Praxis für Körpertherapie und Massage l achtsam berührt sein

Praxis für Körpertherapie und Massage l achtsam berührt sein Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Praxis für Körpertherapie und Massage l achtsam berührt sein, Gesundheits- und Wellness-Webseite, BrehmStr. 56, Hanover.

Massage und Körpertherapie Praxis in Hannover: Berührungstherapie ,Massagetherapie, heilsame und achtsame Berührung, Körpertherapie, Therapeutic Touch, Meridianmassage und TCM, Aromaöl-Massage, REIKI, therapeutische Beratung und Begleitung.

17/08/2026

Gefühle wahrnehmen und
welchen Sinn es macht, Gefühle wahrzunehmen

Gefühle sind differenzierte Möglichkeiten, die Welt und sich selbst in immer neuen Farben wahrzunehmen. Sie gleichen Filtern, die vor die Linse einer Kamera gesteckt werden und die beim Bildmotiv ganz unterschiedliche Aspekte hervortreten lassen, die den Betrachter jeweils anders berühren und bewegen. Durch Gefühle erschließt sich die Welt immer wieder neu. Gefühle nicht fühlen zu können oder nicht fühlen zu wollen lässt die Welt farblos werden, reduziert die eigene Lebendigkeit und beschneidet die Beziehungsgestaltung zu anderen Menschen. Je deutlicher und je nuancierter Sie Ihre Gefühle wahrnehmen können, desto lebendiger fühlen Sie sich.

Wie entstehen Gefühle?

Gefühle sind ein komplexes psycho-somatisches Geschehen. Entscheidenden Einfluss hat der Körperzustand: Bei Schmerzen, Erschöpfung, Bluthochdruck und bei körperlicher Krankheit haben Sie andere Gefühle und bewerten Situationen anders als im vitalen, kraftvollen körperlichen Zustand. In einer zusammengesunkenen Körperhaltung entwickeln Sie andere Gefühle und Gedanken als beim Tanzen von Salsa. Wenn Sie schlurfen, werden Sie nach einer Weile anders fühlen und denken, als wenn Sie hüpfen.

Umgekehrt beeinflussen Gefühle das Körpererleben: Wenn Sie traurig sind, spüren Sie körperlich anders, als wenn Sie wütend sind oder glücklich sind. Und ohne den Körper wahrzunehmen, können Sie auch Gefühle und Bedürfnisse nicht wahrnehmen.
Wie Sie sich fühlen, hängt zum einen davon ab, was Sie in einer Situation denken, hoffen und erwarten, also wie Sie eine Situation bewerten. Ihr Gefühl hängt also davon ab, welche Bedeutung Sie Ihrer Wahrnehmung (Beobachtung) verleihen.

Gefühle sind weder Störfaktor noch Luxus. Sie sind ausgesprochen sinnvoll: Sie sind - wie körperliche Schmerzen - ein angeborenes Signalsystem für unser überleben denn beide informieren uns darüber, ob wir uns im „Grünen Bereich“ bewegen oder etwas verändern müssen, damit es uns besser geht.

Der Sinn von Gefühlen ist, auf Bedürfnisse aufmerksam zu machen.

Gefühle sind auch ein wichtiges Instrument zur Orientierung, denn Sie bewegen uns nicht nur innerlich, sondern sorgen dafür, dass wir uns auch äußerlich in Bewegung setzen und uns räumlich sehr differenziert verhalten: Bei Interesse bewegen wir uns auf jemanden oder etwas zu, bei Liebe bleiben wir bei jemanden oder bei etwas, bei Ekel entfernen wir uns oder sorgen dafür, das sich etwas entfernt, bei Wut stoßen wir jemanden weg, …

Der unwillkürliche körperliche (speziell der mimische) Ausdruck von Gefühlen beeinflusst und reguliert unsere Beziehungen: Je nachdem, was wir unserer Umwelt emotional signalisieren, wird sie auf uns reagieren. Bei Wut nehmen Menschen Abstand von uns; signalisieren wir Traurigkeit, reagieren sie mit Trost. Wie andere uns behandeln gestalten wir also mit.

Das innere erleben von Gefühlen ist orientierungsgebend für uns selbst. Der Ausdruck von Gefühlen ist beziehungsbeeinflussend.

Die körperliche Wahrnehmung ist der Weg, Gefühle zu spüren, die eigene Lebendigkeit zu erleben und in Kontakt zu sich selbst zu kommen.

