24/06/2026
𝗪𝗲𝗿 𝗩𝗲𝗿𝘀𝗼𝗿𝗴𝘂𝗻𝗴 𝘀𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿𝗻 𝘄𝗶𝗹𝗹, 𝗺𝘂𝘀𝘀 𝗱𝗶𝗲 𝗔𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁𝘀𝗯𝗲𝗱𝗶𝗻𝗴𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗠𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝘀𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿𝗻, 𝗱𝗶𝗲 𝗩𝗲𝗿𝘀𝗼𝗿𝗴𝘂𝗻𝗴 𝗹𝗲𝗶𝘀𝘁𝗲𝗻.
Mit diesem Gedanken haben wir letzte Woche den 𝗩𝗗𝗕𝗪-𝗙𝗿ü𝗵𝗷𝗮𝗵𝗿𝘀𝗸𝗼𝗻𝗴𝗿𝗲𝘀𝘀 𝗛𝗲𝗮𝗹𝘁𝗵 𝗶𝗻 𝗖𝗮𝗿𝗲 𝗣𝗿𝗼𝗳𝗲𝘀𝘀𝗶𝗼𝗻𝘀 in Erfurt eröffnet.
Unter dem Motto „Gesund versorgen – Beschäftigungsfähigkeit als systemische Aufgabe“ standen die Menschen im Mittelpunkt, die täglich Verantwortung für Gesundheit, Pflege, Betreuung, Rehabilitation, Teilhabe und Bildung übernehmen.
Der Auftakt war auch deshalb ein starkes Signal, weil zentrale Partner und Institutionen sichtbar beteiligt waren:
Die hat erneut die Schirmherrschaft übernommen — vertreten durch ihren Präsidenten Dr. Klaus Reinhardt.
Die für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) hat die Veranstaltung maßgeblich mitgetragen und fachlich gestärkt.
Rainer Poniewaß, Geschäftsführer der Landeskrankenhausgesellschaft Thüringen, brachte die Perspektive der Versorgungspraxis und der Einrichtungen ein.
Und dass Tina Rudolph, Staatssekretärin für Gesundheit aus dem Thüringer Ministerium für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Familie, die Eröffnung ebenfalls mit einem Grußwort begleitet hat, ist ein wichtiges Zeichen landespolitischer Wertschätzung für unser Kongressthema.
Mit ihren Grußworten haben Dr. Klaus Reinhardt, Staatssekretärin Tina Rudolph, Dr. Johanna Stranzinger und Rainer Poniewaß den Auftakt aus unterschiedlichen Perspektiven gerahmt: ärztlich-berufspolitisch, landespolitisch, präventionsfachlich und aus Sicht der Versorgungspraxis.
In meiner Eröffnungsrede habe ich deutlich gemacht:
𝗕𝗲𝘀𝗰𝗵ä𝗳𝘁𝗶𝗴𝘁𝗲 𝗶𝗻 𝗚𝗲𝘀𝘂𝗻𝗱𝗵𝗲𝗶𝘁𝘀- 𝘂𝗻𝗱 𝗦𝗼𝘇𝗶𝗮𝗹𝗯𝗲𝗿𝘂𝗳𝗲𝗻 sichern nicht nur Versorgung. Sie 𝘀𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿𝗻 𝘀𝗼𝘇𝗶𝗮𝗹𝗲 𝗜𝗻𝗳𝗿𝗮𝘀𝘁𝗿𝘂𝗸𝘁𝘂𝗿. Ohne sie funktionieren weder unser Gesundheitswesen noch viele andere Bereiche unserer Gesellschaft und Wirtschaft.
Deshalb dürfen wir Beschäftigungsfähigkeit nicht nur als individuelle Aufgabe der Einzelnen verstehen.
Beschäftigungsfähigkeit entsteht durch gute Arbeitsorganisation, wirksame Prävention, verlässliche soziale Strukturen, politische Rahmensetzung und arbeitsmedizinische Expertise.
Gute Arbeitsbedingungen entstehen dort, wo Politik, Unternehmen, Unfallversicherung, Interessenvertretungen, Wissenschaft und betrieblicher Arbeits- und Gesundheitsschutz gemeinsam Verantwortung übernehmen.
Arbeitsmedizin gehört an den Tisch, wenn über die Zukunft von Gesundheits- und Sozialberufen gesprochen wird.
💐 Vielen Dank an alle Partner:innen, Gäste, Referierenden und Teilnehmenden, die diesen Auftakt möglich gemacht haben!
Fotos: Kollmeier