Hausärztinnen- und Hausärzteverband Hessen e.V.

Hausärztinnen- und Hausärzteverband Hessen e.V. Wir sind der Zusammenschlus und die berufspolitische Vertretung der Hausärztinnen und Hausärzte in Hessen. Vereinigung der hessischen Hausärzte

09/09/2026

Zugabteil statt Sprechzimmer: Christian Sommerbrodt, Vorsitzender des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes Hessen, ist auf dem Weg nach Berlin zum Hausärztetag. 🚆

Im Gepäck: viele Fragen zur Zukunft der hausärztlichen Versorgung – und vor allem die Vorfreude auf Begegnungen, Austausch und neue Ideen.

Denn neben den großen Themen auf der Bühne sind es oft gerade die Gespräche zwischendurch, die weiterbringen: Erfahrungen teilen, voneinander lernen und gemeinsam überlegen, was im Praxisalltag wirklich funktioniert.

👉 Mit einem gemeinsamen Ziel: eine starke hausärztliche Versorgung.

09/09/2026

„Denn sie wissen nicht, was sie tun?“ – Dr. Jürgen Burdenski, Vorsitzender des Bezirks Frankfurt des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes Hessen, findet, der alte James-Dean-Titel könnte derzeit auch als Überschrift über der Gesundheitspolitik stehen.

Die Bevölkerung altert – und gleichzeitig sind mehr als 40 Prozent der Hausärztinnen und Hausärzte bereits über 60 Jahre alt. Ausgerechnet jetzt werden die Rahmenbedingungen für Hausarztpraxen weiter verschlechtert: extrabudgetäre Leistungen werden gedeckelt, hinzu kommen Kürzungen nach dem Rasenmäherprinzip.

Die Folge? Erfahrene Kolleginnen und Kollegen verabschieden sich früher aus der Versorgung – und für den hausärztlichen Nachwuchs wird die Übernahme einer Praxis nicht gerade attraktiver.

Jürgen Burdenskis klare Botschaft an die Politik: „Seht endlich zu, dass ihr in die Pötte kommt!“ Die Bedingungen müssen so werden, dass ältere Kolleginnen und Kollegen länger im System bleiben und junge Ärztinnen und Ärzte wieder gerne eine Praxis übernehmen.

Denn Hausarztpraxen sichern nicht nur die medizinische Versorgung – sie geben bundesweit mehr als einer halben Million Menschen Arbeit.

04/09/2026

Ärztinnen und Ärzte als „Nutznießer“ des Gesundheitssystems? Diese Aussage von Bundeskanzler Friedrich Merz sorgt zu Recht für deutlichen Widerspruch.

Dr. Jürgen Burdenski, Vorsitzender des Bezirks Frankfurt im Hausärztinnen- und Hausärzteverband Hessen, findet klare Worte: Wer als niedergelassener Arzt Verantwortung übernimmt, lange Arbeitszeiten stemmt, für seine Patientinnen und Patienten da ist und zugleich mit Budgetierung leben muss, ist kein „Nutznießer“.

Was es stattdessen braucht: Respekt und Wertschätzung für diejenigen, die dieses Gesundheitssystem jeden Tag tragen.

🎥 Dr. Jürgen Burdenski mit einer persönlichen Antwort an den Bundeskanzler.

19/08/2026

Das GKV-Spargesetz ist beschlossen – die Folgen werden auch Patientinnen und Patienten in den Praxen spüren.

Längere Wartezeiten, weniger Zeit im Sprechzimmer, mehr Bürokratie, steigende Medikamentenzuzahlungen und ein wachsender wirtschaftlicher Druck auf die Hausarztpraxen: Astrid Chalupa, Hausärztin in Frankfurt und zweite Vorsitzende des Bezirks Frankfurt im Hausärztinnen- und Hausärzteverband Hessen, erklärt, was die beschlossenen Maßnahmen ganz konkret für die Versorgung bedeuten können.

Trotz aller Einschnitte bleibt für die Hausärztinnen und Hausärzte klar: Wir sind weiterhin für unsere Patientinnen und Patienten da.

03/07/2026
03/07/2026

Historische Hitzewelle, überfüllte Praxen, Patientinnen und Patienten mit Kreislaufkollaps, Dehydrierung und hitzebedingten Beschwerden.

Und die Antwort der Koalition? Telefonische Krankschreibung abschaffen, Attestpflicht ab Tag eins, mehr Misstrauen statt Entlastung.

