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Wordseed Bei WORDSEED® findest Podcasts, Online Kurse, Coaching & mehr zum Themen gesunde Kommunikation

05/11/2026

Manchmal fühlt sich ein Problem in dem Moment, in dem wir mittendrin stecken, unglaublich groß an. Wir grübeln, machen uns Sorgen, ärgern uns über eine Bemerkung oder haben Angst, eine falsche Entscheidung zu treffen.

Dann vergehen ein paar Wochen, Monate oder Jahre und plötzlich fragen wir uns: Warum habe ich mir damals eigentlich so viele Gedanken darüber gemacht? Mit etwas Abstand bewerten wir viele Dinge ganz anders. Was sich heute noch riesig anfühlt, hat rückblickend vielleicht kaum noch Bedeutung. Genau diesen Perspektivwechsel können wir mithilfe unserer inneren Oma ganz bewusst nutzen. Indem wir uns vorstellen, wie die ältere, weisere Version von uns selbst auf unsere aktuelle Situation schauen würde.

Was würde sie uns raten? Worüber würde sie vielleicht schmunzeln? Was würde sie uns ans Herz legen?
Das Schöne daran: Wir müssen nicht erst 90 Jahre alt werden, um diese Perspektive einzunehmen.

In der aktuellen WORDSEED® Podcastfolge spreche ich mit der wunderbaren Franca Cerutti darüber, wie wir unsere innere Oma kennenlernen und warum uns ihre Perspektive mehr Gelassenheit und Klarheit schenken kann.

🎧 Die ganze Folge findest du im WORDSEED® Podcast.
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Viel Freude mit der Folge! 🎧

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Deine Lisa von WORDSEED
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04/11/2026

Was würde dein 90-jähriges Ich dir heute raten?

Vielleicht würde es über manche deiner Sorgen schmunzeln, dich ermutigen, mutiger zu sein, oder dich daran erinnern, liebevoller mit dir selbst umzugehen.

In dieser Folge haben wir Besuch von Franca Cerutti! Sie ist Psychotherapeutin, Bestsellerautorin und bekannt durch ihren Podcast „Psychologie to go!“. Ich schätze ihre Arbeit unglaublich sehr und freue mich deshalb umso mehr, dass sie uns heute im WORDSEED Podcast besucht.
Gemeinsam sprechen wir über ihr Buch „Die innere Oma – Gelassenheit lernen von der weisesten Version deiner selbst“ und die Frage, wie wir uns mit einer älteren, weiseren und wohlwollenderen Version von uns selbst verbinden können. Denn manchmal hilft es, unsere aktuellen Sorgen, Herausforderungen und Entscheidungen aus einer ganz anderen Perspektive zu betrachten. Genau dabei kann uns unsere innere Oma unterstützen.

In dieser Folge erfährst du:
🌱 Wer die innere Oma eigentlich ist und wie Franca ihre eigene kennengelernt hat
🌱 Warum es psychologisch so wohltuend sein kann, sich mit der weisesten Version seiner selbst zu verbinden
🌱 Wie du deine ganz persönliche innere Oma kennenlernen und eine Verbindung zu ihr aufbauen kannst
🌱 Wie sie dir bei Sorgen, Selbstzweifeln und schwierigen Entscheidungen helfen kann
🌱 Wie du die Perspektive deiner inneren Oma ganz bewusst in deinen Alltag integrierst

Vielleicht müssen wir nicht immer im Außen nach Antworten suchen. Manchmal lohnt es sich, die Perspektive zu wechseln und uns selbst mit mehr Abstand, Verständnis und Gelassenheit zu begegnen.
Eine Folge, die dich dazu einlädt, deine innere Oma kennenzulernen und vielleicht eine ganz neue Art zu entdecken, mit dir selbst umzugehen.

