Naturheilkundepraxis Mosaik

Naturheilkundepraxis Mosaik Schwerpunkt der Naturheilkundepraxis Mosaik:
Komplementäre Onkologie Informieren Sie sich doch einfach auf meiner Internetseite.

Neben den Schwerpunkten der Krebstherapie und der individuellen Schmerztherapie biete ich in der angenehmen Atmosphäre meiner modernen Naturheilkundepraxis verschiedene andere Diagnose- und Therapiemöglichkeiten an. Dort erhalten sie auch zu den interessanten Patientenvorträgen alle Informationen. Ich freue mich auf Sie...Ihre Kerstin Dinse.

28/04/2026

Ich stoße in Beiträgen und Foren immer wieder auf Bezugnahmen zu einzelnen Studien.

Auch Patienten in meiner Praxis fangen gerne an mit „Ich habe da von einer Studie gehört…“.

Da hier viel falsches Wissen entsteht und somit Behauptungen zu falschen Entscheidungen führen können, möchte ich etwas grundsätzlich dazu sagen.

Warum man medizinische Studien nicht nur nach der Zusammenfassung beurteilen sollte – und warum wenige oder sogar nur eine einzelne Studie keine verlässliche Evidenz liefern?
Immer wieder liest man Schlagzeilen wie „Studie beweist: Kaffee verlängert das Leben“ oder „Neue Studie: Dieses Vitamin schützt vor Krebs“oder „Nahrungsergänzungsmittel sind unnötig“ und auch „Vitamin C schadet der Chemotherapie“. Klingt natürlich interessant und eventuell überzeugend – doch oft steckt hinter solchen Aussagen Unsicherheit und oft nur eine erste Vermutung oder gar veraltetes Wissen. Insbesondere, wenn sich die Behauptung nur auf eine einzelne Studie oder deren Zusammenfassung oder gar nur auf eine Anwendungsbeobachtung oder noch schlimmer auf „hören sagen“ stützt.

1. Die Zusammenfassung ist nur ein grober Überblick
In medizinischen Fachartikeln gibt es stets am Anfang eine kurze Zusammenfassung („Abstract“). Sie enthält die zentralen Ergebnisse – aber nicht, wie diese zustande kamen.
Daher bleiben an dieser Stelle sehr wichtige Fragen offen:
Wie viele Patient:innen wurden eingeschlossen und untersucht?
Wie viele Teilnehmer wurden während der Studie ausgeschlossen? Warum?
Gab es eine Vergleichsgruppe (z. B. mit Placebo)?
Wie wurde gemessen, was „wirkt“ oder „nicht wirkt“?
Wer hat die Studie womöglich per Sponsoring unterstützt?
Ohne diese und weitere Details ist es schwer bis unmöglich zu beurteilen, ob die Ergebnisse wirklich zuverlässig sind – oder vielleicht Zufall.

2. Nicht jede Studie ist gleich gut gemacht
Eine medizinische Studie kann klein, schlecht geplant für das Thema oder ungenau sein. Vielleicht wurden nur 2 Personen untersucht, oder es fehlte die Kontrollgruppe. Eventuell wurden Ergebnisse „schöngerechnet“. Solche Studien können irreführen – auch wenn ihre Zusammenfassung erst einmal gut klingt. Zu bedenken ist, dass nur weil etwas veröffentlicht wurde, es allerdings noch lange nicht gute Wissenschaft ist. In der Tat lässt sich auch absoluter Blödsinn veröffentlichen. Sogar bewusst gefälschte Studien sind heutzutage im Umlauf.

3. Eine Studie ist noch lange keine medizinische Wahrheit
In der Medizin gilt zudem: Eine einzelne Studie ist nie genug, um Therapien zu empfehlen, davon abzuraten oder Risiken sicher zu beurteilen. Erst wenn mehrere hochwertige Studien ähnliche Ergebnisse zeigen – idealerweise in sogenannten systematischen Übersichtsarbeiten (Review) oder Metaanalysen zusammengefasst – kann man von einer belastbaren Evidenz sprechen. Eine einzelne Studie hat also minimales Gewicht; sie ist eher ein Hinweis als ein verlässliches Instrument und für den Einzelnen im engeren Sinn nicht von Belang.

