Susanne H. Liebe - VDBW

Susanne H. Liebe - VDBW Verbandspräsidentin, Interessenvertretung, Arbeitsmedizin

𝗪𝗲𝗿 𝗩𝗲𝗿𝘀𝗼𝗿𝗴𝘂𝗻𝗴 𝘀𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿𝗻 𝘄𝗶𝗹𝗹, 𝗺𝘂𝘀𝘀 𝗱𝗶𝗲 𝗔𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁𝘀𝗯𝗲𝗱𝗶𝗻𝗴𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗠𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝘀𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿𝗻, 𝗱𝗶𝗲 𝗩𝗲𝗿𝘀𝗼𝗿𝗴𝘂𝗻𝗴 𝗹𝗲𝗶𝘀𝘁𝗲𝗻.Mit diesem Gedanke...
24/06/2026

𝗪𝗲𝗿 𝗩𝗲𝗿𝘀𝗼𝗿𝗴𝘂𝗻𝗴 𝘀𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿𝗻 𝘄𝗶𝗹𝗹, 𝗺𝘂𝘀𝘀 𝗱𝗶𝗲 𝗔𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁𝘀𝗯𝗲𝗱𝗶𝗻𝗴𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗠𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝘀𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿𝗻, 𝗱𝗶𝗲 𝗩𝗲𝗿𝘀𝗼𝗿𝗴𝘂𝗻𝗴 𝗹𝗲𝗶𝘀𝘁𝗲𝗻.
Mit diesem Gedanken haben wir letzte Woche den 𝗩𝗗𝗕𝗪-𝗙𝗿ü𝗵𝗷𝗮𝗵𝗿𝘀𝗸𝗼𝗻𝗴𝗿𝗲𝘀𝘀 𝗛𝗲𝗮𝗹𝘁𝗵 𝗶𝗻 𝗖𝗮𝗿𝗲 𝗣𝗿𝗼𝗳𝗲𝘀𝘀𝗶𝗼𝗻𝘀 in Erfurt eröffnet.
Unter dem Motto „Gesund versorgen – Beschäftigungsfähigkeit als systemische Aufgabe“ standen die Menschen im Mittelpunkt, die täglich Verantwortung für Gesundheit, Pflege, Betreuung, Rehabilitation, Teilhabe und Bildung übernehmen.
Der Auftakt war auch deshalb ein starkes Signal, weil zentrale Partner und Institutionen sichtbar beteiligt waren:
Die hat erneut die Schirmherrschaft übernommen — vertreten durch ihren Präsidenten Dr. Klaus Reinhardt.
Die für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) hat die Veranstaltung maßgeblich mitgetragen und fachlich gestärkt.
Rainer Poniewaß, Geschäftsführer der Landeskrankenhausgesellschaft Thüringen, brachte die Perspektive der Versorgungspraxis und der Einrichtungen ein.
Und dass Tina Rudolph, Staatssekretärin für Gesundheit aus dem Thüringer Ministerium für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Familie, die Eröffnung ebenfalls mit einem Grußwort begleitet hat, ist ein wichtiges Zeichen landespolitischer Wertschätzung für unser Kongressthema.
Mit ihren Grußworten haben Dr. Klaus Reinhardt, Staatssekretärin Tina Rudolph, Dr. Johanna Stranzinger und Rainer Poniewaß den Auftakt aus unterschiedlichen Perspektiven gerahmt: ärztlich-berufspolitisch, landespolitisch, präventionsfachlich und aus Sicht der Versorgungspraxis.
In meiner Eröffnungsrede habe ich deutlich gemacht:
𝗕𝗲𝘀𝗰𝗵ä𝗳𝘁𝗶𝗴𝘁𝗲 𝗶𝗻 𝗚𝗲𝘀𝘂𝗻𝗱𝗵𝗲𝗶𝘁𝘀- 𝘂𝗻𝗱 𝗦𝗼𝘇𝗶𝗮𝗹𝗯𝗲𝗿𝘂𝗳𝗲𝗻 sichern nicht nur Versorgung. Sie 𝘀𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿𝗻 𝘀𝗼𝘇𝗶𝗮𝗹𝗲 𝗜𝗻𝗳𝗿𝗮𝘀𝘁𝗿𝘂𝗸𝘁𝘂𝗿. Ohne sie funktionieren weder unser Gesundheitswesen noch viele andere Bereiche unserer Gesellschaft und Wirtschaft.
Deshalb dürfen wir Beschäftigungsfähigkeit nicht nur als individuelle Aufgabe der Einzelnen verstehen.
Beschäftigungsfähigkeit entsteht durch gute Arbeitsorganisation, wirksame Prävention, verlässliche soziale Strukturen, politische Rahmensetzung und arbeitsmedizinische Expertise.
Gute Arbeitsbedingungen entstehen dort, wo Politik, Unternehmen, Unfallversicherung, Interessenvertretungen, Wissenschaft und betrieblicher Arbeits- und Gesundheitsschutz gemeinsam Verantwortung übernehmen.