Die Gefühlswahrnehmung setzt die Wahrnehmung des Körpers voraus.
Frage dich also hin und wieder:

- spüre ich meinen Körper?
- Spüre ich den Kontakt zwischen meinem Körper und Boden oder Stuhl?
- An welchen Körperstellen spüre ich meinen Körper? (Füße,Bauch, Rücken, Brust, Gesicht, Augen…)
- Was genau spüre ich in meinem Körper? (Wärme, Vibration, Kraft, Anspannung..)
- Wie fühlt es sich an? (weich-hart, eng-weit, starr-bewegt, warm-kalt, angespannt-entspannt…)

Ob etwas Ihnen gut tut, spüren Sie unmittelbar am Feedback Ihres Körpers:

Wenn etwas Ihnen gut tut, fühlen Sie sich körperlich eher kräftig, weit, aufgerichtet, leicht, weich, hell, stark.

Wenn etwas Ihnen nicht gut tut, fühlen Sie sich körperlich eher kraftlos, eng, bedrückt, schwer, hart, dunkel, starr, schwach, wiederstrebend.

Eine Möglichkeit, Ihr aktuelles Gefühl herauszufinden,
- ist innezuhalten, an den Auslöser zu denken
- die Aufmerksamkeit in den Bauch-/ Brustraum zu richten
- sich zu fragen: „fühle ich mich jetzt…?
- - und dabei die einzelnen Gefühlswörter der Gefühlslisten (kostenfreie PDF dazu kannst du bei mir gerne anfragen)
- - während Sie eine körperliche Resonanz zu erspüren suchen: Fühlt es sich stimmig an oder nicht? Lässt die Körperspannung nach? Gibt es ein weite-Gefühl in der Brust? Oder bleibt das Gefühlswort ohne jegliche Körperreaktion?

Wenn Sie mehrere Gefühle als stimmig erleben, spüren Sie nach: was ist das stärkste oder tiefste Gefühlswort bezüglich des aktuellen Auslösers?
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Ich habe zwei Listen vorbereitet die Gefühle
unterscheiden, die wir haben, wenn unsere Bedürfnisse erfüllt, bzw. nicht erfüllt sind. Bei Interesse hinterlasse im Kommentarfeld eine Nachricht für mich und wo ich Dir die PDF senden kann (Email, Messenger, andere Möglichkeit) - diese PDF ist für Dich kostenfrei. Sofern Du weiteres Interesse hast, neugierig auf Dich und das entdecken deiner Gefühle und Bedürfnisse bist und an einem Kurs teilnehmen möchtest das Dich deinen Gefühlen und Bedürfnissen näher bringt so schaue gerne auf meine Webseite vorbei und signalisiere mir anschließend dein Interesse an diesem Kurs via Email.

Ich freue mich sehr wenn ich Dich dabei persönlich begleiten kann deine Gefühle und Bedürfnisse kennenzulernen. Hier geht es zur Kursbeschreibung:
www.massage-koerpertherapie-hannover.de/gefuehle-und-beduerfnisse-wahrnehmen-verstehen-und-leben/

Werden Gefühle rein vom Verstand erfasst (z.B.: Ich muss wohl traurig sein, weil man ja in solch einer Situation traurig...
09/08/2026

Werden Gefühle rein vom Verstand erfasst (z.B.: Ich muss wohl traurig sein, weil man ja in solch einer Situation traurig ist.“), handelt es sich um gedankliche Schlussvolgerungen, um Kognitionen und nicht um empfundene Gefühle.

Ein Gefühl wahrzunehmen bedeutet, es ganzheitlich körperlich-sinnlich zu spüren:

Wo fühle ich was im Körper?
Wie fühlt es sich an?

Die körperliche Wahrnehmung ist der Weg, Gefühle zu spüren, die eigene Lebendigkeit zu erleben und in Kontakt zu sich selbst zu kommen.

Die Gefühlswahrnehmung setzt die Wahrnehmung des Körpers voraus.
Frage dich also hin und wieder:

- spüre ich meinen Körper?
- Spüre ich den Kontakt zwischen meinem Körper und Boden oder Stuhl?
- An welchen Körperstellen spüre ich meinen Körper? (Füße,Bauch, Rücken, Brust, Gesicht, Augen…)
- Was genau spüre ich in meinem Körper? (Wärme, Vibration, Kraft, Anspannung..)
- Wie fühlt es sich an? (weich-hart, eng-weit, starr-bewegt, warm-kalt, angespannt-entspannt…)

Ob etwas Ihnen gut tut, spüren Sie unmittelbar am Feedback Ihres Körpers:

Wenn etwas Ihnen gut tut, fühlen Sie sich körperlich eher kräftig, weit, aufgerichtet, leicht, weich, hell, stark.