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Viel Freude beim Zuhören! 🎧

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Deine Lisa von WORDSEED
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Du hast jemanden zur Führungskraft gemacht. Aber habt ihr eigentlich geklärt, was das konkret bedeutet? 👀In vielen Unter...
03/11/2026

Du hast jemanden zur Führungskraft gemacht. Aber habt ihr eigentlich geklärt, was das konkret bedeutet? 👀

In vielen Unternehmen und Praxen übernehmen Menschen Führungsverantwortung, ohne dass vorher ausreichend darüber gesprochen wurde, welche Erwartungen, Aufgaben und Entscheidungsspielräume mit dieser Rolle verbunden sind.
Und genau das kann zum Problem werden.
Die Führungskraft denkt: „Ich wusste gar nicht, dass ich das entscheiden darf.“
Die vorgesetzte Person fragt sich: „Warum übernimmt sie denn nicht mehr Verantwortung?“
Und das Team weiß irgendwann nicht mehr, an wen es sich mit welchen Themen wenden soll.

Was nach mangelnder Eigeninitiative oder fehlender Führungskompetenz aussieht, kann auch die Folge ungeklärter Rollen und unterschiedlicher Erwartungen sein.
Aus kommunikationspsychologischer Sicht ist das besonders spannend, denn wir gehen häufig davon aus, dass unser Gegenüber schon weiß, was wir erwarten. Dabei ist das, was für uns selbstverständlich erscheint, für andere möglicherweise überhaupt nicht klar.

💚 Gesunde Führung bedeutet deshalb nicht nur, Verantwortung zu übertragen, sondern gemeinsam zu klären, was diese Verantwortung konkret beinhaltet.
Wer darf was entscheiden? Wann braucht es Rücksprache? Wo endet die eigene Verantwortung? Und wie sieht gegenseitige Rückendeckung aus?
Genau dazu habe ich tolle Neuigkeiten für alle Praxisinhaber*innen und fachlichen Leitungen! 🥳

Die WORDSEED® Praxistoolbox hat einen neuen Bereich bekommen: „Fachliche / therapeutische Leitung“.
Dort findest du ab sofort 14 neue Vorlagen, Reflexionsbögen und Gesprächshilfen, mit denen ihr Rollen klären, Verantwortung sinnvoll verteilen und eure Zusammenarbeit gesund gestalten könnt.
Denn eine Führungsposition zu vergeben, ist eine Entscheidung. Gute Zusammenarbeit entsteht durch gemeinsame Klarheit und kontinuierliche Kommunikation. 💚

➡️ Kommentiere mit TOOLBOX und ich schicke dir alle Infos.

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Deine Lisa von WORDSEED
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„Jetzt beruhig dich doch mal!“Hand aufs Herz: Wie oft hat dich dieser Satz schon wirklich beruhigt? 😅Ich glaube, wir all...
02/11/2026

„Jetzt beruhig dich doch mal!“

Hand aufs Herz: Wie oft hat dich dieser Satz schon wirklich beruhigt? 😅
Ich glaube, wir alle kennen solche Situationen. Wir sind genervt, gestresst, enttäuscht oder fühlen uns nicht verstanden und dann sagen wir Dinge, die wir vielleicht gar nicht so meinen oder zumindest nicht so, wie sie bei unserem Gegenüber ankommen.
Das Spannende ist, dass es manchmal gar keine komplett andere Gesprächsstrategie braucht. Manchmal reicht es schon, einen einzigen Satz anders zu formulieren. Die Botschaft dahinter ist eigentlich dieselbe. Nur die Art, wie wir sie vermitteln, verändert sich. Statt einen Vorwurf zu machen, sagen wir, was wir uns wünschen.

Nein, ich finde übrigens nicht, dass wir jedes Wort dreimal überdenken müssen, bevor wir den Mund aufmachen. Das wäre ganz schön anstrengend. 😅Ich finde auch, dass gesunde Kommunikation nicht bedeutet, immer freundlich zu sein, alles perfekt auszudrücken oder bloß niemanden vor den Kopf zu stoßen. Wir dürfen genervt sein. Wir dürfen unterschiedlicher Meinung sein. Wir dürfen fühlen. Wir dürfen Grenzen setzen und unangenehme Dinge ansprechen.