Arbeitsmedizin gehört an den Tisch, wenn über die Zukunft von Gesundheits- und Sozialberufen gesprochen wird.

💐 Vielen Dank an alle Partner:innen, Gäste, Referierenden und Teilnehmenden, die diesen Auftakt möglich gemacht haben!

Fotos: Kollmeier

𝗡𝗲𝘁𝘇𝘄𝗲𝗿𝗸𝘁𝗿𝗲𝗳𝗳𝗲𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗹𝗲𝗶𝘁𝗲𝗻𝗱𝗲𝗻 𝗕𝗲𝘁𝗿𝗶𝗲𝗯𝘀ä𝗿𝘇𝘁𝗶𝗻𝗻𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗕𝗲𝘁𝗿𝗶𝗲𝗯𝘀ä𝗿𝘇𝘁𝗲 𝗱𝗲𝗿 𝗨𝗻𝗶𝘃𝗲𝗿𝘀𝗶𝘁ä𝘁𝘀𝗸𝗹𝗶𝗻𝗶𝗸𝗲𝗻 – diesmal am Uniklinikum Müns...
09/06/2026

𝗡𝗲𝘁𝘇𝘄𝗲𝗿𝗸𝘁𝗿𝗲𝗳𝗳𝗲𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗹𝗲𝗶𝘁𝗲𝗻𝗱𝗲𝗻 𝗕𝗲𝘁𝗿𝗶𝗲𝗯𝘀ä𝗿𝘇𝘁𝗶𝗻𝗻𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗕𝗲𝘁𝗿𝗶𝗲𝗯𝘀ä𝗿𝘇𝘁𝗲 𝗱𝗲𝗿 𝗨𝗻𝗶𝘃𝗲𝗿𝘀𝗶𝘁ä𝘁𝘀𝗸𝗹𝗶𝗻𝗶𝗸𝗲𝗻 – diesmal am Uniklinikum Münster
Kurz vor Pfingsten kamen wir im Netzwerk der leitenden Betriebsärztinnen und Betriebsärzte der Universitätskliniken zusammen. Herzlichen Dank an das UK Münster für die Gastfreundschaft und den offenen, kollegialen Austausch.
Solche Treffen zeigen immer wieder: In der Arbeitsmedizin großer Versorgungseinrichtungen geht es selten um einfache Einzelfragen. Es geht um Schnittstellen, Zuständigkeiten, Umsetzbarkeit und Verantwortung.
Einige Fragen haben uns besonders beschäftigt:
Wie klar trennen wir BEM-Beratung und Eignungsbeurteilung – und wo wird es in der Praxis unscharf?
Warum wird Mutterschutz je nach Bundesland unterschiedlich ausgelegt – und was bedeutet das für die tägliche betriebsärztliche Beratung?
Wie organisieren wir arbeitsmedizinische Vorsorge für internationale Beschäftigte rechtssicher und praktikabel?
Warum funktionieren digitale Lösungen in der Patientenversorgung häufig schneller als in der arbeitsmedizinischen Versorgung?
Und wie gestalten wir die Schnittstelle zwischen Arbeitsmedizin und Krankenhaushygiene so, dass Verantwortung wirklich klar ist?

