Dach über dem Kopf. Medizinische Versorgung.

Also ziemlich genau die Dinge, über die sich eigentlich kein Mensch Sorgen machen sollte.

Das Datum ist dabei kein Zufall: Der 19. August erinnert an den Anschlag auf das UN-Hauptquartier in Bagdad im Jahr 2003. Fünf Jahre später haben die Vereinten Nationen daraus diesen Gedenktag gemacht.

Warum wir als Labor darauf aufmerksam machen? Weil medizinische Versorgung ein Teil davon ist – und weil so ein Tag ruhig mal auffallen darf.

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Symbolbilder im Video, KI-generiert.

13/08/2026

Ihr habt in den Kommentaren gefragt: Was wächst eigentlich auf den Tasten im Aufzug? 🛗

Also haben Louis und Luca den Test gemacht. Beprobt wurden der Startknopf und der Rufknopf eines öffentlichen Aufzugs. Danach ging es zurück ins Labor: 48 Stunden im Brutschrank – und dann sichtbar machen, was vorher unsichtbar war.

Das Ergebnis: Staphylokokken und Mikrokokken, die kleinen gelben Kolonien. Beides gehört zur ganz normalen Hautflora, die jeder Mensch mit sich trägt. Und tatsächlich war es sogar verhältnismäßig wenig.

Kein Grund zur Sorge also – aber trotzdem ein guter Anlass, sich regelmäßig und gründlich die Hände zu waschen. Für dich und für andere. 🧼

Welchen Alltagsgegenstand sollen wir als Nächstes testen? Schreibt es uns in die Kommentare 👇

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10/08/2026

Manchmal braucht die gesuchte DNA einen Beschützer, der selbst gar nicht gesucht wird. Stefan hat uns aus den Kommentaren eine Frage mitgebracht: Was bedeutet eigentlich das c in cRNA? Genau solche Fragen greifen wir hier gerne auf.

Das c steht für Carrier – also Träger-RNA. Bei der Extraktion geben wir sie dem Ansatz bewusst zusätzlich hinzu. Ihre Aufgabe: unspezifische Bindungsstellen blockieren, damit sich dort keine Ziel-DNA anlagert und uns verloren geht.

Der Effekt ist also ein indirekter. Die cRNA selbst wird später nicht nachgewiesen – sie sorgt nur dafür, dass am Ende möglichst viel von dem übrig bleibt, worauf es wirklich ankommt. Gerade bei sehr kleinen Ausgangsmengen kann das den Unterschied machen. 🧬

Welchen Begriff aus der Molekulardiagnostik sollen wir als Nächstes erklären? Schreibt es uns in die Kommentare.

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Hinweis: Für die Visualisierung der molekularen Abläufe in diesem Video haben wir KI-generierte Bilder eingesetzt. Sie dienen der Veranschaulichung und zeigen keine echten Aufnahmen aus unserem Labor.

07/08/2026

Wir unterbrechen diese Sendung für eine kleine Mitteilung. 🤍 Eva bekommt Nachwuchs – und damit gibt sie den Kittel erstmal weiter. Wer den Mikrobenzirkus verfolgt, kennt sie als das Gesicht der Reihe: Sie hat euch Bakterien, Pilze und Parasiten näher gebracht.

Und weil hier auch mikrobiologisch immer etwas nachwächst, geht es natürlich weiter. Übernehmen wird Alex – ein Gesicht, das ihr aus den letzten Folgen schon kennt. Er hat Biochemie studiert und arbeitet bei uns in der Mikrobiologie.

Liebe Eva, danke für alles, was du in den Mikrobenzirkus gesteckt hast – wir freuen uns schon darauf, wenn du wieder mit dabei bist. Und Alex: Bühne frei.

Welche Mikrobe soll Alex als Erstes unter das Mikroskop legen? Schreibt es uns in die Kommentare.

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Dienstag 08:00 - 18:00
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