Die Frage ist für mich nur, wie wir das tun. Denn unsere Worte können dazu beitragen, dass sich Menschen verstanden fühlen. Sie können genauso dazu führen, dass sich jemand angegriffen fühlt, sich zurückzieht oder ein Gespräch eskaliert und genau deshalb beschäftige ich mich so intensiv mit gesunder Kommunikation, weil ich überzeugt bin, dass wir mit unserer Sprache viel mehr beeinflussen, als uns im Alltag bewusst ist.

Vielleicht erkennst du dich in dem einen oder anderen Satz aus dem Beitrag wieder. Ich jedenfalls kenne solche Formulierungen auch. 😉

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Deine Lisa von WORDSEED
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Wie krass ist es bitte, dass du jeden Tag dein Bestes gibst? 🥹🩷Dass du morgens aufstehst und versuchst, dein Leben irgen...
01/11/2026

Wie krass ist es bitte, dass du jeden Tag dein Bestes gibst? 🥹🩷
Dass du morgens aufstehst und versuchst, dein Leben irgendwie auf die Reihe zu bekommen. Dass du dich um Dinge kümmerst, Verantwortung übernimmst, Entscheidungen triffst, für andere da bist und nebenbei auch noch versuchst, auf dich selbst zu achten.
Weißt du, was ich daran besonders beeindruckend finde? Dass du das alles machst, obwohl du nicht jeden Tag gleich viel Energie hast. Obwohl du manchmal zweifelst, Fehler machst oder einfach nur deine Ruhe haben möchtest.
Trotzdem bist du da und versuchst es immer wieder.
Vielleicht wird es deshalb Zeit, deiner inneren Kritikerin mal einen freien Sonntag zu gönnen und stattdessen deine innere Anwältin zu Wort kommen zu lassen. Die sieht nämlich nicht nur, was du heute alles NICHT geschafft hast, sondern auch, was du jeden Tag leistest.
Und die würde wahrscheinlich sagen: „Oh krass, du gibst ja volle Kanne dein Bestes!“ 🫶
Kleine Erinnerung aus der gesunden Kommunikation. Die Worte, die du an dich selbst richtest, zählen auch.
Also sei heute ruhig mal ein bisschen beeindruckt von dir. 💗
Schönen Sonntag! ☀️

Let´s grow!🌱
Deine Lisa von WORDSEED
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PS: Hast du schon mein neues Buch “Wie redest du denn mit dir?” vorbestellt? 😊📖

Wann hast du das letzte Mal jemanden um Hilfe gebeten, obwohl du es irgendwie auch allein geschafft hättest?Viele von un...
31/10/2026

Wann hast du das letzte Mal jemanden um Hilfe gebeten, obwohl du es irgendwie auch allein geschafft hättest?

Viele von uns haben früh gelernt, möglichst wenig zu brauchen. Niemandem zur Last zu fallen. Stark zu sein, Probleme allein zu lösen und am besten schon zu wissen, was andere brauchen, bevor sie es überhaupt aussprechen.

Nur bei den eigenen Bedürfnissen wird es dann plötzlich schwierig. Statt zu fragen: „Kannst du mir heute etwas zu essen bringen?“, essen wir lieber gar nichts oder irgendwie eine Scheibe Toast. Statt zu sagen: „Ich würde gerade gerne mit dir reden“, hoffen wir, dass die andere Person von selbst merkt, dass es uns nicht gut geht. Und statt zu sagen: „Das hat mich verletzt“, tun wir so, als wäre nichts passiert.
Dabei sind Bedürfnisse nichts, wofür wir uns schämen müssen.

Aus kommunikationspsychologischer Sicht ist es sogar hilfreich, Wünsche und Bedürfnisse möglichst konkret auszusprechen. Denn unser Gegenüber kann nicht zuverlässig wissen, was wir gerade brauchen.