Meine Kernbotschaft:
Der betriebsärztliche Betreuungsbericht ist nicht nur ein Pflichtdokument. Er ist ein strategisches Instrument.
Er stößt Lösungen an.
Er schafft Sichtbarkeit.
Er zeigt Ressourcenbedarfe.
Er strukturiert Prävention.
Und er macht deutlich, welchen Beitrag Arbeitsmedizin zur Beschäftigungsfähigkeit und Stabilität von Unternehmen leistet.

Viele dieser Themen begleiten uns seit Jahren. Andere werden durch Internationalisierung, Digitalisierung, neue rechtliche Anforderungen und wachsende Versorgungsbelastung noch dringlicher.

Umso wichtiger ist der gemeinsame fachliche Austausch.
Genau daran knüpfen wir nächste Woche beim 𝗩𝗗𝗕𝗪-𝗙𝗿ü𝗵𝗷𝗮𝗵𝗿𝘀𝗸𝗼𝗻𝗴𝗿𝗲𝘀𝘀 𝗛𝗲𝗮𝗹𝘁𝗵 𝗶𝗻 𝗖𝗮𝗿𝗲 𝗣𝗿𝗼𝗳𝗲𝘀𝘀𝗶𝗼𝗻𝘀 an. Dort führen wir die Diskussion weiter – interdisziplinär, praxisnah und mit dem Anspruch, konkrete Lösungen für gesunde Arbeit im Gesundheits- und Sozialwesen zu entwickeln.
👉VDBW Frühjahrskongress Health in Care Professions
📅 17. -19. Juni
📍 Messe Erfurt
🔗https://www.vdbw.de/fortbildung/veranstaltung/health-in-care-professions-vdbw-fruehjahrskongress-save-the-date

P.S.: Arbeitsmedizin und die Gesundheit von arbeitenden Menschen enden übrigens nicht am Klinikgelände. Unsere 𝗘𝘅𝗸𝘂𝗿𝘀𝗶𝗼𝗻 𝗶𝗻 𝗱𝗲𝗻 𝗔𝗹𝗹𝘄𝗲𝘁𝘁𝗲𝗿𝘇𝗼𝗼 Münster hat eindrucksvoll gezeigt, wie vielfältig Anforderungsprofile, Gefährdungen und Schutzkonzepte sein können.

Prävention als Zukunftsaufgabe? Für uns ist sie Gegenwart – täglich, in jedem Betrieb.🩺 Deutscher Ärztetag 2026 in Hanno...
13/05/2026

Prävention als Zukunftsaufgabe? Für uns ist sie Gegenwart – täglich, in jedem Betrieb.

🩺 Deutscher Ärztetag 2026 in Hannover.
Prävention zu stärken ist eine der entscheidenden Zukunftsaufgaben für die Gesundheitspolitik Deutschlands. Für einen Erfolg muss sie interprofessionell, sektorenverbindend und in Lebenswelten stattfinden – so die neue Präsidentin der Landesärztekammer Niedersachsen, Dr. med. Marion Charlotte Renneberg, zur Eröffnung des 130. Deutschen Ärztetages.
Angesichts wirtschaftlicher Herausforderungen, einer älter werdenden Gesellschaft, Fachkräftemangel und Versorgungsunsicherheiten braucht es die gemeinsame Lösungskompetenz aller.