Wenn etwas Ihnen nicht gut tut, fühlen Sie sich körperlich eher kraftlos, eng, bedrückt, schwer, hart, dunkel, starr, schwach, wiederstrebend.

Eine Möglichkeit, Ihr aktuelles Gefühl herauszufinden,
- ist innezuhalten, an den Auslöser zu denken
- die Aufmerksamkeit in den Bauch-/ Brustraum zu richten
- sich zu fragen: „fühle ich mich jetzt…?
- - und dabei die einzelnen Gefühlswörter der Gefühlslisten (kostenfreie PDF dazu kannst du bei mir gerne anfragen)
- - während Sie eine körperliche Resonanz zu erspüren suchen: Fühlt es sich stimmig an oder nicht? Lässt die Körperspannung nach? Gibt es ein weite-Gefühl in der Brust? Oder bleibt das Gefühlswort ohne jegliche Körperreaktion?

Wenn Sie mehrere Gefühle als stimmig erleben, spüren Sie nach: was ist das stärkste oder tiefste Gefühlswort bezüglich des aktuellen Auslösers?

Hilfen zur feineren Wahrnehmung deines Körpers findest Du neben der körpertherapeutischen Verfahren auch in der Alexander-Technik, im Feldenkrais oder in der Atemtherapie nach Ilse Middendorf. Möchtest Du beim entdecken und zuordnen von Gefühlen und Körpererleben lieber therapeutisch begleitet werden bist Du möglicherweise gut bei mir oder jemanden aufgehoben der Focusing, achtsame Körperwahrnehmung, konzentrative Bewegungstherapie, Tanztherapie oder Körpertherapie anwendet.

* Das Körpererleben beim Urteilen/Bewerten ist ein gänzlich anderes als bei der Wahrnehmung von Gefühlen und Bedürfnissen. Im „Bewertungsmodus“ wirst Du körperlich eher eine innere Verhärtung oder Enge feststellen, während Du in Kontakt mit Gefühlen und Bedürfnissen eher eine Weichheit und ein fließen erlebst. Insofern ist es sogar möglich an der Wahrnehmung deines Körpers festzustellen, ob Du gerade bewertest oder im Kontakt mit deinen Gefühlen und Bedürfnissen bist.






KÖRPERWAHRNEHMUNG und Emotionsregulation bei Kindern fördern:Körperwahrnehmung und Emotionsregulation sind eng miteinand...
19/07/2026

KÖRPERWAHRNEHMUNG und Emotionsregulation bei Kindern fördern:

Körperwahrnehmung und Emotionsregulation sind eng miteinander verknüpft: Kinder erleben Gefühle zunächst körperlich (z. B. Herzklopfen bei Angst oder Anspannung im Bauch bei Wut). Erst wenn sie diese somatischen Signale spüren und verstehen, können sie lernen, ihre Emotionen bewusst wahrzunehmen und zu regulieren.

Die Entwicklung von der körperlichen Reaktion zur bewussten Regulation verläuft in mehreren Schritten und wird maßgeblich durch das soziale Umfeld geprägt.

Die BEDEUTUNG der KÖRPERWAHRNEMUNG

Körperwahrnehmung (Propriozeption und Interozeption) ist die Fähigkeit, den eigenen Körper zu spüren und Reize wie Hunger, Müdigkeit oder Muskelanspannung wahrzunehmen.

Signalerkennung: Ein Kind merkt beispielsweise, dass sich seine Hände vor Wut zu Fäusten ballen oder sich der Brustkorb bei Traurigkeit eng anfühlt.

Grundvoraussetzung: Fehlt diese Wahrnehmung, brechen Emotionen oft ungefiltert aus, da das Kind die Vorzeichen (z. B. zunehmende Unruhe oder Hitze) nicht rechtzeitig bemerkt.

Was ist KÖRPERWAHRNEHMUNG?

