12/08/2026
Ich bin früher die Treppe hoch und musste oben erst mal stehen bleiben.
Die Luft ging gefühlt nur noch durch einen Strohhalm.
Ich dachte damals, es liegt einfach an meinem Asthma.
Das war es aber nicht. Es waren 40 Kilo zu viel.
Auf der Waage stand davon nur eine Zahl.
Was wirklich los war, stand woanders.
Beim Abnehmen reden alle über die Waage und über die Kleidergröße.
Das ist die Wasseroberfläche.
Der größere Teil liegt darunter, und der macht wenig Lärm.
Eine Fettleber verursacht jahrelang keine Beschwerden. Sie ist die häufigste Begleiterkrankung von Übergewicht, und viele erfahren davon erst, wenn zufällig mal die Leberwerte kontrolliert werden.
Bauchfett ist auch kein ruhiger Speicher. Es sendet rund um die Uhr Botenstoffe, die die Insulinwirkung stören und den Blutdruck hochtreiben.
Nach den Wechseljahren verteilt es sich zusätzlich neu und wandert von den Hüften an den Bauch. Also genau dorthin, wo es am meisten anrichtet.
Nichts davon ist ein Disziplinproblem. Wer sich jahrelang durch Diäten gekämpft hat, hat mehr Disziplin bewiesen als die meisten Menschen.
Und jetzt der Teil, der mir wichtig ist.
Es braucht keine Traumfigur, damit sich etwas ändert. Schon 5 Prozent weniger Gewicht bessern Blutdruck, Blutzucker und Blutfette messbar.
Bei 85 Kilo sind das vier Kilo.
Vier Kilo, die auf keinem Foto auffallen. Im Blutbild schon.
Am Ende habe ich rund 40 Kilo abgenommen. Aber der Moment, an den ich mich erinnere, kam viel früher. Es war der Tag, an dem ich oben ankam und einfach weiterreden konnte.
Wenn du magst, sprechen wir 20 Minuten darüber, wie dein Weg aussehen könnte und wie ich dir dabei helfen könnte.
Weitere Hinweise dazu im ersten Kommentar.