Und hier kommen wir ins Spiel.
𝗙𝗮𝗰𝗵ä𝗿𝘇𝘁:𝗶𝗻𝗻𝗲𝗻 𝗳ü𝗿 𝗔𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁𝘀𝗺𝗲𝗱𝗶𝘇𝗶𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗕𝗲𝘁𝗿𝗶𝗲𝗯𝘀ä𝗿𝘇𝘁:𝗶𝗻𝗻𝗲𝗻 arbeiten täglich präventiv, beratend und versorgungsnah in den Betrieben dieses Landes. Sie führen Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen durch, impfen, leiten Reha-Maßnahmen ein und begleiten Rückkehrer:innen nach Krankheit am Arbeitsplatz. Unsere Schnittstellen: Gesundheitsämter, Reha-Einrichtungen, Krankenkassen, Unfallversicherer.
Das IST 𝘀𝗲𝗸𝘁𝗼𝗿𝗲𝗻𝘃𝗲𝗿𝗯𝗶𝗻𝗱𝗲𝗻𝗱𝗲 𝗩𝗲𝗿𝘀𝗼𝗿𝗴𝘂𝗻𝗴 – im größten Präventionssetting Deutschlands: der Arbeitswelt.
Und dennoch fällt die Arbeitsmedizin aus der regulatorischen Versorgungslogik heraus – ob bei Zugriffsrechten auf die ePA oder bei der Zuweisung von Beschäftigten zur Lungenkrebsfrüherkennung.

Sektorenverbindende Versorgung fängt in den Köpfen der Entscheider:innen an.
Es ist Zeit, dass die Arbeitsmedizin endlich mitgedacht wird.

𝗔𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁𝘀𝗺𝗲𝗱𝗶𝘇𝗶𝗻 𝗶𝘀𝘁 𝗼𝗵𝗻𝗲 𝗾𝘂𝗮𝗹𝗶𝗳𝗶𝘇𝗶𝗲𝗿𝘁𝗲 𝗔𝘀𝘀𝗶𝘀𝘁𝗲𝗻𝘇𝗽𝗲𝗿𝘀𝗼𝗻𝗮𝗹 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗱𝗲𝗻𝗸𝗯𝗮𝗿.Für viele Praxen und Dienste stellt sich die zentr...
23/04/2026

𝗔𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁𝘀𝗺𝗲𝗱𝗶𝘇𝗶𝗻 𝗶𝘀𝘁 𝗼𝗵𝗻𝗲 𝗾𝘂𝗮𝗹𝗶𝗳𝗶𝘇𝗶𝗲𝗿𝘁𝗲 𝗔𝘀𝘀𝗶𝘀𝘁𝗲𝗻𝘇𝗽𝗲𝗿𝘀𝗼𝗻𝗮𝗹 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗱𝗲𝗻𝗸𝗯𝗮𝗿.
Für viele Praxen und Dienste stellt sich die zentrale Frage:
👉 Wie qualifizieren wir unser Assistenzpersonal so, dass es im Alltag wirklich entlastet und eigenständig arbeiten kann?
Genau hier setzen wir an.
Zum VDBW Frühjahrskongress Health in Care Professions bieten wir wieder ein umfassendes Satellitenprogramm für arbeitsmedizinisches Assistenzpersonal an.
Was erwartet euch?
– Seminare auf Basis des Mustercurriculums der Bundesärztekammer
– Praxisnahe Inhalte für die direkte Anwendung
– Orientierung an den realen Anforderungen in der arbeitsmedizinischen Versorgung
Das Angebot richtet sich an:
✔️ MFA und Assistenzpersonal in der Arbeitsmedizin
✔️ Praxen und Dienste, die ihre Teams gezielt weiterentwickeln wollen
✔️ Alle, die einen Einstieg in die Arbeitsmedizin suchen

𝗔𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁𝘀𝗺𝗲𝗱𝗶𝘇𝗶𝗻 𝗶𝘀𝘁 𝗲𝗶𝗻 𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁𝘀𝗳𝗲𝗹𝗱 – und braucht gut aufgestellte Teams.