Körperwahrnehmung umfasst mehrere Sinnesebenen, die zusammenwirken, damit ein Kind (oder auch ein Erwachsener) sich selbst als körperliches Wesen erfahren kann:

Propriozeption: Das Körpergefühl im Raum – das Kind spürt, wo sich seine Gliedmaßen befinden, auch ohne hinzuschauen. Diese Tiefenwahrnehmung ist entscheidend für Koordination und Geschicklichkeit.

Vestibuläres System: Das Gleichgewichtssystem im Innenohr nimmt Bewegungen und Lageveränderungen wahr. Es ist die Grundlage für sicheres Laufen, Klettern und Balancieren.

Taktile Wahrnehmung: Das Berührungs- und Tastgefühl. Kinder erfahren über Haut und Hände, wie Oberflächen, Temperaturen und Strukturen sich anfühlen – und wo die Grenzen des eigenen Körpers sind.

Interozeption: Die Wahrnehmung innerer Körperzustände wie Herzschlag, Atmung, Hunger oder Durst. Sie ist eng mit der emotionalen Selbstregulation verknüpft.

ALLE diese Systeme entwickeln sich durch Erfahrung und Bewegung – und müssen aktiv gefördert werden, damit sie sich optimal entfalten.

Wege zur EMOTIONSREGULATION:

Emotionsregulation bedeutet nicht, Gefühle zu unterdrücken, sondern sie wahrzunehmen und situationsgerecht auszudrücken.

Co-Regulation (Vorbildfunktion): Kinder lernen den Umgang mit Emotionen durch das Beobachten ihrer Bezugspersonen. Wenn Eltern die Gefühle des Kindes spiegeln, validieren (also anerkennen) und benennen, lernt das Kind, seine innere Welt zu verstehen. Ein Beispiel: "Du stampfst mit den Füßen, deine Hände sind ganz fest – du bist wohl sehr wütend."

Selbstregulation: Mit zunehmender Reife entwickeln Kinder eigene Strategien zur Beruhigung, die eng mit dem Körper verbunden sind (z. B. tiefes Durchatmen, Bewegung, das Aufsuchen eines sicheren Ortes).

Praktische ÜBUNGEN zur Förderung:

Körper- und Gefühlsbewusstsein lassen sich im Alltag durch gezielte Übungen, Spiele und Rituale stärken:

TIEFENWAHRNEHMUNG nutzen: Das Einrollen in eine Decke ("Kuschel-Burrito") oder das Wiegen vermittelt dem Körper Begrenzung, die beruhigend wirkt.

MASSAGEN und BERÜHRUNG: Die sanfte oder feste Berührung mit Igelbällen, Bürsten oder Spielzeugautos hilft Kindern, die Grenzen des eigenen Körpers zu spüren und Anspannung abzubauen.

ATEM- und Entspannungsspiele: Die "Atem-Welle" (mit den Händen tiefe Atemzüge nachahmen) oder das Auspusten von imaginärem Ärger (Kerze auspusten).

Gefühlsmonster: Das Nachspielen von Emotionen vor dem Spiegel. Wie sieht das Gesicht aus, wenn ich wütend bin? Welche Muskeln sind dabei angespannt?

BEDEUTUNG der KÖRPERWAHRNEMUNG für die kindliche Entwicklung:

Eine gut entwickelte Körperwahrnehmung ist keine isolierte Fähigkeit – sie wirkt sich auf nahezu alle Entwicklungsbereiche aus:

Motorische Entwicklung: Kinder, die ihren Körper gut spüren, bewegen sich sicherer, fallen seltener und erlernen neue motorische Fähigkeiten schneller. Fein- und Grobmotorik profitieren gleichermaßen.

Sprache und Kommunikation: Körpergefühl und Sprachentwicklung sind eng verknüpft. Kinder, die ihre inneren Zustände wahrnehmen, können Gefühle und Bedürfnisse besser in Worte fassen.

Emotionale Kompetenz: Wer spürt, wie sich Wut, Angst oder Freude körperlich anfühlen, kann diese Zustände besser verstehen und regulieren. Körperwahrnehmung ist ein Schlüssel zur Selbstregulation.

Soziale Interaktion: Das Spüren der eigenen Körpergrenzen ist die Basis dafür, auch die Grenzen anderer zu respektieren. Kinder mit guter Körperwahrnehmung entwickeln früher ein Gespür für Nähe und Distanz im sozialen Miteinander.

Selbstwertgefühl: Ein positives Körpergefühl stärkt das Selbstvertrauen. Kinder, die ihren Körper als verlässlich und kompetent erleben, trauen sich mehr zu.