Noch etwas finde ich wichtig: Um etwas zu bitten bedeutet nicht, dass die andere Person verpflichtet ist, es zu tun. Du darfst fragen. Dein Gegenüber darf Nein sagen. Beides darf gleichzeitig gelten.

Gesunde Kommunikation bedeutet auch, dass wir uns erlauben, menschlich zu sein. Mit Bedürfnissen, Grenzen, Unsicherheiten und dem Wunsch nach Unterstützung.
Vielleicht hast du früher nicht gelernt, solche Sätze auszusprechen.
Du darfst heute damit anfangen. ❤️

💬 Welchen Satz würdest du gerne öfter sagen, traust dich bisher jedoch nicht?

Let´s grow!
Deine Lisa von WORDSEED
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Nur weil du etwas schon immer so gemacht hast, bedeutet das nicht, dass du es genauso weitermachen musst. 🌱Manche Muster...
30/10/2026

Nur weil du etwas schon immer so gemacht hast, bedeutet das nicht, dass du es genauso weitermachen musst. 🌱
Manche Muster begleiten uns schon so lange, dass wir sie kaum noch hinterfragen.
Wir sagen Ja, obwohl wir Nein meinen. Wir übernehmen Verantwortung für die Gefühle anderer. Wir vermeiden Konflikte, passen uns an oder stellen unsere eigenen Bedürfnisse hinten an. Oft haben wir diese Verhaltensweisen irgendwann gelernt. In unserer Familie, in Beziehungen oder durch Erfahrungen, die uns geprägt haben.
Vielleicht waren sie damals sogar hilfreich. Vielleicht haben sie uns Sicherheit gegeben, vor Ablehnung geschützt oder dabei geholfen, dazuzugehören. Doch was uns früher geholfen hat, muss uns heute nicht mehr guttun.
Alte Muster zu durchbrechen bedeutet nicht, alles, was war, abzulehnen. Es bedeutet, bewusst zu entscheiden, was du davon weitertragen möchtest und was nicht.
Das braucht Zeit, Mut und manchmal viele kleine Schritte. Denn nur weil wir ein Muster erkennen, verschwindet es nicht automatisch.
Aber jedes Mal, wenn du innehältst und dich fragst „Möchte ich wirklich wieder so reagieren oder gibt es auch einen anderen Weg?“, entsteht Raum für Veränderung.

✨ Welchen Satz möchtest du heute für dich mitnehmen?

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„Ich bin schwanger!“ oder „Wir werden Eltern!“ 🤰🏼🍼Diese Sätze habe ich in meinem Umfeld schon häufiger gehört und ich ha...
29/10/2026

„Ich bin schwanger!“ oder „Wir werden Eltern!“ 🤰🏼🍼

Diese Sätze habe ich in meinem Umfeld schon häufiger gehört und ich habe gelernt, dass es nicht immer die beste Reaktion ist, sofort mit einem überschwänglichen „Oh wow, herzlichen Glückwunsch! Wie schön!“ zu antworten.

Bei manchen Menschen wusste ich, dass mit der Schwangerschaft ein lang ersehnter Traum in Erfüllung geht. Da habe ich mich natürlich riesig mitgefreut! Andere kannte ich noch nicht so gut oder wusste einfach nicht, wie sie zu der Schwangerschaft stehen. Deshalb habe ich irgendwann angefangen, erst einmal eine andere Frage zu stellen z.B.:
💬 „Wow, wie geht es dir damit?“

Ich kann euch sagen, die Antworten waren teilweise sehr unterschiedlich. Manche haben gestrahlt und erzählt, wie unglaublich glücklich sie sind. Andere haben gesagt: „Ich habe Angst.“ Oder: „Ich bin damit gerade total überfordert und weiß noch gar nicht, ob ich mich freuen soll.“
Einmal habe ich sogar die Rückmeldung bekommen: „Es tut gerade richtig gut, dass jemand nicht sofort so übereuphorisch reagiert, weil ich es selbst noch gar nicht so fühle.“

Dieser Satz ist mir im Kopf geblieben. Denn er zeigt für mich ziemlich deutlich, wie schnell wir unsere eigene Bewertung einer Situation auf andere Menschen übertragen. Wir hören „schwanger“ und denken automatisch „Wie schön!“. Dabei wissen wir vielleicht noch überhaupt nicht, was diese Nachricht für unser Gegenüber bedeutet.