𝗚𝗲𝘄𝗮𝗹𝘁 𝗴𝗲𝗴𝗲𝗻 𝗚𝗲𝘀𝘂𝗻𝗱𝗵𝗲𝗶𝘁𝘀𝗽𝗲𝗿𝘀𝗼𝗻𝗮𝗹: Was die Daten sagen – und was folgen muss.Ich war beim Symposium der Sächsischen Krank...
28/03/2026

𝗚𝗲𝘄𝗮𝗹𝘁 𝗴𝗲𝗴𝗲𝗻 𝗚𝗲𝘀𝘂𝗻𝗱𝗵𝗲𝗶𝘁𝘀𝗽𝗲𝗿𝘀𝗼𝗻𝗮𝗹: Was die Daten sagen – und was folgen muss.
Ich war beim Symposium der Sächsischen Krankenhausgesellschaft zum Thema Gewalt am Arbeitsplatz. Ein Thema, das mich – auch als Arbeitsmedizinerin und Verbandspräsidentin – unmittelbar bewegt.
Die Zahlen sind eindeutig: Die BGW registriert jährlich mehr als 3.000 meldepflichtige Gewaltvorfälle in Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege. Mehr als die Hälfte der Beschäftigten erlebt verbale Übergriffe, 22% körperliche Gewalt – Dunkelziffer nicht eingerechnet.
Hinter diesen Zahlen stehen Menschen. Mit echten Verletzungen – körperlich und seelisch.
Dr. Mark Frank vom Städtischen Klinikum Dresden hat gezeigt, welche Rahmenbedingungen für erfolgreiche Gewaltprävention notwendig sind. Danièl Lautenschlag von Wortgefecht stellte sein Konzept vor, wenn verbale Deeskalation an ihre Grenzen stößt.
Was ich mitnehme:
– 𝗚𝗲𝘄𝗮𝗹𝘁𝘀𝗰𝗵𝘂𝘁𝘇 𝗶𝘀𝘁 𝗣𝗳𝗹𝗶𝗰𝗵𝘁𝗮𝘂𝗳𝗴𝗮𝗯𝗲 für Arbeitgeber:innen - und Thema für Gefährdungsbeurteilungen. Schutzkonzepte müssen systemisch gedacht werden.
– 𝗔𝗹𝗹𝗲 𝗩𝗼𝗿𝗳ä𝗹𝗹𝗲 𝗺𝗲𝗹𝗱𝗲𝗻 – nicht nur die meldepflichtigen. Das muss im Unternehmen auch anonym möglich sein. Denn: 𝗼𝗵𝗻𝗲 𝗭𝗮𝗵𝗹𝗲𝗻 𝗸𝗲𝗶𝗻 𝗕𝘂𝗱𝗴𝗲𝘁 für die Entwicklung und Anpassung von Schutzkonzepten.
– 𝗞𝗼𝗺𝗽𝗲𝘁𝗲𝗻𝘇𝗲𝗿𝘄𝗲𝗿𝗯 𝘃𝗼𝗻 𝗔𝗻𝗳𝗮𝗻𝗴 𝗮𝗻 - Deeskalationstrainings gehören schon in die Ausbildung. Bevor unsere Beschäftigten auf berufliche Realitäten treffen.

Herzlichen Dank an die Sachsen e. V. , Dr. Mark Frank und Lautenschlag für eine eindrucksvolle Veranstaltung!
Ich freue mich, Danièl Lautenschlag für den 𝗩𝗗𝗕𝗪 𝗙𝗿ü𝗵𝗷𝗮𝗵𝗿𝘀𝗸𝗼𝗻𝗴𝗿𝗲𝘀𝘀 𝗛𝗲𝗮𝗹𝘁𝗵 𝗶𝗻 𝗖𝗮𝗿𝗲 𝗣𝗿𝗼𝗳𝗲𝘀𝘀𝗶𝗼𝗻𝘀 als Referenten gewonnen zu haben. 📌 17.-19. Juni, Erfurt, https://www.vdbw.de/fortbildung/veranstaltung/health-in-care-professions-vdbw-fruehjahrskongress-save-the-date