Das Problem: Für das Märchen vom massenhaften Krankfeiern fehlt der Beleg. Was es sicher gibt: hausärztliche Praxen am Limit.
Pflichtkontakte ohne medizinischen Mehrwert helfen niemandem. Sie kosten Zeit, blockieren Termine und verschärfen die Versorgungslage.
Hitze ist ein Gesundheitsrisiko. Bürokratie ist keine Therapie.

05/06/2026

Ein junger Arzt, engagiert, mit Liebe zur Hausarztmedizin. Und trotzdem zögert er, eine Praxis zu übernehmen.

Investitionsrisiko. Bürokratie. Budgetdruck. Personalverantwortung. Und das alles ohne ausreichend verlässliche Rahmenbedingungen.

Wenn tausende Hausarztpraxen perspektivisch Nachfolgerinnen und Nachfolger brauchen, muss Niederlassung wieder attraktiver werden: mit Entbudgetierung, Bürokratieabbau und planungssicheren Vergütungsverträgen.

Die Politik muss jetzt handeln.
Hausärztliche Versorgung braucht verlässliche Rahmenbedingungen.

02/06/2026

Wo finden Patientinnen und Patienten in den nächsten Jahren noch eine Hausarztpraxis?
Diese Frage stellt sich längst nicht mehr nur auf dem Land.

Auch in Hessen fehlen bereits jetzt rund 300 Hausärztinnen und Hausärzte. Gleichzeitig gehen viele Praxen in den kommenden Jahren in den Ruhestand – und die Nachfolge ist oft unklar.

Unser 1. Vorsitzender Christian Sommerbrodt macht deutlich: Wer Versorgung sichern will, muss Praxisgründungen und Praxisübernahmen wieder attraktiver machen.

Dafür braucht es verlässliche Rahmenbedingungen, weniger Bürokratie und Planungssicherheit – statt neuer Spargesetze, die die hausärztliche Versorgung zusätzlich schwächen.

Denn am Ende geht es nicht nur um Praxen.
Es geht darum, ob Patientinnen und Patienten auch künftig wohnortnah hausärztlich versorgt werden.

Wenn bei den Hausarztpraxen gespart wird, spüren das am Ende vor allem Patientinnen und Patienten. 🚨Mit dem geplanten GK...
01/06/2026

Wenn bei den Hausarztpraxen gespart wird, spüren das am Ende vor allem Patientinnen und Patienten. 🚨

Mit dem geplanten GKV-Spargesetz drohen Maßnahmen, die die hausärztliche Versorgung spürbar schwächen würden: Die Hausarztzentrierte Versorgung (HZV) soll ausgebremst und Teile der Entbudgetierung hausärztlicher Leistungen wieder zurückgenommen werden.

Die Folgen liegen auf der Hand:
- finanzielle Einbußen für Praxen,
- mehr Druck im Versorgungsalltag,
- weniger Termine und
- längere Wartezeiten für Patientinnen und Patienten. 🏥
Hausärztliche Versorgung ist die Grundlage für eine gute, verlässliche und wohnortnahe medizinische Betreuung. Genau deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt, ein Zeichen zu setzen.

👉 Unter WWW.HAUSARZTPRAXEN-RETTEN.DE
können sich Patientinnen und Patienten, Praxisteams sowie Hausärztinnen und Hausärzte mit wenigen Klicks per E-Mail an ihre Bundestagsabgeordneten wenden, um deutlich zu machen, dass Sie das Kaputtsparen Ihrer hausärztlichen Versorgung nicht akzeptieren werden. 📩

Alle Infos zur Kampagne gibt es unter
WWW.HAUSARZTPRAXEN-RETTEN.DE

31/05/2026

„Das deutsche Gesundheitssystem hat in Teilen versagt.“
Diese Aussage ist deutlich. Aber sie richtet sich nicht gegen die Menschen, die jeden Tag Versorgung möglich machen: Ärztinnen und Ärzte, Medizinische Fachangestellte, Pflegekräfte, Apotheken, Labore und viele andere.

Unser 1. Vorsitzender Christian Sommerbrodt macht im Video deutlich: Das Problem liegt nicht bei denjenigen, die das System täglich am Laufen halten. Das Problem liegt in politischen Entscheidungen und Rahmenbedingungen, die Versorgung immer komplizierter, bürokratischer und unattraktiver machen.

Wenn Politik Versorgung ausbremst, trifft das am Ende nicht nur die Praxen.
Es trifft die Patientinnen und Patienten.
Hausärztliche Versorgung braucht verlässliche Rahmenbedingungen, weniger Bürokratie und politische Entscheidungen, die funktionierende Strukturen stärken – statt sie weiter zu belasten.

Adresse

Hofheimer Str. 16a
Hattersheim
65795

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