Was ich dabei mindestens genauso wichtig finde… wenn wir fragen, wie es jemandem geht, sollten wir auch bereit sein, eine ehrliche Antwort auszuhalten.

Mir geht es übrigens überhaupt nicht darum, dass wir jetzt bei jeder Schwangerschaft aufpassen müssen, bloß nichts Falsches zu sagen. Natürlich darf man gratulieren! Wenn ich weiß, dass sich jemand riesig freut, freue ich mich genauso mit.
Ich wünsche mir nur, dass wir uns häufiger bewusst machen, dass nicht jede Nachricht für jeden Menschen dieselbe Bedeutung hat.

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„Und? Wann bekommst du Kinder?“ 👶Eine Frage, die häufig ganz beiläufig gestellt wird… Beim Familienfest, in der Mittagsp...
28/10/2026

„Und? Wann bekommst du Kinder?“ 👶

Eine Frage, die häufig ganz beiläufig gestellt wird… Beim Familienfest, in der Mittagspause oder beim Smalltalk zwischen zwei Terminen. Auch ich werde in den Pausen meiner Workshops immer wieder gefragt, ob ich Kinder habe oder irgendwann welche möchte.

Was ich dabei spannend finde: Ich beobachte immer wieder, wie unterschiedlich Menschen mit den Antworten umgehen.
Ein „Ja, ich habe Kinder“ wird meistens einfach akzeptiert. Ein „Nein, ich möchte keine Kinder“ dagegen erstaunlich häufig kommentiert.
💬 „Ach, wie schade.“
💬 „Das überlegst du dir bestimmt noch anders.“
💬 „Warte mal ab, bis du älter bist.“

Besonders bei Frauen fällt mir auf, dass häufig gar nicht gefragt wird, ob sie Kinder möchten. Es wird einfach vorausgesetzt.
„Auf dich kommt das auch noch alles zu.“
„Weißt du schon, wie du das mit Kindern und deiner Selbstständigkeit machst?“
„Du hast ja noch keine Kinder.“

Das Problem ist aus meiner Sicht nicht grundsätzlich die Frage nach Kindern. Es ist die Selbstverständlichkeit, mit der wir manchmal davon ausgehen, dass andere Menschen denselben Lebensweg einschlagen möchten wie wir und wir vergessen dabei etwas Entscheidendes: Wir kennen die Geschichte unseres Gegenübers nicht. Vielleicht möchte die Person keine Kinder. Vielleicht versucht sie seit Jahren, schwanger zu werden. Vielleicht hat sie eine Fehlgeburt erlebt. Vielleicht ist sie ungewollt kinderlos. Vielleicht weiß sie selbst noch nicht, was sie möchte oder sie möchte schlichtweg nicht mit uns darüber sprechen.

Gesunde Kommunikation bedeutet nicht, dass wir keine persönlichen Fragen mehr stellen dürfen. Sie bedeutet auch, sensibel dafür zu sein, welche Themen privat sind und wann unsere Neugier zur Grenzüberschreitung wird.

🎙️ Genau darüber spreche ich in meiner neuen Podcastfolge #366 „Kinder? Keine Kinder? Vielleicht? – Über Kinderwunsch, Erwartungen und private Grenzen“.
🎧 Die Folge findest du überall, wo es Podcasts gibt. Kommentiere mit PODCAST und ich sende dir den Link zu.

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