Fördern Sie die Körperwahrnehmung bei Kindern spielerisch durch alltägliche Bewegungs- und Sinnesreize. Nutzen Sie Balancierübungen auf Baumstämmen im Park, Barfußlaufen auf unterschiedlichen Untergründen (Gras, Sand) oder das Nachahmen von Tieren. Solche Aktivitäten stärken das Gleichgewicht, das räumliche Bewusstsein und die Tiefenwahrnehmung.

Die kindliche Körperwahrnehmung stützt sich auf verschiedene Ebenen, die sich gezielt und spielerisch trainieren lassen:

Tiefenwahrnehmung (Propriozeption): Das Kind spürt, wo sich seine Gliedmaßen im Raum befinden. Fördern Sie dies durch Klettern, Schaukeln oder Ringen und Toben. Auch das "Einrollen" in eine Decke gibt dem Körper spürbaren Schutz und wirkt beruhigend.

Gleichgewichtssinn (Vestibuläres System): Balancieren Sie gemeinsam auf Bordsteinen oder nutzen Sie wackelige Untergründe wie Kissen.

Tastsinn (Taktile Wahrnehmung): Massagen mit Igelbällen oder das Erkunden von Gegenständen mit den Händen (z.B. Kastanien oder Knete) schulen das Hautgefühl und die Grenzen des eigenen Körpers.

Innere Wahrnehmung (Interozeption): Helfen Sie ihrem Kind, innere Zustände zu benennen. Fragen Sie: "Bist du hungrig?", "Pumpt dein Herz nach dem Rennen?" oder "Ist dir warm?".

Gezielte Spielideen und praktische Bildmaterialien für den Alltag finden Sie beispielsweise beim Don Bosco Verlag oder in Ratgebern zur Psychomotorik.

Rückenschule: Gymnastik für die Lendenwirbelsäule (LWS)sanftes Rückentraining für die Lendenwirbelsäule - täglich 10 Min...
18/07/2026

Rückenschule: Gymnastik für die Lendenwirbelsäule (LWS)
sanftes Rückentraining für die Lendenwirbelsäule - täglich 10 Minuten üben und Rückenschmerzen den Laufpass geben

Jeder der vorbeugend etwas für seinen Rücken tun möchte oder Beschwerden im Bereich der Lendenwirbelsäule hat, kann mit diesem 30 Tage Programm seine Bauch-, Rücken- und Gesässmuskeln stärken und so lernen, das Becken besser auszubalancieren. Nur eine gekräftigte Rumpfmuskulatur kann der Wirbelsäule stützenden und entlastenden Halt geben.

Ein Übungsprogramm für die gesamte Rumpfmuskulatur das die Wirbelsäule stützen und ihr Halt geben kann. Ganz intensiv wird der stark belastete Kreuz-Lenden-Bereich mit Spannungs- und Dehnübungen trainiert um eine fixierte Hohlkreuzhaltung der Lendenwirbelsäule zu vermeiden.

Ohne Geräte und Fitnessstudio lernst Du mit meiner persönlicher Begleitung in Hannover Südstadt Bult deinen Rücken kennen und ihn sanft und achtsam zu trainieren: massage-koerpertherapie-hannover.de/rueckenschule-gymnastik-fuer-die-lendenwirbelsaeule-persoenliche-begleitung-und-training-der-muskulatur-30-tage-programm-zur-staerkung-der-mitte-bauch-ruecken-und-gesaessmuskeln/

Hey, kennst Du schon die Angebote meiner Praxis in Hannover Südstadt Bult?Wenn nicht, schaue gerne hier bei mir herein. ...
13/07/2026

Hey, kennst Du schon die Angebote meiner Praxis in Hannover Südstadt Bult?

Wenn nicht, schaue gerne hier bei mir herein.

Von heilsamer Körperarbeit, über Berührung und Massagen, persönliche Beratung, Begleitung und Coaching, Kurse und Workshops findest Du hier alles was Dich in dem Erhalt von deiner Gesundheit und deinem Wohlbefinden unterstützt und stärkt.

Bei deinem Interesse an Körperarbeit oder Massagen schreibe mir gerne eine WhatsApp oder eine Email. Ich freue mich von Dir zu lesen und zu hören wie es Dir gerade geht?