4. Statistisch signifikant heißt nicht automatisch medizinisch relevant
In Studien liest man auch oft, das Ergebnis sei „statistisch signifikant“. Das heißt: Es ist auffällig und wahrscheinlich kein Zufall. Aber: Das Ergebnis kann trotzdem winzig und therapeutisch unbedeutend sein. Dazu ein Beispiel: Ein Medikament senkt den Blutdruck – aber nur um 1 mmHg. Klingt gut, ist statistisch signifikant, bringt aber in der Praxis eigentlich nichts. Gerade diese Feinheiten werden in Zusammenfassungen nur in den seltensten Fällen aufgeführt.
Fazit: Medizinische Studien sind wichtig – aber oft schwer zu beurteilen

Oft werden einzelne Effekte aufgeführt ohne weitere Zusammenhänge zu betrachten. Gerade in der Tumorbehandlung muss jedoch hochindividuell gedacht werden. Die Schubladenmedizin ist eher nicht von Vorteil. Mittlerweile gibt es Fortschritte in der Individualmedizin, doch stehen wir hier alle quasi noch am Anfang. Trotzdem kann man als Behandler durchaus auch heute individuelle Komponenten einbauen; wenn man denn will! Evidenz ist etwas sehr Nützliches; jedoch lohnt es auch, den eigenen Kopf und das Bauchgefühl zu befragen. Hinterfragen Sie Begründungen, Vorschläge oder Entscheidungen Ihres Behandlers. Denn es ist Ihre Erkrankung und Sie tragen die Konsequenzen der Entscheidungen, nicht der Behandler.

Trotz aller Evidenz, müssen trotzdem oft Zugeständnisse gemacht werden. Gerade im Fall unkonventioneller, komplementärer Behandlung kann es nicht immer eine ausreichende Evidenz geben. Insbesondere die Naturheilkunde, welche sich deutlich individueller mit dem Individuum Mensch beschäftigt, kann Schubladendenken und Evidenz aus ganz offensichtlichen Gründen nicht immer als Beweis anführen.

23/12/2023

Ich wünsche allen Freunden, Bekannten und Patienten ein frohes Weihnachtsfest, bleiben Sie gesund.

Einladung zum PatientenvortragNach längerer Pause möchten wir Aufgrund von Nachfragen mal wieder einen Vortrag zum Thema...
10/11/2023

Einladung zum Patientenvortrag

Nach längerer Pause möchten wir Aufgrund von Nachfragen mal wieder einen Vortrag zum Thema "Komplementäre Onkologie" anbieten. Sie erhalten Informationen zu Diagnostik und Therapie als Ergänzung zur Schulmedizin. Was kann so eine Therapie und was nicht?

Der kostenfreie Vortrag findet am 06.12.23 in unseren Räumen in Hannover statt, beginnt um 17.30Uhr und dauert ca. 1,5 bis 2 Stunden. Eine Anmeldung ist der begrenzten Plätze wegen nötig.

Lernen Sie wissenswertes über Ihre Erkrankung und zu meinen Therapien! Damit Sie mitreden können und Alternativen kennenlernen. Denn auch Aufklärung trägt zur Heilung bei. Die Teilnahme ist regelmäßig kostenfrei.

Jobangebot: Verstärkung gesuchtWir suchen als naturheilkundliche Praxis mit Schwerpunkt in der komplementären Onkologie ...
01/05/2023

Jobangebot: Verstärkung gesucht

Wir suchen als naturheilkundliche Praxis mit Schwerpunkt in der komplementären Onkologie eine Verstärkung vorerst in Teilzeit zu sofort.

Um unser Team zu unterstützen, benötigen wir eine(n) MFA mit nichtsektoraler HP-Erlaubnis (m/w/d).
(Gerne auch wenn Sie gerade erst die HP-Erlaubnis erworben haben. Wir bilden Sie fundiert mit Schwerpunkt komplementäre Onkologie weiter.)
Alle Infos jetzt dazu unter:

Wir suchen als naturheilkundliche Praxis mit Schwerpunkt in der komplementären Onkologie eine Verstärkung vorerst in Teilzeit zu sofort.

Bestrahlung nach Brustkrebs-OP:Auch wenn nicht mehr ganz neu, ist es doch immer wieder erwähnenswert.In vielen Fällen is...
09/02/2023

Bestrahlung nach Brustkrebs-OP:
Auch wenn nicht mehr ganz neu, ist es doch immer wieder erwähnenswert.
In vielen Fällen ist keine Ganzbrustbestrahlung nötig. Dies verringert die Strahlenbelastung und die unangenehmen Folgen deutlich. Fragen Sie Ihren Radiologen (oder den überweisenden Gynäkologen/Onkologen) nach einer Teilbrustbestrahlung. Leider wird nicht immer automatisch der beste Weg gewählt; als Patient tragen Sie aber auch eine Mitverantwortung an Ihrer Gesundung, fragen Sie also nach. Denn es ist in Ihrem Sinn!