𝗔𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁𝘀𝗺𝗲𝗱𝗶𝘇𝗶𝗻𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲 𝗩𝗼𝗿𝘀𝗼𝗿𝗴𝗲 𝗽𝗲𝗿 𝗩𝗶𝗱𝗲𝗼 – 𝗖𝗵𝗮𝗻𝗰𝗲 𝗼𝗱𝗲𝗿 𝗕𝗲𝗹𝗶𝗲𝗯𝗶𝗴𝗸𝗲𝗶𝘁?Diese Frage hat mich auf der DGAUM-Jahrestagung beschä...
27/03/2026

𝗔𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁𝘀𝗺𝗲𝗱𝗶𝘇𝗶𝗻𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲 𝗩𝗼𝗿𝘀𝗼𝗿𝗴𝗲 𝗽𝗲𝗿 𝗩𝗶𝗱𝗲𝗼 – 𝗖𝗵𝗮𝗻𝗰𝗲 𝗼𝗱𝗲𝗿 𝗕𝗲𝗹𝗶𝗲𝗯𝗶𝗴𝗸𝗲𝗶𝘁?
Diese Frage hat mich auf der DGAUM-Jahrestagung beschäftigt – und sie wird sicher auch weiter gestellt werden (müssen).
Wir haben diskutiert, was Digitalisierung und KI in der Arbeitsmedizin leisten können. Und was passiert, wenn die Videosprechstunde nicht als Ergänzung verstanden wird, sondern als Ersatz. Sogar für Eignungsfragestellungen und Tauglichkeitsuntersuchungen.
Die neue AMR 3.4 hat hier klare 𝗟𝗲𝗶𝘁𝗽𝗹𝗮𝗻𝗸𝗲𝗻 gesetzt – und trotzdem erleben wir in der Praxis, dass diese Grenzen bereits jetzt ausgereizt oder überschritten werden.
𝗠𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗣𝗼𝘀𝗶𝘁𝗶𝗼𝗻 𝗶𝘀𝘁 𝗸𝗹𝗮𝗿:
Ärztliche Vorsorge lebt von 𝗕𝗲𝗴𝗲𝗴𝗻𝘂𝗻𝗴. Von 𝗩𝗲𝗿𝘁𝗿𝗮𝘂𝗲𝗻. Vom klinischen Blick, dem persönlichen Gespräch, der körperlichen Untersuchung. Das lässt sich nicht vollständig durch einen Bildschirm ersetzen – schon gar nicht bei sicherheitsrelevanten Tätigkeiten.
Digitalisierung kann und soll uns unterstützen. Aber sie darf nicht die Antwort auf Effizienzforderungen und Entbürokratisierungsrufe sein, wenn dabei Qualitätsstandards fallen. Und sie darf nicht dazu führen, dass ärztliche Konsultationen beliebig und zur austauschbaren Serviceleistung degradiert werden- auf Kosten der Beschäftigten, die wir schützen sollen.

Ortsbesichtigung in Hamburgs HafenCity – mit Helm, Warnweste und Arbeitsschutzschuhen.Hier entsteht mit dem PREVIER ein ...
08/03/2026

Ortsbesichtigung in Hamburgs HafenCity – mit Helm, Warnweste und Arbeitsschutzschuhen.

Hier entsteht mit dem PREVIER ein neuer Ort der Wissensvermittlung: Raum für Seminare, Weiterbildungen und Fachveranstaltungen. Getragen wird das Projekt gemeinsam von der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) und der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG).

Noch ist vieles Baustelle.
Aber schon jetzt wird sichtbar, wie Prävention künftig vermittelt werden soll: durch interaktive Praxiswelten, Ausstellungen und vor allem durch direktes Ausprobieren.

Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit entstehen dort, wo unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen: Unfallversicherungsträger, Arbeitsmedizin und weitere Partner:innen bringen ihr Wissen zusammen und entwickeln gemeinsame Lösungen.

Genau das braucht Prävention heute: systemisches Denken, gemeinsame Verantwortung und sektorenverbindende Zusammenarbeit.

Beim gemeinsamen Abend hat Claudia Drechsel-Schlund, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin der BGW, diese Zusammenarbeit noch einmal unterstrichen – verbunden mit der Einladung, den Kongress Health in Care Professions (HiCP) künftig auch in Hamburg stattfinden zu lassen.

Letztes Wochenende kamen im VDBW Beirat und Präsidium zusammen. Unser 𝗴𝗲𝗺𝗲𝗶𝗻𝘀𝗮𝗺𝗲𝗿 𝗙𝗼𝗸𝘂𝘀: Rahmenbedingungen schaffen, dam...
03/03/2026

Letztes Wochenende kamen im VDBW Beirat und Präsidium zusammen. Unser 𝗴𝗲𝗺𝗲𝗶𝗻𝘀𝗮𝗺𝗲𝗿 𝗙𝗼𝗸𝘂𝘀: Rahmenbedingungen schaffen, damit Arbeitsmedizin noch wirksamer wird – spürbar für unsere Mitglieder und in den Betrieben.

Wir modernisieren unsere 𝗦𝘁𝗿𝘂𝗸𝘁𝘂𝗿𝗲𝗻 (u. a. digitale Mitgliederverwaltung als Basis für komfortable Prozesse, „VDBWvernetzt“ als Kollaborationsplattform für mehr Partizipation, neue Website für mehr Reichweite) und bauen Netzwerke sowie Fortbildungsangebote insbesondere für arbeitsmedizinisches Assistenzpersonal aus. Wir stärken die sektorenverbindende Prävention, fokussieren sozialmedizinische Fragestellungen und stellen die 𝗘𝘃𝗶𝗱𝗲𝗻𝘇 der arbeitsmedizinischen Betreuung zentral.

Ein intensives Wochenende – mit vielen wertvollen Gesprächen in den Pausen und beim gemeinsamen Abend.
Lieber Beirat - liebe Kolleg:innen und Freund:innen, Danke für Eure Unterstützung und eine gute Zeit!

𝗔𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁𝘀𝗺𝗲𝗱𝗶𝘇𝗶𝗻 𝘄𝗶𝗿𝗸𝘁!

🩺 Förderung für 𝗠𝗲𝗱𝗶𝘇𝗶𝗻𝘀𝘁𝘂𝗱𝗶𝗲𝗿𝗲𝗻𝗱𝗲: Jetzt für den HiCP 2026 bewerben!Die Gesundheit von Menschen ist dir ein Anliegen – ...
23/02/2026

🩺 Förderung für 𝗠𝗲𝗱𝗶𝘇𝗶𝗻𝘀𝘁𝘂𝗱𝗶𝗲𝗿𝗲𝗻𝗱𝗲: Jetzt für den HiCP 2026 bewerben!
Die Gesundheit von Menschen ist dir ein Anliegen – aber du willst sie stärken, bevor Krankheiten entstehen? Du interessierst dich für die Verhältnisse, die Menschen gesund halten? Du willst systemisch denken und individuell wirksam sein?
Dann ist Arbeitsmedizin dein Fach.
Die Stiftung Arbeitsmedizin und Prävention fördert 5 Medizinstudierende beim Frühjahrskongress „Health in Care Professions" (HiCP) – vom 17. bis 19. Juni 2026 in Erfurt.
Was wir übernehmen:
✅ Kongressteilnahme (ohnehin kostenfrei für Studierende)
✅ Reisekosten bis zu 135 €
✅ Übernachtungskosten bis zu 100 €
✅ Nachwuchssymposium „Arbeitsmedizin for Beginners"
✅ Persönliches Mentoring durch erfahrene Arbeitsmediziner:innen
Bewerben können sich Medizinstudierende in höheren klinischen Semestern an einer deutschen Universität.
📩 Bewerbungsschluss: 01. Juni 2026
✉️ [email protected]
🌐 www.stiftung-arbeitsmedizin-praevention.de