Praxis für Körpertherapie und Massage l achtsam berührt sein l Anna Mastalerz l www.massage-koerpertherapie-hannover.de

Körperschmerz - Seelenschmerz: Die Psychosomatik des Bewegungssystems. „So kam im Jahre 1991 eine 40 jährige Patientin d...
12/05/2026

Körperschmerz - Seelenschmerz: Die Psychosomatik des Bewegungssystems.

„So kam im Jahre 1991 eine 40 jährige Patientin direkt aus der orthopädischer Behandlung keine Besserung ihrer chronischen Rückenschmerzen erfahren hatte, in ein Rückenseminar. Sie war wegen vieler Jahre anhaltender Rückenschmerzen an einem Bandscheibenvorfall L1-L2 (zwischen dem ersten und zweiten Lendenwirbel) operiert worden, aber trotz der Operation nie mehr schmerzfrei.
Die ersten beiden Tage verbrachte die Patientin nur liegend in der Gruppe. Andere Gruppenmitglieder und auch ich selbst halfen ihr bei der Lagerung und bei Lagewechsel und deckten sie liebevoll zu. Es war der Patientin anzusehen, wie schmerzvoll jede Bewegung für sie war. Schmerz, Trauer, ja Verzfeiflung spiegelten sich in ihrem Gesicht wieder. Dennoch nahm die Patientin aufmerksam, wenn auch schweigend, am Gruppengeschehen teil.
Am dritten Tag jedoch wurde die Patientin unerwartet von starken Gefühlen der Verlassenheit und von Ängsten überfallen, ja schier überwältigt. Unter heftigen Weinen berichtete sie dann, das sie ein Findelkind war. Als neugeborene sei sie auf der Treppe eines städtischen Waisenhauses abgelegt worden. Ihre Kindheit hatte sie unter körperlichen Misshandlungen und seelischer Pein in Pflegefamilien durchlitten.
Trotz dieses traurigen Schicksals war es der Patientin möglich, Vertrauen zu mir zu fassen und in eine leibtherapeutische Arbeit einzuwilligen, deren Ziel es war, zu versuchen, ihr auf diesem Wege verdrängte Ursachen für Ihre chronischen Rückenbeschwerden bewusst zu machen.
Ich legte meine Hände behutsam auf ihren schmerzenden Rücken. Während ich dies tat und dann sanft mit meinen Händen über ihren Rücken strich, wurde ihr ganzer Körper von wellenförmigen Stößen und einem tiefen Schluchzen erfasst, wie ich es nur bei Säuglingen kenne. Ich fühlte wie sich ihre bislang seilartig angespannte Rückenmuskulatur allmählich unter der sanften Berührung meiner Hände zu lösen begann und weicher wurde. Schließlich nahm ich sie bergend in meine Arme und tröstete sie, bis ihr Weinen versiegte. Eingehüllt in Decken ruhte sich die Patientin im Schoß der Therapeutin aus. Eine halbe Stunde später schlug sie die Decken zurück, öffnete die Augen und blickte, so als ob sie aus einem Traum erwacht, mit gelösten Gesichtszügen um sich.
Auch fünf Jahre später nach diesem Seminar ging es ihr insgesamt gesehen gut: In der Regel war sie schmerzfrei. Ihre Rückenschmerzen meldeten sich immer nur dann, wenn sie unter starkem äußerem Druck stand, wie bei finanziellen Sorgen oder bei schwierigen, konflikthaften Beziehungen.“

Körperschmerz - Seelenschmerz: Die Psychosomatik des Bewegungssystems. Ein Leitfaden" von Peter Heinl untersucht die komplexen Zusammenhänge zwischen körperlichen Beschwerden und seelischen Belastungen, insbesondere im Kontext des menschlichen Bewegungssystems. Das Buch bietet einen umfassenden Überblick über psychosomatische Erkrankungen, bei denen körperliche Schmerzen durch psychische Faktoren beeinflusst oder verursacht werden können. Heinl erklärt, wie emotionale Konflikte und Stress zu Muskelverspannungen und anderen Beschwerden führen können. Er gibt praxisnahe Ratschläge für Therapeuten und Betroffene, um diese Verbindungen zu erkennen und ganzheitliche Ansätze zur Linderung der Symptome zu entwickeln. Der Leitfaden zielt darauf ab, ein tieferes Verständnis für die Interaktion zwischen Körper und Seele zu fördern und Wege zur Heilung aufzuzeigen.

Adresse

BrehmStr. 56
Hanover
30173

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