Nach einer brusterhaltenden Brustkrebs-Operation schließt sich bei Patientinnen fast immer eine Strahlentherapie an.

Man beachte die Grafik etwas weiter unten im Beitrag, welche sich auf offizielle Zahlen des Paul-Ehrlich-Instituts bezie...
26/05/2021

Man beachte die Grafik etwas weiter unten im Beitrag, welche sich auf offizielle Zahlen des Paul-Ehrlich-Instituts bezieht. Und wie immer, jeder macht sich seine eigenen Gedanken dazu.

AWJ-info-medico

Impfung hilft gegen Corona?!. So pauschal kann man das nicht sagen (habe ja nicht nur ich auch schon mehrfach angedeutet...
06/05/2020

Impfung hilft gegen Corona?!. So pauschal kann man das nicht sagen (habe ja nicht nur ich auch schon mehrfach angedeutet)! Nun gibt es auch offizielle Aussagen zur Mutationsfähigkeit des aktuellen Corona-Virus. Das bedeutet, dass es eben nicht so einfach "einmal-zwangs-piks und für-immer-weg" heißt! Solch Denken ist zu kurz und blauäugig betrachtet.

London und Los Alamos/New Mexico − Das neue Coronavirus SARS-CoV-2 hat sich seit den ersten Infektionen genetisch verändert. Die bisher entdeckten... -CoV-2

Wirklich gute Argumente und alle belegt. Sollte eigentlich jedem zumindest ein klein wenig zu denken geben. Man sollte s...
03/05/2020

Wirklich gute Argumente und alle belegt. Sollte eigentlich jedem zumindest ein klein wenig zu denken geben. Man sollte sich als erwachsener Bürger immer seine eigene Meinung bilden und nicht einfach "nachplappern". UND VOR ALLEM: Man muss jede Meinung akzeptieren, auch wenn sie nicht zur eigenen Meinung passt. Dann kann man darüber auch diskutieren. Das nennt man nämlich Demokratie. Billige Polemik, niveauloses niedermachen in sozialen Medien bringt leider niemandem etwas und zeugt nur davon, dass absolut gar nichts verstanden wurde.

Von Fachleuten kuratierte, vollständig referenzierte Fakten zu Covid-19, die unseren Lesern eine realistische Risikobeurteilung ermöglichen sollen. (Tägliche Updates siehe unten)

Demokratie und persönliche Freiheit sind wichtige Eckpfeiler in unserem Land. Viele Menschen haben über Jahrzehnte und J...
22/04/2020

Demokratie und persönliche Freiheit sind wichtige Eckpfeiler in unserem Land. Viele Menschen haben über Jahrzehnte und Jahrhunderte dafür aufopfernd gekämpft. Man sollte sich gut überlegen, wie weit man diese Dinge untergräbt oder aushöhlt! Daher sollte jeder vernünftig denkende Bürger ein eindeutiges NEIN zu Zwangsimpfungen abgeben. Auch wenn eine Impfung nicht grundsätzlich negativ zu bewerten ist, einen Zwang darf es jedoch nicht geben.
Machen Sie mit! Jetzt!

Nein zu Zwangsimpfungen in Deutschland

Auch wenn es gerade hier in Deutschland vehemente Gegenspieler zu Vitamin C gibt; neben unseren eigenen jahrelangen posi...
31/03/2020

Auch wenn es gerade hier in Deutschland vehemente Gegenspieler zu Vitamin C gibt; neben unseren eigenen jahrelangen positiven Erfahrungen gibt es auch immer mehr Mediziner, welche sich dieser einfachen und günstigen (!) Therapie, beziehungsweise diesem Wirkstoff als Medikament, intensiv und vor allem ohne Vorurteile bedienen. In unserer Praxis setzen wir neben anderen Wirkstoffen Vitamin C als Infusion in der Hochdosistherapie bei vielen Indikationen ein. Die Aussagen unserer Patienten bestätigen uns in unserer Arbeit.
Und wenn dies nun auch noch tatsächlich ein kleiner Baustein wäre, diesen Virus einzudämmen, dann sollte wohl jeder noch so verbitterte Kritiker sagen: "OK, versuchen wir es."

Einige Ärzte in New York behandeln Coronavirus-Patienten mit hohen Mangen an Vitamin C, nachdem sie gesehen haben, dass es in China angewendet wird.

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