Thüringer Ministerium für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Familie

𝗠𝗲𝗵𝗿 𝗮𝗹𝘀 5 𝗠𝗶𝗹𝗹𝗶𝗼𝗻𝗲𝗻 𝗠𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 arbeiten in Deutschland im Gesundheits- und Sozialwesen – 75% von ihnen sind 𝗙𝗿𝗮𝘂𝗲𝗻, die H...
19/02/2026

𝗠𝗲𝗵𝗿 𝗮𝗹𝘀 5 𝗠𝗶𝗹𝗹𝗶𝗼𝗻𝗲𝗻 𝗠𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 arbeiten in Deutschland im Gesundheits- und Sozialwesen – 75% von ihnen sind 𝗙𝗿𝗮𝘂𝗲𝗻, die Hälfte in 𝗧𝗲𝗶𝗹𝘇𝗲𝗶𝘁, das Durchschnittsalter liegt bei 46 Jahren und steigt.
Diese Beschäftigten erwirtschaften 12,5% unserer gesamten Bruttowertschöpfung. Ohne sie funktioniert unsere Gesellschaft nicht.
Und doch: 74% der Pflegenden schaffen ihre Arbeit nur unter großen Anstrengungen, 54% sind müde und erschöpft, 4 von 10 gehen krank zur Arbeit.

Genau deshalb braucht es unseren VDBW Frühjahrskongress „Health in Care Professions".
Denn wer sich um andere kümmert, braucht selbst Fürsorge. Wer das Rückgrat unserer Gesellschaft bildet, verdient systemische Aufmerksamkeit.
Als Betriebsärzt:innen übernehmen wir Verantwortung.
Dieser Kongress ist unsere Antwort.

🎯 SAVE THE DATE: 17.-19. Juni 2026 | Messe Erfurt
Health in Care Professions – VDBW Frühjahrskongress
Nach dem Erfolg unserer Premiere 2025 geht unser Frühjahrskongress in die zweite Runde!
Unsere Themenschwerpunkte:
✅ Politische Einordnung der Herausforderungen
✅ Lebensphasen- und gendersensible Arbeitsmedizin
✅ Digitale Anwendungen in der Arbeitsmedizin
✅ Sozialmedizinische Fragestellungen
✅ Infektions- und Impfschutz
✅ Psychische Belastungen und Gewaltprävention
✅ Hautschutz einschließlich UV-bedingte Hauterkrankungen
𝗕𝗲𝘀𝗼𝗻𝗱𝗲𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁𝗲𝗻:
✅ Umfangreiches Seminarprogramm für Betriebsärzt:innen
✅ Seminare für arbeitsmedizinisches Assistenzpersonal nach dem Mustercurriculum der Bundesärztekammer
✅ Offen für interessierte Ärzt:innen anderer Fachrichtungen und MFA

𝗗𝗮𝘀 𝗣𝗿𝗼𝗴𝗿𝗮𝗺𝗺 für Betriebsärzt:innen 𝗶𝘀𝘁 𝗷𝗲𝘁𝘇𝘁 𝗼𝗻𝗹𝗶𝗻𝗲!
🔗 Alle Infos und Anmeldung: https://www.vdbw.de/fortbildung/veranstaltung/health-in-care-professions-vdbw-fruehjahrskongress-save-the-date

👉Arbeitsmedizin ist keine Nebensache, sondern ein Merkmal systemischer Strukturqualität.

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